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am 2. August 2001
Ich bin direkter Nachfahre der Generation Golf, sozusagen Mitglied der Generation Golf IV oder der Generation Lupo. Na ja, egal, jedenfalls ist es mir gelungen die Inhalte des Buches nach zu vollziehen und in einer geraden Linie in meine Generation fort zu führen, was heißen soll: das Buch ist wahr.
Das Buch ist eine Aufreihung von 80er Jahre yuppie und mittelstands Konsumprodukten und genau diese Ansammlung von Design-, Status- aber auch Gebrauchsgegenständen machen sowohl das Buch als auch unsere Gesellschaft aus.
Ich habe interessiert den größten Teil der fast 100 Bewertungen gelesen und war überrascht, zu sehen, welch unterschiedliche und zum Teil heftige Reaktion das Buch hervorruft. Somit hat Illies zumindest eines geschafft: provozieren.
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am 6. November 2001
Man liest das Buch und denkt sich bei jedem Absatz: "Genau ! Kenn ich auch noch !".
Florian Illies schreibt das, was man selbst über die 80er und viele Requisiten dieser Zeit denkt. Ob es der ewig gleich grinsende Bub auf der "Kinderschokolade"-Packung ist oder der "SCOUT"-Ranzen mit "Waage". Obwohl man Illies in vielen Äußerungen grinsend und nickend recht gibt, wirkt er in manchen Abschnitten leicht überheblich und arrogant. Nervend auch seine ständige Erzählerei von Golfs und Barbour-Jacken, BOSS-Schuhen und Ralf Lauren-Hemden. Als hätte es nichts anderes zu der Zeit gegeben. Sieht man über letzteres Manko seelenruhig hinweg, ist das Buch amüsant und bringt die guten alten 80er zurück.
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. September 2004
Gäbe es das letzte Kapitel nicht, wäre Generation Golf" nichts weiter als ein origineller, unterhaltsamer Schüleraufsatz. Zehn Jahre nach Douglas Couplands Buch Generation X" kommt Florian Illies mit einer deutschen Variante des gleichen Themas daher. Und er erreicht bei weitem nicht die Klasse des Originals! Dennoch habe ich dieses Buch verschlungen. Ganz einfach deshalb, weil es mir Spaß gemacht hat, vieles aus meiner Kindheit und Jugend wiederzuentdecken. Da ich zu der Generation gehöre, die Illies in diesem Werk beschreibt, also zwischen 1965 und 1975 geboren wurde, finde ich mich in diesem Buch wieder. Playmobil, C-64, Knibbelbilder aus der Cola, Pelikan-Füller - das war alles Teil meiner jungen Jahre. Aber eben nur ein Teil. Illies tut so, als ob dieser Konsumquatsch der wichtigste Teil unserer Jugend war. Und er versucht sich gleich als Sprecher einer ganzen Generation. Zweifellos ist er ein guter Beobachter. Vielem von dem was er schreibt, stimme ich zu. Was mir überhaupt nicht gefällt ist, daß sich Illies mit den Gegebenheiten abfindet und anscheinend wohl damit fühlt, daß die Generation Golf" von Kindesbeinen an, von der Werbung und den Medien, zu willigen Konsumenten dressiert wurde. Es stört ihn nicht, daß wir uns kaum noch politisch engagieren, abgestumpft und ohne allzu große Zukunftsvisionen sind. Das ist bedauerlich! Mein Lieblingsautor der Generation X", Chuck Palahniuk, beschreibt unsere Generation nicht nur mit äußerst präzisen Worten, sondern er zeigt auch Auswege aus unserer verfahrenen Situation. Fragwürdige Auswege zuweilen, wie bei Fight Club". Aber sowohl Palahniuk als auch Coupland schreiben brillante, aufrüttelnde Werke, die mich wirklich bewegt, zum Nachdenken und Handeln angeregt haben. Illies hingegen ist wie der Hummer im Kochtopf, er freut sich, daß das Wasser so angenehm warm wird. Und spielt dabei mit seinen Playmobilfiguren. Und das im Alter von 28 Jahren.
Im letzten Kapitel hat er dann aber doch noch die Kurve gekriegt, und meine Sympathie gewonnen. Denn nun kam etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte, nämlich Illies Vorhersage, wie das weitere Leben der Generation Golf" verlaufen wird. Viele werden von ihren Eltern reich erben. Doch wie schon die Toten Hosen so richtig gedichtet haben: Damit's was gibt zum Erben, muß erst einer sterben. Und damit wird es sich diese Generation, die ihre Kindheit vermeintlich bis ins hohe Alter verlängern kann, große Probleme bekommen. Illies prophezeit den Psychologen gewaltige Zuwachsraten, weil die Golf-Kinder sich viel zu sehr darauf konzentriert haben jung, schön, reich und berühmt zu sein, statt sich auf das wirkliche Leben vorzubereiten.
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am 15. August 2003
Nachdem nun schon der Nachfolger erschienen ist, dachte ich mir, muss ich das Buch doch auch mal lesen, das "meine" Generation so passend beschreiben soll.
