Hier klicken May May May Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Learn More TDZ HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited longss17

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
98
4,0 von 5 Sternen
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:7,03 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 6. März 2017
Meine Kinder lieben diesen Film und ich finde ihn auch toll. Meine Tochter würde den Film am liebsten immer wieder anschauen. Sehr spannend, mit Trollen und Feen. Die Altersangabe von 6 Jahren finde ich vollkommen ok.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. April 2017
richtig cooler film mit viel Action es gibt fast keine Szene ohne Spannung ech zum nochmal anschauen ECHT SUPER cool
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juni 2014
Überschrift:
Das Geheimnis der Spiderwicks
Vorbemerkungen:
Von der Presse als Action-Film gefeiert, erstellt er in Wahrheit ein umfassendes Bild jener psychischen Verfassung, wie sie Freddie Highmore in der Rolle des Jared sowie dessen Zwillingsbruder Simon verkörpert:
Beachten wir das Begabungs-Profil dieses Jungen, können wir dem Casting erstklassige Wahl bescheinigen.
Ähnlich wie in „Brücke nach Terabithia“ muss ein Weg gefunden werden, um die Emotionen in übersichtlich begründete Handlungsgestalten zu übersetzen. Dort zeichnet der Junge, dort agiert das Mädchen, und als diese Brücke in die innere Souveränität nicht mehr hält, stürzt das Mädchen zu Tode.
Jared muss seinen Erlebnissen weiträumig Ausdrucksformen geben; es genügen vermutlich keine Zeichnungen oder Lärmexzesse mehr – es ist davon die Rede, dass er seine Wut unter Kontrolle bringen wolle! – und niemand ahnt, wie dieser Vulkan kurz vor der Explosion steht – am wenigsten die Mutter und die dominante Schwester! Was aber für eine Welt der Vorstellungen im Herzen dieses Jungen! Ein psychologisches Meisterstück: Eine hommage an alle Kinder, die ähnlich leiden wie dieser Junge!
Das Werk:
Die Brüder und ihre ältere Schwester ziehen mit ihrer Mutter von der Großstadt in ein abgelegenes Landhaus. Der Vater kommt nicht mit; er will, so verspricht er per Telefon, seine Kinder dort besuchen.
Dass Kinder unter der Trennung leiden, weiß jeder. Dass ein so hochgradig empfindsamer Knabe wie Jared schon die leiseste Erschütterung seiner existenziellen Bedeutsamkeit spürt, weil er ein weiträumig ausgespanntes Netz der Empfindungen hält, zwingt ihn in die Notlage, die Probleme und die Konfliktauslöser aus sich heraus projizieren zu können. Das machen alle Kinder, wenn sie ihre Puppe oder ihr Stofftier zu Rate ziehen. Hier aber geht es um die Inszenierung der ganzen Wucht psychischer Belastung, die zum Mittel der personifizierten Unheilbringer greifen lassen. Jared schlägt das geheimnisvolle Buch auf, das ihn aus dem Paradiese seiner vermeintlichen Unwissenheit jagen wird, er tritt seinem Kosmischen Wissen klaren Auges gegenüber, er will die Wahrheit wissen! Wie alle schöpferisch Begabten wartet er nicht ab, bis die Konflikte kulminieren, sondern er treibt sie zusammen, fordert sie zum Äußersten ihres Wesens heraus und nimmt gegen sie den Kampf auf.
Die größte Gefahr erweist sich in der Versuchung, dem plötzlich eintretenden Vaterbilde zu vertrauen. Jared prüft es, und als er sicher ist, dass es nicht der Vater ist, den er gesucht und erwartet hat, kehrt sich die Bestie des machtgierigen Gewalttäters heraus. Das heißt, jetzt gibt es dieses Vaterbild nicht mehr. Eine Lösung ist das nicht – wohl aber ein notwendiger Bruch, um sich in die Zukunft retten zu können
Der ethische Aspekt:
Dass Jared seinen Bruder Simon gern aus seiner dramatischen Selbstentfesselung herausgehalten hätte, erweist sich im entsetzten Antlitz des Knaben, als er Simon in der Welt des Boshaften gefangen gehalten sieht und ihn zu befreien sucht. Es sind die Frauen, die dem Jungen zum Verluste des Vaters noch zusetzen, und so zieht er zunächst die Schwester in das Miterleben seiner aufgewühlten psychischen Lage, und als endlich die Mutter in die Verantwortung zu holen ist, zerbricht der Schutzkreis um das Anwesen, also gilt es, die ganze Familie vor dem Auseinanderbrechen zu schützen.
