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Geheimprojekt Mikrokosmos. Phantastischer Roman Taschenbuch – 1. März 2002


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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Leseprobe aus Kapitel III. - Das Experiment
Es war eine gewaltige Apparatur, die da in dem Laboratorium aufgebaut worden war. Sie beanspruchte nahezu ein Drittel des Raumes, welcher eher als ein Saal bezeichnet werden musste. Für den uninformierten Betrachter war es nahezu unmöglich, die Bedeutung des Gerätes, ohne darüber aufgeklärt worden zu sein, zu verstehen. Es bestand, laienhaft beschrieben, aus einer Vielzahl von Röhren aus einem durchsichtigen Material (vielleicht Glas?), die sich in unentwirrbar scheinenden Verästelungen von Zylinder zu Zylinder schwangen. Dazu gab es jede Menge von Skalen und Schaltungen - und über dem Ganzen eine offensichtlich gläserne Kuppel, in deren Innerem sich ein stählerner Behälter befand, der ebenfalls durch Kabel mit der übrigen Apparatur verbunden war. Dieser Behälter wölbte sich über eine bequem gefertigte Liege, zweifellos dazu bestimmt, einem Menschen als Ruhestätte zu dienen.
Unübersehbar - und über einem breitflächigen Schaltpult abgebracht - war der riesige Bildschirm des Gerätes, auch wenn für den ahnungslosen Betrachter zunächst nicht ersichtlich schien, welche Funktion er in diesem Zusammenhang innehatte.
Noch lag der große Raum im Dämmerlicht. Die Deckenbeleuchtung war nicht voll eingeschaltet worden. Keine Menschenseele befand sich in dem Saal. Auch die beiden Flügeltüren waren noch geschlossen.
Das änderte sich unversehens. Es war wie bei einer theatralischen Inszenierung. Die Flügeltüren wurden plötzlich aufgestoßen, und gleichzeitig mit ihnen flammten im Raum die Lichter auf. Es wurde strahlend hell. Mindestens zehn Männer strömten in den Saal. Sie trugen alle weiße Arbeitsmäntel und waren unterschiedlichen Alters. Mit großer Eile strebten sie zu der gewaltigen Apparatur. Aus ihren Gebärden und vernehmbaren Wortfetzen ließ sich unschwer erkennen, dass es sich dabei um Wissenschaftler handeln musste. Raunend und tuschelnd bestaunten sie das voluminöse Gerät, einige von ihnen nickten verstehend mit dem Kopf, schienen also Sinn und Zweck der diversen Instrumentarien begriffen zu haben.
Jäh aber verstummten die Gespräche, als ein einzelner Mann nunmehr das Laboratorium betrat. Auch er trug einen weißen Arbeitsmantel, sein weißes Haupthaar zeigte an, dass es sich bei dem Neuankömmling um einen älteren Jahrgang handelte. Über das Gesicht des Gelehrten huschte beim Anblick der erwartungsvollen Fachkollegen ein flüchtiges Lächeln. Trotz seines erkennbaren Alters war jedoch seine Gestalt gestrafft und sein Gang geradezu jugendlich elastisch. Ungeduldige, neugierige Fragen umschwirrten ihn im nächsten Augenblick, als er sich zu den übrigen Anwesenden gesellt hatte.
„Das ist ja ein tolles Gerät, Professor Ericson“, meinte einer der Wissenschaftler in ehrlicher Anerkennung. „Schildern Sie uns doch bitte seine Funktionen“, bat ein anderer wissbegierig. „Nur keine Aufregung, meine Herren“, entgegnete der Angesprochene in beschwichtigendem Ton. „Alles zu seiner Zeit.“ Mit einer einladenden Handbewegung wies er seine Gäste an, auf den im Umkreis der Apparatur gereihten Stühlen Platz zu nehmen. Er selber blieb stehen, stützte sich nur leicht mit der linken Hand auf dem Schaltpult ab.
„Was ich Ihnen heute demonstrieren möchte, ist - und ich sage das ohne Hoffart und Übertreibung - ein Experiment, wie es in dieser Form niemals zuvor ausgeführt wurde. Es wird gleichzeitig und eindrucksvoll bestätigen, wie großartig die Schöpfung insgesamt beschaffen ist, wo gewissermaßen, wie bei einem präzisen Uhrwerk ein Rädchen ins andere greift und solcherart den - nennen wir der Einfachheit halber - Mechanismus des gesamten Universums in Bewegung hält.“
Mit gespannter Aufmerksamkeit waren die Augen sämtlicher Zuhörer auf Holger Ericson gerichtet. Dieser registrierte es mit Zufriedenheit. Wusste er doch nur zu genau, dass der schwierigste Teil seiner Überzeugungsarbeit - nämlich das eigentliche Motiv, weswegen er das hinter ihm befindliche Gerät geschaffen hatte - noch vor ihm lag.
„Wir alle wissen, dass die Schöpfung des Universums - oder vielleicht vieler Universen - sowohl im Großen als auch im Kleinsten sichtbar ist“, hob er vorsichtig an. „Wir sprechen deshalb ja auch von einem Makro- sowie einem Mikrokosmos. Der Makrokosmos ist - ich erzähle Ihnen da nichts Neues - im wesentlichen erforscht. Zumindest theoretisch. Wir sind heute imstande, Teleskope zu konstruieren, die uns in die Lage versetzen, auch die hintersten Winkel des Weltalls sichtbar zu machen. Unser Sonnensystem selbst ist im wesentlichen restlos erforscht, und auch die meisten anderen Galaxien sind uns ebenfalls nicht mehr fremd. Und doch“, setzte Ericson zögernd fort, „harren noch viele Dinge innerhalb dieses Universums einer Lösung.“ Auffordernd blickte der Wissenschaftler um sich. Er bemerkte die Unruhe unter seinen ihm interessiert lauschenden Kollegen. Sie schienen zu ahnen, dass seine einleitenden Sätze nur indirekt etwas mit jenem riesigen Gerät zu tun hatten, das allein für die hier anwesenden, fähigsten Gelehrten Anreiz gewesen war, der angekündigten Vorführung Professor Ericsons beizuwohnen. Dieser genoss die Minuten, in welcher seine Kollegen in gespannter Erwartung seinen Ausführungen folgten, auch wenn das, was er ihnen zunächst zu sagen hatte, keinerlei neue oder gar unbekannte Enthüllungen enthielt. Nur mühsam hielten sie sich im Zaum, lediglich eine vorwitzige Stimme ließ sich in ungeduldigem Tonfall hören:

