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Gerechtigkeit: Wie wir das Richtige tun von [Sandel, Michael J.]
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Gerechtigkeit: Wie wir das Richtige tun Kindle Edition

4.4 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen

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Preis
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Kindle Edition
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EUR 9,99

Länge: 417 Seiten

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das hinreißend kluge Buch des amerikanischen Philosophen Michael J. Sandel.", Basler Zeitung, Siegfried Schibli, 27.04.2013

Kurzbeschreibung

Darf ein Staat Söldner verpflichten, um Kriege zu führen? Ist es moralisch vertretbar, Leute dafür zu bezahlen, dass sie Organe spenden? Dürfen Unternehmen gegen Geld das Recht erwerben, die Luft zu verpesten? Fast alles scheint heute käuflich zu sein. Wollten wir das so? Und was können wir dagegen tun? Mit Verve und anhand prägnanter Beispiele widmet sich Michael J. Sandel dieser wichtigen ethischen Frage.
Ist es in Ordnung, wenn Dachdecker nach einem Sturm den Preis für Reparaturen drastisch erhöhen? Warum gilt es als unmoralisch, Leihmütter für das Austragen eines Kindes zu bezahlen? Darf ein Soldat einen Schäfer erschießen, der seinen Spähtrupp an die Taliban verraten könnte, und damit das Leben von vielen Kameraden retten? Anhand solcher Beispiele aus dem realen Leben, aber auch aus Literatur und Weltgeschichte diskutiert Michael J. Sandel die für jede Gesellschaft entscheidende Frage: Gibt es ein allgemeines Kriterium für gerechtes Handeln? Er prüft die Tauglichkeit moralischer Normen und stellt bedeutende Philosophen wie Aristoteles, Kant und Rawls einander gegenüber. Zudem erläutert er sein eigenes Konzept, in dem das Gemeinwohl und der konkrete Nutzen für den Menschen im Zentrum allen Tuns stehen.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1482 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 417 Seiten
  • Verlag: Ullstein eBooks (8. Februar 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00887P368
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #89.271 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Format: Gebundene Ausgabe
Was sind Kriterien für ein gerechtes Handeln und, so es sie gibt, woher entnimmt eine Gesellschaft solche Kriterien?

Das sind die Leitfragen, denen sich Sandel auf den knapp 400 Seiten seines Buches annimmt. Der in Harvard lehrende politische Philosoph geht bei seinen Betrachtungen, zum Glück, allerdings nicht nur in den weiten Raum der abstrakten Philosophie, sondern versteht es, die Problematik der Frage der Gerechtigkeit an vielfachen handfesten und praktischen Beispielen zu „erden“ und eröffnet damit dem Leser eine durchgehende Reflektion über das (fast) alltägliche Leben. An manchen Grenzfragen kann Sandel daher gut lesbar und nachvollziehbar argumentiert auf jene „Grundquellen“ zugehen, aus denen Ethik und Moral, die Entscheidung, was „gut und gerecht“ ist und was eben nicht, entspringen.

Schon der Einstieg führt umgehend in medias res. Die Preistreiberei bei Katastrophen, wie sich schon ganz einfache, kleine Geschäftsleute durch Wucherpreise gerade an Katastrophen bereichern, statt uneigennützig Hilfe zu geben (was doch deutlich moralisch „besser“ wäre, dem Empfinden nach“.

