Herbst/Winter-Fashion Hier klicken Duplo studentsignup Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Learn More Fire Shop Kindle PrimeMusic GC HW16

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
7
4,6 von 5 Sternen
5 Sterne
4
4 Sterne
3
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:19,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 16. März 2004
"Der Löwe der Blutrache" ist von Karl May als erster Band seiner vierbändigen Reiseerzählung "Im Reiche des Silbernen Löwen" geschrieben worden. Diese sollte im Stil des Orient-Zyklus (Gesammelte Werke 1-6) eine Reise Kara Ben Nemsis und Hadschi Halef Omars nach und durch Persien beschreiben. Dummerweise reiste Karl May nach Vollendung des zweiten Buches "Bei den Trümmern von Babylon" selbst in den Orient und stellte dabei fest, daß er die erzählten Abenteuer nicht nur nicht erlebt hatte, sondern auch nie hätte erleben können. Das führte zur Wende in seinem Schreiben, und die beiden weiteren Bände "Im Reiche des Silbernen Löwen" und "Das versteinerte Gebet" haben mit dem Anfang kaum noch was zu tun.
Das und der episodische Charakter einzelner Kapitel in den ersten beiden Bänden veranlaßte den Verlag dazu, die kürzeren Handlungsstränge als Kurzgeschichten im "Löwen der Blutrache" mit einigen anderen Kurzgeschichten aufgefüllt auf den Markt zu bringen, die Haupthandlung stark gekürzt in den "Trümmern von Babylon" zugänglich zu machen. In dieser Form gab es die Bücher bis in die 90er Jahre. Der "Löwe" enthielt 6 kurze Erzählungen, an denen es nichts zu meckern gibt, die "Trümmer" eine routinierte Abenteuer-Erzählung in gewohnter Karl-May-Manier, auf die man aber auch verzichten kann.
Glücklicherweise legt der Karl-May-Verlag nun die beiden Bände wieder in der Fassung vor, in der Karl May sie vorgelegt hat. Und nur für diese Fassung gelten die fünf Sterne.
Die Handlung beginnt im Wilden Westen, wo Old Shatterhand den Perser Mirza Dschafar kennenlernt und mit diesem und den Komantschen ein paar Abenteuer erlebt. Dann wechselt die Szene in den Orient, wo sich unsere Helden auf kleinere Abenteuer in Arabien und schließlich auf die Reise nach Persien begeben, die sich dann über die nächsten drei Bände zieht.
Zwischendurch finden sie immer wieder Zeit für tiefsinnige pfiffige Diskussionen über Gott und die Welt, Religion und Menschlichkeit. Höhepunkt der Komik wie der Weisheit ist ein Gespräch, in dem Halef seinen Sihdi nach dessen Frau fragt, dieser aber über seine Seele redet. Dieses Mißverständnis zieht sich noch als "running gag" bis weit in den nächsten Band. Dieses Gespräch hatte May erst für die spätere Buchfassung geschrieben. In den Zeitschriften war hier noch von seiner Frau Emma ("Emmeh") die Rede. Nach seiner Scheidung wurde dieser geist- und seelenreiche Witz daraus. Der Verlag hatte bis in die 90er Jahre rein aus Gründen des Umfangs die Emmeh-Fassung gedruckt. So war diese Altersweisheit ebenso wie andere wunderbare liebevolle Details der Kürzung zum Opfer gefallen und ist jetzt endlich wieder zugänglich. Gerade diese Kleinigkeiten machen den Unterschied zu den früheren Reiseerzählungen aus und damit dieses Buch lesenswert. Wer nur auf eine spannende Abenteuergeschichte aus ist, soll lieber nach dem Bänden 1-23 der gesammelten Werke greifen. Im "Löwen der Blutrache" begegnen wir Karl May als einem reif gewordenen Erzähler, der aber noch nicht so von seinen Mitmenschen enttäuscht ist wie in den ganz späten Werken. Er hat immer noch Lust am Erzählen einfach um des Erzählens willen, läßt seine Lebenserfahrung aber stärker in den Dialogen einfließen. So kommen nun endlich Liebhaber gewitzter Erzählungen ebenso auf ihre Kosten wie Karl-May-Freunde, die seine literarische Entwicklung beobachten wollen. Auf jeden Fall die neueste Ausgabe kaufen!
11 Kommentar| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. April 2012
Die beiden ersten Bände des zunächst nicht ungewöhnlichen Vierteilers entstanden in den Jahren 1897 und 98, also noch vor Karl Mays großer Orientreise annis 1899/1900, deren Erfahrungen seinen Schreibstil deutlich umwandelten. Steht vor dieser Reise noch das Abenteuer im Vordergrunde, der Kampf gegen das "Böse", um das körperliche In-der-Welt-Sein zu bewahren, das als das "Leben" gedeutet wird, wird nach jener Reise alles Geschehen symbolischer und tiefsinniger.
Der erste Teil des ersten Bandes spielt in den Vereinigten Staaten Nordamerikas, wo Karl May alias Old Shatterhand erstaunlicher Weise einem Perser namens Mirza Dschafar begegnet, der ihn gar über einen Verwandten vom Hörensagen kennt. Mehrfach befreit Old Shatterhand ihn aus den Händen blutgieriger Komantschen und am Ende des gemeinsamen Reitens wird ihm dafür vom Perser ein kostbarer Dolch als Danksymbol zum Andenken geschenkt.
