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Gefangen im Packeis Gebundene Ausgabe – 2003

4.6 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

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Entdeckt wird Peter Blackborrow schon kurz nachdem das Schiff im Herbst 1914 den Hafen von Buenos Aires verlassen hat. Als blinder Passagier hat er sich an Bord geschlichen, weil er mit sechzehn noch zu jung ist, aber unbedingt dabei sein möchte, wenn die Endurance ein Expeditionsteam in die Antarktis bringt, zu einem der letzten großen Abenteuer: der Durchquerung des antarktischen Kontinents.

Ernest Shackleton, der berühmte Polarforscher, ist zuerst wütend auf den blinden Passagier, ernennt ihn dann aber zum Küchenjungen. Peter ist glücklich, weiß jedoch noch nicht, was für eine lange Odyssee durch die Eishölle ihn erwartet. Denn noch bevor die Expedition an Land gehen kann, wird die Endurance von Packeis eingeschlossen und sinkt schließlich. Von nun an hat Shackleton ein neues, scheinbar unerreichbares Ziel vor Augen: alle 28 Männer lebend zurück zu bringen.

Christa-Maria Zimmermann hat ihr Geschick mit historischen Stoffen schon mehrmals bewiesen. Sehr gekonnt erzählt sie auch die Geschichte dieser Polarexpedition für junge Leser noch einmal neu, aus der Sicht des abenteuerhungrigen Peter, der erleben muss, wie rasch aus einer spannenden Reise ins Unbekannte ein qualvoller Kampf auf Leben und Tod werden kann. Und so wie die Endurance vom Packeis gefangen genommen wird, lässt man sich von diesem Leseabenteuer bis zur letzten Seite fesseln und meint dabei fast, das Knacken des Eises und das Heulen der Schneestürme hören zu können.

