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GenderGaga: Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will Gebundene Ausgabe – 25. Februar 2015
- Seitenzahl der Print-Ausgabe192 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberAdeo
- Erscheinungstermin25. Februar 2015
- Abmessungen13.5 x 1.6 x 21.5 cm
- ISBN-103863340450
- ISBN-13978-3863340452
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Produktinformation
- Herausgeber : Adeo
- Erscheinungstermin : 25. Februar 2015
- Sprache : Deutsch
- Seitenzahl der Print-Ausgabe : 192 Seiten
- ISBN-10 : 3863340450
- ISBN-13 : 978-3863340452
- Abmessungen : 13.5 x 1.6 x 21.5 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 249.736 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 237 in Gesellschaftskritik
- Nr. 2.630 in Christ & Gesellschaft
- Nr. 6.208 in Fachbücher Soziologie (Bücher)
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"...Fazit: Ein tolles Buch – und höchsten Respekt für Frau Kelle, denn ihre Haltung und wie konsequent sie diese in der Öffentlichkeit vertritt verlangt..." Mehr
"Sehr gut geschrieben, unterhaltsam und doch aussagekräftig. Man kann nicht fassen, was sich manchmal für Abgründe auftun...Auf jeden Fall lesenswert!" Mehr
"...Ein durchweg gelungenes und sehr empfehlenswertes Buch, das hoffentlich eine große Resonanz finden wird und die Sensibilität gegenüber diesem..." Mehr
"...Auch ist es sehr schön zu lesen...." Mehr
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"Mit viel Witz und kristallklarer Sprache klärt uns die Verfasserin auf, mit welcher Dreistigkeit uns die Politik mit einer pseudowissenschaftlichen..." Mehr
"...diesem Buch die Augen für die "Schöne neue Welt" und das mit viel Humor, auch wenn einem das Lachen manchmal im Hals stecken bleibt...." Mehr
"Gute geschrieben - sehr unterhaltsam - sehr lustig, wenn es nicht so ernst wäre! Einmal quer durch den ganzen Wahnsinn!" Mehr
"Lustig und grausam zugleich. Das Buch von Birgit Kelle lässt einem das Lachen gefrieren, wenn man bedenkt, was dieser Schwachsinn uns kostet...." Mehr
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"...Ich fand das Buch sehr amüsant geschrieben und in der Essenz ist es schon interessant, wie sich Mehrheiten in einer Gesellschaft plötzlich..." Mehr
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Spitzenrezensionen aus Deutschland
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- Bewertet in Deutschland am 20. März 2015Formatieren: Gebundenes BuchVerifizierter KaufBrigit Kelle zählt zu den wenigen feminismuskritischen Journalisten die eine gewisse öffentliche Wahrnehmung erfahren. Ihr Glück – als Frau kann sie Dinge aussprechen, für die ein Mann sofort ans Kreuz genagelt und ins politisch-mediale und auch oft gesellschaftliche Abseits gestellt würde. Sprich: er würde schnell als „Macho“ oder „Ewiggestriger“ usw. verhöhnt. Opfer und Täter sind ja beim GM und dessen ProtagonistInnen klar verteilt. Differenzierung? Fehlanzeige. Und wie schon in „Dann mach doch die Bluse zu“ (eine exzellente Analyse der Kampagne gegen R. Brüderle) spricht Frau Kelle auch hier wieder Klartext.
Sie legt schonungslos die Widersprüche und Denkfehler des GM auf und legt den Finger in die Wunde. Gleichzeitig zeigt sie auf, wie ihre Gegner/innen mit Fakten umgehen, besser: nicht umgehen, und schnell persönlich werden, wenn es auf der Sachebene an Argumenten fehlt. Um die inhaltliche Schwäche zu kaschieren kommt, wie bei Ideologen nicht unüblich, ein Fachwort-Kauderwelsch um falsches und unwichtiges eine Bedeutung zu geben, die es objektiv nie und nimmer hat. Kelle spricht, S. 11, vom Gender-Paradoxon: irgendwie sind wir alle gleich, trotzdem ist auch Diversity, also gerade die Verschiedenheit/Unterschiedlichkeit, so toll und fördernswert. Mit Logik kommt man bei GM eben nicht weiter.
