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Geld ohne Wert: Grundrisse zu einer Transformation der Kritik der politischen Ökonomie Taschenbuch – 30. Juli 2012
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe420 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberHorlemann Verlag
- Erscheinungstermin30. Juli 2012
- Abmessungen13.6 x 4.6 x 20.2 cm
- ISBN-103895023434
- ISBN-13978-3895023439
Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : Horlemann Verlag
- Erscheinungstermin : 30. Juli 2012
- Auflage : 1.
- Sprache : Deutsch
- Seitenzahl der Print-Ausgabe : 420 Seiten
- ISBN-10 : 3895023434
- ISBN-13 : 978-3895023439
- Abmessungen : 13.6 x 4.6 x 20.2 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.001.163 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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- Bewertet in Deutschland am 8. August 2012Formatieren: TaschenbuchVerifizierter KaufIn seinem letzten großen, posthum veröffentlichen, Werk hat sich Robert Kurz viel vorgenommen. Er möchte nicht nur die vor- und frühmoderne Geschichte des Geldes als treibender Instanz des Kapitalismus neu deuten, sondern auch die herrschenden Verhältnisse unter dem Vorzeichen des "Selbstzweckmediums" Gelds sondieren. Dies führt ihn schließlich notwendig zur sich immer mehr abzeichnenden finalen Krise des Geldes und der auf ihm beruhenden Gesellschaft.
Methodisch impliziert dieses Programm zwei Schwerpunkt. Einerseits einen geschichtsphilosophischen, der sehr allgemeine Aussagen über die Entwicklung des "warenproduzierenden Patriarchats", hier besonders jener des Geldes als genuin kapitalistischer Instanz, beinhaltet. Andererseits einen im engeren Sinne theoretischen, der v.a. auf die neueren marxistischen Debatten abzielt und dabei nicht nur ihre krisentheoretischen Schwachstellen aufdeckt, sondern sie recht umfassend für ihre verkürzte Kritik der Verhältnisse an den Pranger stellt.
Schwierig für den/die LeserIn wird die Sache dadurch, dass sich beide Momente bei Robert Kurz natürlich nicht trennen lassen, denn anders als der von ihm kritisierte "positivistische Mainstream" in den Wissenschaften und der Alltagswahrnehmung geht der Autor davon aus, dass der "ideale Durchschnitt" des Kapitalismus, seine "Logik", nicht einfach überhistorisch und schematisch darstellbar ist und als solcher gewissermaßen "neben" den historischen Veränderungen steht. Vielmehr ist für ihn die Kritik der Politischen Ökonomie auch Kritik der historischen Bewegung des Kapitals. Das bedeutet, dass der Kapitalismus nicht nur einen Anfang hat, sondern auch ein Ende, das sich aus der Kritik der Entwicklung seiner grundlegenden Formen ablesen lässt.
Diese Krisentheorie ist nun nichts neues und wurde von Kurz bzw. seinen MitstreiterInnen in mehr als 25 Jahren (fort-)entwickelt. Die besondere Stellung von "Geld ohne Wert" in dieser krisentheoretischen Debatte ergibt sich jedoch daraus, dass hier zum ersten Mal alle theoretischen Fäden zusammengeführt werden - wenn auch in zweifellos rudimentärer Form, dies gibt der Autor anfangs auch selbst zu, wenn er den "essayistisch formulierten" Charakter des Werks betont und von einer bloßen "Sizze eines umfassenden historisch-logischen Zusammenhangs" spricht. Dennoch: Es finden sich lange erwartete Antworten auf Fragen, die allen voran in der bereits versierten kapitalismuskritischen Gemeinde gestellt wurden und werden. Wie ist das Verhältnis von "historischer" und "logischer" Lesart des Kapitals einzuschätzen? Was hat es mit der umfassenden, über Marx hinausgehenden Fetischtheorie zu tun? Welche Kriterien unterscheiden kritische dialektische Theorie von akademischer Analyse, die auf die eine oder andere Weise stets dem "methodischen Individualismus" unterliegt? Wie und wieso ist das Geld (besonders vor dem Hintergrund einer "monetären Werttheorie") eine spezifisch kapitalistische Angelegenheit? Warum ist die "Zirkulationssphäre" ein bloßer Anhang an die Produktion des Werts durch abstrakte Arbeit, bzw. einschlägiger: wie ist mit der "Wertsubstanzproblematik" umzugehen?
