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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
5
3,4 von 5 Sternen
Gebrauchsanweisung für Paris
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:12,99 €

VINE-PRODUKTTESTERam 6. Mai 2011
"Gebrauchsanweisung für Paris" ist sicher ein unterhaltendes Buch. An vielen Stellen trifft Clarkes Humor durchaus den Lachmuskel. Einige Witze gehen leider auch an selbigen vorbei und wirken zu aufgesetzt. Im Großen und Ganzen bleiben dem Leser aber die gelungenen Pointen im Gedächtnis. Wer Paris kennt, dürfte sich selbst auch häufig bestätigt oder an manchen Moment erinnert fühlen, was das Lesevergnügen sicherlich erhöht.

Der Informationswert der "Gebrauchsanweisung" ist von Kapitel zu Kapitel unterschiedlich. Es ist sicher hilfreich zu erfahren, wie Kellner in Paris mit Gästen umgehen oder wie das Flirten in dieser Stadt funktioniert. Allerdings fragt sich der Leser auch häufig, warum der Autor dieses oder jenes für paristypisch hält. Im Métro-Kapitel erzählt er von übervollen Zügen, die jedem Pariskenner bekannt sein dürften, und erläutert recht ausführlich und durchaus auch witzig, dass ein freier Sitzplatz nicht unbedingt ein Glücksfall sein muss. Er warnt vor Sitzplätzen, die zum öffentlichen WC umfunktioniert wurden. Das ganze Kapitel ist wenig informativ, wenn der Leser paristypische Erfahrungen erwartet. Für jede Metropole, deren öffentlicher Personennahverkehr täglich mindestens zwei Mal von zehn Millionen Menschen genutzt wird, dürfte dieses Kapitel zutreffen.

Mögen manche Kapitel daher eher schwach sein, sind andere durchaus wertvoll. Insbesondere wenn Clarke in den Kapiteln, in denen es um Romantik geht, das Image der Stadt der Liebe mit ihrem realen Alltag konfrontiert. Paris ist voll, an vielen Stellen alles andere als hygienisch rein und die Pariser Freundlichkeit ist gewöhnungsbedürftig. Ein anderes Beispiel sind Clarkes Hinweise zu den überfüllten Museen. Was bringt es dem Touristen, stundenlang anzustehen, um sich kurz an einem Monet vorbeiquetschen zu können?

Sicher, Clarke übertreibt an vielen Stellen, spitzt zu. Er wollte immerhin ein komisches Buch über Paris vorlegen. Aber er rückt so einige Klischees und Illusionen über Paris zurecht. Das allein schon macht das Buch empfehlenswert. Einige Stellen und Kapitel sollte der Leser allerdings nur flüchtig lesen.
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am 2. Dezember 2013
Wir waren zu zweit im Auto nach Paris unterwegs und haben uns dabei gegenseitig das Buch vorgelesen, so dass die 1000 km wie im Flug vergingen. Nachdem wir das erste mal in Paris waren, hat uns das Buch auf sehr amüsante Weise darauf vorbereitet und auch einige unserer Erwartungen insofern korrigiert, dass wir die Zeit in Paris noch mehr genießen konnten (auch wenn z.B. das WC in unserem ersten Hotel durchaus nicht alltäglich war :)). Alles in allem hatten wir das Buch in so guter Erinnerung, dass die hier vorherrschenden Rezensionen uns dazu getrieben haben, die Sterne ein wenig nach oben zu korrigieren.
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am 26. Januar 2015
Ich habe nun ja schon einige "Gebrauchsanweisungen für ..." gelesen und sie meistens als Reisevorbereitung abseits der reinen Wissensvermittlung sehr genossen. Diese hier fällt ebenfalls unter die, die großteils positiv zu bewerten sind.

Clarke kennt sich aus mit Paris und den PariserInnen, das wird auf den ersten Seiten bereits klar. Er lebt dort seit Jahren, hat aber als Brite eine andere Sozialisation erfahren; und genau diese Außensicht, die mit Kenntnissen der Innereien der Stadt kombiniert ist, das Ganze mit einem ordentlichen Schuss Humor durchmischt, machen den informativen Spass aus den man erlebt wenn man dieses Buch liest.

