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Gegner wider Willen: Konfrontation von Volksmarine und Bundesmarine auf See Taschenbuch – 1. August 2012

4.0 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Klappentext

Die Geschichte der Seestreitkräfte der DDR von 1950 bis 1990 ist verbunden mit 35 Jahren Konfrontation mit der Bundesmarine auf See. Trotz der gesellschaftlichen Unterschiede zwischen der DDR und BRD, ihrer konträren Bündniszugehörigkeit und militärischen Gegnerschaft verdeutlichen die Begegnungen von Fahrzeugen der Volksmarine und der Bundesmarine das verbindende Element von deutschen Marinesoldaten: Die See sowie das identische maritime Brauchtum und dessen Rituale. Trotz der Teilung Deutschlands dienten die Männer im blauen Tuch unter den Nationalfarben schwarz-rot-gold, jedoch mit unterschiedlichem Fahneneid und Symbolen. Ereignisse belegen die Auswirkungen der Deutschlandpolitik in Berlin und Bonn nach dem 13. August 1961 auf das bilaterale Verhalten beider Marinen auf See und im seemännischen Umgang mit- oder gegeneinander. Diese Begegnungen waren geprägt von wechselseitigem Interesse und Neugier, seemännischem Können und Besonnenheit, aber auch von Übermut, Draufgängertum und provokativem Verhalten einiger Kommandanten. Mitunter spürte man eine offen zur Schau gestellte militärische Rivalität. Die mit Unterstützung von Marinekameraden in "Ost und West" recherchierten, bis 1990 teilweise verschwiegenen oder in Vergessenheit geratenen Zwischenfälle in den bilateralen Begegnungen auf Hoher See mit wechselseitigen Schuldzuweisungen im Stile des Kalten Krieges vermitteln eine Vorstellung über die Gefahren und möglichen Konflikte, die in diesen Begegnungen in Friedenszeit mitunter lagen. Der historische Abriss zur Herausbildung und Entwicklung beider deutschen Seestreitkräfte von 1950 bis 1990 dient dem besseren Verständnis der Thematik. Thesen zur militärischen Konfrontation von Volksmarine und Bundesmarine sollen zur Diskussion anregen.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ingo Pfeiffer, Jahrgang 1949, in Brandenburg/ Havel aufgewachsen, trat 1968 in die Volksmarine ein. 1972 absolvierte er die Offiziershochschule in Stralsund mit der Ernennung zum Leutnant-Ing. und Verleihung des Diploms (FH) für Schiffsbetriebstechnik. Mit 23 Jahren erhielt er seine erste Offiziersdienststellung als Leitender Ingenieur auf einem U-Jagdschiff. Nach der Bordverwendung ist er Stabsoffizier in der 4. Flottille. Mit Abschluss eines gesellschaftswissenschaftlichen Studiums erhielt er 1983 seine Berufung zum Fachgruppenleiter für Geschichte an der Offiziershoch-schule in Stralsund. 1988 promovierte er an der Sektion Geschichte der Universität Rostock zum Dr. phil. Als Fregattenkapitän wurde er am 3. Oktober 1990 an der Marineschule Stralsund von der Bundesmarine übernommen. Aus strukturellen Gründen erfolgte seine Entlassung aus der Bundeswehr. Anschließend absolvierte er ein betriebswissenschaftliches Studium, das er 1992 als Marketing-Referent abschloss. Bis 2010 arbeitete er als Projektmanager für Stahl- und Metallrecycling. Der Autor befasst sich mit der Herausbildung von maritimen Polizeikräften in Mecklenburg (1945-1949), dem Aufbau von Seestreitkräften der DDR (1950-1956) sowie der Auflösung der Volksmarine 1990. Seit 2001 widmet er sich der Thematik von Fahnenfluchtaktionen in der Volksmarine, die das bislang unbekannte Kapitel der Tätigkeit des Ministeriums für Staatsicherheit (MfS) in der Volksmarine behan-delt. 2009 erschien dazu sein Buch "Fahnenfluchten zur See-die Volksmarine im Visier des MfS". Der Autor veröffentlichte zahlreiche zeit- und marinegeschichtliche Aufsätze in den Zeitschriften MARINE-FORUM, EUROPÄISCHE SICHERHEIT, STRATEGIE & TECHNIK, LEINEN LOS, SCHIFF & HAFEN, in KÖHLERS FLOTTENKALENDER sowie in der OSTSEE-ZEITUNG. Im Norddeutschen Rundfunk für Mecklenburg-Vorpommern meldet er sich mit marinehistorischen Reportagen zur Geschichte der DDR-Seestreitkräfte zu Wort.