Schließlich werden wie erwähnt ganz besonders auch Antworten auf die zentrale theoretische Frage unserer Zeit gegeben, nämlich die Einschätzung und Erklärung der Krise des Kapitalismus. Kurz geht hier erneut v.a. in theoretischer Hinsicht weiter, als in früheren Werken. Während in populären Büchern wie dem "Kollaps der Modernisierung", dem "Schwarzbuch Kapitalismus" oder dem "Weltkapital" die Krise v.a. als Phänomen betrachtet wurde und auf dieser Basis mit der theoretischen Erklärung vermittelt wurde, kommt es nun zu einer Vollendung des eigentlichen krisentheoretischen Corpus, der abseits der bekannten Texte "Die Krise des Tauschwerts" (1986) und "Himmelfahrt des Geldes" (1995) in den 2000ern nur in der unvollendeten Essay-Reihe zur "Substanz des Kapitals" (2004/5, erschienen in der Zeitschrift EXIT) fortentwickelt wurde. Die Argumentation für ein "Abschmelzen der (Mehr-)Wertsubstanz" und der damit verbundenen finalen Krise des warenproduzierenden Systems wird dabei erstmalig in akribischer und detaillierter Weise an Hand Marxscher Primärquellen, aber auch der rezenten marxistischen bzw. "marxologischen" Auseinandersetzung entwickelt. Eine Vorreiterrolle spielt hier die Kritik der populären Kapital-Lektüre Michael Heinrichs, der sich pointiert für eine bestimmte Art der akademisch-logischen Marx-Interpretation ausspricht und dabei explizit selbst die Möglichkeit einer zukünftigen "systemischen Krise" auf der Ebene der kapitalistischen Formkategorien ausschließt. Kurz weist demgegenüber umfassend die innere Widersprüchlichkeit auf einer Formebene nach und argumentiert schlüssig, dass jene Widersprüche sich früher oder später notwendig immer weiter zuspitzen müssen und die weitere progressive Entwicklung des Kapitalismus durch eine fundamentale krisenhafte Schranke (die sich deutlich von den bloßen "Bereinigungskrisen" der bisherigen kapitalistischen Geschichte unterscheidet) verbaut ist. Dieser Nachweis beinhaltet auch eine umfangreiche ideologiekritische Auseinandersetzung mit den Abwehrmechanismen gegen eine derartige kategoriale Krisentheorie, die auch für sich genommen lohnend ist: vielfach wird nicht nur erklärt, warum die theoretische Position "an sich", etwa in quasi-philologischer Manier eines Rückbezugs auf das, was "Marx eigentlich meinte", falsch ist, sondern es wird auch gesagt, warum sie mehr oder minder notwendig aus einer falschen Realitätswahrnehmung hervorgeht.
Dies alles macht die Lektüre, zusätzlich zu der bereits erwähnten Verschränkung von historischen und logischen Argumenten, sicherlich zu einer schwierigen Angelegenheit, die Durchdringung des wirklichen Gehalts wird bei vielen mehrmaliges intensives Lesen nötig machen, ebenso wie die Darstellung jenes Gehalts in einer kurzen Zusammenfassung wie dieser hier völlig unmöglich erscheint.
Die Anstrengung lohnt jedoch nicht nur, weil es sich leider um das letzte vollendete Werk von Robert Kurz handelt; Es wird hier vielmehr tatsächlich nicht nur theoretisches Neuland beschritten, sondern die Erschließung des "Kontinents Wert-Abspaltungskritik" in umfangreicher Weise vorangebracht und in vieler Hinsicht auch vollendet. Deshalb ist eine intensive Auseinandersetzung für all jene, denen es ernsthaft um die Möglichkeiten und Grenzen emanzipatorischer Versuche geht, absolute Pflicht. Denn das streitbare, aber stets außergewöhnlich geradlinige und tiefsinnige Plädoyer Robert Kurz', findet sich wieder in jenem Anspruch, der nicht nur dieses Buch, sondern sein Lebenswerk beseelte und gleichermaßen richtungsweisend für eine emanzipatorische Linke sein sollte:
"In einer Zeit realer Epochenbrüche geht es weniger denn je um ein bloß philologisches Verständnis im akademischen Sinne, sondern letzten Endes um die historische Praxis radikaler Kritik."
- Bewertet in Deutschland am 28. Oktober 2012Formatieren: TaschenbuchVerifizierter KaufIn seinem letzten Buch legt Robert Kurz in einer ersten umfangreichen Übersicht dar, auf welcher argumentativen und inhaltlichen Grundlage er eine zukünftige umfassende Neuinterpretation einer Kritik der politischen Ökonomie zu erarbeiten beabsichtigte. Insofern ist dieses Buch lediglich der Einstieg in das, was da noch kommen sollte und was er im Detail theoretisch noch zu erarbeiten gedachte und beileibe keine auch nur in Ansätzen erschöpfende Darstellung seines großen Lebensthemas: einer kategorial-fundamentalen Kritik des Kapitalismus und seiner Wirkungsmechanismen.
Immer wieder weist Robert Kurz in diesem Buch auf das noch fragmentarische und erst zukünftig in weiteren geplanten Publikationen zu vertiefende seiner Thesen hin. Dies sollte bedenken, wer dieses Buch lesen will.
Relativ viel Raum nimmt die theoretische Auseinandersetzung zwischen Robert Kurz und seinem theoretischen Ansatz und dem der sogenannten "neuen Orthodoxie" einerseits und der sogenannten "neuen Marxlektüre" andererseits ein. Diese Theoriescharmützel sind sicherlich manchmal etwas ermüdend und wohl nur für wenige von gesteigertem Interesse.
Dennoch ist auch sein leider letztes Buch ein "echter Kurz", streitbar, scharfzüngig und polemisch und vielfach nicht gerade einfach zu lesen, so wie es seine regelmäßigen Leser seit jeher zu schätzen wissen. Durch seinen viel zu frühen Tod hat die kategoriale Kapitalismuskritik ihren wohl wortmächtigsten und brilliantesten Vertreter verloren.
Dass in diesem Rezensionsforum in einem Kommentar Robert Kurz` letztes veröffentlichtes Buch ein "unförmig zusammengehudeltes Konvolut" genannt wird, halte ich für eine Unverschämtheit, zum einen seinem Inhalt gegenüber, zum anderen gegenüber der Person Robert Kurz.
- Bewertet in Deutschland am 25. November 2012Formatieren: TaschenbuchVerifizierter Kaufdie bücher sind für mich wichtig ... die anderen artikel kann ich noch nicht bewerten, weil noch nicht im gebrauch ... kochplatte wird erst morgen, also mit fast 3-wöchiger verspätung ausgeliefert ... amazon könnte, um solche pannen zu vermeiden, bei der bestellung dem kunden die möglichkeit einräumen, per klick vorherige telefonische absprache mit dem auslieferer zu ordern.