Es gelingt dem Autor auf meist recht amüsante Weise brauchbare Informationen rüberzubringen; mancher Witz geht dabei auch für meine Begriffe etwas daneben, aber es kann halt nicht alles erste Klasse sein. Jedenfalls konnte ich einige Museumstipps mitnehmen, Wissenswertes im Umgang mit Kellnern, und auch was ich beim Kauf einer Wohnung beachten sollte. Ich werde zwar mit hoher Wahrscheinlichkeit nie eine Wohnung in Paris kaufen, aber gerade dieses Kapitel hat mich sehr amüsiert. Vermutlich werden 99,99 Prozent der Zielgruppe dieses Buches (Touristen) nie eine Wohnung in Paris kaufen, aber ist es deswegen unnötig? Aber nein! Es zeigt eine weitere Facette dieses Großstadtdiamanten. Und dass ich das vermittelte Wissen nie benötige werde ist doch egal: jeder Reiseführer enthält Informationen, die man ansieht, nickt, weiterblättert und vergisst. Fürs Gesamtbild haben sie dann aber doch beigetragen.

In Summe eine unterhaltsam-informative Reisevorbereitung.
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am 5. Oktober 2011
Normalerweise begeistern und amüsieren mich die Bücher der Reihe "Gebrauchsanweisung für...", das Buch von Stephen Clarke hat mich geärgert. Die "Witze" sind recht schal, immer wider finden sich Redundanzen im Text, teilweise widersprechen sich die Aussagen. Meines Erachtens handelt es sich um einen lieblos zusammen geschusterten Aufguss aus seinen sonstigen Parisbüchern, auf die auch immer wieder im Text oder in Fußnoten verwiesen wird. Ich frage mich, wie dieses Buch das Lektorat des Piper-Verlags passieren konnte. Schade, es ist der Reihe nicht würdig.
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am 21. August 2014
Das Buch ist insgesamt “nicht schlecht” (= 3 Sterne), aber für eine Gebrauchsanweisung dann doch zu schwammig, auch wenn der Titel bestimmt nicht wörtlich zu verstehen ist. Dies liegt wohl daran, dass man das Buch nicht auf eine bestimmte Leserschaft (in Bezug auf die Art und Dauer des Parisaufenthalts) getrimmt hat. Da ich aber noch kein anderes Buch dieser Gebrauchsanweisungsreihe gelesen habe, mag es sein, dass eben genau hierdurch diese Buchreihe gekennzeichnet sein soll.

Sollte man sich nur für wenige Monate oder noch kürzer in Paris aufhalten wollen, ist einem mit diesem Buch als Zusatzinformation zum Reiseführer wohl gedient. Andererseits gibt es auch ein Kapitel zum Thema Wohnungskauf - d.h. für jemanden, der sich längerfristig auf Paris einlässt. Hierfür ist das Buch aber eher nicht praktisch und umfassend genug.

Ich stimme den Kritikpunkten der bisherigen niedrigen Bewertungen zu. Das Buch enthält an einigen Stellen guten Witz und bildhafte Vergleiche (z.B. Kellner, die ihre Tische wie Schäfchen hüten und Gäste wegbellen, die nur etwas trinken wollen), aber nicht durchwegs. Die Informationen sind (eher in der vorderen Kapiteln) noch recht brauchbar, aber oft auch nicht derart, wie man sie in einer Gebrauchsanweisung erwartet. Z.B. finde ich die Information, dass man in Museen lange anstehen muss oder warum Straßennamenschilder doppelt sind, ein wenig überflüssig, um sich in Paris einzufinden, da entweder offensichtlich oder einfach zu speziell. Die sich stetig wiederholenden Verweise auf seine anderen Bücher waren mir sehr unsympathisch, eine zu offensichtliche Eigenwerbung.

Während des Lesens hatte ich das Gefühl, dass der Autor aus einem zu Paris und den Parisern/innen recht distanzierten ja vllt. sogar argwöhnischen Verhältnis berichtet (außer beim Thema Flirten und Erotik, ein Lieblingsthema des Autors wie es scheint, was aber vllt. auch mit Paris per se zu tun hat). Er schreibt, eine von ihm interviewte Designerin sage über ihn, er sehe wie ein Engländer aus, der den Zug zurück nach London verpasst habe – ja ungefähr aus dieser Perspektive wird einem Paris mit seinen Einwohnern nähergebracht. Im Ergebnis kann man aber doch einen kleinen Eindruck davon gewinnen, wie die Pariser/innen vermeintlich ticken. Besser eignet sich aber hierfür m.E. der Fettnäpfchenführer Frankreich. Hier wird zwar auf Franzosen (und nicht nur Pariser/innen) Bezug genommen, aber die Beispielcharaktere sind hauptsächlich auch aus Paris. Konkrete Informationen und Hilfestellungen im Alltag, die einem auch in Paris weiterhelfen (und eher eine Art Gebrauchsanweisung darstellen als dieses Buch hier) finden sich in “Alltag in Frankreich – Auswandern, leben, arbeiten”.
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