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Gebrauchsanweisung für Ihren Arzt: Was Patienten wissen müssen Paperback – 11 Jan. 2016
Jeden Tag werden unzählige falsche Diagnosen gestellt, werden Patienten übertherapiert oder ohne erwiesenen Nutzen behandelt. Das erschüttert das Vertrauen in die Medizin insgesamt. Aber was kann der Einzelne tun? Der Arzt und Bestsellerautor Gunter Frank ist der Überzeugung: für eine bessere Medizin brauchen Patienten mehr Wissen. Und Ärzte brauchen informierte Patienten.
- Print length304 pages
- LanguageGerman
- Publisherbtb Verlag
- Publication date11 Jan. 2016
- Dimensions11.9 x 2.4 x 18.8 cm
- ISBN-103442713463
- ISBN-13978-3442713462
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Product description
About the Author
Product details
- Publisher : btb Verlag (11 Jan. 2016)
- Language : German
- Paperback : 304 pages
- ISBN-10 : 3442713463
- ISBN-13 : 978-3442713462
- Dimensions : 11.9 x 2.4 x 18.8 cm
- Best Sellers Rank: 468,691 in Books (See Top 100 in Books)
- 16,528 in Illnesses & Conditions
- 61,284 in History (Books)
- Customer reviews:
About the author

Gunter Frank, geboren 1963, ist Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren und führt eine Praxis in Heidelberg. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die Stress- und Ernährungsberatung. Außerdem leitet Frank das Heidelberger Präventions- und Gesundheitsnetz. Vor seinem revolutionären Buch »Lizenz zum Essen« veröffentlichte er mit Udo Pollmer und Susanne Warmuth das »Lexikon der Fitnessirrtümer«
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Ich selbst bin seit vielen Jahren überzeugt, daß die moderne Medizin wegen ihrer Komplexität von Ärzten kaum mehr zu überblicken ist, da biochemische, molekularbiologische und biostatistische Kenntnisse eine große Rolle spielen.
Nach Frank sollte ein Patient unter anderen die folgenden Fragen seinem Arzt stellen (die mir persönlich besonders wichtig erscheinen):
1) Welche Qualität haben die klinischen Studien, mit denen die Therapie-Empfehlung begründet wird?
2) Werden die Studienergebnisse in relativen oder absoluten Zahlen wiedergegeben? (Beispiel: wenn 1000 Patienten behandelt werden und durch die Behandlung nicht 5 von 1000, sondern 4 von 1000 Patienten in einem bestimmten Zeitraum sterben, ist der Nutzen in absoluten Zahlen ausgedrückt - wenig beeindruckend - 1 Todesfall pro 1000, bedeutet aber in relativen Zahlen - beeindruckend - eine Abnahme der Sterberate von -20%).
3) Wieviele Patienten müssen behandelt werden, damit bei einem Patienten die gewünschte Wirkung oder eine schwere Nebenwirkung eintritt?
Frank führt aus, daß eine wichtige Basis für die Einführung neuer Verfahren korrekt durchgeführte (vor allem nicht manipulierte) klinische Studien an randomisierten Patientengruppen sind. Durch solche Studien konnten in jüngster Zeit nicht wenige Glaubenssätze der Medizin des letzten Jahrhunderts widerlegt werden.
Der gesunde Menschenverstand und die Erfahrung des Arztes sind für einen Patienten natürlich sehr wichtig, es ist jedoch nicht akzeptabel, die Ergebnisse korrekt durchgeführter großer Studien bei ärztlicher Beratung zu negieren bzw. nicht zu kennen.
Leider gibt es viele schlechte, fehlerhafte, bewußt oder unbewußt manipulierte Studien, die häufig im Auftrag einer Pharmafirma durchgeführt werden und völlig wertlos und sogar schädlich sind, weil sie Ärzte und Patienten in die Irre führen.
Gerade bei der Prävention von Herzkreislauferkrankungen und Vorsorgeuntersuchungen von Krebserkrankungen (Prostata und weibliche Brust) gibt es etablierte Empfehlungen, die trotz neuer Studienergebnisse nicht revidiert bzw. modifiziert werden, weil Gewohnheit, plausible, aber dennoch falsche Hypothesen und finanzielle Interessen dagegen stehen.
Dazu Beispiele:
Der frühere Direktor des Instituts für Biostatistik an der Universität Heidelberg, Herr Prof. Herbert Immich, hat sich die Originaldaten zur US-amerikanischen Framingham-Studie vorlegen lassen und konnte nachweisen, daß in dieser weltweit wichtigsten Langzeitstudie zu kardiovaskulären Erkrankungen und ihren Risikofaktoren Daten manipuliert wurden.
Die manipulierten Statistiken begründen derzeit weltweit Übertherapien von Fettleibigkeit, hohen Blutfetten, Bluthochdruck und Diabetes mellitus. Sie kosten viel Geld und machen die Betroffenen ohne Not zu gestressten Patienten.
Als weitere Beispiele aus dem Buch von Frank möchte ich nennen Studienergebnisse zur Vorsorgeuntersuchung des Prostatakarzinoms (PSA-Screening) und zum Mammascreening. Der Nutzen ist offenbar in beiden Fälle viel geringer als zuvor gedacht, 1000 Patienten müssen gescreent werden, um 1 Todesfall zu verhindern, bei gleichzeitig massiven Nebenwirkungen durch Übertherapie und Überdiagnostik.
Nach über 40jähriger Tätigkeit in der Medizin bin ich überzeugt, daß der Ansatz von Dr. Frank für die Kommunikation von Arzt und Patient der richtige ist. Der Patient traut sich, Fragen zu stellen, und der Arzt wird gezwungen, die "wissenschaftliche Datenlage" zu erklären (was bisher keine besondere Stärke der Ärzteschaft ist). Es gäbe auch durchaus positive ökonomische Folgen, man könnte wohl eine ganze Reihe von medizinischen Einrichtungen schließen, weil man bei kritischer Kenntnisnahme moderner Studienergebnisse einfach weniger Leute zu Patienten machen und behandeln müßte.
Ich kann das neue Buch von Dr. Frank nur empfehlen.
Zwar sind auch die vernünftig, aber nicht praxisnah. Das ist überhaupt die Crux an diesem grundsätzlich guten Buch: welcher Arzt erträgt ein so gründliches Nachfragen, ohne beleidigt zu sein.Trotzdem: man wird als Patient klüger! Also lesen!
Gleichzeitig bekommt man eine Schnellanleitung, wie auch ein absoluter Laie medizinische Studien und deren Auswertungen ganz einfach auf ihre Sinnhaftigkeit und Aussagekraft bewerten. Gleichzeitg lernt man, den Wert von empfohlenen Therapien einzuschätzen. Absolut lesenwert!.
iIeal wäre es, wenn Ärzte und Patienten dieses Buch lesen würden.
Inhaltlich werden Defizite der Medizin dargestellt, über die zu wissen für Patienten durchaus vorteilhaft ist. In Form von Formularen und Übungen werden Verhaltensweisen aufgezeigt, wie Patienten zu besseren Informationen über ihre Therapien gelangen können.
Ich habe jedenfalls einiges gelernt und finde das Buch gut und wichtig. Den unqualifizierten Rundumschlag gegen gängige Feindbilder im letzten Kapitel hätte der Autor sich ruhig sparen können, dann hätte es mich noch mehr überzeugt.
