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Jörg Blech ist Spiegel-Redakteur, Biologe und erfahrener Buchautor. In diesem Buch fasst er die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse im Bereich Genetik populärwissenschaftlich zusammen.

Das Buch ist in drei Abschnitte gegliedert, Vererbung/Epigenetik, Seele, Körper. Jeder Abschnitt enthält 4-5 Kapitel, die konkret einem Thema gewidmet sind. Die klare Struktur und die verständliche Sprache im journalistischen Stil erleichtern das Lesen erheblich. Man braucht also kein Biologiestudium und keine speziellen Vorkenntnisse, obwohl das Verständnis einiger Grundbegriffe nützlich ist.

Die zentrale Aussage des Buchs lautet, dass Gesundheit kein Schicksal ist, das uns durch die Gene vorbestimmt wäre. Die Gene sind kein Programm, das automatisch abläuft, sondern der Lebensstil entscheidet darüber, wie sie sich auswirken. Es gibt nur sehr wenige Krankheiten, die nachweislich vererbt werden. Wer nicht raucht, sich ausgewogen ernährt und regelmäßig bewegt, kann praktisch immer mit einem besseren und längeren Leben rechnen.

Intelligenz ist nicht angeboren (S. 173), Homosexualität ist nicht vorgegeben (116), es gibt kein Depressions-Gen (86), Diabetes ist für fast alle vermeidbar (225). Andererseits führt Alkohol in der Schwangerschaft zu massenhaften, schweren Schädigungen (S. 70) - ein Skandal, der mehr Aufmerksamkeit verdient. All diese Aussagen sind wissenschaftlich untermauert und mit Fußnoten belegt.

Das Buch ist bewusst zugespitzt und provokativ geschrieben, einerseits als Denkanstoß, andererseits wohl aus kommerziellen Gründen. Diese Zuspitzungen können leicht missverstanden werden, etwa wenn der Autor zu sagen scheint, dass es kein ADHS gebe (88). Doch wenn man genau hinschaut, hat er dies nicht behauptet, sondern nur, dass es keine angeborenen Gehirnveränderungen gibt, die sich als ADHS-Krankheit charakterisieren ließen. Dass es die Symptome gibt, ist unbestritten.

Jörg Blech behauptet gar "Unsere Gene sind wandelbar" (256) und "Die Gene sind nicht fixiert, sondern flexibel" (260). In dieser Vereinfachung stimmt das nicht, wie der Autor im letzten Kapitel selbst einräumt: Erworbene Eigenschaften werden nicht vererbt, in dieser Hinsicht hat immer noch Darwin recht und Lamarck lag und liegt falsch. Der Autor meint vielmehr, dass die Auswirkungen der Gene, nicht die Gene selbst, flexibel sind; und das begründet er überzeugend.

Insgesamt ist dies ein spannendes und lehrreiches Buch auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand, das mit dem Gen-Fatalismus aufräumt. Wer auf diesem Gebiet mitreden will, muss das Buch lesen.
22 Kommentare| 30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Oktober 2010
Was bestimmen unsere Gene? Entscheiden sie über unsere Intelligenz, unsere Krankheiten, unseren Lebenserfolg?

Jörg Blech beschreibt den Zusammenhang weitgehend verständlich und mit wenig medizinischen Fachausdrücken. Er macht deutlich, dass es angeborene Eigenschaften gibt, die nicht vererbt wurden; nämlich Einflüsse aus dem Mutterleib. Umweltgifte, Alkohol oder erlebte Gewalt können bereits in dieser frühen Lebensphase Menschen schädigen.

Früher glaubten viele, dass auch psychische Eigenschaften wie Aggressivität, mathematisches Talent u.ä. durch Erbanlagen bestimmt würden. Doch die Entschlüsselung der Gene hat diese Vermutungen nicht bestätigen können, wie der Autor zeigt. Das beweist zwar nicht, dass es keine Zusammenhänge gibt, aber zumindest kann niemand aufgrund eines Gentests feststellen, ob jemand ein besonderer Musiker oder Schachspieler ist. Allerdings gibt es einige wenige Krankheiten, die genetisch wesentlich beeinflusst werden. Aber auch in diesen Fällen ist die Krankheit meist nur durch Gene begünstigt und nur selten zwangsläufig.

Wir können also durch unsere Lebensweise wesentlich beeinflussen, wie wir leben und was wir können. Das gilt auch für andere: Wieviel Menschen lernen, hängt entscheidend von den Lernbedingungen ab. Geistige Beschränktheit ist kein Schicksal, wenige Behinderungen ausgenommen.

