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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
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am 26. Januar 2016
Seit meiner Jugend lese ich die Bücher Karl Mays mit großer Begeisterung immer wieder. Auch in seiner späten Schaffensphase finde ich ihn interessant, spannend, überraschend und in vielem seiner Zeit voraus. Ardistan und Der Mir von Dschinnistan sind Meisterwerke, und auch Im Reich des Silbernen Löwen und das Versteinerte Gebet sind beeindruckend. Dagegen fällt aber Und Friede auf Erden deutlich ab. Während die erste Hälfte des Buches noch einigermaßen geschickt (spärliche) äußere und (intensive) innere Handlung verbinden kann, gibt Karl May das in der zweiten Hälfte auf, auch völlig bewusst, wie er es im Buch selber ankündigt. Das wäre an sich noch kein Problem, aber seine Vision einer friedvollen Erde, einer Verständigung der Religionen, einer Überwindung des Nationalismus durch Veredelung des Menschen wird einerseits so schwülstig und übertrieben dargestellt und ist andererseits von so großer Unkenntnis gerade der chinesischen Kultur und vor allem Religion geprägt, dass es ärgerlich wird.
Er schreibt gegen die damals leider vorherrschende westliche Überheblichkeit und den aggressiven Nationalismus an. Das ist bewunderswert und hat meine volle Unterstützung. Aber gleichzeitig setzt er die Gottesvorstellungen aller Religionen gleich - so wie er ja immer Allah mit dem Gott der Christen gleichsetzt, was falsch ist - und sieht letztendlich überall christliche Grundgedanken. Das zeigt, dass Karl May sich nur von der einer Form der Überheblichkeit gelöst hat, aber das "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen" nur durch "Am christlich-humanistischen Wesen soll die Welt genesen" ersetzt hat. Und dazu noch die zunehmend schwache sprachliche Gestaltung = eher enttäuschend.
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am 16. Oktober 2012
Der erste und zweite Teil des Textes wurde 1901 unter dem Titel Et in terra pax im Sammelband China des Verlegers und Redakteurs Joseph Kürschner veröffentlicht, mit dem May schon früher zusammengearbeit hatte. 1903/04 überarbeitete und ergänzte Karl May den Text für die Fehsenfeld-Ausgabe, in der er 1904 als Band 30 erschien. Dieser Band war der erste mit einem Deckelbild von Sascha Schneider (siehe dazu: Friede auf Erden (Schneider)). 1912 erschien eine illustrierte Ausgabe mit Bildern von Claus Bergen.[Karl-May Wiki]

GESCHICHTE

Das Buch entstand unter dem Eindruck von Karl Mays Orientreise in den Jahren 1899 und 1900. Es ist die überarbeitete und erweiterte Fassung von Et in terra pax (1901), wurde von May erweitert und als Band 30 in die Gesammelte Reiseerzählungen aufgenommen. Vom Karl-May-Verlag wurde das Buch mehrfach bearbeitet.

Von Kairo bis nach China reist der Ich-Erzähler, der nur noch wenig mit Kara Ben Nemsi gemeinsam hat. Sein Diener Sejjid Omar bekennt sich zu christlichen Tugenden. Er trifft auch Sir John Raffley wieder, den einstmals spleenigen Engländer, der zu menschlichen Tugenden gefunden hat. Immer wieder begegnet die Reisegruppe dem eifernden Missionar Waller, der mit seinen Bekehrungsversuchen scheitert. Nach einer schweren Krankheit kann Waller schließlich zur Nächstenliebe bekehrt werden. [Karl-May Wiki]

KOMMENTAR

Insgesamt sehr lesenswerte Episoden, die bereits den späteren symbolischen orientierten Erzählstil wiederspiegeln und darauf hinweisen wie sehr May von den Erlebnissen seiner Orientreise beeindruckt war.

WISSENSWERTES

Für den 1904 mit nunmehr deutschem Titel erscheinenden Band 30 der Gesammelten Reiseerzählungen schrieb er zu seinem Text einen dritten Abschnitt dazu. Damit erreichte er den von Friedrich Ernst Fehsenfeld vorgegebenen Buchumfang von rund 600 Seiten. Dieses Werk Mays ist das erste in der "symbolischen" Periode seines Schaffens. Beeinflusst durch seine große Orientreise 1899/1900 verwendete er Personen und Orte, die er dabei kennengelernt hatte. So lässt sich in seinem Reisebegleiter Sejjid Omar unschwer sein tatsächlicher Diener Sejd Hassan erkennen.

Für den Karl-May-Verlag war dieses Buch eine Herausforderung, die mit vorsichtigen Eingriffen entschärft werden sollte => siehe "Und Friede auf Erden!" im KMV.

Dr. Paul Rentschka (1922) und Otto Eicke (1938) übernahmen diese Arbeit und trotz Rentschkas katholischem und Eickes nationalem Hintergrund verfuhren beide relativ behutsam. Im Jahre 1958 führte Hans Wollschläger den Text wieder an die Urfassung bei Fehsenfeld heran.[2]