Zum Buch im einzelnen:
Vom „nackten Kaiser“ spricht Kelle, denn Grundelemente des GM lassen sich durch simple Lebenserfahrung, durch simples Beobachten von Kindern und wie sie – ohne auch nur irgendwie manipuliert zu werden – agieren, widerlegen. Anders gesagt: jeder der mal Kinder groß zog, weiss, wie abstrus die Grundannahme der GM-IdeologInnen ist, dass das Geschlecht „sozial konstruiert“ sei. Trotzdem ist der Einfluss von GM immens. Die meisten Bürger haben keine Ahnung wie viele Entscheidungsprozesse, Vergaben von öffentlichen Geldern, Gestaltung von Texten bis hin zu Lehrplänen an Schulen bereits von GM durchdrungen sind. Viele winken auch ab, weil sie das Thema nervt – aber wenn Gesetze zur Frauenquote kommen, die Männer diskriminieren, dann sollten wirklich jedem langsam ein Licht aufgehen. Frau Kelle erkennt, dass es sich bei der Gleichstellungspolitik nicht nur um eine gewaltige Industrie mit monetären Interesse handelt – nein, diese Gleichstellungspolitik ist eine Rosinenpickerei, denn gleichgestellt wird nur dort, wo Frauen profitieren. Deshalb keine Frauenquote bei der Müllabfuhr und keine Männerquote beim Sorgerecht. Man ist manchmal fassungslos, dass gerade dies, obwohl offensichtlich, in keiner Diskussion mal klar gesagt wird. Angedeutet wird die Deutungshoheit die diese GM-IndeologInnen, die für sich in Anspruch nehmen für alle Frauen zu sprechen und die andere Frauen, die sich gar nicht benachteiligt fühlen, gerne mal für mehr oder weniger unzurechnungsfähig halten oder als manipuliert abstempeln. Aber klar – ohne (behauptete) Diskriminierung keine Genderlehrstühle und zig andere, oft gut dotierte, Stellen. Auswüchse (ProfX, Bäcka, Umschreibung von Gesetzen, pc-Ampelmännchen/frauchen) werden dargestellt und zu Recht das Eindringen von GM in nahezu alle Studiengänge kritisiert. Kelle spricht, etwas flapsig, von einer „Satireshow“, jedem Student der GM-konform die deutsche Sprache missbrauchen muss, jedem, der wegen Quoten diskriminiert wurde, ist aber das Lachen schon längst vergangen.
In Kapitel 1 geht es um Sprache, das Binnen-I und andere Absurditäten. Vermeidet man es, ist es zum Stempel Frauenunterdrücker nicht mehr weit. Interessant nur, dass auch Männer permanent mit „Sie“ angesprochen werden, dass wir „sie“ schreiben wenn wir über eine Gruppe von Männern/oder gemischt sprechen – was sagt die Genderpolizei eigentlich da? Gut, da wären ja Männer diskriminiert, also halb so wild. Da wird mit zweierlei Maß gemessen. Deshalb hören wir auch so wenig über MörderInnen, TerroristInnen usw.. – das hätte ja einen negativen Touch. Kelle durchschaut diese Doppelzüngigkeit – Medien und Politik offensichtlich nicht. In Kapitel zwei folgen weitere Beispiele, auch der Fall Gauck/Brüderle mit dem „Tugendfuror“ und wie Gauck mutlos vor der Frauenlobby einknickte. Sodann, Kapitel 3, geht es um die Probleme die entstehen, wenn man die Vielfalter der Geschlechter (4.000?) im bürokratischen Alltag umsetzt. Auch hier wieder, S. 44, das übliche Spiel: tritt eine Lesbe machohaft auf, haben wir es toll zu finden, macht es ein Mann, dazu noch ein alter und weißer, ist er Sexist. In Kapitel 4 geht es u.a. um Kinderspielzeug – und dass diese blöden Kinder einfach nicht so wollen wie es sich die Genderistas so vorstellen. Frau Kelle führt an, dass Jungen überrepräsentiert sind bei den Ritalinschluckern, Sitzenbleibern usw. – aber das interessiert nicht, es sind halt nur Jungs. Weitaus wichtiger aber die unterrepräsentierten Frauen in Aufsichtsräten, da muss nun ein Gesetz her. Dass Männer auch bei der Müllabfuhr, bei der Zahl der Suizide usw. überrepräsentiert sind – egal. Auch hier wieder: eine Unterrepräsentanz wird nur dort als Argument für einen Handlungsbedarf herangezogen, wenn am Ende Frauen profitieren. Deshalb gibt es nun auch keine Männerquote im öffentlichen Dienst oder bei Lehrern und keine Frauenquoten bei der Müllabfuhr.
