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Gebt den Juden Schleswig-Holstein!: Wenn Deutsche Israel kritisieren - ein Streit - Taschenbuch – 21. Juni 2011

4.0 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Eine Polemik, die sich gewaschen, in der Politik nichts ihresgleichen und einen Reichtum an prima Pointen hervorgebracht hat. Das reine Lesevergnügen!« (Mein schönes Zuhause, 06/10)

»Ein Streitgespräch (…) zwischen intelligenten, unterhaltsamen, klug argumentierenden älteren Herren.« (General-Anzeiger)

»Da fetzen sich zwei sehr ernsthafte und kompetente Betrachter der Szene und schaffen es, die so komplexe Situation im Verhältnis Israels zu seinen Nachbarn - und auch die historische Rolle Deutschlands und "der Deutschen" - um fassend und doch übersichtlich zu beschreiben.« (Leserstimme im SPIEGEL)

»Polemik, die zur Kunstform veredelt ist.« (Märkische Allgemeine, 06.05.10)

»Sprachlich eine Freude und überaus anregend.« (weberberg.de, 14.05.10)

»Ein unterhaltsames, aber auch ernstes Buch, das den Leser zum Nachdenken und Weiterdiskutieren anregt. Das reine Lesevergnügen!« (M94.5, afk-Hörfunkverein München e.V., 08/10) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Henryk M. Broder, geboren 1946 in Kattowitz/ Polen, ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Seine Hauptthemen sind Judentum, Islam, Nationalsozialismus und die deutsche Linke. Broder schreibt für die "Welt" sowie für den politischen Blog "achgut.de". Er lebt in Berlin und Virginia/USA.

Erich Follath, 1949 in Esslingen geboren, ist promovierter Politikwissenschaftler und bekannter Sachbuchautor. Lange Jahre war er für den SPIEGEL als Diplomatischer Korrespondent und als Redakteur tätig, unterwegs war er vor allem im Nahen Osten, auf dem indischen Subkontinent und in Ostasien. Über die Geschichte und Entwicklungen dieser Regionen, über die Menschen und ihre Kulturen, hat er zahlreiche Reportagen geschrieben. Sein Buch »Das Vermächtnis des Dalai Lama« wurde zum Bestseller, bei DVA erschien von ihm zuletzt das SPIEGEL-Buch »Die neuen Großmächte« (2013) über den wirtschaftlichen Aufstieg von Brasilien, Indien und China. Für sein neues Buch hat er innerhalb eines Jahres die wichtigsten Stationen des Ibn Battuta besucht und die Eindrücke mit seinen früheren Reiseerlebnissen vereint.

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
"Wenn Deutsche Israel kritisieren", so der Untertitel des vorliegenden Buches, ist Streit vorprogrammiert und eine Menge teilweiser verlogener, teilweise anpasserischer political correctness ist im Spiel.

Bei dem hier dokumentierten, hauptsächlich über lange E-Mails ausgetragener Streitgespräch zwischen dem jüdischen Journalisten Henryk M. Broder, der bekannt dafür ist, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt und der immer wieder die bundesdeutsche Öffentlichkeit wegen ihrer Haltung zu Israel und zuletzt noch häufiger wegen der Anpassung vieler intellektueller Eliten an den Islam heftig und polemisch kritisiert hat ("Hurra, wir kapitulieren!" und "Kritik der Toleranz'"und dem diplomatischen Korrespondent des Spiegel Erich Follath, der seinerseits nicht nur das Land Israel durch viele Aufenthalten gut kennt, sondern auch durch zahlreiche Reportagen über den Nahen und Mittleren Osten sich einen Namen gemacht hat als profunder Kenner der dortigen Lage und seiner schwierigen Ätiologie.

Die Leitfragen, um die es geht sind:

· Wie ist es zu bewerten, wenn die einzige Demokratie im Nahen Osten, Israel, als Besatzungsmacht Menschenrechte verletzt ?
· Sollen insbesondere Deutsche sich mit ihrer in der Sache berechtigten Kritik an der Politik Israels zurückhalten ?
· Oder ist es nicht gerade die Vergangenheit und das auch von Angela Merkel immer wieder betonte besondere Verhältnis ("Staatsräson"), das uns verpflichtet, dortige Missstände zu benennen ?
· Kann man von Deutschland aus Israel behandeln wie jedes andere Land ?

