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George Eliot's Middlemarch (1994) - (3 Disc Set)

4.2 von 5 Sternen 31 Kundenrezensionen

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Hinweise und Aktionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Juliet Aubrey, Patrick Malahide, Douglas Hodge
  • Regisseur(e): Michael Hordern
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL, Widescreen, Untertitelt
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 1.55:1
  • Anzahl Disks: 3
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: KSM GmbH
  • Erscheinungstermin: 10. Juli 2008
  • Produktionsjahr: 1994
  • Spieldauer: 368 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 31 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00171SVF2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 93.408 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das verschlafene Örtchen Middlemarch, irgendwo im England der anstehenden Industriellen Revolution: Der junge Arzt Dr. Tertius Lydgate (Douglas Hodge) kommt als Hoffnungsträger in die Stadt, er soll das neugeschaffene Hospital für Fieberkranke leiten. In seinen Augen wird er damit die Medizin revolutionieren, seinen Namen in den Geschichtsbüchern verewigen. Doch hat er nicht mit der Machtgier und Trägheit der Alteingesessenen gerechnet. Denn die scheut Veränderungen wie der Teufel das Weihwasser, wie er bald feststellen muss. Ähnlich ergeht es der jungen Dorothea Brooke (Juliet Aubrey). Von der Ehe mit dem Pfarrer Edward Casaubon (Patrick Malahide) erhofft sie sich geistigen Austausch, erntet jedoch nur Unwillen angesichts ihrer idealistischen Lebenseinstellung. Willkommen in Middlemarch. Hier trifft der Arzt auf den Bösewicht der Stadt, Nicholas Bulstrode (Peter Jeffrey), der unglücklicherweise als Bankier die ganz Stadt fest im Griff hat. An ihm kommt keiner vorbei, schon gar nicht mit so kruden Ideen, wie Lydgate sie hat. Ebenfalls zu schaffen machen ihm die überbordenden Liebesbezeugungen, die er von der schönen Rosamond Vincy (Trevyn McDowell) bekommt, schließlich ist er doch einzig und allein ein Mann der Wissenschaft, oder etwa nicht? Auch Dorothea ist verzweifelt. Statt der erhofften Aufmerksamkeit findet sie in ihrer Ehe nur Ablehnung. Der einzige Lichtblick scheint ihre Bekanntschaft mit einem Künstler zu sein, sein Name ist Will Ladislaw (Rufus Sewell). Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes wird Dorothea zu einer wohlhabenden Witwe. Doch noch im Grabe will ihr Mann die Kontrolle über sie behalten. Sollte sie Ladislaw irgendwann heiraten, droht ihr die Enterbung. Welch ein Schicksal. Ähnlich prekär wird die Lage für Lydgate. Nachdem er dem Schmachten der schönen Rosamond erlegen ist, zwingt ihn diese als frischgebackene Ehefrau zu immer neuen Ausgaben. Bald ist der Arzt arm wie eine Kirchenmaus und landet bei seiner Suche nach finanzkräftiger Unterstützung ausgerechnet bei dem Fiesling Bulstrode. Kann es aus all diesem Schlamassel überhaupt ein Entrinnen geben?

Als die englische Schriftstellerin Mary Ann Evans ihren Roman in den Jahren 1871 und 1872 veröffentlichte, musste sie dazu noch das Pseudonym George Elloit benutzen. Zu revolutionär waren ihre Ansichten, zu durchsichtig ihre versteckte Gesellschaftskritik. Diese großartige Verfilmung der BBC aus dem Jahr 1994 musste sich glücklicherweise keinerlei solche Selbstzensierung auferlegen. Drehbuchautor Andrew Davies (Stolz und Vorurteil, Bridget Jones) schafft es, die opulente Romanvorlage in packende siebenstündige Unterhaltung zu verwandeln, eine ausgewählte Schar talentierter Darsteller tut ihr übriges dazu. Die gewohnt liebevolle Ausstattung der BBC-Adaption lässt den Zuschauer in das vergangenen England neu erleben, man spürt förmlich die historische Last, unter der sich neue Ideen erst mühsam ihren Weg bahnen müssen oder gleich ganz von ihr erdrückt werden. Dementsprechend begeistert wurde der TV-Mehrteiler auch von den Kritikern aufgenommen. Bei den BAFTA-Awards, dem englischen Fernsehpreis, gewann Juliet Aubrey die Auszeichnung als beste Darstellerin des Jahres 1995, außerdem war Middlemarch in weiteren sieben Kategorien nominiert und gewann auch die Preise für das beste Make Up und die beste Musik. Auch in anderen Wettbewerben wurden die Darsteller und Autoren geehrt, Middlemarch sogar zur besten Serie des Jahres gewählt.

Die Doppel-DVD von NewKSM präsentiert den Film in Deutsch sowie in der englischen Originalversion. Untertitel sind in Deutsch verfügbar. Als Extras gibt es ein Making Of.

George Eliot's Middlemarch
George Eliot's Middlemarch
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George Eliot's Middlemarch

Movieman.de

Lebensnah und quirlig wird das Leben in der fiktiven Kleinstadt "Middlemarch" von der Autorin der literarischen Vorlage George Elliot (ein Pseudonym von Mary Ann Evans) geschildert. Und genau so, wie es sich der Leser des 800-Seiten-Romans wünschen mag, wurde die 1994 entstandene BBC-Serie auch verfilmt. Man meint geradezu, die Schauspieler wären extra für ihre Rollen geschaffen worden. Und diese Rollen selbst haben soviel Eigenleben und Charakteristiken, wie sie das Leben nicht besser schreiben könnte, und zwar ganz ohne sich dabei auf stereotypen Mustern ausruhen zu müssen. In diesem Zusammenhang vermag vor allem auch die Tatsache zu überzeugen, dass nicht nur eine Hauptfigur im Zentrum steht, sondern eine facettenreiche Personengruppe. Im Vergleich zu den Werken Jane Austens, der nahe liegen mag, stehen dementsprechend auch nicht bloß romantische Belange im Vordergrund. So sehen sich beispielsweise die gesellschaftlichen Umbrüche der anbrechenden Industrialisierung thematisiert. Auch der namensgebende Ort selbst wurde mit so großem Detailreichtum umgesetzt, dass man wirklich das Gefühl hat, in die Epoche einzutauchen. Fazit Eine authentisch umgesetzte Zeitreise, die durch sorgfältige Ausstattung und reiche Dialogen glänzt.

