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Gefühlsinventur: Das Buch über mich: Ausfüllen Auswerten Wohlfühlen Gebundene Ausgabe – 30. August 2010

4.3 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dasa Szekely, geboren 1964, gründete 2007 dasacoaching, Deutschlands ersten Coachingladen. Über 200 Menschen hat sie dort bislang schon gecoacht, zu allen Themen, die im Leben eine zentrale Rolle spielen: Beruf, Liebe, Familie, Kommunikation, Zukunftsplanung und Sinn. Dabei geht es nicht immer nur um akute Probleme. In Seminaren und Abendworkshops kann man in entspannter Atmosphäre lernen, wie man ein erfüllteres Leben führen kann.

Die gelernte Werbetexterin und Strategin ist seit 2005 zertifizierter systemischer Berater und Coach, und seit 2004 Text-Dozentin an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach, an der sie auch regelmäßig Karriere-Workshops gibt. Außerdem leitet sie Kurse für kreatives Schreiben bei der HERTIE-Stiftung. Seit sie denken kann, fragt sie sich: Wie kann man Schweres leichter machen? Sie lebt in Frankfurt, ist glücklich liiert und hat einen Sohn.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Wie geht's?
Liebe Leserin, lieber Leser,
mir geht es sehr gut! Ich bin glücklich, weil ich tue, was ich am liebsten tue: Menschen in Zeiten helfen, in denen es ihnen schwerfällt, sich selbst zu helfen. Ich bin stolz auf mich, weil ich den ersten »Coaching-Laden« Deutschlands eröffnet habe und weil ich ein Buch geschrieben habe.
Alles begann mit einer spontanen Idee, gepaart mit einem Faible für Formulare: Wie so viele Menschen erleben auch meine Klienten täglich unzählige Gefühle, haben aber viel zu wenig Zeit, um sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Deshalb wollte ich ihnen etwas an die Hand geben, das ihnen schnellen Kontakt mit ihren Gefühlen ermöglicht. Dabei war mir wichtig, dass sie so wenig wie möglich tun müssen, damit sie sich ganz entspannt auf sich selbst konzentrieren können. So begann ich damit, ihnen Formulare mit nachhause zu geben, anhand derer sie sich und ihre Gefühle über einen gewissen Zeitraum beobachten konnten. Die Resonanz war überwältigend: Meine Klienten hörten auf, ihre Gefühle nur diffus wahrzunehmen, sondern begannen, sie beim Namen zu nennen. Sie »adoptierten« sie, übernahmen Verantwortung für sie. Schon durch die bloße Beobachtung ergaben sich entscheidende Veränderungen. Je mehr Gefühle bewusst gelebt wurden, desto mehr Energie wurde freigesetzt. Das Ergebnis war eine erheblich verbesserte Lebensqualität.
Aus dieser Idee entwickelte ich eine kleine Formularsammlung, dann eine große und schließlich eine Methode und ein Buch. Ich habe diese Methode »Gefühlsinventur« genannt, weil sie eine Bestandsaufnahme der aktuellen Gefühle ist. Mit der Formularsammlung in diesem Buch können Sie das, was sonst durch Teamarbeit im Coaching erreicht wird, ohne Termine auch allein ganz bequem bei sich zuhause erarbeiten. Neben der Inventur finden Sie auch andere in meiner Praxis erprobte Tools für Ihren individuellen Lösungsprozess, die Sie im Anschluss an die zwei Wochen der Beobachtungsphase einsetzen können, wenn Sie es möchten.
Liebe Leserin - wie geht es Ihnen?
Mit der Antwort auf diese Frage können Sie Ihr Leben verändern!
Alles, was Sie tun müssen, ist, über einen Zeitraum von zwei Wochen täglich ein paar Minuten in sich hineinzu- spüren und diese Gefühle zu notieren. Sie werden sehen: Mit den einfach aufgebauten Formularen geht das nicht nur kinderleicht, sondern macht auch noch Spaß. Auch das war mir wichtig. Also: Haben Sie viel Spaß!
Kleine Gefühlskunde
Was ist ein Gefühl? Es gibt viele Antworten auf diese Frage, und viele Bücher, die dieses Thema behandeln. Da dies hier ein Arbeitsbuch ist, gebe ich an dieser Stelle lediglich einen kleinen Überblick über die wesentlichen Aspekte.
Warum unsere Gefühle so wichtig sind
Ihr Gefühlsausdruck ist eine existenzielle Form der Kommunikation mit sich und anderen. Ihre Fähigkeit, sich emotional ausdrücken zu können, gehört zu Ihrer Grundausstattung. Mit Gefühlen können wir »sprechen«. Wir kommunizieren nämlich nie nur verbal, sondern immer auch auf emotionale Weise und treten so in Beziehung zu anderen. Da fast alle Menschen - unabhängig von Sprache und Sozialisation - in der Beurteilung von Grundgefühlen übereinstimmen, ist die sogenannte »affektive«, also gefühlsmäßige Grundstimmung zwischen zwei Menschen sogar oft bedeutender als der Inhalt des Austauschs.
Dies alles gilt aber nicht nur für andere, sondern natürlich auch für Sie selbst: Auch Sie kommunizieren emotional mit sich selbst und treten so nicht nur logisch-rational, sondern eben emotional mit sich selbst in Beziehung. Sie fühlen, was Sie fühlen, Sie erfühlen Ihre Bedürfnisse. Dabei ist es von größter Wichtigkeit, dass Sie Ihre wirklichen Gefühle fühlen. Anders ausgedrückt: Dass die Kommunikation zwischen Ihnen und Ihren Gefühlen stimmt. Erst dann können Sie dafür sorgen, dass Ihre Bedürfnisse befriedigt werden. Erst dann können Sie gut für sich - für Ihre Existenz - sorgen.