Der Mutter sagt Jared schonungslos die Wahrheit, schleudert ihr seine unbestechlichen Beobachtungen ins Gesicht, beschuldigt sie, den Vater aus dem Hause getrieben zu haben. Es sind also die unterschwellig mitgebrachten unerledigten Probleme, die sich jetzt als Kobolde boshaft an dem Hausfrieden zu schaffen ma-chen. Der den Menschen das Glück zu nehmen trachtet, ist ein fürchterliches Unwesen, eine Gestalt, weitaus prächtiger, als mein homo erec-tus unter der Rubrik „Zeitgeist“ dieser Seite gewesen ist.
Als ihm alle Verwandlungen nichts nützen, kommt dieser Ungeist am Ende in der Rolle des Vaters daher, der Jared nur hatte sagen wollen, dass er ihn liebe. Und Jared: „Falsche Antwort!“ Das hieß: Du bist durchschaut! Und jetzt tobt die Bestie bis zum Untergange!
Mit dem Mittel der Symbolik hat die Literatur schon immer das Unaussprechliche inszeniert. Der Film unserer Zeit überträgt es in die Welt der Fabelwesen, deren Bedeutung mit ihrer Rolle genannt bleiben. Es erklärt sich alles viel leichter.
Den Normativen sind die greifbaren Fakten das einzig glaubwürdige Evangelium. Kinder wie Jared jedoch denken in drei Ebenen gleichzeitig. Das muss mit weitaus monumentaleren Mitteln beschworen werden!
Der Regisseur will uns vor Augen führen, welche Kämpfe im Inneren eines so hochbegabten Kindes toben – in der Vasallenmentalität nennt man es „Äktschen“!
Der schöpferische Vollzug:
Es gibt grundlegende Irrlehren, die den Zugang zu Kindern unrettbar vermauern.
Eine ist das Abdrängen in die Uninformiertheit – Kinder werden für blöd verkauft und „auf ihr Zimmer“ geschickt, wenn sie zu fragen anfangen.
Eine zweite behauptet, Kinder könnten die Welt der Erwachsenen gar nicht erfassen: „Dazu bist du noch zu klein!“ Jared – in der Person des hochbegabten Freddie Highmore – beobachtet scharf und trifft mit seinem Urteil unwiderruflich sekundenschnell die Zwölf! Er bezieht Misstrauen und nimmt Schuld auf sich, wenn Schwester und Mutter einen Schuldigen suchen. Es ist Jareds naturgemäße lebenslange Unruhe, und jeder Konflikt wird unbestechlich sicher bis zum Höhepunkt getrieben, damit er auseinander knallt – dann ist die Luft rein, dann kann man sich in die Augen sehen! Es ist Jared, der vom Kosmischen Wissen auf den Kern aller Ursachen zusteuert und das Buch der Rätsel um die Familie löst – koste es, was es wolle.
Ich glaube nicht mehr daran, dass es Eva war, die den Apfel zum Vorwand nahm, um den Mann in ihr Rotationsdenken und –trachten zu ziehen. Es ist der stetig ein Ziel anstrebende Mann, der nicht ruhen kann, mit neuen Resultaten Bewegung in der Schöpfung zu halten. Jared ist ein Knabe, gesund und voller heißer Empfindungen für das Große. Der Kleinkrieg um die Verstecke der Mutter und der Schwester, des Vaters und der Mitwisser ringsum fordert den Jungen zum Duell mit der Welt, und er greift ihre Verlogenheit so an, wie er es mit seiner Schwester im Fechten auch tut. Man kann nicht dem Verfall zusehen, sondern wird an ihm mitschuldig, wenn man nichts tut, oder macht der schleichenden Katastrophe ein Ende, weil man sich weigert, ihr Gift täglich zu schlucken!
Eine dritte Irrlehre verlangt, dass ein solcher „Familienfilm“ am Ende der Mutter in ihrer Maskerade verzeihe. Jared tut es, weil er die Familie retten will. Wir tun es nicht! Diese Zuge-ständnisse sind inakzeptabel, richten sie doch Verheerungen genug in den Kindern an! Das sollten „Mütter“ doch erkennen können. Nach ihnen bin ich auf der Suche….
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juni 2012
Arthur Spiderwicks Geheimnisse wurden für uns entzaubert. Der Film zu der, mir leider noch unbekannten, Buchvorlage ist handwerklich solide und glaubhaft gemacht, überrascht aber auch nicht mit innovativen Ideen oder Hightlights. Der Schauplatz bleibt, einige kleine Abstecher ausgenommen, Spiderwicks altes Haus, dessen Inventar und Ausstrahlung geradezu nach magischen Wesen schreit.

