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Gerhart Hauptmann: Bahnwärter Thiel. Lektüreschlüssel Taschenbuch – Oktober 2003

4.3 von 5 Sternen 32 Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
In "Bahnwärter Thiel" erzählt Gerhart Hauptmann von einem Mann, der seine Frau verloren hat. Er verbleibt mit seinem kleinen Sohn Tobias, den er sehr liebt, um den sich aber jemand kümmern muss, während er arbeitet. Deshalb heiratet er überhastet die dominante Kuhmagd Lene, welche von Beginn an ihre Ablehnung gegenüber Tobias kundtut. Als sie dann ihr eigenes Kind gebährt, schlägt diese Abneigung jedoch um in kaum verhohlenen Hass. Thiel, der Lene nicht gewachsen hin, schirmt sich so gut es geht von ihr ab und findet Schutz im Wärterhäuschen, wo er in Gedanken bei seiner verstorbenen Frau Minna ist, die er immer wieder um Beistand anfleht. Dem Kind der Lene begegnet er mit Gleichgültigkeit. Als Tobias von einem Zug überfahren wird, weil Lene nicht auf ihn aufpasst, sinnt Thiel nach Rache und tötet Lene samt ihrem Kind. Sein Selbstmord wird vereitelt, er wird in die Irrenanstalt eingeliefert.
Interessant in Bahnwärter Thiel ist die Übertragung der Innenwelt Thiels in die Außenwelt, der Natur. Hauptmann verwendet sehr viele Metaphern und Symbole. Auch wenn wir die Novelle in der 8. Klasse des Gymnasiums und ich sie daher nicht freiwillig gelesen habe, hat sie mich sehr beeindruckt. Mit 40 Seiten ist die Lektüre auch keine große Überwindung.
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Format: Taschenbuch
Immer wieder ergreifend ist diese Novelle von Hauptmann, die den Weg des Antihelden Thiel beschreibt, den ich bei jeder erneuten Lektüre nicht so recht leiden kann, weil er so passiv, fremdbestimmt und wehrlos ist. Doch dann bricht das große Leid über ihn herein, und man ist (ich bin) jedes Mal auf`s Neue niedergeschmettert von der Kraft der Tragödie, die sich da ereignet.
Ein Elend, diese Erzählung, die man sich dennoch immer wieder gerne antut, weil sie einen Kraftlosen so kraftvoll beschreibt.
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Format: Taschenbuch
Es gibt vieles, was an diesem kurzen Prosawerk Hauptmanns zu bewundern wäre. Der malerische Sprachstil; die Psychologisierung der Landschaft, d.h. wie sie den Seelenzustand des Protagonisten wiederspiegelt, sodass er vollkommen eingeschlossen scheint; das Fehlen jeder echten Kommunikation zwischen den Eheleuten, was wie ein sicheres Vorzeichen der Katastraphe wirkt; daran ist die dumpfe wortlose Ruhe, mit der der ausdrucksarme Thiel alle Konflikte übergeht oder flieht, nicht schuldlos. Ich weiß noch, wie ich mit innerem Bangen die Stelle las, als Thiel die Misshandlung seines kleinen Sohnes durch seine Frau entdeckte, das Zimmer betrat und wortlos wieder verließ. Auch wenn er angesichts der vollen Brüste seiner Frau, also im Aufleben seiner sexuellen Abhängigkeit das gefühlte Schutzgebot für seinen Sohn übertritt, er handelt damit der gehörten Stimme seines Gewissens zuwider. Was dann von vielen unter Krankheit bzw. Wahn abgebucht wird, der geheime Minna-Kult um seine verstorbene Frau, ist doch auch die nun verselbstständigte, aber eben nicht abzutötende Stimme des Gewissens, wo man ihr nicht folgt, sondern sie zu verdrängen sucht. Das Verdrängte rächt sich, indem es in anderer Gestalt und krankhafter Verzerrung zurückkommt. Hier ist Freud zu spüren. Für mich ist die Novelle schwer einzuordnen, und ich weiß auch nicht, ob das hilreich wäre. Das schweigsame Hinnehmen einer offensichtlichen Gewalttat an einem geliebten wehrlosen Menschen durch den Biedermann Thiel, scheint mir das Problem zu sein, welches die Novelle wirklich stellt. Dabei ist beachtenswert, dass es sich um einen preußischen Biedermann handelt, der in der einsamen Mark zwischen Berlin und Frankfurt/Oder zu Hause ist.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch
Gerhart Hauptmanns Novelle "Bahnwärter Thiel" von 1887 gilt gleichermaßen mit "Gerhart Hauptmann: Die Weber: Dichtung und Wirklichkeit: Vollständiger Text des Schauspiels. Dokumentation" (1892)) als repräsentatives Hauptwerk der naturalistischen Literatur. Während sich "Die Weber" intensiv mit gesellschaftlichen und politischen Aspekten auseinandersetzt, befasst sich "Bahnwärter Thiel" mit dem immensen technischen Fortschritt, der ab Mitte des 19. Jahrhunderts brachial zunahm, sowie mit den damit verbundenen möglichen Gefahren für Arbeitnehmer und Umwelt. Um dieser Kritik Ausdruck zu verleihen, bedient sich Hauptmann in dem vorliegenden etwa 40 Seiten umfassenden Büchlein mit einer detailierten paradiesischen Beschreibung der Natur, während er sich zu jeder Gelegenheit eher negativ über die Technik auslässt. Als Handlungsort dient ein bestimmtes Areal des Fränkischen Waldes mit all seiner idyllischen Herrlichkeit, wo Flora und Fauna im harmonischen Gleichgewicht lägen, wäre da nicht die monströse und bedrohliche Eisenbahn, die dort stündlich die Ruhe der Natur stört.

Protagonist ist Thiel, ein Mann etwa mittleren Alters, der ein einfaches Leben führt. Pflichtbewusst führt er Tag für Tag seine Arbeit als Bahnwärter aus und sorgt dafür, dass er pünktlich von seiner kleinen Wärterhütte aus die Schranken am Bahnübergang im Wald schließt. Dort verbringt er auch seine Zeit am liebsten, denn dort kann der introvertierte Mann in Ruhe seinen Gedanken nachgehen und die Idylle des Waldes genießen.
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