Gefühle sind bereitgestellte Energie
Daneben hat der Ausdruck von Gefühlen auch eine wichtige physiologische Bedeutung: Erregung wird auf eine für den Organismus unschädliche Art umgesetzt und abgebaut. Gefühle sind bereitgestellte Energie, die zum Handeln motiviert. Diese Energie sollte verbraucht werden bzw. Ihre Gefühle sollten ausgedrückt werden, damit die Energie wirksam eingesetzt werden kann. Wird sie nicht verbraucht, steigt Ihre innere Erregung. Sie kennen das: Manchmal »platzt« man beinahe vor Wut, da man sie schon so lange aufgestaut hat. Gefühle suchen sich einen Ausgang - irgendwie und irgendwann.
Doppel-Gefühle sind schädlich
Wie oft haben Sie schon tapfer gelächelt, wenn Ihnen eher zum Heulen zu Mute war? Genau dann haben Sie
Ihre eigentlichen Gefühle nicht ausgedrückt, sondern sie unterdrückt. Was Sie wissen sollten: Immer, wenn Sie Ihre Gefühle unterdrücken, dann verrichtet Ihr Nervensystem zusätzliche Arbeit. Sie haben dann sozusagen Doppel-Gefühle: die echten und die, die Sie statt derer zeigen. Diese Diskrepanz zwischen erlebten und gezeigten Gefühlen ist eine psychophysiologische Belastung, die nicht selten zu psychosomatischen Erkrankungen führt.
Mangelnde Selbstwahrnehmung führt zu wachsender innerer Erregung
Der Versuch der Verdrängung oder Unterdrückung unerwünschter Gefühle wird oft schon früh gelernt. Wenn ein kleiner Junge zum Beispiel vor Schmerzen weint, dann sagt ihm sein Vater vielleicht: »Jungs weinen nicht.« So lernt der Junge, seine eigentlichen Gefühle zu unterdrücken. Und nicht nur das: Er wird sogar oft noch dafür belohnt, seine Gefühle zu unterdrücken: »Siehst du, jetzt bist du ein braver Junge!« Der Junge erfährt Zuwendung und Wertschätzung, wenn er nicht fühlt. Mit der Zeit wird er so wahrscheinlich verlernen, seine Gefühle zu zeigen, sie überhaupt zu fühlen. Er wird seine eigentlichen Gefühle irgendwann nicht mehr wahrnehmen.
Diese mangelnde Selbstwahrnehmung führt zu wachsender innerer Erregung - Energie, die nicht oder nur destruktiv abgebaut wird - zum Beispiel in Form von Wut, Bitterkeit oder Rachegefühlen. Obwohl wir unsere Energie so gut gebrauchen könnten, um anderen und auch uns selbst Gutes zu tun!
Wir fühlen oft nicht mehr, was wir fühlen
Nicht genug damit, dass wir uns oft schon als Kinder von unseren »Originalgefühlen« trennen und stattdessen Ersatzgefühle oder oft auch Ersatzbefriedigungen ausleben. Hinzu kommt noch, dass - insbesondere in der Arbeitswelt - Gefühle oft als störend oder sogar schädlich gelten, weil sie unberechenbar sind. Das passt nicht in das Bild einer perfekt funktionierenden Maschine bzw. in das Bild eines Unternehmens, das gern »reibungslos« funktionieren möchte. So sind wir häufig nicht nur damit aufgewachsen, unsere Gefühle zu negieren, sondern werden weiterhin Tag für Tag dazu aufgefordert - und dafür belohnt. Auch ist oft keine Zeit mehr da, um einem Gefühl auf den Grund zu gehen, es zu erspüren. Da ist es kein Wunder, dass so manch einer nicht mehr weiß, was er eigentlich wirklich fühlt, welches Gefühl in ihm dominiert und wie intensiv es ist.
Das Bewusstsein für Gefühle ist die Grundlage für Veränderung
Wie geht es Ihnen? Schon die Bewusstmachung dessen, was innerlich und äußerlich »da ist«, stellt eine neue Erfahrung dar und setzt Veränderungsprozesse in Gang. So werden Teufelskreise von negativen Gedanken und Gefühlen unterbrochen und vorübergehendes Loslassen wird erleichtert.
Der Prozess ist das Ziel - es kann losgehen! Beobachten Sie sich eine Woche lang mit einem milden Blick - ohne sich abzuwerten. Dieses sogenannte »Prinzip der Achtsamkeit« (mindfulness)* wird Ihnen einen neuen Zugang zu sich selbst ermöglichen und neue Erkenntnisse bringen. Mit diesen Erkenntnissen - Ihrem Gefühlsinventar - können Sie anschließend gezielte und konkrete Schritte zur Veränderung einleiten und so Ihrem Leben Schritt für Schritt eine bessere Richtung geben.
Erschöpfung, Stress, Frust und Wut
Wir sind alle mal erschöpft oder gestresst. Auch...


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Top-Kundenrezensionen

am 27. Februar 2013
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am 3. Oktober 2015
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am 20. Oktober 2014
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Januar 2011
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am 4. September 2010
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20 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 2. Dezember 2010
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am 21. November 2010
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