Ebenso viel schreien und kreischen übrigens auch die Grace-Kinder - immer ein untrügliches Actionanzeichen und ein scheinbar unverzichtbares Stilelement dieses Genres. Die manchmal etwas ruckelige Kameraführung sollte wohl über kleine Animationsschwächen hinwegtäuschen und so blieben nur die poetischeren Szenen, um die Brillanz einer Blu-Ray richtig voll auszukosten.

Sicherlich insgesamt betrachtet eine humorvolle, teils spannende Fantasy-Erzählung, die aber aufgrund zahlreicher Szenen mit beißwütigen Kreaturen aus der Monsterwelt, die jüngere Kindern nachhaltig ängstigen können, korrekterweise erst ab 12 Jahren empfohlen wird. Für dieses Alter (und höher) jedoch, finde ich widerum die Story einfach zu simpel und banal.

Sammler gönnen sich häufig gerne ein wertigeres Limited-Edition-Steelbook, das mich aber covergrafisch überhaupt nicht überzeugen kann. Innen ruht einsam der Silberling - alles sehr puristisch und leider wenig magisch.

Ich denke, hier liegt mir wieder einmal eine nur mäßig gelungene Verfilmung eines eigentlich durchaus lesenswerten Buches vor und das werde ich jetzt nachholen. Vielleicht verstehe ich dann auch, welche Macht der Oger Mulgrath aus dem Handbuch (Skizzenbuch) zu ziehen hoffte - da er aus der magischen Welt stammen sollte, wird er doch deren "unglaubliches" Geheimnis ohnehin kennen?
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. August 2012
Wäre ich bösartig müsste ich den Film in „Harry Potter und die Geheimnisse der Spiderwicks“ umbenennen. Es ist schon fast schändlich, in welchem Ausmaß man beim Ansehen des Films Parallelen zwischen diesem Film und dem großen Franchise sehen kann – mal abgesehen von der Tatsache der Existenz von Magie an sich: Ein „Hauself“, Unsichtbarkeit, verschollene Verwandte, ein Greif als Transportmittel, ein Bösewicht der seine Form verändern kann, etc. pp.

Viele Parallelen wird man selbst dann finden, wenn man sie nicht sucht. Ich will ehrlich gesagt nicht wissen, wie viele Gemeinsamkeiten man bei einem genauen Vergleich entdecken würde. Dies trübt den Gesamteindruck des Films doch maßgeblich, da die Geschichte nahezu keine Originalität und Innovation aufweist und nicht nur durch die forcierten Kinderfilm-Wendungen wie auch das „natürliche“ Happy End vorhersehbar erscheint. Allerdings sind die Fantasiewesen durchaus unterhaltsam und vor allem das Ende des Oberbösewichts wird viele zum Lachen bringen – kleine Schmunzler zwischendurch sind auch mit von der Partie.

Die jungen Schauspieler geben sich sichtlich Mühe aber können doch nicht durchgehend überzeugen. In vielen Szenen sind sie daran klar selbst schuld, oftmals verlieren sie auch nur einfach den Kampf gegen das schwache Drehbuch. Die Fantasywesen sehen nett aus und wurden gut in die Umgebung integriert, wenngleich ein Vergleich mit höher budgetierten Hollywoodproduktionen doch nicht getätigt werden sollte. Die Inszenierung und die Musik sorgen aber gelegentlich durchaus für Stimmung, sodass „Die Geheimnisse der Spiderwicks“ insgesamt zwar nur wenige überwiegend junge Zuschauer überzeugen wird können aber auch nicht als grauenhaft schlecht in Erinnerung bleibt.

