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Gerhard Schröder: Ein Porträt Gebundenes Buch – 10. April 2002

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Erklärten Wertkonservativen ist Gerhard Schröder natürlich ein Dorn im Auge -- ein Mann, der seinen Schliff nicht auf dem humanistischen Gymnasium, sondern auf der Straße erhielt, ein sinnenfroher Alt-68er mit großer Klappe und ausgeprägtem Ego, vier Mal verheiratet, dazu ungewöhnlich ehrgeizig und dabei nicht immer frei von Opportunismus. Ausgerechnet dieser Antityp von Helmut Kohl regiert das Land. Noch dazu mit einem grünen Juniorpartner, dessen Machtbeteiligung stets zum Untergang des Abendlandes stilisiert wurde. Doch auch aus den eigenen Reihen der SPD blies dem vermeintlichen Mann ohne Gewissen und Prinzipien, dessen einzige Vision bösen Zungen zufolge die Kanzlerschaft gewesen sei, ungewöhnlich starker Wind entgegen. Und noch immer halten viele führende Genossen das Bündnis mit ihrem Vorsitzenden lediglich für eine Vernunftehe. Denn so missliebig Schröder in der "Partei der Lehrer und Intellektuellen" auch ist, bei den einfachen Leuten kommt er an -- "Genosse der Bosse" hin oder her.

Warum Schröder derart polarisiert und wie es um seine "charakterlichen Defizite" (Rudolf Scharping) politisch wie privat tatsächlich bestellt ist -- in erster Linie solche Fragen beschäftigen Jürgen Hogrefe in seinem Porträt, das rechtzeitig zum Ende der ersten Legislaturperiode des Aufsteigers aus Niedersachsen erschienen ist. Sein Urteil fällt nachsichtig aus. Zwar macht der Spiegel-Korrespondent, der als ehemaliger Fraktionssprecher der Grünen im niedersächsischen Landtag seinen Protagonisten schon seit über 20 Jahren kennt, keinen Hehl daraus, dass Schröder niemals als Überzeugungstäter brillierte. Er stellt auch die Berechtigung von Attributen wie "undurchsichtig", "politisch und ideologisch nicht zu verorten", "machtgeil", "flegelhaft" oder "heimtückisch" nicht in Abrede. Doch er zeichnet auch das liebenswürdige Bild eines Selfmade-Mannes, eines unprätentiösen Typs "älterer Bruder". Er präsentiert einen Machtmenschen, der sich als Machthaber überraschend nachgiebig und von großherziger Versöhnungsbereitschaft zeigt. Und er bewundert den "Konsenskanzler", der durch seinen Instinkt für den Ausgleich von Interessengegensätzen und Konfliktlösungen ungewollt zum politikwissenschaftlichen Musterbeispiel des modernen Regierungschefs in einem Land vielfach geteilter Macht mutierte.

Obwohl er sich viele Details einfach schenkt, hat Jürgen Hogrefes spritzige Collage aus Reportagen, Essays und Anekdoten dank der scharfen Beobachtungsgabe des Autors Ansätze eines echten Psychogramms. Wer an einer guten Chronik interessiert ist, die auch komplexe politische und persönliche Verwicklungen nicht außer Acht lässt, dem sei überdies das zeitgleich erschienene Werk von Reinhard Urschel: Gerhard Schröder. Eine Biographie empfohlen. --Roland Detsch

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jürgen Hogrefe wurde 1949 in Bergen (Kreis Celle) geboren. Nach dem Studium der Publizistik, Politik und Lateinamerikanistik arbeitete er als Redakteur, wurde 1983 Sprecher der Fraktion der "Grünen" im niedersächsischen Landtag. Seit April 1985 ist er Redakteur beim "Spiegel", war von 1994 bis 1998 Korrespondent in Jerusalem. Seitdem arbeitet er im Berliner "Spiegel"-Büro.


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