[Karl-May Wiki]
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am 12. Mai 2013
Gesammelte Werke, Bd.30, Und Friede auf Erden, gehört in die Sammlung von meinem Mann, ein muss wenn man Karl May sammelt
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Dieser Band ist als Überleitung zwischen "Den Schatten des Ahriman" und dem Band "Ardistan" zu verstehen. Unter dem Druck seiner Probleme wünscht er sich nur noch Frieden. Aber es ist auch eine Hinleitung zu seinen noch tiefer reichenden Gedanken in den Folgebänden.
Die Reise führt diesmal von Ägypten bis in den indisch-chinesischen Raum. Auch dieses Buch ist keine Lektüre für nur Abenteuer suchende.
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am 13. Juni 2012
In den Erzählungen dieses Buches, das Karl May anno 1901 nach seiner großen, fünfzehnmonatigen Orientreise 1899/1900 unter dem ursprünglichen Titel "...et in terra pax" schrieb (erst die Zweitfassung von 1904 trug die deutsche Übersetzung als Titel), bereist er zwar wiederum den Orient, jedoch nicht mehr unter seinem Pseudonym ,Kara Ben Nemsi', sondern, um Anonymität zu bewahren, trägt er sich als 'Mister Karl' in die Gästebücher der Hotels ein. Auch reist er dies Mal ohne seine Gewehre, und auch sein erfundener Freund Halef Omar ist nicht dabei. Die Erzählung lässt die Reise in Kairo beginnen, wo ihm durch herzliche Freigiebigkeit gegenüber Blinden ein dem Leser noch unbekannter Diener mit Namen Seijid Omar zu Teil wird, welcher der Sohn eines der Blinden sei.
Bemerkenswert ist, dass May nun auf die grobe Prahlerei verzichtet, mittels derer er sonst immer zu beweisen versuchte, dass er ein Mensch höchsten Wertes sei. Nun unternimmt May diese Beweisführung etwas subtiler, indem er diesen Diener ihn in den höchsten Liebestönen anhimmeln lässt und er diesen dafür mit in sein Hotel nimmt, allerdings ihn nur in die dritte Klasse, derweil May erster Klasse rangiert, natürlich! Das muss denn doch immer noch deutlichst betont werden.
Dabei wäre diese Beteuerung des eigenen Wertes nicht nötig gewesen, denn May schrieb mitteler Weile so rund und menschlich schön, dass jedem feinsinnigen Leser dies schon genügt hätte. Beispielsweise beschreibt May wie ein Dichter die See aus Sicht von seinem Dampfer: "Blau und wonnig, wie das aus dem Herzen gestiegene Glück in einem selig lächelnden Menschenauge, so sah uns jede, die Wangen unseres Dampfers küssende Woge an, um nach diesem Kusse an die Brust der See zurückzusinken." Oder, sein Verhältnis zu Seijid Omar erklärend: "Seine eigene Wahrheitsliebe hatte mich verpflichtet, gegen ihn (...) auch nur wahr zu sein."
Ohne körperliche Gewalt kommt May aber noch immer nicht aus, denn auf Sri Lanka alias Ceylon prügeln er und sein neuer Diener sechs geldreiche britische Rowdies die Treppe des Hotels hinunter, weil jene lärmend die Nachtruhe gestört hatten. Der Name "Und Friede auf Erden" ist denn auch nicht als ein absoluter Friede, sondern eher als ein Religionsfriede auf Erden zu verstehen, denn dieser ist das Hauptanliegen Mays in diesem Buche: Er richtet sich gegen dünkelhafte, missionarische Buchstabenchristen, die sich berufen wähnen, Angehörige anderer Religionen oder Kulturen (in diesem Falle Chinesen) ohne deren Aufforderung zu bekehren und zudem noch deren vormalige Heiligtümer zu verbrennen.
Diese religionsfriedliche Absicht Mays ist eine gute; deren Umsetzung hingegen wirkt ein wenig altbacken und umständlich. Das Buch enthält letztlich eine idealisierte Darstellung der echten Reise Mays auf europäischen Dampfern auf Kurs innerhalb des Roten Meeres und des Indischen Ozeans über Sri Lanka und Sumatra bis in den Pazifik. Inhaltlich war diese Reise dem Reisenden gewiss erlebenswert, jedoch schwerlich für jeden Leser so darzustellen, wie er sie erlebte. Also wurde eine Zusatzhandlung mit einem gemütskranken amerikanischen Missionar und dessen milder Tochter hineingedichtet, die kaum recht überzeugt, wenn auch der Inhalt, so weit er Ortsbeschreibungen und den Religionsfrieden betrifft, durchaus vorteilhaft ist. Spannung im Sinne früherer Abenteuer ist nunmehr kaum zu erleben. Statt deren werden nun zumeist schöngeistige Gespräche und Ansichten dargereicht.
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am 1. März 2016
Ein typisches Spätwerk von Karl May. Das erste Drittel ist noch ganz gut zu lesen, da es etwas spannend ist. Die restlichen zwei Drittel sind dann fast nur noch Gespräche der 4-5 Hauptakteure, es dreht sich alles, wie in allen Spätwerken von May, um eine Veredelung und Erhöhung des Menschen. Spannung? Leider nichts. Die Klassiker wie Winnetou, oder der 6 Teiler "Durch die Wüste" bis zum "Schut" sind hiermit nicht vergleichbar. Wer spannende Werke von May lesen will, ist hier leider nicht an der richtigen Adresse.
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am 23. Februar 2015
Bin bekennender Karl May Fan - dieses Buch entspricht dem Stil und den von Karl May gemachten Aussagen und Vorgehensweisen. Also für Karl May Fans und solche die es werden wollen (und etwas über Glauben, Zusammenwirken von Hoffnung, Friede und Liebe erfahren wollen) ein empfehlenswertes Buch!
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am 6. Mai 2013
Das Buch kam pünktlich und war in gutem Zustand. Da ich es verschenkt habe, kann ich leider nichts über den Inhalt der Erzählung sagen.
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am 31. März 2016
Auch alte Bücher werden gerne gelesen. Und wenn dann noch so schnell und sauber geliefert wird, macht der Erwerb richtig spaß.
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am 12. Juli 2013
Dieser Band ist in viel besserem Zustand als der zuvor bewertete. Ich habe ihn schon länger gesucht und bin froh, das ich ihn jetzt in so guter Erhaltung bekommen konnte.
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