Einige witzige Elemente sind nicht genug um aus „Die Geheimnisse der Spiderwicks“ einen guten Film zu machen. Über weite Strecken stört die unoriginelle Handlung des Films, von der viele Elemente in anderen Filmen (vor allem in den Harry Potter Verfilmungen) wiederentdeckt werden können.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. November 2010
Der eigenbrötlerische Forscher Arthur Spiderwick lebt mit seiner Tochter in einem abgelegenen Haus j.w.d. und bemerkt sehr bald, dass es in seiner Umgebung von eigenartigen Kreaturen geradezu wimmelt, guten und bösen. Akribisch genau schreibt er alles auf, was er über sie erfahren kann, macht detaillierte Zeichnungen, bindet alles zusammen zu einem Buch, verschnürt dieses und versteckt es schließlich in einer alten Truhe, nicht ohne vorher eine Warnung dran zu heften, keinesfalls dieses gefährliche Buch zu lesen!
80 Jahre später zieht eine Großnichte Arthur Spiderwicks mit ihrer Tochter Mallory und ihren Zwillingssöhnen Jared und Simon in dieses heruntergekommene alte Haus. Jared neugierig, unternehmungslustig, Simon eher still und zurückhaltend. Beide werden von Freddie Highmore gekonnt gespielt: es gelingt ihm meisterhaft, beide Charaktere vor die Linse zu bringen, so dass man immer den Eindruck hat, es würde sich wirklich um zwei verschiedene Jungs handeln.
Natürlich findet der agile Jared alsbald Großonkel Spiderwicks Buch, und die Warnung darauf kann ihn nicht abschrecken: er m u s s es einfach lesen! Erstaunlich und erschreckend, was er dadurch für Turbulenzen auslöst!
Weiter soll hier nichts vorweggenommen werden. Sehen Sie selbst. Denn es lohnt sich, diesen wunderschönen und spannenden Film zu kaufen, das gekonnte Spiel der Protagonisten, allen voran Freddie Highmore (Wenn Träume fliegen lernen, Charlie und die Schokoladenfabrik, Der Klang des Herzens etc.) - zu genießen, und all die guten und bösen, gekonnt in Szene gesetzten Kreaturen kennen zu lernen!

Zitat Movieman.de: "Keinesfalls sollte man den Fehler begehen, die Verfilmung der "Spiderwick Chronicles" mit denen der "Harry Potter" oder "Herr der Ringe"-Romane zu vergleichen, denn obwohl die literarische Vorlage aus ganzen fünf Bänden besteht, kürzt der Film diese knackig zusammen und macht daraus ein kurzweiliges Fantasy-Abenteur"

Der Film ist rasant, unterhaltsam, zauberhaft schön und in der Tat kurzweilig. Und das sicherlich nicht nur für ein junges Publikum. Die Altersempfehlung der FSK ist mit 12 Jahren wegen der manchmal grusligen und erschreckenden Szenen mit den negativen Wesen durchaus angebracht!
Von mir bekommt der Film 5 Sterne.
eboku
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juli 2012
Meinen Titel der Rezension beziehe ich auf die Dauerquerulanten, die nur das FSK-Banner hochhalten und dabei den Film an sich oftmals außer acht lassen. Ich empfinde es als überaus deutsch, irgendeine Institution darüber entscheiden zu lassen, wie ich einen Film anzuschauen habe. Meine Meinung zur FSK: Schafft sie generell ab und lasst die Rumschnipselei in künstlerisch herausragenden Werken, die oftmals nur noch verstümmelt werden. Kein Land der Welt hat eine derart harte Zensur in Sachen Film wie Deutschland, nur die paar kommunistisch regierten oder religiös angehauchten Staaten der Welt sind ähnlich krass wie die deutsche FSK.

An den "Geheimnissen der Spiderwicks" wurde gottseidank nicht herumgeschnitten, da der FSK der Fehler unterlaufen zu sein scheint, diesen Film gar nicht angesehen zu haben bevor sie ein FSK 6 d'raufgeklatscht hat.

Zum Glück hat der Film so viele positive Rezensionen, dass die paar negativen, die sich vor allem an der FSK 6 Freigabe stören, nicht sehr ins Gewicht fallen. Manche Eltern mögen aufgrund ihres verständlichen Protektionismus ein wenig überreagiert und die "Schusseligkeit" der FSK mit dem Film gleichgesetzt haben, ähnlich wie es bei "Die Brücke nach Therabitia" mit der Altersfreigabe FSK 0 passiert ist, aber der Film für sich funktioniert und ist perfekt umgesetzt. Alle Charaktere haben ihren eigenen Charme und schaffen es, die Geschichte spannend und temporeich weiter zu führen. Die Geradlinigkeit bis zum Ende bekommt der Geschichte gut, mehr Tiefgang, wie von manchem bemängelt, wäre nur mit Seitensträngen und einer deutlich längeren Spielzeit möglich gewesen, aber ein Film, den ältere / reifere Kinder schauen können muß nicht vor detailreichen Problematiken und deren Ursachen strotzen.
Schon die ersten zwei Minuten lassen den Zuschauer erahnen, dass dies kein KIKA-Film ist, die Musik untermalt die Einleitung auf düster phantastische Art ähnlich der Musik von Benjamin Brittens "Midsummernights Dream" und seiner Oper "The Turn of the Screw". Der Filmkomponist James Horner dürfte diese musikalischen Bezüge bewusst gewählt haben, denn die phantastische Welt der shakespearschen Elfen korrespondiert hier sehr passend mit der dunklen Seite der Geister und Mörder aus der Novelle von Henry James. Die Bilder zu Beginn lassen auch erahnen, dass hier Anderes zu erwarten ist als disneyhafte Leichtigkeit.

