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Generation P: Roman Gebundene Ausgabe – 31. Juli 2000

4.2 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Produktinformation

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Noch bevor die Geschichte losgeht, vor dem Titel, steht schon fast alles da: "Produkt- und Politikernamen bezeichnen keine real auf dem Markt existierenden Erzeugnisse, sondern ausschließlich dem Einzelverstand induktiv aufgezwungene Projektionen von Elementen des wirtschaftspolitischen Informationsraumes...". So klingt das etwa, wenn der Werbetexter Babilen Tatarski das neue Russland erklärt. Kleiner Vorspann zur bitteren Satire auf das erste postkommunistische Jahrzehnt der freien Wirtschaft. Nun, eigentlich ist Tatarski Dichter. Und er wäre kein echter Russe, wenn er sich nicht Gedanken machen würde über die Seele seines Landes. Aber er braucht Geld, und Werbekonzepte verkaufen sich besser als Gedichte. Und er hat Erfolg. So gerät er auf seinen Wegen von Kampagne zu Kampagne an eine Truppe von Hightech-Ganoven, die das gesamte politische Geschehen fürs Fernsehen auf Hochleitungsrechnern simulieren und prächtige Werbegewinne einstecken. Jelzin, Sjuganow und Co. als einziger grosser Motion-capturing-Schwindel. Probleme gibt's nur, wenn der grosse Hardware- und Ideologie-Provider USA wieder einmal die Rechnerleistung drosselt.

Viktor Pelewins vierter Roman, in seiner Heimat eines der meistdiskutierten Bücher, handelt vom Ausverkauf der "russischen Idee" ans Marketing: Werbung, Weltbild, Wirklichkeit. Das Buch zur Jahrzehntfeier westlicher Markenkultur im rauen Osten ist ein grosses Gleichnis der Lebensverhältnisse -- und insofern zutiefst russisch. Was Generation P so lesenswert macht, sind die wilden Gedanken dieses Tatarski. Zwischen einer hochtrabenden Theorie des Medienkonsums und hinreißend beknackten Werbesprüchen quillt aus diesem Buch so etwas wie die Wahrheit -- für drüben wie hüben. In dem riesigen Bilderrahmen, in dem früher der Generalsekretär steckte, hängt bei Pelewin die US-Flagge. Drunter steht: "One size fits all". --Nikolaus Stemmer