Die Debatte, die Broder und Follath hier führen ist scharfzüngig und extrem streitfreudig, immer aber von gegenseitigem Respekt geprägt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Grundlage des vorliegenden Buches sind Blogeinträge und E-Mails zwischen Henryk M. Broder und Erich Follath, die sich über die Frage nach der Möglichkeit, Berechtigung und Art und Weise von Israel-Kritik einen interessanten und lesenswerten Schlagabtausch geliefert haben, der viele fundierte Argumente, aber auch auch sehr viel Scharfzüngigkeit, Polemik und Zuspitzung enthält.

Die beiden Journalisten und Autoren diskutieren in ihrem Buch lebhaft die Frage, ob und wie von Deutschen Kritik an Israel geäußert werden darf (oder sogar muss), wo die Grenze zwischen berechtigter und konstruktiver Kritik liegt und wo andererseits bereits als Israel-Kritik getarnter Antisemitismus beginnt.
Da die Autoren an nicht wenigen Stellen diametrale Positionen vertreten, können die aufgeworfenen Fragen natürlich auch nicht abschließend geklärt werden, ebensowenig wie die Frage nach der israelischen Besatzung der Palästinenser-Gebiete, einer möglichen Friedenslösung für Nahost oder der iranischen Bedrohung, aber diese sehr kontroverse Schlagabtausch gibt dennoch viel Interessantes zum Nachdenken und beide können auf ihre Weise ihre Standpunkte schlüssig darlegen. Das Buch bietet somit keine Lösungen an (verspricht es ja auch nicht), sondern kann als Grundlage für offene und kontroverse Debatten dienen.

Follath besticht hier meiner Meinung nach durch die etwas sachlichere und differenziertere Argumentation, während Broder in gewohnter Manier etwas mehr auf Zu- und Überspitzung und auch auf Provokation setzt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Broder und Follath stehen für Journalismus, der nicht in der Tradition des Springer-Verlags steht. Sicherlich ist ihr politischer Hintergrund für die heutige junge Generation manchmal schwer nachzuvollziehen, aber gerade deswegen ist dieses Buch so interessant. Diese beiden Experten (ich denke man kann sie getrost als solche betrachten) tauschen sich per e-mail über die Thematik Israel, Juden (was für mich eindeutig nicht das selbe ist), Palästina, Iran usw. aus. Sie beleuchten, aufgrund ihrer unterschiedlichen Position, die Thematik des Nah-Ost-Konflikts von anderen Blickwinkeln. Und auch wenn sie die Meinung des Anderen mit Argumenten (manchmal mehr, manchmal weniger faktenbasiert) auszuhebeln versuchen, die Stellung des Anderen akzeptieren und ihr Gegenüber respektieren. Gerade dieser Aspekt macht dieses Buch und die e-mails so spannend. Es ist ein Schlagabtausch auf hohem Niveau und es bedarf schon einer gewissen Hintergrundkenntnis des Lesers, um den Inhalt zu verstehen und zu würdigen.
Es gibt allerdings auch zwei Aspekte, die mir etwas zu kurz geraten sind - die Religion und die Beantwortung des Untertitels. Ich denke, dass genau dies eine der Hauptprobleme im Nahen Osten ist. Die zentrale Frage ist doch: Sind Juden ein Volk oder eine Religionsgemeinschaft? Ich denke, diese Frage muss jeder für sich beantworten und ich denke, dass Follath und Broder dabei möglicherweise auch unterschiedliche Antworten hätten. Desweiteren vermisse ich eine etwas klarere Stellungsnahme zum Frage des Untertitels, die - wie auch bei der Frage zuvor - jeder für sich selbst beantworten muss.
Für Politikinteressierte, für diejenigen, die sich mit dem Nah-Ost-Konflikt näher beschäftigen oder für jene, die gerne einen ironisch, sarkastischen und qualitativ hochwertigen Schlagabtausch mögen, ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen. 5 Sterne.
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