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Kundenrezensionen

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... sich immer noch beide Versionen. Und auch von Yangon aka Rangoon. Es ist halt Sache des/der Einzelnen, die vom Regime "zurückveränderten" Namen zu benutzen oder die, mit denen Land und Leute in der Welt bekannt sind. Myanmarnese findet sich aber wesentlich seltener als Burmese oder manchmal sogar Birman ... selbst in Myanmar.
Und wenn das Land "richtig" bereist wird, so wirft man/frau auch nicht dauernd und NUR dem "Regime" (welchem eigentlich - die Lady ist doch eh' überall mittendrin :) die Dollars in den Rachen. Mittlerweile gibt es genug "nichtstaatliche Unternehmen", deren Gewinne dem Volk zugute kommen, da das Volk sie betreibt. Sonst würde das Volk nämlich auch in Myanmar zu protestieren anfangen - und DAS schadet dem Tourismus mal garantiert.

Meines Erachtens ist dieses Buch nicht als alternativer Reiseführer gedacht und auch nicht so angelegt. Es ist eher mit einer Sammlung von Essays vergleichbar, in denen der Autor Martin Schacht - übrigens bestens mit und in Südostasien bekannt - seine ganz persönlichen Eindrücke eines Landes wiedergibt, das sich rasend schnell entwickelt. Und viele der noch hier von ihm geschilderten Eindrücke werden bald restlos verloren sein - vom Fortschritt ausradiert, überholt, und abgelegt besonders von den jüngeren, nach Thailand und Singapore ausgerichteten Bevölkerungsschichten - wie schon der Longyi. Oder wie in vielen anderen Staaten halt zu oft recht albernen Touristen-Attraktionen umgewandelt. Somit ist dieses Buch auch eine Art Zeitzeugnis in unserer so schnelllebigen Epoche. Was Herr Schacht noch sah, werden wir schon heute nur noch abgewandelt finden. Das er auch Tipps für Reisende einbringt, ist für mich durchaus als Vorteil anzusehen ...