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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich habe als "Ostseefahrer" in den 60er- und 70er-Jahren viele der beschriebenen Ereignisse selbst erlebt. Das Buch stellt eine unglaublich penibel recherchierte und umfassende Darstellung der Konfrontationen von Seestreitkräften in der Ostsee dar, verbunden mit den vielen Fluchtaktionen von DDR-Bürgern über See. Neben vielen kleinen, den potentiellen Gegner ärgernden Aktionen, die wir Schnellbootfahrer als "Halbstarke zur See" - alles Männer Anfang 20 - unternommen haben, sind auch viele erschreckende Dinge passiert und beschrieben, bis hin zu Todesfällen. Für mich ist es heute wie damals aber unfassbar, dass ein Stabsoffizier und Kommandant des Zerstörers "Rommel" am 6.11.76 an den Kommandanten eines Torpedoschnellbootes der Volksmarine den folgenden Signalspruch hat absetzen lassen: "K an K [Kommandant an Kommandant] - ich verachte Euch, Hunde". Peinlich, peinlich, da man heute nur Sekunden braucht, um den Namen dieses "Verachters" heraus zu bekommen. Was mag wohl der Signäler beim Absetzen dieses Spruchs gedacht haben? Verachtet haben viele meiner Kameraden und ich die Soldaten der NVA VM nicht. Immer im Bewusstsein habend, dass wir - zur Marine gegangen und zur See fahren wollend - im Osten Deutschlands geboren selbstverständlich selbst in der VM gelandet wären. Ich halte dieses Buch für eine Pflichtlektüre für alle Mariner, die in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts in Ost und West, einschließlich Polen und UDSSR in der Ostsee zur See gefahren sind, und für alle Geschichtsinteressierten des Kalten Krieges. In der Summe der Vorfälle zeigt sich erst, wie nahe wir eigentlich an einem Waffengang NATO-Warschaer Pakt vorbei geschrammt sind, im wahrsten Sinne des Wortes.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Dieses Buch hat gefehlt !
Als ehemaliger Schnellbootfahrer hatten wir bei jeder Aufklärungsfahrt Kontakt mit Booten der Volksmarine.
S-Bootfahrer beider Seiten spielten teilweise wie junge Hunde am Rande der "Staatsgrenze der DDR".
Der Verfasser beschreibt die Situationen gut recherchiert, nüchtern und ohne politische Färbung, es kommen Tatsachen zur Sprache, die die Öffentlichkeit nie kennenlernen sollte. Neu war mir das Verhalten einiger Kommandanten (Zerstörer, S-Boot), die in herabwürdigender Weise mit den Kameraden der Volksmarine umgingen. Politische oder militärische Verbohrtheit hat es wohl bis 1990 mehr gegeben, als ich glaubte.
Fazit:
Unterhaltsam geschrieben, sehr informativ.
BZ !!
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ein aufschlußreiches Buch, das besonders die Eingliederung der "VOLKSMARINE" in die Bundesmarine beleuchtet.
Dazu ist es aus meiner Sicht als ehemaliger Marinesoldat zu einer im Großen u. Ganzen beschämenden Behandlung
der ehemaligen Volksmariner gekommen. Jeder hat nach seinem besten Gewissen u. Können seine Pflicht getan. Leider ist es durch die überzogene Schnelle der Wiedervereinigung und wenig ausgeprägtes Verständnis der handelden Politiker zu diesen
Diskrminierungen gekommen. Durch solches Verhalten gewinnt man keine Freunde der Demokratie.
Über das technische Potential läßt sich wenig sagen, da man ja auf die Erzeugnisse des Ostblocks angewiesen war und die damalige Baltische Flotte ein wachsames Auge auf die VM sowie Polnische Marine hatte.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das Buch erzählt viele Geschichten aus dem eher unbekannten Teil des kalten Kriegs, da sich die Begegnungen beider Parteien meist unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf hoher See ereigneten. Der Autor belegt die Geschichten mit reichlich Bildmaterial und man kann als Leser oft nur staunen, was die Crews der Marineeinheiten damals so erlebt haben. Endlich mal ein Buch aus der jüngeren Marinegeschichte. Absolute Kaufempfehlung, nicht nur für maritim Interessierte!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Der Autor gibt hier einige interessante Informationen und Berichte wieder. Trotz einiger Wiederholungen interessant zu lesen. Ein zum größten Teil um Objektivität bemühtes Buch das aber die "Blickrichtung" nicht verleugnen kann und m.E. auch nicht muss.
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