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Geld, Gold und Gottspieler - am Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise (Politik, Recht, Wirtschaft und Gesellschaft) Taschenbuch – 1. Januar 2005

4.3 von 5 Sternen 29 Kundenrezensionen

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Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch hat das Zeug, zum Klassiker zu werden. Es beginnt so: >>Die Sozialsysteme der Wohlfahrts- und Sozialstaaten der westlichen Welt steuern dem Zusammenbruch entgegen. Viele sind bereits am Ende und werden nur noch mit budgetpolitischen Tricks und betrügerischen Manipulationen mühsam aufrechterhalten. Der Wohlstand der Industrienationen besteht seit rund drei Jahrzehnten zu einem Gutteil nur noch aus Schein und Illusion - konkret: aus Kapitalverzehr - und steht mit seinen Fundamenten auf dem schlammigen Untergrund eines riesigen Schuldenmeeres.<<
Was dann folgt, ist eine packende Abhandlung über die Entstehung des Geldes, über seine moderne Entartung zu Scheingeld (im doppelten Sinne), über Realitätsverlust und Machtkalkül der Herrschenden, über falsche Wirtschaftstheorien und ihren verheerenden Einfluß, über die sich zuspitzende Krise des Systems und über Wege zur Rettung. Die Stärke Baaders liegt darin, nicht nur das große Gemälde der Finanzkrise mit kräftigen Pinselstrichen zu malen, sondern nebenbei auch wirtschaftstheoretische Kenntnisse zu vermitteln, ohne langweilig zu werden!
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Format: Taschenbuch
So kann man vielleicht die Kernthese dieses Buches zusammenfassen. Dies ist mein x-tes Buch zur Geldkrise, aber es ist immer wieder gut, das Geldproblem von anderer Seite beleuchtet zu sehen. Ungedecktes Geld ("Fiatmoney") war und ist Betrug am Volk, es ist in allen Versuchen der Menschheitsgeschichte gescheitert und es wird auch dieses Mal scheitern. Die Welt befindet sich derzeit im größten Papiergeldexperiment aller Zeiten - und kippt gerade wieder einmal um. Seit etwa 300 Jahren funktioniert es stets ein paar Jahrzehnte, während der die unheilige Allianz aus Staat und Zentralbank fröhlich Geld druckt und inflationiert. Im besten Fall spielen Politiker Sozialstaat und machen mit gigantischen Schuldenbergen das Volk von sich abhängig, im schlechtesten Fall führen sie Weltkriege (200 Jahre erfolgreiche Goldwährungen wurden in Europa zum 1.Weltkrieg aufgelöst, die Goldbindung des Dollars 1971 im Vietnamkrieg endgültig gekappt. Größere Kriege sind so teuer, dass sie nur mit Falschgeld möglich sind).

Roland Baader ist einer der bekanntesten liberalen Geldtheoretiker Deutschlands, und er ist ein "von nichts und niemandem abhängiger Autor". Er schreibt populärwissenschaftlich und verständlich, und bezieht sich durchgehend auf die wissenschaftlichen Arbeiten berühmter Liberalisten (primär der Österreichischen Schule für Nationalökonomie), darunter Friedrich von Hayek, Ludwig von Mises, Martin van Crefeld, Adam Smith.

Es ist laut Baader falsch und "verhängnisvoll", dass Wirtschaftskrisen und Miseren oft der freien Marktwirtschaft zugeschrieben würden, denn die eigentliche Ursache sei das ungedeckte Geld- und Kreditsystem.
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Format: Taschenbuch
Ich habe GGG unmittelbar nach dem Erscheinen gelesen. Frühere Veröffentlichungen des Autors kannte ich bereits (und war von diesen sehr beeindruckt). Die Lektüre von GGG bereitete mir jedoch einige Bauschmerzen: zu unorthodox erschien mir Baaders Darstellung, zu schwarzmalerisch seine Prognose einer bevorstehenden großen Weltwirtschaftskrise.
Seitdem sind nun einige Jahre vergagen. Unerfreulicherweise ist die Weltwirtschaftskrise mittlerweile tatsächlich eingetreten. Baader hat mit dieser Einschätzung Recht behalten. Und je mehr ich mich mit den unterschiedlichen Erklärungsansätzen für die gegenwärtige Krise beschäftige, desto überzeugender erscheint mir der von Baader vertretene Standpunkt der Österreichischen Schule verglichen mit den Positionen der Mainstream-Ökonomen (ob Monetaristen oder Keynesianer).
Das Problem ist nur: Man fühlt sich nach GGG nicht besser. Was soll man nun anfangen mit dem Wissen, dass die aktuelle Krise durch das nichtgedeckte Papiergeld der Staaten und der Zentralbanken hervorgebracht wurde - in Zeiten, in denen die Politik Phantasiesummen für "Rettungsprogramme" ausgibt? Woher soll eine echte Lösung des Problems kommen, die nicht nur wünschenswert (das sind die Ansätze der "Austrians" m.E.), sondern auch praktisch umsetzbar ist? Welche längerfristigen Konsequenzen wird diese Krise für die Demokratie, für Freiheit, Wohlstand und Lebensglück unzähliger Menschen haben?
Sollten sich in diesem Jahrhundert keine Katastrophen ereignen, die denen des 20. Jahrhunderts vergleichbar sind, werden wir uns wahrscheinlich glücklich schätzen können.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen mag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer." (Gustave Le Bon, Psychologie des foules 1895)

Roland Baader schreibt in einer stechenden Klarheit über die Hintergründe und Ursachen des Schulden- und Höchststeuerstaates. Als nachdenklicher Bürger hat man immer öfter das Gefühl, kurz vor einer gigantischen Finanz- und Wirtschaftskrise zu stehen. Die westlichen Staaten halten mit immer neuem Scheingeld die Bürger bei Laune und vernichten nebenbei das Vermögen der Bürger. "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück - zu Null" (Voltaire).

Die herrschende Meinung liegt völlig neben den Tatsachen und glaubt, dass Geld in staatlichen Händen segensreich und notwendig ist. Man meint, dass damit das öffentliche Wohl, die Wohlfahrt und die "soziale Sicherheit" der Bürger gefördert werden. Aber das ist ein Irrtum, wie er größer und verhängnisvoller nicht sein könnte. Der Staat hat niemals eigenes Geld, sondern nur die Mittel, die er den Bürgern wegnimmt. Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der sich für Politik und Wirtschaft interessiert. Baader zeigt Zusammenhänge auf, die einem den Atem stocken lassen.
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