Ich habe mich besonders über den trockenen Humor des Autors prächtig amüsiert. Die Lektüre hat mir, die bereits einige Bücher - von Klassik über einheimische Literatur bis zu Reiseführern - über/aus Burma/Myanmar ihr eigen nennt, weitere Facetten dieser so flüchtigen Welt nahe gebracht. Und mich zum Nachdenken angeregt. Und mich zum Lachen gebracht. Und mich wieder darin bestätigt, dass das Land, seine Pagoden, aber vor allem seine Einwohner, immer eine Reise Wert sind.
Für alle diejenigen, die sich von Literatur zu einer Reise inspirieren lassen können, oder einfach nur gerne im eigenen Heim in Gedanken verreisen - dieses Buch gehört für mich zu den wichtigsten für Burma/Myanmar. Eben weil es eine persönliche Note hat, die in Reiseführern oft fehlt, und eben hautnah über eine Reise berichtet. Die den Autor auch spirituell gesehen, tief ins Innerste dieses ausgesprochen interessanten Landes geführt hat - und mich mit ihm. Danke, Herr Schacht.
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am 9. September 2015
Ich fliege diesen Herbst das erste Mal nach Myanmar. Dafür habe ich mir die "Gebrauchsanweisung Burma - Myanmar" gekauft, um mich auf die Sitten und Gebräuche des Landes vorzubereiten. Es ist ganz nett beschrieben, wie man sich zu verhalten hat und was man tun und lassen sollte. Mir fehlen leider mehr tiefgründige Hintergrundinformation. Aber alles in allem eine gute Lektüre für die Reisevorbereitung nach Myanmar.
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am 29. Januar 2016
Der Autor Martin Schacht greift in seiner Gebrauchsanweisung diverse Themen Burmas auf: Geschichte, Politik, Land und Leute, die Sehenswürdigkeiten und Eigenarten, den Kleidungsstil und die kulinarischen Genüsse Myanmars. Ideal als Reiselektüre "danach", wenn man schon einmal in Burma war und die beschriebenen Geschichten nachvollziehen kann. Mich hat - wie es nun mal so ist - nicht jedes Kapitel gleich viel interessiert, aber des Öfteren musste ich schon schmunzeln, denn genauso ist es vor Ort.
Ein Kapitel (-abschnitt) ist der selbe wie in Gebrauchsanweisung für Thailand (die Sachen mit den Betel-Nüssen), was ich etwas schade finde
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am 12. Februar 2015
Nun ja, ganz nett zu lesen, aber nicht wirklich nötig. Im Vergleich zu anderen Büchern der Reihe eher schwach, hier fehlt der Humor und der Blick hinter die Kulissen. Eher ein herkömmlichen Reiseführer, allerdings sehr an der Oberfläche und ohne die nötige Aktualität oder Genauigkeit sowie ohne praktische Informationen. Nicht empfehlenswert zum Mitnehmen, eher zum vorher lesen. Vollkommen unverständlich die z.T. abwertenden Aussagen zu Land und Kultur oder auch die Panikmache vor Streetfood. Wir waren fast den ganzen Januar in Myanmar unterwegs und haben auch viel Streetfood probiert ohne jegliche Probleme. Hier heißt es einfach etwas auf den gesunden Menschenverstand hören und man kann Leckeres ohne Reue genießen.
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am 23. März 2014
Witzige Ausführungen und Bemerkungen über Verhaltensweisen und Kulturhintergründe in Burma/Myanmar. Gerade wenn mann/frau schon da war, muss mann/frau bei einigen Schilderungen schmunzeln und versteht dann im nachhinein einiges um so besser. Daher ist die Lektüre des Buches natürlich auch besonders für Leute geeignet, die planen nach Myanmar/Burma zu reisen. Unterhaltsam und witzig geschrieben, absolut empfehlenmswert.
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am 31. August 2013
Liest sich mehr wie ein normaler Reiseführer. Kein wirklicher Mehrwert, weil man sich einen Reiseführer ohnehin gekauft. Würde ich nicht wieder kaufen. Positiv ist, dass viele Informationen sehr aktuell sind, gerade weil sich in dem Land so viel verändert.
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am 23. September 2013
Nach der Lektüre freue ich mich riesig auf unseren Myanmar-Urlaub. Das Buch gibt einen guten Überblick zu Geschichte, Kultur und Sehenswürdigkeiten des Landes und weist auf mögliche Fettnäpfchen hin. Eine super Ergänzung zum Reiseführer.
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am 25. Dezember 2014
Normalerweise bin ich ein großer Fan der Reihe "Gebrauchsanweisung für..." um mich mit einer neuen Kultur vertraut zu machen, aber die Ausgabe für Myanmar/Burma ist eine echte Enttäuschung. Der Autor schreibt überheblich und oberflächlich, findet den Frontmann Darko von der Punkband Side Effect "wahnsinnig niedlich" (er hat ihn vermutlich noch nicht live in Yangon spielen sehen) und äußerst sich auch sonst herablassend über burmesische Kultur und Gepflogenheiten. Er hält sich fern von Streetfood und verliert gerade mal zwei Sätze über burmesische Teashops, wo sich hier doch ein beachtlicher Teil des burmesischen Alltags abspielt. Von FlipFlops rät er ab, weil er sich damit schon Blasen geholt hat etc. Es ist offensichtlich, dass er weder die Landessprache spricht, noch hier gelebt hat. Dadurch gelingt es ihm nicht, die Brille eines außenstehenden Touristen abzusetzen und hinter die Kulissen zu blicken. Stattdessen schreibt er lieblos Seite um Seite Informationen aus Reiseführern ab. Es geht um Sehenswürdigkeiten, Preise für Taxifahrten, Geldwechsel und seine persönlich präferierten Restaurants in Yangon. Myanmar verändert sich bekanntermaßen sehr schnell, so dass man für Reiseinformationen besser auf aktuelle Reiseführer und Reiseblogs zurück greift. Was hier 2013 veröffentlicht wurde, ist 2014 schon nicht mehr aktuell. Z.B. kann man mittlerweile auch mit ausländischen Karten Geld am Geldautomaten abheben oder mit Kreditkarte bezahlen.
Meim Fazit: Wer sich wirklich auf Land und Leute einlassen will, sollte einen Bogen um dieses Buch machen und sich stattdessen lieber von Emma Larkin (Finding George Orwell in Burma) oder George Orwell (Tage in Burma) die Augen für die Schönheit und Vielschichtigkeit des Landes öffnen lassen.
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am 9. Dezember 2014
Ich habe es vor meinem Urlaub gelesen und es hat mich extrem neugierig auf Land und Leute gemacht. Ein tolles Buch zum Vorbereiten auf ein zauberhaftes Land mit extrem freundlicher Bevölkerung und interessant fremdländischer Kultur.
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am 25. August 2013
..ganz toll geschrieben und immer auf den Punkt gebracht. Wenn man durch das Land reist, fallen einem immer wieder Dinge auf, Martin Schacht aber schafft es diese landestypischen Eigenheiten in Worte zu fassen. Vor allem aber Worte, die nicht besserwisserisch oder mit "überformulierten" Informationen daher kommen. Mit leichter Ironie und gutem Humor eine optimale Lektüre begleitend zur Reise. Ich wünschte mehr Bücher wären so kurzlebig und doch das Wichtigste auf den Punkt gebracht.
Ein MUSS für jede Burma Reise.
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