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am 19. August 2012
Wie erwartet, ein wenig bissig, immer mal wieder witzig, Erinnerung weckend und anregend. Allerdings wird zu sehr an der Oberfläche gekratzt, als dass man tiefer in die eigentlichen Begebenheiten vordringt. Mag sein, dass der Autor das provoziert, um dem Leser Gelegenheit zu geben, selbst in die Tiefe zu gehen... ich fand es gut beschrieben, auch wenn ich die Lügen, die hier aufgeführt wurden nicht belegen könnte, ich hab mich dennoch amüsiert.
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am 10. September 2012
Ich habe das Buch 2002 erstmals gelesen und seither alle 2 Jahre wiederholt. Man fühlt sich in die eigene Kindheit zurückversetzt, sofern man zur Zielgruppe gehört. Für mich als 1972er-Jahrgang hat natürlich alles gepasst und ich habe nicht nur einmal Tränen gelacht. Das Buch ist einzigartig und sämtliche danach erschienenen Kopien können nicht mithalten ... auch nicht die Fortsetzung Generation Golf II!
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am 25. April 2013
Einwandfreier Zustand sofort (schnell) da...
außerdem ein sehr lesenswertes Buch für Mensch aus der "Generation Golf"...
Es gibt auch einen 2. Teil :D
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am 17. Februar 2015
Es ist ja schon eine Weile her, dass das Buch veröffentlicht wurde (14, um genau zu sein). Und das Buch bezieht sich auf Sachen, die leicht 20 Jahre zurück liegen. Und das Interessante an dem Buch ist quasi die Zeitreise, vieles Bekannte, fast schon Vergessenes wird aufgefrischt. Teilweise recht witzig geschrieben, manchmal zieht es sich jedoch auch etwas in die Länge. Walkman, Neuer Markt, Modern Talking und Drei-Wetter-Taft ... und viele weitere Phänomene der Zeit, die schon fast vergessen waren ... da werden Erinnerungen wach. Es war jedoch bei der Neuerscheinung schon recht oberflächlich und retrospektiv wird das ja auch nicht besser.
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am 25. Juni 2016
Ein Klassiker für die Generation der in den 80er Jahren mit dem VW Golf groß gewordenen Menschen unter uns uns an vielen Stellen eine nette Reminiszenz. Unterhaltsam aber nicht nachhaltig auf Grund der manchmal flachen Witze
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am 23. Mai 2013
Teilweise konnte ich viele Phänomene, die Illies in diesem Buch schildert, wiedererkennen. So kam ich in der Grundschule durchaus die Bedeutung von Pelikan und Geha als kindische Statussymbole meit Mitschülern mit. Auch scheint "Wetten Dass" bei vielen Familien meiner Klassenkameraden gesehen worden zu sein.

Allerdings schildert Illies doch eine Kindheit und Jugend aus ziemlich kleinbürgerlicher Sicht. Dies zeigt sich unter anderem daran, dass nur die Vertreter der Mainstreammusik, nicht aber innovative Bands aus dem Punk-, Hardcore-, No Wave-, Metal- und Technobereich Erwähnung finden. Aber gerade in diesen Musikrichtungen gab es in den 80er Jahren zahlreiche gute Musiker, die auch von jungen Menschen gehört wurden.

Allerdings wohl nicht von Illies, der damit nur zeigt, dass er eine sogenannte Mainstreamjugend hatte. Für diesen Teil der damals jungen Menschen ist die Bezeichung Generation Golf vielleicht zutreffend, sicher aber nicht für den großen Teil der Jugend, die damals schon andere Musikformen kennenlernte.

Aber auch die Bedeutung des Golfs ist übertrieben. Als Traumautos galten bei uns doch eher Sportwagen aus Italien oder BMWs. Aber der Golf?

Die Abneigung gegen den Sonntag dürfte Illies ebenfalls nicht mit jedem gemein haben, war dies doch der einzige wirklich schulfreie Tag. Anscheinend schien sich Illies aber nicht mit sich selbst oder mit Freunden beschäftigen zu können.