Kapitel 5 bringt es auf den Punkt: „Wo Gleichstellung draufsteht ist Frau drin“. Sprich: es geht nicht mehr um Gleichberechtigung (haben wir längst), nicht mal um Gleichstellung für alle, den das würde punktuell auch Männer Vorteil bringen – sondern am Ende um pure Frauenförderung. Genau die, die am lautesten von Frauendiskriminierung aufgrund Unterrepräsentanz schreien, schotten sich perfekt gegen das andere Geschlecht ab: keine männlichen Gleichstellungsbeauftragte, Gender-Lehrstühle fest in Frauenhand. Irgendwie soll das Geschlecht ja sekundär sein – will frau sich aber Pfründe sichern, siehts anders aus: Gleichstellungs (Achtung Etikettenschwindel - richtig: FRAUEN)beauftragte werden nur von Frauen gewählt. Auf S. 74ff. geht es dann um die Frauenquote – hier wird nun, ach wie fortschrittlich, eine (angebliche) Diskriminierung durch eine echte gesetzliche gerächt. Dafür müssen gläserne Decken und ähnliche Nebelbomben herhalten, denn wer den Unterschied zwischen Chancen- und Ergebnisgleichheit kennt, weiss, dass eine Quote genau das Gegenteil von Fairness und Gleichberechtigung ist. Um die Quote auch nur irgendwie zu begründen wird – fälschlicherweise – behauptet dass von Frauen geführte Unternehmen erfolgreicher sind (Mädels, warum gründet Ihr dann so wenige?) und ganz böse klischeehaft einfach mal Frauen nur positive und Männern negative Eigenschaften angedichtet. Als ob die Welt so einfach wäre…..die Autorin führt dann einfach von der Leyen an und schwupps bricht dieses Klischee in sich zusammen. Und klappts nicht mit der Karriere, wie nun bei einigen VorständInnen, so sind die Männer schuld. Tja, solch billige Alibis sind halt zu bequem. Kapitel 6 handelt von der Schulbildung, 7 beschäftigt sich mit Berlin und zeigt Zusammenhänge auf (was ist vom Bundesverfassungsgericht zu erwarten wenn eine von den Grünen platzierte Professorin für Geschlechterstudien urteilt?). Und es geht längst um Geld, viel Geld. Sexistische Äußerungen von A. Schwarzer sind toll (S. 101), Männer würden dafür diffamiert. Extrabadezeiten für Transsexuelle – warum nicht auch für dicke Menschen oder solche mit Hautkrankheiten? Alles berechtigte Fragen, plausible Antworten der GM-Industrie gibt es nicht, kann es nicht geben. Wenn man eine 50%-Frauenquote bei Straßennahmen anstrebt führt dies faktisch dazu, dass Männernahmen, und ginge es um Männer die die Welt retten, über fast 100 Jahre chancenlos sind. Ja, so sieht sie aus, die Gleichberechtigung der GrünInnen, bei denen ja bekanntlich in der Doppelspitze „mindestens“ (!) eine Frau sein muss. ExtrawürstInnen noch und nöcher, selbst beim eigenen Friedhof (S. 113). Ein Blick nach Österreich in Kap. 8 und die Feststellung, dass sich das „anders sein“ längst lukrativ vermarkten lässt. Aufnahmeregeln an Unis werden solange manipuliert, bis die Frauenquote stimmt. In Kap. 9 geht es wieder um Sprache, im Fokus die EKD und ihr peinliches dem Zeitgeist Hinterherhecheln. Spannend auch die Schilderung der Diskussions(un)kultur – wenn keine Sachargumente da sind, kommt die Faschismuskeule oder Bezeichnungen als „gefährliche Person“. Gefährlich ist, wer eine andere Meinung hat. Denn GM zu hinterfragen, das darf nicht sein. Um die Verschwendung von Steuergeldern geht es dann in Kap. 10 – während Kindergärten und Schulen verkommen scheint Geld da zu sein für Studien, die das geschlechtsspezifische Erleben eines Waldes untersuchen. Armes, oder zu reiches Deutschland. Dass das Studien- und Berufswahlverhalten DER Grund schlechthin für die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen ist, übersehen die GM-Damen, lieber sollen die wenigen ExpertInnen „sichtbar“ gemacht werden, notfalls mit der Verdrehung von historischen Wahrheiten. Die, ganz maßgebliche, Rolle der EU wird aufgezeigt und welche Unsummen hier fließen. Kap. 11 – Sex: Bascha Mika jammert, es ist zum Fremdschämen, dass ältere Frauen an Attraktivität verlieren und ich bin gespannt wann sie auch hier eine Quote fordert (50% aller Männer unter 30 für Frauen über 50?). Dass Frauen in jungen Jahren von ihrem Aussehen profitieren – kein Wort. Wie immer, nur eine – die „passende“ – Seite der Medaille wird betrachtet, subjektives Empfinden schlägt Fakten. Im Epilog dann die Frage, ob alles schlecht an GM ist. Auch hier wieder das Kernanliegen – die Einseitigkeit von GM, als Mittel zum Zweck, und der heisst Privilegierung von Frauen. Die Deutungshoheit, die GM für sich beansprucht, die Unfähigkeit zur kritischen Selbstreflexion. Und die immensen negativen Auswirkungen auf unseren Alltag, die Stück für Stück und gezielt (top-down-Bewegung, S. 174) vorangetrieben werden. Spannend, S. 176, die Grenzziehung zwischen Toleranz, Duldung und der zumindest latenten Forderung Geschlechtervielfalt unterstützen zu müssen. Wer Toleranz für sich fordert, muss auch tolerant gegenüber klassischen Familienmodellen sein. GM überrollt uns, ob wir das wollen, wurden wir nie gefragt.
Fazit: Ein tolles Buch – und höchsten Respekt für Frau Kelle, denn ihre Haltung und wie konsequent sie diese in der Öffentlichkeit vertritt verlangt unheimlich viel Mut. Den hat sie, weil sie die besseren Argumente auf ihrer Seite weiss. Weiter so!
- Bewertet in Deutschland am 29. März 2015Formatieren: Gebundenes BuchVerifizierter KaufVorbemerkung:
Mit Birgit Kelle hat die Ehrenrettung der Frau begonnen. Keineswegs werden durch solche Eintagsfliegen die Kaperbriefe gegen bestehendes Kulturstreben außer Kraft gesetzt. Vielmehr schreibt diese mutige Einzelgängerin eine Zwischenbilanz. Wir wissen mit diesem Buche, was sich schon zerstörerisch durch Administrationen frisst, aber auch, was noch zur Vergrößerung des Übels möglich sein wird.
Gender mainstreaming ist kein nationales Konstrukt, auch kein vorrangig ökonomisches, sondern ein politisches. Das heißt, dass die Sinngebung vor der Praktikabilität rangiert, dass ideologische Interessen die Vernunft unter die Füße bekommen sollen und dass die Ohnmacht der einsichtsfähigen Bürger in Verzweiflung enden muss. Fazit (nach Fernau): „Wo allgemeine Infamie herrscht, ist Widerstand zwecklos.“
Kelle demonstriert uns mit hervorragenden Recherchen, wo Europa heute steht. Was aus ihm schon geworden ist, unterliegt der Analyseberechtigung politischer Kampfgruppen. Aber es kommt noch schlimmer. Was erstaunt, ist das fehlende Durchschalten zur letzten Konsequenz: Welche Definitionen sind zu hinterfragen, warum sind sie fehlerhaft, welche Konsequenzen ergeben sich, wenn man dieser Ideologie Folge leistet? Das Volk kann sich nicht als Schiedsrichter der Verführer annehmen. Dieses Buch bleibt jenen Kräften vorbehalten, die für die ideologische Zerrung der europäischen Nationen die Verantwortung tragen.
Das Werk:
Wir stehen am Anfang einer Strategie, die mit Index-Listen arbeitet und aus dem Hinterhalt blockiert, was nicht gefällt. Gedacht und gesagt darf nur noch in und durch die staatlichen Institutionen, was dem Zeitgeist förderlich ist. Löscht man Begriffe, kann über sie nicht mehr verhandelt werden. Man darf sich dabei nicht mehr erwischen lassen, dass man zuviel fragt. Hier pflegt man das Mittel „nachhaltiger“ Diskriminierung. Die ist zwar verboten, aber jede Gleichstellungsbeauftragte würde sie gegen die Feinde des Gender mainstreaming durchsetzen.
Hat man die Mechanismen im öffentlichen Leben soweit zum Funktionieren gebracht, geht es an den nächsten Akt der Umerziehung (vormals „Re-education“). Jetzt sind die Kinder dran. Was sich hier getan hat und noch tun wird, übersteigt schlicht die Vorstellungskraft der Bürger von Zwergenzipfelmützenhausen: „Das kann man doch gar nicht so schlimm treiben, oder, Frau Nachbarin?“ Doch die kann, und das deutet sich in ihrem diabloschen Überlegenheitsgrinsen an.
Es ist der Siegeszug der Emanzipation und der Gewaltmarsch der Unterworfenen in die Reservate der Bedeutungslosen. Kelle macht deutlich, wer gewinnt, wer verliert, und sie zeigt das bisher nachweisbare schreckliche Ausmaß. Die Nationen halten inne. Ihre Identitäten werden umgedeutet, man muss die Zeichen der Zeit respektieren. Der Stern von Bethlehem wird es nicht sein. Mit jedem Kind, das den Eltern vorsätzlich ideologisch und aus seinen absolut positiven Anlagen heraus entfremdet wird, hat man sein Leuchten in die Zukunft verhöhnt und verlacht. Warum?
Der ethische Aspekt:
Die Anklage des Feminismus gegen die Sozietäten lautet: Männer beherrschen durch ihre Vormachtstellung das Denken und ignorieren die Existenz der Frau. Dem wirkt man – mit außergewöhnlich diensteifrigem maskulinem Hilfspersonal – entgegen. Indem man das maskuline Geschlecht interpretatorisch aufbricht, umdeutet und in Einzelsensationen verkappten femininen Wollens zersplittert, kann das feminine Wesen idealisiert, das in zermörserte Vielfalt aufgelöste nichtfeminine Wunschdenken in eine Dauersuche des Maskulinen nach sexueller Identität in die Kastration des Selbstwertgefühls getrieben werden. Insgesamt bleibt das Ideal eines sexuellen Mikrokosmos der kleinste gemeinsame Nenner. Wer sich darüber zu erheben sucht, ist wie alles Kulturstrebende zu liquidieren. Also wird die wahre Kunst und deren Interpretation als elitärer Aufstand gegen das kollektive Wollen gedeutet, der man – vorerst noch – die „Frische des Volksempfindens für das einfache und natürliche Gemüt“ als Dampfwalze medialer Geschmacklosigkeit entgegenrollt. Diese Dinge, obgleich auf verschiedenen Sektoren aktiv, haken wie ein Reißverschluss ineinander.
Um in der Frage der Effektivität ganz sicher zu gehen, setzen alle autoritären wie diktatorischen Systeme ihr Hauptaugenmerk auf die ideologische Frühinfiltration. Was die Konfessionsträger können, sollten doch die Emanzipierten, die Retterinnen der Völker, doch erst recht hinkriegen. In Sachen Kinderbetreuung fehlen bei Kirchens viel zu viele Studien und Beobachtungskontrollen, um das Unwesen sakraler Gepflogenheiten anzuzeigen, die hier eingerissen sind. Jahrmarkt kann nicht „bunter“ und ausgelassener gefeiert werden.
Der Siegeszug einer bestimmten Gruppe hat die Unterdrückung der übrigen Bevölkerung zwingend zur Folge. Das ist nicht neu. Auch wenn man jetzt mit Erschrecken gesehen haben will, was mit der kleinsten sozialen Zelle, der Familie passiert oder schon in die Auflösung getrieben ist, so unterschlage man nicht die schon weit vorangetriebene Deformation einer ehemals als Mutter oder Vater betitelten Person. Seit jeher wurde die Familie auf ihre Stabilität und ihren hohen Verletzlichkeitsgrad durch Belastungsproben aller Art geprüft. Mit der industriellen Revolution schwand ihre Substanz, weil man das mütterliche Element durch Zuführung in die Produktionsprozesse zwang. Das ist das heute bestfunktionierende Erpressungsmittel, indem man die Löhne für alle so weit senkt, dass beide, Vater wie Mutter, des Tages den Kindern entzogen werden. Was durch das System der Großfamilie noch abzufangen war, erliegt heute dem Prinzip der sozialen Zertrümmerung, dass nämlich in der Regel der Wohnungsbau listiger Weise den Großfamilien das Zusammenrücken verwehrt. Jetzt kann der Staat sich großzügig als Auffangbecken für die sich selbst überlassenen Kinder verfügbar zeigen. Was sie erwartet, wird administrativ verschleiert. Was mir Kinder aus ihrem heutigen Schulalltag berichten, sind nach wie vor und unvermindert grauenhafte psychische Misshandlungen durch Erwachsene, um Kinder zu gefügigen Instrumenten zu dressieren, die man auf jede Arbeit anzusetzen wünscht, die getan werden muss. Erziehung verlangt somit die Aberkennung aller angeborenen Tugenden. Ihr ist das Hauptkriterium eines Kunstwerkes fremd. Dass Form und Inhalt bei Kindern übereinstimmen, wenn man sie geduldet hat, und damit Ästhetik ihr Wesen unantastbar macht, hält man auch in Autorenkreisen für ein Gerücht. Das ist die eigentliche Krankheit der Sozietäten.
Der schöpferische Vollzug:
An zwei Begriffen möchte ich zeigen, wo die Autorin sich ahnungslos in die Interessenssphäre jener hat schieben lassen, deren Machtgier sie schonungslos und ironisch anprangert. In der Verteidigung der Sprache und ihrer Grammatik sollte nicht das philosophische Wissen um die Definition eines Begriffes fehlen. So verbindet sich mit dem Plural zu „der Junge“ die richtige Form „die Jungen“, aber zugleich die bösartig, scheinheilig liebevolle Bezeichnung „die Jungs“, von mir auf die Formel eines infektiösen „Junx“ verschoben, um die hohe Vergiftungsgefahr für die deutsche Sprache anzuzeigen. „Junx“ bezeichnet eine eingeschränkte Form der stets im Kollektiv agierenden Jungen, denen man hässliche Schamröhrenhosen anzieht, (hingegen die Beine des Femininen wohltuend Beachtung auf sich ziehen sollen), die „normal“ sind, also Fußball spielen, Streiche um der Streiche willen aushecken und sich tapfer und selbstverständlich ihren Bestrafern ausliefern. Das sind die Helden der Schlachtfelder ihrer Zukunft. Was gegen sie in Verachtung fällt, sind die „braven Jungen“ und die „Chorknaben“, ein Schimpfwort, das im Sportcamp zu gerne den gewissenserschöpften Jungen hinterher gebrüllt wird.
Der zweite Begriff ist „Pädophilie“. Das ist ein philosophischer Widerspruch. Denn das Wort ist in der eigentlichen Bedeutung positiv zu verstehen: Freundschaft mit Kindern! Da sich Pädokriminelle diesen Begriff als Tarnung ihrer eigentlichen Absichten auf Kinder angeeignet, ihn also vorsätzlich missbraucht haben, verwendet man ihn heute nur zu gern, um damit alle Personen in die gleiche pädosexuelle Triebkiste zu sperren, die sich für das kindliche Wesen schützend einsetzen. So ist der Unschuldige sofort mitverdächtigt, und deshalb ist die Verwendung dieses Begriffes Rufmord. Gemeint kann nur pädosexuelles Triebtätertum sein. Wenn das von gewissen Lehrstühlen im Kern bejaht und nur in gewissen Praktiken als Übereifer „angezweifelt“ wird, muss es mitsamt ihren Vordenkern bekämpft werden, egal, in welchen Etagen staatlicher Machtzirkel.
Sehen wir uns das Elend der Familie heute an, aus denen Kinder sich schon problembefrachtet in die "Strafanstalt/Massentierhaltung" Schule schleppen, in denen das Evangelium des Pädosexualismus unter Kindern zum Lehrstoff mutiert ist, darf uns der Ausblick auf die gesellschaftliche Entwicklung nicht länger erspart bleiben.
Wer in solchem Elend, in Erniedrigung, Demütigung, Abhängigkeit und Lieblosigkeit aufwächst, wird in sich eine Gefühlslage wachsen sehen, die irgendwann eine Abrechnung mit diesen Systemen herbeisehnt. Da ist die Rache als Zugang zu radikalen Ideen ein tödliches Mittel. Man wird es zumindest in Anspruch nehmen, wenn der dafür nötige psychische Deformationsstatus erreicht ist. Nur so erklärt sich ein Andreas Lubitz, so das lustvolle Köpfen oder Anzünden Gefangener, und aus dieser Misere sprießt das Giftkraut des Feminismus, keinen Grad besser, genau so gefährlich, erbarmungslos, konsequent vernichtungswillig und süchtig nach Befriedigung grausamer Unterdrückungsszenarien. Die Straflager weltweit haben diese Frauen- wie Männertypen angezogen und ihnen freien Auslauf erteilt. Es geht nicht mehr um Wiedergutmachung. Es ist die Endabrechnung!
Ihre Rache richtet sich gegen alles und jeden, derer sie habhaft werden können: 2017 wird man die Akte Luther im Urteil vernichtend abschließen und der katholischen Kirche zwecks Dauerarchivierung überreichen. Um das Jahr 2035 wird diese dann das Asylrecht bei den in Europa residierenden zwei verschwisterten radikalen Konfessionen beantragen und unter erschwerten Auflagen in engem Rahmen zelebrieren dürfen. Ungefähr 2050 werden die Erben dieser Gendergaga im „Parlament“ Europas den Antrag auf Einführung der Altersbegrenzungspille stellen.
Birgit Kelle führt uns diese Entwicklung als Politsatire vor. Wir erwidern: Jedes schriftlich niedergelegte Konzept basiert bereits auf Handlungen. Die Realität braucht ihr Alibi, um sich als etabliert ausgeben zu können. Was wir lesen, ist bereits Geschichte. Sie wird bekannt als das Psychogramm der stets zu kurz Gekommenen. Dieses Buch legt uns nur das im Augenblick gebräuchliche Instrumentarium offen. Es lässt ahnen, was noch geweckt werden möchte.
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Amazon CustomerBewertet in Kanada am 12. Dezember 20195,0 von 5 Sternen Fast shipping, very informative.
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