Besonders reizvoll sind als Ergänzung zum Roman die faszinierenden Aufnahmen des Expeditionsphotographen Frank Hurley, die eindrucksvoll unterstreichen, zu welchen Leistungen der Lebenswille Menschen befähigen kann. Und dass die unglaublichsten Geschichten immer noch das Leben schreibt. --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ein Jugendbuch, das es verdient, in einem Atemzug mit Klassikern des Abenteuerromans wie Melvilles Moby Dick, Stevensons Schatzinsel und Defoes Robinson Crusoe genannt zu werden". (ESELSOHR) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Gebundene Ausgabe
Shackletons Odyssee in der Antarktis 1914, das überraschende Einfrieren ihres Schiffs 'Endurance' im Packeis und die dramatische Überwinterung am Rande des Hunger-, Kälte- und Erschöpfungstodes auf dem Eis und schließlich die haarsträubende Rettungsfahrt sind eines der packendsten Abenteuer, die es je gegeben hat. Deshalb gibt es auch eine ganze Reihe von Büchern und Dokumentationen dazu, die ich nicht vergleichen kann, aber die wahrscheinlich alle ihre Qualitäten haben.
Zimmermann erzählt das Abenteuer in Romanform aus der Sicht des blinden Passagiers Peter, der tatsächlich existiert hat. Das Buch enthält auch einige der Bilder, die der Fotograf - dem Erschöpfungstod nahe - mitgeschleppt und durchgebracht hat. Ich denke, dass sich im Vergleich zu einer Dokumentation dieses Buch gerade für Jugendliche schöner liest, da hier die Charaktere der Menschen - die Ruhe Shackletons, die Verzweiflung der Mannschaft, besser dargestellt sind. Dafür nimmt man natürlich in Kauf, dass die Grenze zur Fiktion nicht immer klar erkennbar ist. Doch Zimmermann hält sich ziemlich exakt an die Fakten - das Tagebuch von Shackleton und die Berichte der Mannschaft sind schließlich dokumentiert.
Generell muss Shackleton ein großartiger Mann gewesen sein, der das Wort "Aufgeben" nicht kannte. Seine Maxime lautete während aller seiner Expeditionen, dass an seiner Seite kein Mann stirbt - und wie durch ein Wunder hat er alle 28 Mann durchgebracht. In jener Zeit ging die Parole um: willst Du Erfolg, so fahr mit Scott. Willst Du wissenschaftliche Erkenntnisse, dann fahr mit Amundsen. Doch wenn Du überleben willst, dann fahr mit Shackleton. Ein absolut lesenswertes Buch!
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Von Ein Kunde am 15. Februar 2003
Format: Taschenbuch
Das Buch „ Gefangen im Packeis" habe ich in einem Rutsch durchgelesen weil es so spannend und interessant war.
Es handelt von Sir Ernest Shackleton und ein paar Leuten, die das letzte polare Abenteuer, die komplette Durchquerung der Antarktis, erleben wollten. Die Hauptfigur, die mit 16 Jahren noch zu jung für die Expedition war, schmuggelte sich an Bord der Endurance. Als er entdeckt wurde, stellte sich die Frage, ob er den Eisbären zum Fraß vorgeworfen werden sollte, vielleicht würde er auch geschlachtet, wenn ihnen die Vorräte ausgingen. Schlagfertig erwiderte er: „Es gibt keine Eisbären in der Antarktis!".
Ich möchte euch nicht mehr verraten. Lest selbst, wie es weitergeht.
Nils Meier 11 Jahre
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Von Ein Kunde am 7. Juni 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Eigentlich sollte mir ja kein deutsches Buch zu nahe kommen. Englisch lernen in Kalifornien sollte bedeuten: Nur englische Romane, Zeitungen und TV-Soaps und dann nach einem Jahr „fluently" zurueckkehren. Und jetzt ist mir doch dieses Buch in die Quere gekommen! Vor der Abreise hat es mir meine Mutter in den Koffer gesteckt „falls du mal Heimweh hast....". Heimweh hatte ich zwar keins, aber Langeweile, und das Titelbild sah und der Klappentexte hoerte sich so spannend an, dass ich meinen Schwur kurzerhand brach und das Buch innerhalb eines Tages (inklusiv der lauen kalifornischen Sommernacht) auf einen Rutsch verschlang. Es hat sich gelohnt! Christa-Maria Zimmermann beschreibt in ihrem Buch „Gefangen im Packeis" (Arena-Verlag) die Abenteuer des 16-jaehrigen Peter auf dem Schiff des Polarforscher Ernest Shackleton. Dieser hat sich zuerst als blinder Passagier an Bord geschlichen, wird spaeter aber notgedrungen zum Hilfskoch und Hundebetreuer auf der „Endurance" in die Eiseskaelte des Suedpoles mitgenommen. Nachdem die „Endurance" im Januar 1915 im Packeis festgehalten und spaeter von diesem zerstoert wird, macht sich die Crew mit Schlitten und Booten auf den unsicheren Heimweg. Erst im Mai 1916 erreicht sie nach vielen Abenteuern und Entbehrungen wieder festes Land. Der taegliche Kampf um Nahrung, durch Schneesturm und truegerisches Packeis, mit Killerwalen und abfrierende Zehen begleiten sie auf diesem Weg und werden von der Autorin so fesselnd geschildert, dass es fuer mich unmoeglich war, dass Buch aus der Hand zu legen. „Gefangen im Packeis" ist ein richtiger Abenteuerroman. Den rauhen Ton, der auf der Expedition der „Endurance" herschte (in Kombination mit anschaulichem Bildmaterial), hat die Autorin toll wiedergegeben. Und der historische Hintergrund macht das Lesen wirklich packend.
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Format: Audio CD
Mit richtig viel Liebe zur Geschichte hat sich der NDR der Vorlage von Christa-Maria Zimmermann angenommen und ein wirklich sehr, sehr schönes Abenteuerhörspiel (nicht nur) für Jugendliche geschaffen.

Großvater Peter erzählt seiner Enkelin, die unbedingt die Antarktis erforschen will, von seinen eigenen Erlebnissen, als er sich an Bord des Expeditionsschiffes Endurance geschlichen hat und eine schreckliche Zeit im Packeis erlebte. Was das ganze noch einen Ticken interessanter macht, als es ohnehin schon wäre, ist die Tatsache, dass sich die beschriebene Expedition tatsächlich so abgespielt haben. Ein schon sehr erschreckendes Szenario.

Allein ein Blick darauf, wen Hans Helge Ott da alles vor's Mikrofon geholt hat, macht schon fast klar, dass die Produktion auch diesbezüglich keinen Schiffbruch erleiden wird. Uwe Friedrichsen, der hier den Part des erzählenden Opa Peter einnimmt und damit den Großteil des Sprechanteils innehat, ist in dieser Rolle einfach großartig. Obwohl er zu jung klingt, nimmt man ihm die Rolle trotzdem vollkommen ab. Auch die in den Hörspielpassagen auftretenden Sprecher schaffen ein sehr plastisches Bild ihrer darzustellenden Charaktere.

Nicht nur erstklassig besetzt, auch von der Stimmung her, ein wahrer Hörgenuss! Eine Produktion, die man bedenkenlos weiterempfehlen kann.
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