Ein Thema, dem Sandel im spätern Verlauf des Buches im Kapitel „Märkte und Moral“ hoch interessant und vertiefend nachgehen wird, wenn er fragt, ob die „Märkte fair sind“ (eher nein) oder ob es Güter geben soll (oder muss), die für Geld „nicht zu kaufen sind“ (eher ja). Eine Frage, die (und so arbeitet Sandel im Buch durchgehend) an zwei extremen Fragen abgearbeitet wird. Wie ist es, Menschen für Kriege zu bezahlen und wie ist es, Menschen für das Austragen von Kindern zu bezahlen? Was wären „gerechte Löhne“ und wie wäre der Markt hier „fair“ zu nennen?
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Von Werner Kossak VINE-PRODUKTTESTER am 8. März 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Michael J. Sandel, Professor der Philosophie in Harvard, hat mit dem in Deutschland im Jahr 2012 erschienenen Werk „Was man für Geld nicht kaufen kann“ einen kleinen Bestseller gelandet. Dieser verdankt seinen Erfolg dem geld- und kapitalismuskritischen Thema, aber auch der leicht verständlichen Schreibweise des Akademikers. Sandel beherrscht die Kunst, als Philosoph ein tiefgründiges Thema fast ohne Hinweise auf irgendwelche Philosophen oder Philosophien darzustellen. Vielmehr wird anhand von unzähligen Beispielen auf 250 Seiten durchexerziert, wie liberales Denken und eine ungebändigte Marktwirtschaft die moralischen Fundemente unserer westlichen Zivilisation zersetzen.

Wie viele Leser festgestellt haben, mangelt es jenem Werk aber an einer tieferen theoretischen Fundierung und dem Aufzeigen von Handlungsalternativen. Dies war aber auch nicht mehr nötig, weil Sandel dies bereits in seinem vorangegangenen Buch „Gerechtigkeit“ getan hatte. „Was man für Geld nicht kaufen kann“ ist meiner Meinung nach nur eine auf ein noch breiteres Publikum und auf ein Teilthema konzentrierte Version von „Gerechtigkeit“. Hier hatte Sandel bereits im Jahr 2009 alles für ihn Relevante zum Thema von sich gegeben. Auch ein Teil der Beispiele aus „Was man für Geld nicht kaufen kann“ finden sich bereits dort. Aber eben noch viel mehr, nämlich die Entfaltung eines Begriffes von Gerechtigkeit anhand von den philosophischen Theorien, die im heutigen Amerika von Bedeutung sind. Der Marxismus etwa gehört daher - anders als in Europa - nicht zu den behandelten Philosophien.

Die Probleme der Gerechtigkeit, d.h. die Frage nach einer gerechten Gesellschaft, beschäftigen Sandel schon seit über 30 Jahren.
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Format: Gebundene Ausgabe
In dem 2009 unter dem Titel "Justice" erstmalig erschienen, nun ins Deutsche übersetzten Buch beschäftigt sich Michael J. Sandel mit vielen verschiedenen Fragen zur Gerechtigkeit, zum Beispiel:
Sollen Regierungen hinsichtlich moralischer und religiöser Werte neutral sein? Soll sich eine gerechte Gesellschaft eher am Allgemeinwohl, an Freiheiten oder an Tugenden orientieren? Hat Gerechtigkeit etwas mit der Frage nach dem guten Leben zu tun?
Seine eigene Antwort auf die letzte Frage ist ein klares Ja:"Um zu einer gerechten Gesellschaft zu gelangen, müssen wir gemeinsam darüber nachdenken, was es heißt, ein gutes Leben zu führen, und eine öffentliche Kultur schaffen, die mit den unvermeidlich auftretenden Meinungsverschiedenheiten umzugehen weiß." (S. 357)
Erstaunlicherweise findet sich kein Verweis auf Martha Nussbaum, die ebenso wie Sandel die Frage nach dem guten Leben für unumgänglich für die Suche nach Gerechtigkeit hält und diese Position seit den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts in vielen Publikationen verfolgt hat.
Insgesamt ist das Buch sehr gut lesbar, es enthält eine Vielzahl interessanter Beispiele, insbesondere aus der US-amerikanischen Gesellschaft und gibt einen guten Überblick über verschiedene Gerechtigkeitstheorien (Utilitarismus, Liberalismus, Kant und Rawls, Aristoteles). Sandels eigene Position wird allerdings lediglich im zehnten Kapitel angerissen, deshalb nur vier von fünf Sternen.
Wer allerdings eine sehr gut verständliche Überblicksdarstellung über die verschiedenen grundlegenden Theorien der Gerechtigkeit sucht, dem sei das Buch wärmstens empfohlen.
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