Und was sagt es aus, wenn er schreibt, dass die seit Anfang der 1990er Jahren verbreiteten Seifenopern zum beherrschenden Fernseherlebnis seiner Generation wurden? Er war doch damals schon über zwanzig Jahre alt und eigentlich nicht mehr so jung, um mit dem Konsum eines derartigen sich ständig wiederholenden Schwachsinns anzufangen.

Zusammengefasst ist Generation Golf die Sicht eines zumindest damals kleinbürgerlichen, an die kulturlose Konsumgesellschaft angepassten Kindes und Jugendlichen auf die 1980er Jahre. Das muss man wissen, um sich nicht total zu wundern, warum man sich nicht in dieser Beschreibung wiederfindet.
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am 22. Februar 2002
Kaum zu glauben, aber sehr detailliert und treffend beschriebene Klischees der 80‘er. Sehr oft habe ich mich in meiner eigenen Jugend zurückversetzt gefühlt. Mir ist bewußt geworden, daß wir, obwohl es ja die Popper, die Punker, die Öko’s, die Ted’s und was weiß ich noch alles gab, alle irgendwie doch eine oder mehrere Gemeinsamkeiten hatten. Na ja, bei den Punkern ist es vielleicht doch ein bißchen übertrieben, aber Zufall ist es mit Sicherheit nicht, daß ich so viele Übereinstimmungen mit meinen vergangenen Erlebnissen gefunden habe. Ich war so fasziniert von der Vergangenheit, daß ich das Buch in einem Rutsch verschlungen habe. Auch wenn dies zeitweise auf dem stillen Örtchen stattgefunden hat, schmälert das nicht die Qualität dieses Buches. Also, alle die Kritik an sich selbst ausüben wollen, sollten sich der Vergangenheit stellen und eine Inspektion über sich ergehen lassen, vorausgesetzt Du gehörst „dazu“.
Frank Eberlein
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am 3. April 2000
Ein sehr interessantes Buch, anfangs schwelgte ich sehr mit dem Autor in Erinnerungen, teilweise erlebte ich in meiner Jugend das Gleiche oder es erinnerte mich an ähnliche Missetaten. Man wird wie in einem Strudel seiner Erinnerungen zwangsläufig mit in das Buch und der Generation Golf hineingezogen. Der Witz den der Leser erlebt, ist der Witz im Detail in Wortkreation und Situationskomik, man lacht jedoch auch zwangsläufig über sich selbst. Das fehlt vielen heutzutage Größe zeigen und über seine eigene Fehler und Dummheiten lachen zu können. Manchem ist aber am Ende des Buches nicht mehr zum Lachen zumute, zu deutlich wird einem dann die Kritik, die immer stärker wird. Sie ist in Form dieses Buches sehr geschickt verpackt, wer würde ein Buch lesen in dem ihm von vorneherein gesagt wird was er all die Jahre seines Lebens falsch gemacht hat oder vielleicht noch tun wird? Es werden einem keine hilfreichen Rezepte für Leben leicht gemacht geliefert, höchstens ein kleiner Denkanstoß. Man ist auch keinem böse, denn der Autor gehört ja auch zum "Club". Aber was will man in einer Zeit in der es schon fast Alles gibt noch für sich gewinnen, das Rad das zweite mal erfinden ist unnötig. Gedanken um täglich Brot, ein Dach über dem Kopf oder die Gefahr aus dem Osten sind auch keine Themen, die in Deutschland 2000 jemandem Kopfschmerzen bereiten. Da aber jede Gesellschaft ihre Sorgen und Nöte hat machen wir uns welche selbst oder erheben alltägliche Dinge zum Problem. Nun doch lieber die blaue oder grüne Barbourjacke? Man muss nicht unbedingt vier Stunden im Radio abwechselnd zwei Lieder spielen um zu protestieren, ein Buch tut es auch.
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am 20. August 2011
Mit dieser "Inspektion" endete im Grunde bereits nach fünf Jahren die junge deutsche Popliteratur und der unselige Hype um ihre Schreiberlinge. Kein Wunder: In "Generation Golf" schildert Florian Illies seine ganz und gar durchschnittliche Kindheit und Jugend in den 80er und 90er Jahren. Die dabei zutage tretende Weltanschauung ist geprägt von einer schier unfassbaren Oberflächlichkeit, Selbstzufriedenheit, Trägheit und Konsumtrottel-Mentalität und soll eine ganze Generation junger Leute aus gutbürgerlichen Verhältnissen repräsentieren. Nicht nur ich kann mich darin nicht wiederfinden, wie man sieht. Mit ein bisschen Ironie hier und da versucht der Autor zwar, Kritik und Spott an sich selbst und seinesgleichen durchscheinen zu lassen, aber er wirkt so besessen von Markenherstellern und anderen Nebensächlichkeiten, dass ihm das keiner abnehmen sollte.