Diese Buch und die damit verbundenen Erkenntnisse haben Konsequenzen auch für das Schulsystem, darauf geht der Autor aber nicht ein. Ein lesenswertes Buch!
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am 18. August 2010
Unsere Gene sind der Bauplan der uns allen in die Wiege gelegt wid. Sind wir sozusagen nur das Produkt eben dieses Bauplans ohne dass wir selbst etwas verändern können? Gehen also daher auch die meisten Erkrankungen auf das Konto der Gene? Schizophrenie oder Diabetes, Herinfarkt oder Übergewicht; alles Erkrankungen die also laut den Genen zwangsweise so auftreten müssen, oder doch nicht? In der letzten Zeit soll es ja für alles ein Gen geben vom Unglücklich-Sein Gen bis hin zum Gut-in-Mathe Gen, für fast alles wurden die Gene herangezogen.

Jörg Blech räumt mit diesem Dogma dass die Gene für einfach alles verantwortlich sind ein für alle Mal auf. Die relativ neue Wissenschaft der Epigenetik (für Übergenetik) erklärt dass Gene im Wechselspiel mit der Umwelt an- und abgeschaltet werden können. Und Jörg Blech listet eine Unmenge an Beispielen auf welche das eingangs angeführte Dogma entkräften sollen. Nicht die Gene alleine sondern auch unsere Umwelt sind für unsere Gesundheit mitverantwortlich, das klingt auf den ersten Blick nicht so wirklich neu aber mit der Epigenetik besteht quasi ein Werkzeug dass dieses Wechselspiel aus Umgebung und Genen erklärt!

Deswegen können auch wir selbst mit unserem Lebensstil eine Unmenge im Positiven wie auch im Negativen ausrichten, die Annahme alles sei also von vornherein determiniert ist laut Jörg Blech völlig falsch; die Vorstellung man muss sich dem genetischen Schicksal quasi ergeben völlig überzogen. Es gibt natürlich genetische Erkrankungen, das ist nicht zu leugnen aber dass eben nur die Gene alleine über uns bestimmen ist auch falsch.

