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Generation Golf: Eine Inspektion Broschiert – März 2005

3.4 von 5 Sternen 242 Kundenrezensionen

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Herrjeh, die Achtziger. Junior-Hefte, Nino de Angelos "Jenseits von Eden", der Sieg von VHS über Video 2000, die nervös piepsende Windrose am Ende der Tagesschau. Der FAZ-Nachwuchsfeuilletonist Florian Illies, 28, plaudert aus dem Scout-Schulranzen über die Urszenen seiner Menschwerdung als Stilkritiker. Und siehe da: Es wurde eine üppige Enzyklopädie der Marken und Moden der letzten 30 Jahre.

Immerhin markieren die 80er Jahre den besseren Teil dieses materialistischen Poesialbums. Respekt vor der schieren Menge an Souvenirs, die Illies kurzweilig aneinander reiht. Doch das Urteil fällt ungnädig aus. Es war "unser Lehrer" Harald Schmidt, der uns zeigte, wie "träge und abgeschlafft" das alles war -- so langweilig, dass selbst "junge Frauen nicht merkten, dass sie die ganze Zeit ihre Hand in grünem Palmolive-Spülmittel badeten".

Zum Glück kamen danach gleich die Neunziger! Nun sind wir Zeitungsredakteure oder Start-up-Unternehmer, wir, "die erste wirkliche Scheidungskindergeneration". Wir sind "ewig infantil", aber wir nehmen es in Kauf. Fragt uns einer beim Börsengespräch überraschend nach inneren Werten, dann sagen wir: In der Tat, diese Aktie hat noch verborgenes Potential.

In solchen mitunter altbackenen Pointen erschöpft sich der Reiz dieses Buchs. Florian Illies ist als Chronist souverän, aber originell ist das alles nicht. Seine Inspektion ist eine flockig geschäumte Ergebnisrevue des endlos dröhnenden Generationsgeredes und der bundesrepublikanischen Trendforschung. Die Jugend ist markenhörig, gähn! Bitte, junges Deutschland, schreib darüber keine Bücher mehr. Dann doch lieber über unseren "merkwürdigen Hang zur Retrospektive". Denn manche von uns, bemerkt Redakteur Illies in eigener Sache zum Schluss, "schreiben schon mit 28 Jahren ein Buch über ihre eigene Kindheit, im eitlen Glauben, daran lasse sich die Geschichte einer ganzen Generation erzählen". --Nikolaus Stemmer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Florian Illies, geboren 1971, Golffahrer, Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Berlin und Träger des Ernst-Robert-Curtius Förderpreises für Essayistik 1999.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Als ich die ersten zwanzig Seiten des Buches las, war ich hellauf begeistert, meine Vergangnheit so exakt beschrieben zu finden.
Leider lässt diese Begeisterung mit steigender Seitenzahl zunehmend nach. Der Witz des Autors scheint sich ungefähr auf die erste Hälfe der Kapitel zu verteilen, die nächsten 50% wirken dann irgendwie, als hätte der Autor eine bestimmte Seitenzahl errreichen MÜSSEN. Einzig das IKEA-Kapitel ist nochmal wirklich GUT!
Alles in allem seinen Preis aber auf jeden Fall wert, und ein guter Anlass mit gleichaltrigen Leuten mal wieder herzhaft über die eigene Vergangenheit zu lachen!
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Format: Taschenbuch
Ein Bestseller - wie mir der Aufkleber auf dem Cover verrät - für bzw. über eine ganze Generation. Allerdings bleibt der Autor m.E. zu sehr an der Oberfläche der Ereignisse und Lebensgewohnheiten einer Altersgruppe, mit der mehr zu verbinden ist als besagtes Auto, Nena, Wetten, dass...? mit Frank Elstner oder Fit for Fun. Wo bleibt die Beschreibung des wahren Lebensgefühls und der moralischen Werte der Pelikan-Schreiber, Playmobil-Spieler und Pepsi-Trinker? Stattdessen erschöpfte sich die Erzählung in einer langweiligen Aneinanderreihung vermeintlicher "Wegbegleiter" der Generation Golf. Das Buch ist eine Ansammlung von Markennamen, Fernsehsendungen, Sängern und Promis, die diese Generation, der auch ich angehöre, geprägt haben soll. Natürlich bin auch ich damit aufgewachsen, keine Frage. Nur müssen wir uns als Generation fragen, ob wir uns darauf reduzieren lassen wollen. Ich jedenfalls schleppte mich von einer oberflächlichen Betrachtung zur nächsten; die ausgelösten Aha-Effekte waren nur von kurzer Dauer und in meinen Augen einfach nicht ausreichend für ein ganzes Buch. Die schriftstellerische Schlagkraft und der Humor Illies' haben es jedenfalls nicht geschafft, mich an die Lektüre zu fesseln.
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Format: Taschenbuch
Wenn man das Buch an irgendeiner Stelle aufschlägt, kann man sich zwei, drei Seiten lang
angenehm unterhalten - als Generationsgenosse von Illies wird man Unzähliges
wiedererkennen. Vom pinken Labello bis zum roten Pelikan-Füller, vom Negerkussbrötchen
bis zu "Stück ma'n rück": Ein hübsches Schmunzel-Sammelsurium, keine Frage. Wenn man das
Buch jedoch von vorne nach hinten liest, erkennt man:. Für den, der da spricht, war das
angeblich "langweiligste Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts" die beste aller möglichen Welten.
Ein gebildeter und betuchter Kleinstadtspiesser, der seine traurige kleine Welt gut beobachtet hat
und nun ernsthaft glaubt, sich zum Sprecher unser Generation aufplustern zu dürfen. Mich erinnert
das an die JU-Clique in meinem Abi-Jahrgang: Keiner konnte sie leiden, aber sie hielten sich für
unser Zentrum und Sprachrohr. Am Ende durfte einer von ihnen bei der Entlassungsfeier eine Rede
halten. Wir haben uns währenddessen draussen besoffen.
Generation Golf? In meinen verschiedenen Freundeskreisen der letzten 12 Jahre gab es
niemanden, für den dieses Auto irgendeinen Symbolwert hat. Hatte ich nur mit verschrobenen
und weltfremden Narren zu tun? Oder spricht Illies selbst nicht gottlob nur für eine Minderheit?
Man kannte sie ja durchaus, die Golffahrer, Barbourjackenträger und Fitnessstudiogänger,
aber ganz im Ernst: Mit solchen Leuten wollte man doch nichts zu tun haben. Bis zu unserem,
sagen wir mal, 14., 15. Lebensjahr sind Illies Beschreibungen sicher allgemeingültig, aber von
der dann stattfindenden Lagerbildung hat er nichts mitbekommen.
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Format: Taschenbuch
Dieses Buch las sich am Anfang wie ein Horoskop: Wie bei einem solchen traf einiges tatsächlich zu, vieles war aber auch Sache der subjektiven Interpretation. Wie auch immer; es machte Spaß und war unterhaltsam ohne jedoch tiefsinnig zu sein. Je weiter sich Illies aber von der Jugend bis zur heutigen Gegenwart bewegte, desto weniger konnte ich mich in seinem Bild unserer Generation (genau, ich gehöre dazu) wiedererkennen. Wie schon im richtigen Leben, so war es dann auch im Buch. Als Kind hatte man noch richtig Spaß, als Erwachsener findet man vor lauter Schranken seinen Weg nicht. Illies hat vor lauter Absicht, ein möglichst breites Themenspektrum abzugrasen, leider sein geplantes Ziel verpaßt.
Ich habe schon ein Problem mit dem Begriff Generation X, aber Generation Golf paßt mir nun gar nicht. Das schlimme ist: trotzdem fahre ich einen. Am meisten nervte der lehrerhafte Ton im letzten Drittel des Buches und die zunehmenden Pauschalisierungen mit denen dann auch der letzte Wiedererkennungswert verloren ging. Vielleicht sollte dies auch nicht so sein, jedenfalls bin ich Individualist und nicht angehöriger des Golf-Kollektivs. Schade das Florian Illies den Humor und die "Trefferquote" des wirklich guten Anfangs nicht über das ganze Buch retten konnte.
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Format: Taschenbuch
Meine Eltern haben mir dieses Buch zu Weihnachten geschenkt. Sie meinten wohl, ich (BJ '72) würde mich darin wiederfinden. Nun ja, die aufgezählten Markenprodukte kennen wir alle. Die Poster von Duran Duran oder Kim Wilde schmückten auch mal meine Jugendzimmer-Tapete. Und die lustigen "Tele-Spiele" des Commodore 64 haben mir und meinen Freunden in den Schulferien so manche durchgemachte Nacht beschert. Alles "fetzig", "schrill" und "voll geil". Aber mit spätestens 15 war's bei mir damit auch vorbei. Das Problem des Florian I. ist: Er ist und bleibt ein Popper, "echt ätzend". Hat sich irgendwann der langweiligsten Jugendkultur der 80'er angeschlossen und bis heute einfach so weitergemacht. Abi, Studium, FAZ - immer brav und strebsam sein, immer CDU wählen, immer nachmachen was in diversen Trend-Bibeln steht, immer in die Sckicki-Läden rennen und verklemmt, mit dem Bier in der Hand, den ganzen Abend in der Ecke stehen. Und jetzt versucht er in diesem Generationsportrait allen anderen zwischen 1965 und 1975 Geborenen sein kleines, langweiliges Weltbild überzustülpen. Er vergißt dabei aber, daß er nur einen Teil dieser Generation repräsentiert. Diese Generation war doch in den 80'ern völlig fragmentiert. Kein Wort über Mods, Teds, Punks, Metalheads, Waver, Psychs, Skins, Scooter-Boys, Rude-Boys, Ökos, etc. Stattdessen pickelige Mathe- und Physikasse mit Aktenkoffern. Diese Typen gab es schon davor und wird es immer geben. Kein Wort über Einstürzende Neubauten, DAF und Die Ärzte. Stattdessen Nicole und Culture Club. Kein Wort über Hafenstrasse und Hamburger Kessel. Stattdessen Tennis-Daviscup. Kein Wunder, daß er die 80'er so langwelig findet.Lesen Sie weiter... ›
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