Das Gute an dem Buch: Man kann auf jeder beliebigen Seite damit anfangen, Illies schreibt flott und lässig, bietet dem Leser immerhin ein paar Gelegenheiten zum Schmunzeln und erinnert ihn an einige Kuriositäten der 80er, die er höchstens noch in der hintersten Rumpelkammer seines Gedächtnisses aufbewahrt hatte. Wirklich wichtig ist hier aber nichts, auch ein paar Ausfälle gegen Vertreter der 68er oder 78er (jaja, diese Volvofahrer ...) wirken wie Pflichtübungen - Stuckrad-Barre und Christian Kracht hatten die Attitüde ja vorgegeben. Bei Illies spürt man aber keinerlei echte Aggression oder Außenseiter-Gefühle. Das größte Drama in seinem Leben war bis dahin offenbar, dass er es binnen einer Woche zweimal schaffte, einen Golf zu Schrott zu fahren. Was junge Menschen sonst noch bewegt, etwa Probleme mit der Selbstfindung bzw. Sorgen um Arbeit und Beruf, scheint ihm dagegen völlig unbekannt zu sein. Das ist schon mehr als befremdlich.
Was Illies vor allem möchte, aber niemals schafft: Ebenso komisch und stilistisch brillant sein wie der zitierte Max Goldt und ein ebenso großer Durchblicker. Sobald man das gemerkt hat, greift man doch lieber wieder zum Original. Eines hat der Autor allerdings erreicht: Sein lauwarmes Sammelsurium kam damals genau zur richtigen Zeit, als schräge Nostalgie und Retro-Phänomene angesagt waren. Am Ende war Illies wohl der einzige, für den dieser Medientrend zur Goldgrube wurde.

Fazit: Was ist eigentlich aus dem VW Golf geworden - und aus Florian Illies? Antwort: Ich weiß es nicht und es ist mir auch herzlich wurscht. Und das sagt doch eigentlich alles.
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am 13. September 2002
Dieses Buch las sich am Anfang wie ein Horoskop: Wie bei einem solchen traf einiges tatsächlich zu, vieles war aber auch Sache der subjektiven Interpretation. Wie auch immer; es machte Spaß und war unterhaltsam ohne jedoch tiefsinnig zu sein. Je weiter sich Illies aber von der Jugend bis zur heutigen Gegenwart bewegte, desto weniger konnte ich mich in seinem Bild unserer Generation (genau, ich gehöre dazu) wiedererkennen. Wie schon im richtigen Leben, so war es dann auch im Buch. Als Kind hatte man noch richtig Spaß, als Erwachsener findet man vor lauter Schranken seinen Weg nicht. Illies hat vor lauter Absicht, ein möglichst breites Themenspektrum abzugrasen, leider sein geplantes Ziel verpaßt.
Ich habe schon ein Problem mit dem Begriff Generation X, aber Generation Golf paßt mir nun gar nicht. Das schlimme ist: trotzdem fahre ich einen. Am meisten nervte der lehrerhafte Ton im letzten Drittel des Buches und die zunehmenden Pauschalisierungen mit denen dann auch der letzte Wiedererkennungswert verloren ging. Vielleicht sollte dies auch nicht so sein, jedenfalls bin ich Individualist und nicht angehöriger des Golf-Kollektivs. Schade das Florian Illies den Humor und die "Trefferquote" des wirklich guten Anfangs nicht über das ganze Buch retten konnte.
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