Abschließend, warum nur vier Sterne? Ich hätte mir ein wenig mehr theoretischen Unterbau bezüglich der Epigenetik und der Frage wie sie mit der Vererbung zusammenhängt gewünscht, aber insgesamt ein sehr gutes Buch das sich sehr flott lesen lässt ohne dass man ein Medizinlexikon zum Nachschlagen zu Hause benötigt.
11 Kommentar| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 29. September 2010
Seit einiger Zeit ist es unter Journalisten (Jörg Blech ist Spiegelredakteur) irgendwie üblich geworden, nicht das darzustellen, was der aktuelle Stand der Wissenschaften ist, sondern ganz neue Wahrheiten zu erfinden. Wenn man schon einen solch unmittelbaren Zugang zur breiten Masse besitzt, warum sollte man ihn nicht zum eigenen Vorteil nutzen, scheint der Grundgedanke zu sein.
"Gene sind kein Schicksal" ist ein solcher Fall. Und weil der Autor eine bestimmte Botschaft verbreiten möchte, stellt er halt alles so dar, dass es zur Botschaft passt. Konkret: Er unterschätzt die Bedeutung der Gene auf geradezu sträfliche Weise.
Dabei sind viele seiner Darstellungen durchaus korrekt. Beispielsweise stimmt es, dass Arbeiterin und Königin in Bienensozialstaaten keine genetisch bedingten Rollen sind, sondern aufgrund der Nahrungszufuhr (Anteil an Gelée Royal) erworben werden. Dies ist notwendig, denn evolutionsbiologisch betrachtet sind Arbeiterinnen Altruisten (sie helfen der Königin, ihren Fortpflanzungserfolg zu erhöhen) und Königinnen Egoisten. Wie Richard Dawkins in Das egoistische Gen näher begründet, würde sich ein genetischer Altruismus schnell selbst eliminieren. Aus dem gleichen Grund kann das zölibatäre Verhalten katholischer Priester und Nonnen nicht genetisch bedingt sein. Stattdessen sind beides erworbene soziale Rollen.
Aus solchen Sachverhalten dann nun aber gleich zu schließen - wie Jörg Blech es an vielen Stellen tut -, die Gene spielten eine viel geringere Rolle als heute allgemein angenommen und im Grunde sei alles erworben, ja man könne sein Leben praktisch beliebig ändern wenn man nur wollte, ist spektakulär bis falsch.
Nehmen wir einmal als Beispiel die genetischen Dispositionen bei chronischen Zivilisationserkrankungen. Hier entdeckt die Medizin angeblich ständig neue Gene, die die Anfälligkeit für solche Krankheiten erhöhen sollen. Jörg Blech meint demgegenüber, die Gene seien jedoch kein Schicksal, und man könne den Krankheiten ggf. durch Verhaltensänderungen entkommen, ganz so wie die unterschiedliche Nahrungszufuhr aus einer Bienenlarve mal eine Arbeiterin und mal eine Königin macht. Epigenetik ist hier das Stichwort.
Andere umweltorientierte Mediziner interpretieren den gleichen Sachverhalt ganz anders. Beispielsweise vertrat der unlängst im Alter von 97 Jahren verstorbene LowCarb-Begründer Wolfgang Lutz (Leben ohne Brot) die Auffassung, viele Menschen seien - was die Ernährung angeht - noch überwiegend an die Verhältnisse der Altsteinzeit angepasst, und zwar auf genetische Weise. Viele Gene, die nun neuerdings das Risiko für bestimmte Krankheiten erhöhen sollen, hätten damals ganz andere Funktionen gehabt. Zu Problemen führten sie nie, da es die heutige kohlenhydratreiche Zivilisationskost noch nicht gab. Wenn man folglich durch simple Verhaltensänderungen - trotz Risikogenen - einer Erkrankung entkommen kann, dann liegt das - gemäß Lutz - nicht daran, dass die Gene keine Rolle spielen, sondern dass man sich nun so verhält, wie es der eigenen genetischen Ausstattung entspricht. Was unmittelbar das Zusammenwirken von Genen und Umwelt demonstriert.
Völlig absurd sind Blechs Auffassungen zur Erblichkeit von Intelligenz, die er im Grunde bestreitet. Hier ignoriert er gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse. Auch hätte der Mensch per Evolution nie ein großes Gehirn bekommen können, wenn Gehirnleistung (Intelligenz) nicht zu ganz erheblichen Anteilen erblich ist. Seine Vorstellungen zur Gleichverteilung von Intelligenzgenen in Populationen, die man gemäß seinen Aussagen jedoch noch gar nicht kennt, sind mehr als befremdlich.
Jörg Blech geht sogar so weit, dass er geniale Fähigkeiten für nicht maßgeblich angeboren, sondern für erworben hält. Deshalb spielten in Orchestern diejenigen die erste Geige, die besonders viel in ihrer Kindheit geübt hätten. Dann dürfte der sechsjährige Mozart wohl schon im Mutterleib mit dem Üben angefangen haben. Und Phänomene wie den Autisten Matt Savage, der sich im Alter von sechs Jahren praktisch über Nacht selbst das Klavierspielen beibrachte (sehr sehenswert das Video "Infected with Hemiola", bei dem er 12 Jahre alt ist), kann er ohnehin nicht erklären. Die Frage, warum manche Menschen bereit sind, jahrelang jeden Tag mehrere Stunden lang ein Instrument zu üben, scheint er sich gar nicht erst zu stellen.
Für mich ist "Gene ist kein Schicksal" kein populärwissenschaftliches, sondern ein politisches Buch.
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am 8. November 2013
das buch zeigt endlich, dass wir nicht einfach jeden Unsinn hinnehmen müssen, den uns Ärzte und Wissenschaftler als alleinige Wahrheit angeben. Und einflussmöglichkeiten haben tief in unser eigenes system.
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am 1. Juli 2015
Jörg Blech legt für den Laien detailliert dar, dass vieles, was heute landläufig den Genen zugeschrieben wird, nicht zwangsläufig darauf beruht bzw. nicht unabänderlich ist. Er macht auch keinen Hehl daraus, dass es leider unheilbare Krankheiten gibt, die auf Gendefekten beruhen. Dass er, wie mancher Kommentator meint, den derzeitigen Stand der Wissenschaft nicht vollumfänglich darstellt, dürfte jedem Leser klar sein. Würde es das tun, dann würde er den auf die Zielgruppe Laie ausgerichteten Umfang und die dafür geeignete Komplexität wohl weit überschreiten. So liefert er für jeden leicht und spannend lesbare Informationen, kompakt und sachlich.
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am 20. August 2010
Die Genetik und die daran sich anschließenden Verwertungswissenschaft der Biotechnologien sind die Bereiche menschlichen Wissens und seiner Wissenschaften, die in den letzten beiden Jahrzehnten vielleicht am meisten gewachsen sind. Unzählige Hoffnungen, unter anderem auf die Heilung von bisher als unheilbar geltenden Krankheiten, haben sich diesen immer neuen Ergebnissen angeschlossen. Aber auch zum Teil gespenstische Visionen von den bald Wirklichkeit werdenden Möglichkeiten, sich gegen bestimmte Gendefekte und Krankheiten sozusagen gentechnisch impfen zu lassen und zudem die neu auf die Welt kommenden Menschenkinder entsprechend zu planen und quasi bei der Genbank zu bestellen, lassen für die Zukunft Zustände orwell`scher Qualität erwarten.

