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Geniale Begegnungen: Weltreise zu Nobelpreisträgern Gebundene Ausgabe – 12. März 2015
Seit dem Jahr 2000 ist der Fotograf Peter Badge für das Projekt „Nobelpreisträger im Portrait“ auf ständiger Weltreise. Über 400 Begegnungen verschafften ihm unvergleichliche Einblicke in die Welt derer, „die der Menschheit den größten Nutzen brachten“, wie es Alfred Nobel in seinem Testament formulierte.
Das Buch nun ist mehr als das Making-of zum Langzeit-Fotoprojekt. Es spiegelt Persönlichkeiten, Leistungen und Leben der Laureaten aus einem einzigartigen Blickwinkel, ungewöhnlich und faszinierend.
Der Leser begleitet Badge zum genialen Mathematiker John F. Nash Jr., dessen Lebensgeschichte der Film „A Beautiful Mind“ weltweit bekannt machte; nach Moskau auf die Suche nach Alexander Solschenizyn ohne ein gültiges Visum; auf einen Staatsbesuch nach Kuba mit Friedensnobelpreisträger José Ramos Horta - damals Präsident von Timor-Leste -; auf Brautkleidsuche für die Neurophysiologin Linda Buck, auf einen jüdischen Friedhof mit Biochemiker Aaron Ciechanover, außerdem zu Gabriel García Márquez, Günter Grass, Barack Obama, Kim Dae Jung, Desmond Tutu, Aung San Suu Kyi u.v.m.
Peter Badges eindrucksvollen Erlebnisbericht verfasste Sandra Zarrinbal als mitreißenden Genre-Grenzgänger: authentisch wie ein Tagebuch, informativ wie ein populärwissenschaftliches Werk, spannend wie eine Abenteuer-Doku, berührend wie ein Entwicklungsroman, amüsant wie eine Promi-Biografie und so poetisch, wie sich Nobel selbst der Welt am allerliebsten näherte.
Cover: John F. Nash Jr
- Seitenzahl der Print-Ausgabe576 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberDAAB MEDIA
- Erscheinungstermin12. März 2015
- LesealterAb 14 Jahren
- Abmessungen13.9 x 3 x 19.8 cm
- ISBN-103942597276
- ISBN-13978-3942597272
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Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Sandra Zarrinbal, geboren 1968 in Münster, ist promovierte Juristin, freie Autorin, Lyrikerin und Ghostwriter. Nach dem Jurastudium in ihrer Heimatstadt war sie in Berlin als Richterin, Rechtsanwältin, Fach-, Sach- und Drehbuchautorin tätig. Die von ihr aufgezeichnete zeitgeschichtliche Biografie „Der letzte Zeuge“ (Pendo/Piper 2008) war Sachbuch-Bestseller.
Produktinformation
- Herausgeber : DAAB MEDIA; 1. Edition (12. März 2015)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 576 Seiten
- ISBN-10 : 3942597276
- ISBN-13 : 978-3942597272
- Lesealter : Ab 14 Jahren
- Abmessungen : 13.9 x 3 x 19.8 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 991.254 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 1.898 in Wissenschaftliche Biografien & Erinnerungen (Bücher)
- Nr. 6.053 in Biographien von Militärkommandanten
- Nr. 8.053 in Reise & Abenteuer Bildbände (Bücher)
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Spitzenrezensionen aus Deutschland
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Hab es bereits im Besitz und auch schon mehrfach verschenkt.
Sehr empfehlenswert.
Ich finde besonders gut, dass nicht nur die mit Massenmedien-Berichterstattung reich gesegneten Nobelpreisträger (z.B. Frieden, Literatur), sondern auch die weniger bekannten (z.B. Medizin) detailliert dargestellt werden. Damit hat das Buch zumindest bei mir eine große Lücke meiner Allgemeinbildung geschlossen.
Was ich etwas gewöhnungsbedürftig finde ist der wortreiche Schreibstil, der das Lesen manchmal etwas anstrengend und das Buch etwas langatmig macht. Aber andererseits - vielleicht wird man nur so der großen Leistung sowohl der Nobelpreisträger als auch Peter Badges (beim unermüdlichen Zusammentragen der Begegnungen) gerecht?