Moviemans Kommentar zur DVD: Auch wenn das Bild etwas körnig bleibt und die Kontrastwerte zum Schwächeln neigen, bieten sich dem Zuschauer vor allem im Tageslicht schöne Farben und hin und wieder präzise ausgestellte Detailansichten. Akustisch haben beide Fassungen ihre Vor- und Nachteile. Da aber die Dialoge im Mittelpunkte stehen, wissen sowohl knackige deutsche als auch feinfühlige Originalversion zu überzeugen. Die Extras bieten in einem Making Of zahlreiche Hintergründe zur Entstehung und Geschichte der Serie.

Bild: Das nicht hundertprozentig astreine, sondern eher auf natürliche Kernigkeit setzende Bild bietet in Außenszenen eine hübsche Bandbreite an Farbtönen, die lebendig ausfällt und auch bunte Farben knackig wiedergibt (grün leuchtendes Gras, 00:08:34, DVD2). In Innenszenen hingegen stehen eher natürliche Braun- und Grautöne im Vordergrund. Hier leuchten die Farben weniger, sondern wirken leicht angestaubt oder milchig, was den Szenen in englischen Cottages und Landhäusern aber gut steht, da durch die kleinen Fenster natürlich nicht allzu viel Licht hereinfällt. Grund für die vorhandene Grobkörnigkeit und Trübnis, die aber weniger störend als authentisch wirkt, ist ebenfalls das Rauschen, das zwar in Nahaufnahmen kaum auffällt und im Detail gar nicht vorhanden ist, auf etwas Distanz aber hartnäckiger Wände betrifft und sich auch auf dem ein oder anderen Gesicht festsetzt (00:48:30, DVD 3 oder 00:28:40, DVD 3). Auch die Bandbreite der Schwarztöne leidet etwas, denn in den dunklen Jacken, die getragen werden, sind nur selten Stoffdetails auszumachen (schwarzer, unkonturiert wirkender Stoff, 00:08:18, DVD 1 oder 00:24:27, DVD 3). Die Schärfe stellt  sich überwiegend im Detail und in Außenszenen gut dar (Skizzenblatt, 00:07:47, DVD 1 oder Pferdenüstern, 00:24:50, DVD 3), in Innenräumen wirken Gesichter leider oft schwammig, hin und wieder auch von winzigen Klötzchenbildungen beeinträchtigt. In Anbetracht der Tatsache, dass die TV-Serie schon knapp 15 Jahre alt ist, kann man ihr ihre  kleineren Schwächen allerdings verzeihen.

Ton: Akustisch bietet das DVD-Set sehr ansprechendes Dialogmaterial und dabei vor allem eine sehr gelungene deutsche Fassung. Diese zeichnet sich nicht nur sprachlich durch runde und mit angenehmem Bassanteil ausgestattete Stimmen aus, auch die Kulissenarbeit kann, besonders im Vergleich zum Original, erfreuen. So hört man in der deutschen Fassung häufig auch unter Dialogen Vogelzwitschern, Kutschenklappern oder Schritte im Kies, während das Original diese Umgebungsdetails so leise ausspielt, dass sie fast nicht wahrnehmbar sind (vgl. Vögel unter Dialog, 00:34:14, DVD 3). Allein schon durch diesen Fakt wirkt die deutsche Version ein gutes Stück lebendiger. Die Originaldialoge beinhalten zwar sehr schöne Feinheiten in den Stimmen, die vor allem Liebhaber eines gepflegten Englisch erfreuen dürften, kraftvoller kommen beim Zuschauer aber die Synchronstimmen an. Musikeinspielungen wiederum kommen im Original deftiger an. Unterm Strich findet sich so für jeden etwas: einerseits für den auf, in saftiger Kulisse liegende, kernige Dialoge und weniger dramatischen Musikeinsatz schwörenden Rezipienten und andererseits für den auf Feinheiten in den Stimmen und wogenden Streicher liebenden Zuschauer.

Extras: Die sehenswerten Extras des Sets werden durch eine umfangreiche Trailershow eröffnet, zu der auch der Trailer zum Film (01:50 Min.) gehört. Im weiteren Verlauf bieten Sie dem Zuschauer ein umfangreiches Making Of (29:12 Min.), das neben zahlreichen Mitwirkenden auch die Bewohner des Ortes, der für das Filmörtchen „Middlemarch“ zwei Wochen herhalten durfte, zu Wort kommen lässt. Insgesamt kommt hier kaum ein Produktionsdetail zu kurz. Neben der Arbeit am Set geht es ebenfalls um die Schauspieler, technische Bedingungen, die literarische Vorlage sowie historische Hintergründe. Eine Bildergalerie zum Durchskippen und Hintergrundinformationen in ausführlicher Textform gibt es zu folgenden Schauspielern sowie Regisseur Anthony Page: Juliet Aubrey, Rufus Sewell, Douglas Hodge, Patrick Malahide und Jonathan Firth. --movieman.de


Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 1. September 2008
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am 22. Januar 2008
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