Also liebe Eltern, nehmt euch lieber die Zeit, einen Film vorher Probe zu gucken, wenn ihr mit euren Kindern zusammen einen Fernsehabend plant. Oder besser.... lest mit ihnen ein Buch. Aber all das ist vielen Eltern wohl zu viel, da schiebt man die Schuld lieber jemand anderem in die Schuhe, am besten sogar dem Regisseur selbst, der einen Film gedreht hat, ohne dabei Niedlichkeiten einzubauen und gruselige Momente außen vor zu lassen.
Typisch deutsch eben: Die Schuld hat der andere.
Ich kann mich den überaus vielen positiven Artikeln also nur anschliessen und bewerte diesen Film mit 5 Sternen
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. November 2015
Als ich die Dvd das erstemal ansah blieb sie bei 1 einhalb Stundrn hängen mitten im Film. Ich konnte zwar etwas vorlaufen lassen dann lief sie weiter. Aber einen teil des Films habe ich verpasst. Der zweite Stern ist nur gegeben weil der Film genial schön ist.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Januar 2009
Die Geheimnisse der Spiderwicks gehört leider zu der Sorte Film, bei denen ich bereue mich zuerst den Büchern zugewandt zu haben.
Die Geschichte der ersten 5 Bände wird in einem so hohen Tempo erzählt, das einem immer wieder der Eindruck vermittelt wird, es würde etwas fehlen. Dieser Eindruck täuscht natürlich nicht, dennoch haben es die Macher geschafft, die Geschichten nahtlos zusammenzuflicken obwohl elementare Ereignisse ausgelassen wurden.

Highlights des Films sind mit Sicherheit, die mit viel Mühe und Liebe zum Detail umgesetzten Phantasiewesen.

Diese kommen duch eine sehr ordentliche Bildqualtiät der Blu-Ray natürlich deutlich besser zu Geltung als bei der DVD Fassung des Films.

Auch akkustisch bietet der Film immer wieder ein ganz imposantes Raumklangbild, kann dieses aber nicht über den ganz Film hinweg halten.

Alles in Allem ein sehr netter Fantasyfilm, aus dessen Vorlage man aber hätte mehr machen können. Dafür vertrösten schöne Bilder und akzeptable Schauspieler.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Hierbei handelt es sich um die Verfilmung der Buchvorlage von Tony DiTerlizzi und Holly Black. Es wurden zwar fünf Bücher in einen Film gepackt. Da aber nur sehr wenige Teile der Bücher weggelassen wurden (die Bücher haben je nur ca. 120 Seiten), fällt das aber kaum auf.

Mit Spannung habe ich die Verfilmung erwartet und wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil, ich bin hellauf begeistert. Die Besetzung der Charaktere ist äußerst gut gelungen, allen voran die Kinder-Hauptrolle mit Freddie Highmore (auch bekannt aus Charlie und die Schokoladenfabrik). Aber auch die Nebenrollen wurden mit "altgedienten" Schauspielern wie Nick Nolte und David Strathairn sehr gut besetzt.
Aufgrund der leicht gruseligen Fabelwesen sowie der Special Effects ist eine Einstufung in FSK12 absolut gerechtfertigt. Auf eines Überladung des Films mit zu vielen Effekten wurden hier glücklicherweise verzichtet, das Maß zwischen dem "gespielten" Film und den Fantasy-Effekten ist meiner Ansicht nach genau richtig.

Da dem Film im deutschen Kino leider nicht so viel Beachtung geschenkt wurde, wurde bei dieser DVD auf viel Bonusmaterial verzichtet, drei Special Features sind enthalten. Diese sind allerdings sehr interessant und es lohnt sich auf jeden Fall, diese auch anzuschauen.

Nun noch kurz zur Handlung:

Von dem Moment an, an dem die Familie Grace in ein altes, abgelegenes Haus eingezogen ist, passieren sehr seltsame Dinge. Als Jared die Vorfälle untersucht, entdeckt er Arthur Spiderwicks Handbuch der magischen Geschöpfe und damit das unglaubliche Geheimnis des Spiderwicks-Anwesens...

Dies muss an Handlung reichen, es soll ja nicht zuviel verraten werden... :-)

Alles in allem ein toller, unterhaltsamer, spannender Fantasy-Film, der in keiner DVD-Sammlung fehlen sollte!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden