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Geldcrash - Der Krisenwegweiser. So retten Sie Ihr Vermögen. Taschenbuch – Januar 2007

3.8 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Der Autor (Günter Hannich) ist für seine mitlerweile schon fast unzähligen Bücher über Geld und Geldcrash bekannt, und schreibt auch oft Publikationen in diversen Zeitschriften. Obwohl seine Bücher durchaus das Zeug zum Wachrütteln haben, besonders auch dieses Buch "Geldcrash", vertritt er in meinen Augen teil völlig falsche Ansichten, so z.B. dass eine Edelmetallwährung zur Deflation führen muss und dass Deflation die Hölle selbst sei. Er ist strikter Kritiker von Edelmetallwährungen oder durch Edelmetall gedeckter. Somit Kritiker des Geldsystems der gesamten menschlichen Geschichte, in der sich tausene Jahre lang Edelmetalle als Geld bewährt haben. Ach weist Hannich nicht oder zu wenig auf die wahre Natur und den Ursprung des heutigen FIAT-Geldsystems hin, noch versteht er überhaupt die Grundlage des Tauschmittels Geld, welche eigentlich der Gegenwert von Arbeit ist. Geldwert ist Arbeitswert. Arbeit wird durch Geld gekauft, und umgekehrt. Hannich versteht dies nicht und propagiert dagegen vielmehr ein Geld, dass ohne Arbeit in Umlauf kommt, so wie das heutige FIAT-Geld.
Ich persönlich behaupte einfach mal, dass der Autor von Gold und Silber als Geld keine Ahnung hat. Überzeugen Sie sich selbst!
Bücher wie "das Silberkomplott" von Reinhard Deutsch oder viele andere Werke diverser Autoren sind definitif eine bessere Alternative als "Geldcrash". Auch die Empfehlungen wie man "sein Vermögen rettet", die der Autor in diesem Buch hier gibt sind teils nicht klug.
Ich habe vor vielen Jahren sehr viel von Herrn Hannichs Überzeugungen gehalten, aber man entwickelt sich ja weiter. Und daher gibt es nur noch zwei Sterne von mir für dieses Buch.
Ich kann nur jedem, der "Geldcrash" gelesen hat, raten, es damit nicht bewenden zu lassen, und sich Bücher zu dieser Problematik von anderen Autoren zuzuführen.
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Günter Hannich beschäftigt sich seit vielen Jahren mit unserem Finanz- und Wirtschaftssystem. In diesem Buch zeigt er Gefahren für unser Geldsystem auf. Dabei beschäftigt er sich mit den Problemen von Zinssystem und Schulden. Untermauert wird das ganze durch einen guten historischen Überblick der letzten Börsenkrachs und den Zahlungsproblemen ganzer Staaten. Der Autor versucht seine Aussagen durch eine sehr große Anzahl an Zitaten anderer Autoren und Medien abzusichern. Trotzdem wirken einige Aussagen Hannichs auf mich eher paranoid.

Die Ratschläge sind teilweise eher skurril. So empfiehlt Hannich 5000 € in Schweizer Franken in bar als Krisendepot vor einem Euroabsturz in Schließfächer aufzubewahren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Absturz des Euros bzw. das ein Crash der Eurostaaten nicht auch den Schweizer Franken mitreißt. Zu eng sind meiner Meinung nach die beiden Währungen verflochten. Weiter empfiehlt der Autor als Grundlage einer krisensicheren Anlagestrategie solch große Summen in bar oder schlecht verzinsten Anlageprodukten zu parken, wie sie der Durchschnittsbürger gar nicht zur Verfügung hat.
Die Gliederung des Buches ist brauchbar. Ein roter Faden ist im Aufbau und in den Gedankengängen des Autors erkennbar. Die Sprache ist (bewusst) einfach gehalten. Anschauliche Diagramme lockern einerseits das Geschriebene auf, andererseits unterstreichen sie es anschaulich.
Meine Empfehlung: Die aufgezeigten Fakten über unser Geldsystem „sich auf der Zunge zergehen lassen“ und daraus die eigenen Schlüsse ziehen. Ein blindes dem Autor Hinterhergehen erscheint mir für das eigene Ersparte nicht förderlich zu sein.
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Wer die Theorie des Geldmarktes bisher zu trocken fand, wird hier ein Buch finden, das auf einfache und für wirklich jeden verständliche Weise ereklärt, warum es unauswichlich zum Geldcrash kommen muss. Die einzige Frage, die bleibt, ist: wann wird das sein? Das weiß natürlich auch der Autor nicht, aber er gibt wertvolle Hinweise, wie man sich auf den Crash vorbereiten kann und so möglicherweise mit einem blauen Auge davonkommen wird. Was allerdings wirklich ärgerlich an dem Buch ist, sind die unerträglich vielen orthographischen, grammatikalischen und Interpunktionsfehler. Hierfür erhält Herr Hannich eine glatte 4-.
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Die Welt ist überschuldet, die Staaten bankrott, 99% der globalen Geldtransaktionen haben nichts mehr mit realen Güterströmen zu tun - Tendenz steigend. Aus dieser Situation gibt es nur drastische Auswege: Hyperinflation oder - wahrscheinlicher - eine gigantische Geldvernichtung per Crash und Deflation, die 1929 um ein Vielfaches übertreffen wird. Dieser Zusammenbruch von Währungen, Schulden und Existenzen passiert historisch regelmäßig, und zwar immer dann, wenn das - neben Hannich auch von vielen anderen Geld-Experten kritisierte - Zinseszinssystem mal wieder eskaliert ist und sich nach etwa 50-70 Jahren die Geldmengen völlig vom realen Wirtschaftswachstum abgekoppelt haben.

Nun ist es wieder 1 Minute vor 12. Doch Hannich will "keine Panikmache, sondern Krisenszenarios". Es geht ihm in diesem Buch darum, wie man sich am besten vorbereitet. Dazu prüft er nahezu alle gängigen Anlageformen auf ihr Verhalten (Verlustrisiko) in verschiedenen Szenarios (1x Inflation, 4x Deflation). Schließlich leitet er ein Gesamtkonzept ab, das einen radikalen Schuldenabbau sowie die Investition eines gewissen Grundstocks in ausgewählte, meist sehr liquide Anlageformen vorsieht.

Genial gemacht! Mit seiner klaren Struktur und seinen konkreten Tipps ist dieses Buch bislang das Beste, das mir zu dieser Thematik untergekommen ist.

NACHTRAG im April 2007 mit 2 weiteren Buchtipps:
* Max Otte, "Der Crash kommt": Professionell, umfassend, detaillierte Anlagetipps. Hier steht alles drin.
* Jürgen Müller, "Generation Gold": Kurzanalyse der Finanzsituation, empfiehlt (wie andere auch) 20-30% Edelmetallanteil am Vermögen.
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