Der Anfang beginnt recht amüsant mit einer sinnfreien Aneinanderreihung verschiedener Ereignisse und Beschreibungen, die "unsere" Kindheit in den 70er und/oder 80er Jahren auszeichneten. Durchaus unterhaltsam, doch auf die Dauer etwas anstregend, da Florian Illies auch dem harmlosesten Umstand noch eine komische Wendung abgewinnen will. Und das funktioniert nicht so richtig.
Spätestens im zweiten Teil des Buches, wird dann deutlich, dass Illies mitnichten ein Generationsbild entwirft. Hier beschreibt er die politische und kulturelle Identifikation "unserer" Generation - oder vielmehr das, was er als diese bezeichnet. Doch es wird ziemlich schnell klar, dass er hier mitnichten eine durch die Zeit geprägte Weltanschauung entwickelt. Vielmehr würzt er seine Jugend mit diversen Beilagen aus den 80ern und frühen 90ern, um ihr einen Generationsbezug zu verleihen. Dieses kann jedoch in keiner Weise darüber hinwegtäuschen, dass er hier offensichtlich nur die mässig zufriedenstellende Entwicklung einiger junger Menschen beschreibt, denen - aus welchen Gründen auch immer - keine ausreichende Identifikation mit sich selbst und den aktuellen Problemen gelang.
Aufgewachsen in einer kleinbürgerlichen Welt und limitiert auf eine soziale Schicht, gelingt es Illies in keiner Weise, ein umfassendes Bild unserer Generation zu zeichnen. Auch dass der Author mit einer selbstironischen Schreibweise den Eindruck zu erwecken versucht, die eigenen Werte zu hinterfragen, ändert diesen Eindruck nicht - abnehmen tut man es ihm nicht. Dazu ist der ganze Stil des Buches zu selbstgefällig. Ich fände es schon interessant, ob die aktuellen Entwicklungen Illies im zweiten Teil zu einer ehrlichen Hinterfragung anregen.
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am 6. September 2002
Illies liest vor Publikum und giert nach Lachern und Applaus. Dadurch hat man plötzlich nicht mehr den Eindruck, ein klassisches Hörbuch zu genießen, sondern eher einer Folge des Comedyclubs beizuwohnen. Hinzu kommt, das die Qualität der Aufnahme ebenfalls nicht überzeugt, sie ist schlecht abgemischt und dumpf und degradiert verdammt die CD damit endgültig ins qualitative Mittelfeld.
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am 25. Juni 2002
Egal, wem wir dieses Audiobook - vom Autor selbst vorgelesen - geschenkt haben, war begeistert und fing an über die 80er nachzudenken. Satzanfänge wie "Ach, und kennt ihr noch ..." waren an der Tagesordnung! Schließlich hat doch jeder von uns einmal Scout-Schulranzen getragen und mit Geha- oder Pelikan-Füllern geschrieben. Selbst Samstag-Abende wurden mit "Wetten dass...?" - natürlich als Familien-Event - zum Höhepunkt der Woche.
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am 19. August 2012
Wie erwartet, ein wenig bissig, immer mal wieder witzig, Erinnerung weckend und anregend. Allerdings wird zu sehr an der Oberfläche gekratzt, als dass man tiefer in die eigentlichen Begebenheiten vordringt. Mag sein, dass der Autor das provoziert, um dem Leser Gelegenheit zu geben, selbst in die Tiefe zu gehen... ich fand es gut beschrieben, auch wenn ich die Lügen, die hier aufgeführt wurden nicht belegen könnte, ich hab mich dennoch amüsiert.
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am 13. August 2013
Ich habe das Buch Generation Golf schon einmal im Jahre 2000 gelesen. Damals mit 17 Jahren. Jetzt mit 30 hat es mich noch einmal gereizt es zu lesen, da der Autor im gleichen Alter war als er es schrieb. Ich für mich kann sagen, ich bin nur ein Randvertreter der Generation Golf und ich denke über vieles wird Herr Illies heute selber lachen. Dieses Großkotzige Geschreibe bspw. über den Neuen Mark an der Börse um die Jahrtausend Wende. Herrlich wie naiv die damals 30 Jährigen geglaubt haben sie müssten nicht viel tun für ihr Geld und die Kapitalsteuern sind auch unnütz. Als man in den 80er Jahren 14 Jahre alt war kam ja auch alles zugeflogen, da sie nicht aufgemuckt haben. Es läuft schon und alle 4-5 Jahre den neuen Golf. ;-)

Das Buch ist lesenwert und jeder kann für sich selbst entscheiden, ob er sich als Generation Golfer sieht oder lieber kein Teil dieser Generation ist.
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am 10. September 2012
Ich habe das Buch 2002 erstmals gelesen und seither alle 2 Jahre wiederholt. Man fühlt sich in die eigene Kindheit zurückversetzt, sofern man zur Zielgruppe gehört. Für mich als 1972er-Jahrgang hat natürlich alles gepasst und ich habe nicht nur einmal Tränen gelacht. Das Buch ist einzigartig und sämtliche danach erschienenen Kopien können nicht mithalten ... auch nicht die Fortsetzung Generation Golf II!
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am 25. April 2013
Einwandfreier Zustand sofort (schnell) da...
außerdem ein sehr lesenswertes Buch für Mensch aus der "Generation Golf"...
Es gibt auch einen 2. Teil :D
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