Peter Badges "Geniale Begegnungen" ist ein wunderbares opus magnum mit herzerfrischenden Darstellungen der Begegnungen mit vierhundert noblen Preisträgern (plus anderen Promis), deren Würdigung dank der Co-Autorin in übergroßem Maße gelungen ist. Peter Badge und Sandra Zarrinbal schaffen auf hervorragende Art, die Umstände der einzelnen Treffen zu schildern, dabei aber auch das wissenschaftliche Werk der jeweiligen Persönlichkeit mit verständlichen Worten einzubeziehen. Allein das Recherchieren der jeweiligen Arbeit aller Wissenschaftler ist schon bemerkenswert, wenn auch die Liste der "Förderer und Unterstützer", die dabei eine Rolle gespielt haben, schon beeindruckend ist.
Ein paar Mal klingt an, unter welchen Umständen der Fotograf immer wieder unter Zeitdruck gestanden hat, um, wie in Moskau, wegen des abgelaufenen Visums z. B. wieder ausreisen zu dürfen. Dabei liest sich die Beschreibung der jeweiligen Umstände so cool, einfach beeindruckend!
Natürlich kommt auch die persönliche Beziehung herüber, die Peter Badge zu vielen der Gewürdigten aufgebaut hat. Hier wird dank der einfühlsamen Beschreibung von Sandra Zarrinbal deutlich, welches Persönlichkeitsbild auch in dem Fotografen steckt. Abgesehen vom Nobelpreiskomitee hat schließlich kein weiterer Mensch so viele Nobelpreisträger persönlich und dabei meistens auch privat kennengelernt wie Peter Badge, den viele der Geehrten ihren Freund nennen.
Was der Leser dabei ganz vergißt, ist der Umstand dieser Reisen; Peter Badge steht permanent unter dem Diktat der Aufträge, verbunden mit den zeitlichen Vorgaben der Fluggesellschaften. Dabei lebt er beinahe dauernd im Jetlag.
Der Leser, der sich von all diesen äußerst spannenden Begegnungen ein Bild machen möchte, hat die Gelegenheit, sowohl am Stück als auch einzeln herausgehoben den Weg zu großartigen Zeitgenossen zu verfolgen. Dank eines umfangreichen Anhanges, u. a. mit dem "Verzeichnis aller genannten
Nobelpreisträger" inklusive deren Fachrichtung und Jahr der Preisverleihung sowie deren "Vergabebegründung" und einem akribischen "Namensregister" mit Angabe der Seitenzahl, läßt sich das Buch auch wie ein Nachschlagewerk lesen.
Insgesamt gesehen also eine Empfehlung sowohl für die Urlaubslektüre als auch für das Nachlesen dessen, was einzelne geniale Männer und Frauen zum Wohle der Menschheit erforscht haben.
Das alles ist sehr unterhaltsam geschildert. Besonders gut hat mir das Kapitel über den Mathematiker und Spieltheoretiker John Nash gefallen, den man aus dem Hollywood-Film „A Beautiful Mind“ zu kennen meint. Auf humorvolle Weise und fast nebenbei kriegt man die Grundzüge der Spieltheorie erklärt, etwa am Beispiel des „Blondinendilemmas“, der Frage, welche Partnerwahl auf einer Party am meisten Erfolg verspricht. Das Mathematik-Genie rechnet die Wahrscheinlichkeiten von allerlei Ereignissen in seinem Alltag aus, gestaltet Reiseplanungen oder Bestellungen im Restaurant absichtlich kompliziert, als wolle er selbst daraus noch ein intellektuell herausforderndes Spiel machen.
Auch weniger offenkundigen Spuren und Zusammenhängen nachzugehen und über die kleinen Dinge staunen zu können, das gilt seit Aristoteles als der Beginn des Philosophierens und Forschens. Bei der Lektüre von „Geniale Begegnungen“ wird auf lebendige und einfühlsame Weise der Eindruck vermittelt, dass das für viele der porträtierten Nobelpreisträger zutrifft. Auch deshalb bietet das Buch einige überraschende Einblicke. Ich finde es sehr spannend zu lesen.