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Germanicus: Drei Romane in einem Band (Science Fiction. Bastei Lübbe Taschenbücher) Taschenbuch – 1. Januar 1998
- SpracheDeutsch
- HerausgeberLübbe
- Erscheinungstermin1. Januar 1998
- ISBN-103404232046
- ISBN-13978-3404232048
Produktinformation
- Herausgeber : Lübbe; 2. Edition (1. Januar 1998)
- Sprache : Deutsch
- ISBN-10 : 3404232046
- ISBN-13 : 978-3404232048
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1,668,753 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 59,619 in Science-Fiction-Romane
- Nr. 486,298 in Unterhaltungsliteratur
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Da der technische Fortschritt stagniert ist, ist das Römische Reich nicht sehr weit entwickelt: in Rom gibt es elektrisches Licht, das durch die Verbrennung von Petroleum gewonnen wird, aber die meisten haben noch Fackeln und Öllampen. Da Sklaven alles in Handarbeit bauen gibt es keine Fließband-Produktion und Autos haben noch Dampfantrieb. Und auch Gewehre sind erst seit einer Generation bekannt, so haben die Protagonisten neben Munition immer noch Wurfspeere dabei. Aber weil Rom eben die bekannte Welt beherrscht rühmt es sich auch der fortschrittlichste Staat zu sein, anders als die Barbaren...
Allerdings spielen in der Handlung Wahrsager und göttliche Visionen eine wichtige Rolle; der Protagonist Germanicus besucht etwa einen Kult, der in unserer Welt dem Islam entspräche und der die Welt erobern möchte, und erfährt aus Aufzeichnungen ihres Propheten warum Rom nicht untergegangen ist.
Auch in Amerika, wo im zweiten Band Rom gegen die Azteken zieht, hängt alles von Visionen und Religion ab. Rom kann nicht viele Legionen entbehren weil sich das Imperium in einem so desolaten Zustand befindet, daher braucht es indianische Verbündete, und hier bringen sich viele wegen irgendwelcher Visionen selbst um. Übrigens stößt ein japanischer Samurai in Amerika zu Germanicus und bringt ihm Wissenschaft näher, anstatt sich nur auf Götter zu verlassen.
Und drittens wird Germanicus germanischer Leibwächter von den Göttern zum neuen Germanen-König erhoben als es einen Putsch gibt.
Nebenbei sind die Germanen über 1.000 Jahre nach der Romanisierung durch Varus und Augustus immer noch harte Krieger. Das ist Unsinn, hier hätte der Autor lieber die Kelten Galliens und Südenglands bedenken sollen.
Das Setting (alternative historische Entwicklung) bietet wirklich viele Möglichkeiten, aber der Autor hat (meiner Meinung nach) sich nicht wirklich gründlich überlegt, was diese alternative Entwicklung für Folgen hätte.
Es sind einfach zu viele Logikbrüche/Ungereimtheiten/etc. im Buch, so dass ich es nicht zu Ende gelesen habe.
Nur ein Beispiel:
Wenn Römer seit Jahrhunderten Germanien besetzt haben und Latein ("Römisch") seit Jahrhunderten Alltags- und Amtssprache ist, dann sprechen auch einfache Soldaten nicht wie jemand, der die Sprache erst seit 6 Monaten kennt. Befehle werden auf Latein erteilt! Und nach Jahrhunderten (!) sollte die Sprache einer so dominanten (und intoleranten!) Besatzungsmacht (nennt man das nach Jahrhunderten noch so?) Allgemeinwissen sein.
Das auch Hauptcharaktere (für mich) einseitig/einfältig und zudem unlogisch handeln, machte es noch schwerer.
Deshalb:
keine Kaufempfehlung, es gibt bessere Alternativen.
Die ersten 50 Seiten sind so unfassbar langweilig und so unfassbar schlecht geschrieben, dass ich nun aufgebe.
Falls zwischen Seite 50 und Seite 950 noch ein klarer Satz kommt, dann werde ich ihn nie lesen.
Fazit: "Germanicus" ist ein akzeptabler "Abenteuerroman", aber für einen guten Alternative-History-Roman fehlten Mitchell ganz klar die Ideen.