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Generation P
OT Generation P OA 1999 DE 2000 Form Roman Epoche Gegenwart
Im Titel des Romans Generation P steht P für Pepsi, für den Traum vom Glück der jungen sowjetischen Generation in den 1970er Jahren. Zynisch beschreibt Viktor Pelewin den dornigen Weg dieser Jugend aus dem Sozialismus in den Neokapitalismus. Generation P ist keine Momentaufnahme der russischen Gesellschaft zehn Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, sondern die Schilderung eines langsamen Prozesses, den der Held der Geschichte in atemberaubender Geschwindigkeit durchlebt.
Inhalt: Der Protagonist Babilen Tatarski erfährt nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion den Wandel vom Junglyriker, der nach einem Studium am Moskauer Literaturinstitut Nachdichtungen aus den Volkssprachen der Sowjetunion besorgte, zum Werbetexter in der kapitalistischen Oligarchie russischer Prägung. Jegliches Schaffen und jegliche Wahrnehmung sind vom allgegenwärtigen Marketing US-amerikanischer Vorbilder bestimmt. Tatarskis Spezialität ist die Adaption der Botschaften in den russischen Kontext; er macht Karriere als Copywriter. Letztendlich verliert Tatarski, rastlos und drogenbenebelt, jegliche Orientierung und kann selbst kaum noch zwischen Fakt und Fiktion unterscheiden. Der Roman gipfelt in fantastischen Szenen, die schildern, wie aus Tatarski der Gatte der Göttin Geld wird. Als ständiger Gast auf den Fernsehbildschirmen manifestiert er die Omnipräsenz des Mammon.
Wirkung: Insbesondere unter jungen Lesern gilt Generation P als treffende Darstellung des Wirklichkeitsverlusts in einer medienbestimmten Welt. Wie kaum ein anderer zeitgenössischer russischer Roman wird Generation P im Ausland wahrgenommen. Den Erfolg des Buchs verdankt Pelewin allerdings auch der Unwissenheit über die postsowjetischen Zustände in Russland außerhalb des Landes. W. Z. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 9. November 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Ich bin eigentlich Russe, deswegen habe ich das Buch auch im Original gelesen. Hoffentlich wird meine Meinung auch für die deutsche Fassung zutreffen. Für mich ist Viktor Pelewin nicht nur ein moderner russischer Schriftsteller. Er ist einer von wenigen in Russland, der versucht, die heutige russische Realität so darzustellen, dass man endlich versteht was ist denn an System faul... Aber wenn das einzige wäre was Pelewin zu biten hätte, dann hätte er doch keine Möglichkeit zu Kultperson bei russischen Intelektuellen zu werden. Seine Sprache ist schön, seine Philosofie ist zu bewundern und seine Ironie ist manchmal zu Todlachen! Generation P ist natürlich keine Ausnahme. Das Buch schieldert die heutige russische Gesellschaft nahezu perfekt. Die scharfe Kritik an moderne Medien ist auf keinen Fall nur auf Russland bezogen und ist in Deutschland genauso aktuell. Die Drogenerfarungen sind unglaublich interesant und erinern an Karlos Kastaneda.
Alles in Allem: Wenn man das Buch liest hat man viel zu lachen und viel nachzudeken. Wenn sie sich als "Intelektuell" einstuffen, müssen sie dieses Buch lesen!!!!
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Format: Gebundene Ausgabe
Dass dieses Buch sehr gut ist, muss ich hier eigentlich gar nicht erwähnen. Pelewin wollte hier sicher keinen zusammenhängenden, absolut logischen Roman schreiben, denn zwischendurch fehlt ein Teil, der zum Verständis des Buches hilfreich wäre. Auch die ausgedehnten Trips mit halluzinogenen Drogen sind etwas verwirrend, aber gerade die Ungereimtheiten und Absurditäten machen dieses Buch sympathisch. Man sollte allerdings beim Lesen einen Duden oder, noch besser, ein Fremdwörterbuch zur Hand haben, da teilweise sehr ungewöhnliche Begriffe auftauchen. Auch ein Lexikon schadet jenen nicht, die keine Experten auf dem Gebiet der untergegangenen östlichen Kulturen sind. Ich glaube, dass es in diesem Buch nur zum kleineren Teil um das heutige Russland geht; vielmehr handelt es davon, wie wir alle durch Werbung, Medien und Politik manipuliert werden. Es regt dazu an, alles, was man täglich zu hören bekommt (woher auch immer), kritischer zu hinterfragen und sein eigenes Verhalten zu überdenken. Man sollte das Buch mehrere Male lesen, aber schon nach dem ersten Mal ist es ein Vergnügen, trotz der Verständnisprobleme, die manchmal auftreten.
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Format: Taschenbuch
Die Zeiten sind undurchlässig geworden und Themen kommen und gehen in unserer schnellen Welt jeden Tag. Heute, aus einigen Jahren Abstand wirken Pelewins Ideen und Texte in der Generation P fast schon wieder unmodern und veraltet. Russland ist schon wieder einen Schritt weiter. Was bleibt also von den Personen und der Handlung, wenn man das Buch mit ein paar Jahren Abstand zum Erscheinen lesen möchte? Zunächst herzlich wenig und dann aber doch einiges.
Das Thema Werbung und seine sozioligischen, kulturellen Tiefen ist in der neueren Literatur ja eigentlich seit Beigbeders 39,90 schön dargestellt. Die Anspruch Pelewins war es, mit der Generation P ein Bild der russischen Alltagsrezeption im Umgang mit Werbeversprechen und Konsum abzugeben. Natürlich wird das nicht ernst, sondern wie bei Pelewin üblich, eher psychedelisch-skurril gemacht. Der Text strotzt vor Anspielungen, die einem westlichen Leser wohl letztden Endes dann doch verschlossen bleiben dürften, weil er ganz einfach wenig/keine Teilnahme am russischen (Strassen-)Alltagsleben hat. Das scheint im übrigen ein gängiges Motiv von Pelewin zu sein; er schreibt nicht in erster Linie für das internationale Publikum, sondern für die heimischen (jugendlich-"aufgeklärten") Massen. Das kommt dort gut an, wird bei uns aber eben wohl in erster Linie wegen der Skurrilität der Handlung von "hippen" Jungen & Junggebliebenen gelesen, weil man meint im Subtext irgendwas von Sybille Berg, Harald Schmidt und William S. Burroughs zu erkennen. Dabei liegt meines Erachtens Pelewins Können (und das könnte gleichsam das sein, was von dem Buch Generation P bleibt, vielleicht sogar von ihm als Schriftsteller) seine Fähigkeit zur Episode.
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Format: Taschenbuch
Wiktor Pelewins "Generation P" spielt in der bizarre Welt des postsowjetischen Rußland. In dieser Welt haben die alten Ideologen und Redenschreiber der Partei umgesattelt und machen jetzt in Werbung, und wer nun anstelle der Partei die Fäden zieht ist nicht völlig klar. Der Protagonist, Babilen Tatarski, nach seinem Literaturstudium in einem Kiosk gelandet, wird von einem alten Studienkollegen in die Werbebranche abgeworben und steigt rasch auf. Sein Weg führt, mit Wodka und den ergaunerten Bankkrediten mediengeiler neurussischer Geschäftsleute als Treibstoff und Pilzen und LSD als Navigationssystem, ganz nach oben...
Das Interessante an neuer russischer Literatur ist, daß dieselbe "kapitalistische" Lebenswirklichkeit, in die wir im Westen langsam hineingewachsen sind, so daß sie uns ganz natürlich vorkommt, die Russen schlagartig überfallen hat, womit man hier einen halbwegs unvoreingenommenen, "außenstehenden" Blickwinkel erhält. Pelewin ist offensichtlich hochgebildet und äußerst scharfsinnig und versteht es, ganz im Sinne der Werbeindustrie, komplexe Sachverhalte in einprägsamen und witzigen Sätzen darzulegen. Außerdem hat er ein Faible für surreale Einschläge á la "Illuminatus Trilogie". Das respektlose Buch ist uneingeschränkt gerade auch für Westler lesenswert, eine scharfsinnige, lesbare Satire auf Welt und Medien.
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