„Lieber Freund, was soll diese umständliche Einleitung. Es ist in unseren Kreisen ja doch bekannt, dass neuere Forschungen inzwischen ergeben haben, dass unser Universum - im Gegensatz zu früheren Annahmen - nicht 20, sondern im besten Fall nur etwa 12 Milliarden Jahre alt zu sein scheint.“
„. und die Wissenschaft insgesamt auch zu berechnen vermochte, dass das Universum stets weiter expandiert und die Entfernungen zwischen den Sternen dadurch größer, die Sonnensysteme, jedes für sich, in den nächsten 400 oder 5000 Milliarden Jahren immer einsamer sein werden“, setzte ein anderer Zuhörer hörbar ärgerlich resümierend fort.
„Bleiben Sie ruhig, meine Herren“, versuchte Professor Ericson seine Kollegen lächelnd zu beschwichtigen. „Ich habe ja keineswegs vor, Ihre Ungeduld auf die Probe zu stellen - aber mir scheint es - im Zusammenhang mit dem nachfolgenden Experiment - nun einmal wichtig, Sie sozusagen in die Materie einzustimmen, Sie auf das Kommende entsprechend vorzubereiten.“
Unwilliges Gemurmel unter den Anwesenden begleitete den Erklärungsversuch des weißhaarigen Gelehrten.
„Was ich damit sagen will, ist Folgendes“, setzte Ericson scheinbar unbeeindruckt aller Proteste fort. „Seit es dem amerikanischen Astronomen Edwin Hubble in den zwanziger Jahren gelungen ist, nachzuweisen, dass sich die Galaxien im Weltraum nicht statisch verhalten, sondern im Gegenteil in immer schnellerem Maße - etwa 50 bis 100 Kilometer pro Sekunde - voneinander entfernen, hat die kosmische Forschung ungeheure Fortschritte zu erzielen vermocht. Hubble schätzte seinerzeit das Alter des Universums auf zwei Milliarden Jahre, später legte man sich bekanntlich auf 10 bis 20 Milliarden Jahre fest, aber neueste Berechnungen in letzter Zeit, mit Hilfe unserer weltraumstationierten Teleskope, veranlasste die Raumforschung, die mutmaßliche Existenz des Universums mit etwa 12 Milliarden Jahre festzusetzen.“
„Kommen Sie zur Sache, Professor!“ Wieder eine aufmüpfige Stimme in den Reihen seiner Zuhörer.
„Bin schon dabei“, entgegnete Ericson, ohne sich in seinen Ausführungen aufhalten zu lassen. „Sie wissen wie ich, dass das wahrscheinlich nunmehr feststehende Alter des universellen Raumes aufgrund von Beobachtungen von 18 Galaxien möglich wurde, die bis zu 65 Millionen Lichtjahre weit entfernt liegen. Die damit zusammenhängende Berechnung erfolgte bekanntlich mit Hilfe einer seltenen Gruppe von Pulsarsternen, den sogenannten Cepheiden. Wie aber steht es um die Annahme, dass sich intelligentes...


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