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Die Gelben, die Schwarzen, die Weissen (Die Andere Bibliothek) Gebundene Ausgabe – 1. März 1999
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe456 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberEichborn
- Erscheinungstermin1. März 1999
- ISBN-103821841591
- ISBN-13978-3821841595
Produktinformation
- Herausgeber : Eichborn; Limitierte Erstausg., 1. - 9. Tsd. Edition (1. März 1999)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 456 Seiten
- ISBN-10 : 3821841591
- ISBN-13 : 978-3821841595
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1,706,777 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Fremd- und die Eigensicht der im Buch genannten Großgruppen weichen zum Teil erheblich voneinander ab. Auch ergeben sich zahlreiche Widersprüche und Paradoxa, etwa wenn Weiße von den Angehörigen anderer Ethnien zwar als „schön“ und „attraktiv“ beschrieben werden, andererseits aber als Lebenspartner nicht in Frage kommen.
Ale „rassistisch“ geltende Stereotype hinsichtlich der Sicht Schwarzer aus den Augen von Weißen werden indes vielfach durch die Eigenwahrnehmung von Afrikanern bestätigt. Sie bewundern Fleiß und Effizienz der (weißen) Europäer und erkennen durchaus ihre eigenen Defizite im Hinblick auf ihre eigene Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und den Arbeitseifer. Dass aus der Sicht von Afrikanern gilt: je heller, desto besser, mag überraschen. Ebenso, dass in so gut wie allen tradierten Überlieferungen Afrikas, mit der dunklen Färbung der Haut niemals etwas Positives, sondern durchgängig ein Mangel oder Makel verbunden wird.
Dass Weiße es nicht leicht haben, in Japan Fuß zu fassen, mag nicht erstaunen. Dass es für Europäer oder Amerikaner aber sogar noch schwieriger wird, wenn sie den Versuch unternehmen, möglichst tief in die japanische Kultur einzudringen - etwa indem sie ihre Kenntnisse der japanischen Sprache perfektionieren -, ist schon ein recht bemerkenswerter Befund. Die jahrhundertelange Abgeschlossenheit der Japaner auf ihren Eilanden, die eine „völkische“ Homogenität zur Folge hatte, die ihresgleichen sucht, könnte eine Erklärung dafür bieten, weshalb sich Weiße nirgendwo auf der Welt fremder fühlen, als gerade in Japan. Die begeisterte Übernahme westlicher Errungenschaften (etwa der politischen Verfassung Preußens) bedeutet keinesfalls eine Übernahme der westlichen Kultur oder gar eine Unterwerfungsgeste, wie der Autor elaboriert ausführt.
1998 in seiner Erstauflage erschienen, handelt es sich um ein hochinteressantes und tief recherchiertes Werk, das, dem Siegeszug der politischen Korrektheit sei Dank, heutzutage in der vorliegenden Form und mit der gewählten Terminologie (z. B. des Begriffs „Neger“) wohl nicht mehr erscheinen könnte. Lesenswert!
Böckelmanns Buch wurde 1998 veröffentlicht. Es ist wegen des etwas schwurbligen, Frankfurter-Schule-Stils mitunter recht anstrengend zu lesen. Wenn es heute auf den Neuerscheinungstischen läge, wäre es wegen seiner zentralen These zudem shitsormverdächtig. So ändern sich die Zeiten...
Das mag noch akzeptabel klingen. Was aber meint B., wenn er gegen Ende des Buches klagt: "Für eine diffuse, apolitische und kulturlose Vorstellung von Eintracht zwischen den Menschen (die an den Frieden zwischen vernetzten Singles in Appartements erinnert) ist man bereit, in wenigen Jahrzehnten das Erbe von hunderttausend Jahren hinzugeben." Meint er den prähistorischen, den neolithischen Menschen?
Abgesehen von solchen dunklen Bemerkungen ist das Buch luzide geschrieben und wegen seiner Primärquellen - der Interviews mit "Schwarzen" und "Gelben" - äußerst spannend zu lesen.
Die Interviews sind zwar interessant, aber wirken nicht wirklich repräsentativ.