Gleichzeitig hat sich, gerade auch durch die neue Disziplin der Epigenetik ( sie erforscht die Vererbbarkeit von Erfahrungen) so etwas wie ein neuzeitlicher, genetisch inspirierter Calvinismus breitgemacht, nach dem es dir eben vorbestimmt ist, wie dein Leben sich gestaltet durch deine Gene, an denen du nichts machen kannst. Schlechte Gene, schlechte Lebensaussichten.

Das Ergebnis ist eine neue Haltung, die ich den Gendarwinismus nennen möchte, und die alles andere als begrüßenswert ist, wenn man seine Werte an christlichen Maßstäben versucht auszurichten.

Jörg Blech, ein bekannter und erfolgreicher Autor bahnbrechender populärwissenschaftlicher Bücher ("Die Krankheitserfinder" und "Heillose Medizin") hat sich in dem vorliegenden Buch dieser neuen, durch die Gentechnik evozierten Phänomenen angenommen.

Die Aufteilung seines Buches in die drei Hauptteile:

I Die neue Lehre von den Genen
II Die Seele
III Der Körper

zeigt schon die Richtung an, in die sein Denken geht.

Nachdem er verständlich und nachvollziehbar dargestellt hat, was bei der "Vererbung" geschieht, geht er in den beiden folgenden Kapiteln den Fragen nach, wie während der Schwangerschaft und auch danach das Verhalten der Eltern und später unser eigenes Verhalten unser Wohlbefinden und auch unsere genetische Ausstattung prägt.

Sein Fazit ist einfach, aber für die meisten Erwachsenen anspruchsvoll: wir sind nicht unseren Erbanlagen ausgeliefert, die "Gene sind kein Schicksal". Jeder Mensch kann durch entsprechendes Verhalten, durch entsprechendes Denken und die Gestaltung seines Umfeldes seine Erbanlagen und sein Leben steuern. Das heißt auch, er kann durch entsprechende Lebensführung durchaus positiv eingreifen in die Epigenetik seiner Nachfahren.

Ein wichtiges Buch und ein notwendiger Zwischenruf in einer zunehmend unvernünftigen Debatte.
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am 27. Oktober 2010
Der Autor erklärt spannend und lebendig, welche Einflüsse unsere Gene haben und welche nicht. Unsere Lebensweise macht den Unterschied, ob wir gesünder leben oder nicht. Auch unsere Ausbildung und unser Wissen ist nicht vorgegeben, sondern hängt von unseren Lebensbedingungen und unseren eigenen Anstrengungen ab. Ein Buch, das Mut macht, unsere eigenen Verhältnisse zu gestalten!
22 Kommentare| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Oktober 2010
+ spannend geschrieben
+ verständlich, abgesehen von wenigen Fachbegriffen
+ aktuelle Forschungsergebnisse, alles im Anhang belegt

Um Missverständnissen vorzubeugen: der Autor meint nicht, dass die Erbanlagen egal seien. Es gibt durchaus Menschen, die z.B. eine erhöhte Anfälligkeit für Diabetes in sich tragen. Nur, ob diese Krankheit tatsächlich ausbricht, hängt wesentlich von der Lebensweise ab.

Viele verbreitete Vorstellungen von unveränderlichen Talenten sind mittlerweile veraltet - dieses Buch bringt einen auf den neusten Stand. Lesenswert!
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am 5. März 2011
Dies ist ein leicht lesbares und gut recherchiertes, populärwissenschaftliches Buch von einem renommierten Journalisten und Spiegel-Autor. Es macht deutlich, dass unser Leben nicht von Geburt an vorbestimmt ist und die Gene in erster Linie körperliche Eigenschaften beeinflussen. Doch die Ernährung, körperliche Bewegung und Bildung haben einen entscheidenden Einfluss darauf, was aus uns wird.

Der Autor hat bereits eine Reihe von Bestsellern geschrieben, u.a. Heilen mit Bewegung: Wie Sie Krankheiten besiegen und Ihr Leben verlängern und Die Krankheitserfinder: Wie wir zu Patienten gemacht werden, beide ebenso lesenswert wie dieses Buch und positiv bewertet.

In diesem Fall hat der Autor das Pech, dass sein Buch rechten Ideologen übel aufstößt, so erklären sich einige Ein-Stern-Verrisse hier. Davon sollte sich niemand verunsichern lassen - die Lektüre lohnt sich.
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