Ab dem siebten Kapitel schlüpft Old Shatterhand in die Rolle seines "alter Ego" Kara Ben Nemsi und besucht "seine" Haddedihn südlich des Tigris im Gebiete des heutigen Irak. Gemeinsam mit Halef Omar und dessen Sohn Kara Ben Halef reist er nach Nordost in Richtung Bagdad. Sie stoßen mit den Scherarat, einem Araberstamm zusammen, der gerade auf Blutfehde gegen einen mit den Haddedihn befreundeten anderen Stamm unterwegs ist. In Folge einer als Beleidigung empfundenen Äußerung eines einzelnen Scheraris namens Abu el Ghadab schlägt der jähzornige Halef Omar ihn mit seiner Nilpferdhautpeitsche blutig, woraufhin dieser ihm mit dem 'Scheba et Thar', sprich: dem "Löwen der Blutrache" droht.
Ein wie gewohnt spannend erzähltes Wüstenabenteuer!
Im zehnten Kapitel, im Gespräch mit Hanneh, der Gemahlin Halef Omars, versucht sich May als christlicher Missionar, indem er ihr Anliegen, eine Seele zu haben, unterstützt. May behauptete stets, Muslime glaubten, weibliche Menschen hätten keine Seele. Dies steht zwar nirgends im Koran, werde aber, so Karl May, von dessen Auslegern so gesagt. Nun wünscht auch Hanneh sich eine und denkt, sie werde eine Christin, wenn sie glaube, eine Seele zu haben, was Karl May unterstützt. Aber was brächte es einem Menschen (einerlei, ob männlich oder weiblich, ob christlich oder islamisch), wenn er eine Seele hätte? Hanneh ist an der Unsterblichkeit der Seele gelegen, weil sie auch sich einen Anteil an der Ewigheit wünscht. Aber was wäre sie, wenn sie eine Seele hätte? Sie wäre etwas Anderes als diese Seele! Und diese Seele wäre nur ein Zusatz oder ein Besitzstück dieses Anderen, das Hanneh wäre. Was brächte Hanneh das? Sie müsste dennoch sterben, derweil nur ihr Zusatzstück nicht stürbe. Wenn die Unsterblichkeit der Seele dem Menschen einen Anteil an der Ewigheit erbringen soll, dann muss der Mensch in Gänze unsterblich sein: also muss er eine Seele nicht haben, sondern sie sein. Das körperliche In-der-Welt-Sein wird im Sterben aber so oder so enden. Die Angst davor ist der Grund für die Spannung aller Abenteuer.
Im weiteren Verlaufe der Reise kommen Kara Ben Nemsi und Halef Omar unliebsam mit mörderischen, geheimen Anhängern einer persischen skrupellosen Verschwörer-Sekte zusammen, die sich die ,Schatten' alias 'Sillan' nennen. Diese begehren zunächst nur die edlen Pferde der beiden Reisenden Kara und Halef zu stehlen, welche sich wiederholt wehren und die Diebe zur Strafe prügeln lassen. Nun lechzen diese Schurken (wie immer in Karl Mays Erzählungen) unbelehrbar nach Rache, so als glaubten solche Fieslinge immer ernstlich, sie hätten ein Anrecht auf all ihre stumpfsinnigen Verbrechen, und die sich dargegen wehren, seien die Schuldigen. Die zunehmend spannende Sache zieht sich bis in den nächsten Teil des Viererzyklus. Also unbedingt daran bleiben!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Juli 2009
Die Karl May Bücher begeistern mich immer wieder. Band 26 besteht aus 6 Erzählungen, die in unterschiedlichen Gebieten handeln. Von den Indianern in Amerika über Südamerika bis zu den Beduinen ins Morgenland.Wie immer vermittelt Karl May ein positive Lebenseinstellung,viel Selbstvertrauen, christliche Werte, gepaart mit interessanten Abenteuern. Durch seine exzellente bildhafte Sprache ist der Leser so gefesselt, als ob man selbst alles erleben würde. Die Aktualität der geschilderten Erlebnisse ist unglaublich.Durch Hinweise auf bezogene Stellen in anderen Bänden wird man angeregt auch diese zu lesen. Es empfiehlt sich wirklich mehr von Karl May zu lesen
11 Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Dezember 2012
Das Buch fehlte noch in meiner Karl May Sammlung, ich habe es auch vorher noch nicht geklesen gehabt.. Ich freue mich schon auf das Lesen. Versand ging sehr schnell, das Buch (gebraucht) ist in gutem Zustand, der Verkäufer ist lobenswert
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Dieser Band ist der Auftakt zu einem 4bändigen Zyklus, der in sich noch einmal zweigeteilt ist. Zusammen mit dem nächsten Buch "Bei den Trümmern von Babylon" gehört die Geschichte noch zu mehr abenteuerlichen Werken Mays. Die letzten beiden hingegen gehören zu dem Alterswerk, in dem er zum Teil auch mit sich selbst abrechnet.
Von den Plains Nordamerikas über das Amazonasbecken bis in den Iran und Irak führt die Reise. Wie immer hervorragend geschilderte Landschaftsbeschreibungen und ein spannender Handlungsablauf kennzeichnen den Roman.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. März 2013
Das Buchist gut geschrieben, allerdings für einen mit Sehschwäche ist die Schrift ziemlich klein und erfordert Hilfsmittel zum lesen. Das Buch hat einen sauberen Einband und sieht im Bücherregal gut aus.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Dezember 2013
War für mich neu und hat mich auf die Fortsetzung neugierig gemacht. Gut mit Kindle zu lesen gewesen.Kann ich uur empfehlen
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden