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am 2. Dezember 2009
Ich fühle mich wie kurz vor einem Burn-out, kann mich bzw. meine Mitte nicht mehr spüren. Ich habe dazu keine Kraft und kein Selbstvertrauen mehr und zweifle an mir und meinem Beruf.
Da fahre ich drei Tage lang weg, lese "geborgen und frei" und habe mich wieder: ich spüre mich, ich weiß warum ich diesen Beruf mache und mein Blick auf mich und meine Kinder verändert sich: ganzer, liebevoller, echter, tiefer, ...
Dies alles passierte, weil ich mich endlich wieder "geborgen und frei" in mir selbst und zusammen mit anderen fühlte. Pierre Stutz schenkt uns in diesem Buch einen neuen, klareren, echteren und v.a. nachhaltig wertvolleren Blick auf uns selbst, unser ureigenes Leben und unser wertvolles Zusammenleben. Danke dafür! Danke für die Liebe, die aus diesem Buch strömt!
Es ist ein Buch, das in zwölf Kapiteln eine mystische Lebensspur äußerst liebevoll vorschlägt - es ist uns als Lesern überlassen, welches Kapitel wir zuerst brauchen und was wir davon annehmen wollen (auf jeden Fall sollte die Einleitung zuerst gelesen werden - aber deswegen steht diese auch am Anfang :-) ):
1.) Mystik des DASEINS, 2.) M. des STAUNENS,
3.) M. der SELBSTWERDUNG, 4.) M. des WIDERSTANDES,
5.) M. der STILLE, 6.) M. des FRIEDENS, 7.) M. der EROTIK,
8.)M. des TANZES, 9.) M. des SCHREIS, 10.) M. des ALLTAGS,
11.) M. des TODES, 12.) M. der LIEBE
Darin entfaltet Pierre Stutz ganz nebenbei die wichtigsten Aussagen/ Biografien von 60 Mystikerinnen und Mystikern - er teilt mit uns, was an und mit diesen besonderen Menschen unser eigenes Leben beflügeln, bereichern und erneuern kann.
Dazu werden auch noch 40 Kinofilme (eine Liste findet sich im Buchanhang) lebendiger als im Kino, wenn Pierre Stutz uns nämlich hilft, hinter die Bilder zu schauen und darin das echte Ringen um ein echtes, ganzes, integeres und ganzheitliches Leben erfahrbar macht.
Hilfreich und bei aller Euphorie immer in einer Ecke des Herzens zu bewahren ist dieses Zitat (S. 26): "Der eigenen Herzensstimme zu folgen, kann gefährlich sein und zu überheblichen Allmachtsfantasien führen."

Das Buch weckt auf, endlich (wieder) neu über sich selbst nachzudenken. So auch wenn Pierre Stutz Karl Valentin zitiert (S. 38): "Heute besuche ich mich, mal schauen, ob ich zu Hause bin?"
Dieses Buch macht einfach Lust auf Leben, Leidenschaft und sich-spüren-wollen. Eine geniale Kinofilm- und Literaturliste macht Lust auf mehr und rundet ein geniales Buch ab! Viel Spaß!
Und nach vier Jahren hat sich meine Bewunderung und Dankbarkeit für dieses wundervolle Buch sogar noch erhöht bzw. vertieft.
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am 17. September 2008
Pierre Stutz, 1953 geboren, ist mittlerweile einer der bekanntesten Autoren spiritueller Texte in Europa. Als Priester geweiht, hatte der bei Lausanne, wo er heute noch lebt, eine Klostergemeinschaft aus Männern und Frauen gegründet, die er aber 2002 verließ, weil er sich ohne weiteres Versteckspielen zu seiner Homosexualität bekennen wollte. Seither widmet er sich ausführlicher denn je dem Schreiben und einer regen Vortrags- und Kurstätigkeit im ganzen deutschsprachigen Raum.

Das vorliegende Buch "geborgen und frei" kann als so etwas wie das vorläufige opus magnum von Pierre Stutz bezeichnet werden. Gründend unter anderem auf den Theologen Karl Rahner, der im Rahmen des Zweiten Vatikanischen Konzils schon 1966 gesagt hatte, das Christentum werde mystisch sein oder es werde nicht mehr sein, stellt Stutz insgesamt zwölf ( heilige Zahl!) innere Haltungen vor, die einen mystischen Lebensstil heute auszeichnen könnten.

Dabei beschreibt er nicht nur unzählige Frauen und Männer aus Vergangenheit und Gegenwart, aus dem katholischen, protestantischen und auch islamischen (Rumi) Bereich und ihre Weisheiten, sondern getreu seinem im Vorwort genannten Ziel, legt er immer wieder biblische Vertiefungen vor, die helfen sollen, ein lebensbejahendes Christentum zu entwickeln, das die "Kunst als Eingangstor" benutzen kann.

Ich habe noch in keinem anderen Buch über Mystik - und es gibt in den letzten Jahren einige, auch weil die Menschen die Sehnsucht nach einer lebensbejahenden, leidenschaftlichen und zeitgemäßen Spiritualität spüren wie kaum zu einem anderen Zeitpunkt der Geschichte zuvor - soviel gelesen über die Kunst als Einstiegstor und Quelle von Spiritualität. Und so hat Stutz in einem Anhang nicht nur eine Fülle von literarischen Quellen angegeben, sondern auch eine Liste von etwa 50 Filmen aus unterschiedlichen Epochen beigefügt, die er in seinem Buch erwähnt und diskutiert.

Zum Ende eines Buches , das so reich an Schätzen ist wie kein anderes, das ich in den letzten Jahren in den Händen hatte, erzählt er von einer persönlichen Erfahrung in jungen Jahren, an die er sich erinnert. Als er als 16- jähriger die Lehrstelle, die sein Vater für ihn ausgesucht hatte, nicht annehmen wollte, weil er stattdessen die Mittelschule besuchen wollte, da gab ihm der Vater nach langen Diskussionen in der Familie die nötige Unterschrift mit dem Worten:
"'Ich bin nicht mit deiner Entscheidung einverstanden, doch ich will dir nicht im Wege stehen!' Konkreter kann ich nicht ausdrücken, was ich in den Kapiteln dieses Buches als mystische Lebensgestaltung hervorhebe: Aufgehobensein in der Verschiedenheit, Geborgensein in Freiheit."

Ein Buch, das gleichermaßen als nahezu vollständige Einführung in die Geschichte der Mystik gelesen werden kann, wie auch als lebendiger Leitfaden für die eigene Lebensgestaltung.
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am 9. Mai 2012
Lebensbejahende Mystik

Pierre Stutz präsentiert in seinem Buch: "geborgen und frei - Mystik als Lebensstil" eine moderne, authentische, gesunde, freie, das Leben bejahende Mystik. Eine gute und richtige Intention. Welchen Sinn hätte heute auch eine Mystik, die sich nur von der Welt und ihrem Getriebe abwenden wollte?

Für das Cover hat sich der Verlag für ein Bild entschieden, das aus der Tradition des Zen stammt. Im Buch werden aber keine Zen-Mystiker behandelt, sondern fast nur christliche Mystiker. Das passt nicht und stört ein wenig den informierten Leser!

Das Buch ist in zwölf Kapitel eingeteilt, die sich jeweils mit einem Thema der Mystik auseinandersetzen. Beispiel: Kap.2: Entdecke die Wunder der Schöpfung - spüre deine Verwurzelung - Mystik des Staunens. In jedem Kapitel werden dann Mystiker der Geschichte ein wenig vorgestellt und auch gleich kommentiert. Pathologisches wie Allmachtsphantasien oder zu private Offenbarungen werden abgelehnt. Unterstützt werden diejenigen Elemente und Ansätze, die Wege einer Mystik des Lebens und der tanzenden Lebendigkeit aufzeigen. Das ist auf jeden Fall sehr sinnvoll.

Die einzelnen Kapitel beginnen mit Beschreibungen von Filmen. Wir schauen zwar alle Filme, viel zu viele Filme, aber das sind nicht unsere Erfahrungen. Das ist nicht unser Leben, auch wenn es uns inspirieren kann. Warum schreibt Pierre Stutz nicht mehr aus eigenen Erfahrungen? Hält er sie für zu subjektiv oder zu persönlich?

Das Thema der Natur kommt aus meiner Sicht zu kurz. "Schöpfungsverbunden leben" - der Ausdruck drückt für mich eine Distanz zur Natur aus. Was Pierre Stutz schreibt, ist alles richtig, aber von einer als heilig verehrten Natur und einer entsprechenden Mystik ist das noch weit entfernt. Zwar schreibt er, dass uns "Naturvölker ...spirituelle Lehrmeister"(S.72) sein können, aber das war es dann auch schon. Heute, 2012, ist das meiner Meinung nach zu wenig. Wir sollten da in der Entwicklung schon weiter sein.

"Ich staune über dieses Erahnen der Gegenwart Gottes in allem, alles ist beseelt und ich lebe aus dieser Verbundenheit mit allem. Doch dieses Staunen führt mich zu einem entsetzten Staunen, weil die Feinde des Lebens Tiere quälen, die Schöpfung verseuchen, Menschen foltern und strukturelle Ungerechtigkeiten fördern." Pierre Stutz sieht immer beide Seiten. Die positive Verbundenheit mit allem und die destruktive Schattenseite. So zeigt er dem Leser bei jedem Aspekt der Mystik diese beiden Seiten auf, um den Leser zur Entfaltung der guten und wahren Seite zu motivieren, der "kosmischen Christuskraft", die "immer mehr alles durchdringen möchte und die angewiesen ist auf unser Mitgestalten, auf unser Mitlieben, was immer auch Mitleiden bedeutet."(S.77)

Die zwölf von Pierre Stutz präsentierten Wege einer lebendigen Mystik sind allesamt richtig und fördern eine positive Lebens-Mystik (die Wege, siehe oben unter der Kurzbeschreibung). Somit gewinnt jeder Leser zahlreiche Impulse, wie er in heutiger Zeit Mystik leben kann.

Am Ende von jedem Kapitel präsentiert der Autor zunächst eine kurze Zusammenfassung dessen, was mystische Menschen sind. Dann folgt ein Gebet an Gott. Eine sehr gute Idee, wie ich finde. Hier zwei Auszüge aus dem Schlussteil des Buches.

"Mystische Menschen lassen sich alltäglich zur Liebe verwandeln. Sie verinnerlichen den Kreuz- und Auferstehungsweg Jesu als Grund-Weg, der ihnen lösend und erlösend aufzeigt, was sie wirklich zu einem glücklichen Menschsein brauchen: Freiheit und Geborgenheit. ...." (S.336)

"Du
stärkst uns zur Einheit
im Aufgeben von Machtstrukturen
die deiner Botschaft widersprechen

Du
lebst in uns als Christuskraft
die aufrichtet zur Lebendigkeit
in Freiheit und Geborgenheit"(S.337)

Mystiker waren schon immer anders. Oft wurden sie von den Mächtigen und Herrschenden abgelehnt, verfolgt und sogar auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Aber sie wollten immer eine wirklich bessere Welt, für sich und logischerweise auch in Gemeinschaft mit den Anderen und der ganzen Natur. "Mystikerinnen und Mystiker bestärken als Querdenkerinnen und -denker zu einer kritischen Beweglichkeit, die den Weg durch die Wüste nicht scheut, die Frömmigkeitsformen hinterfragt, die um eine neue Sprache für das Ewige ringt, weil dieser Weg in die Freiheit führt, in der die Menschenrechte miteinander verwirklicht werden."(S.238) Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen!

Zusammenfassend kann man sagen: Ein sehr umfangreiches, vielschichtiges und inspirierendes Buch!
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am 2. Dezember 2013
Pierre Stutz schafft mit seinem Buch wieder den Spagat zwischen einer Anleitung zum Innehalten und einer ebensolchen zu einem inneren und äußeren Aufbruch. Seine gute, kurze Gliederung ermöglicht es dem Leser seine Gedanken in gut verdaulichen Portionen aufzunehmen. Besonderes Merkmal dieses Buches ist, dass man als Leser nicht an eine bestimmte Leseabfolge gebunden ist, man kann sich die Stücke aussuchen, die zu der eigenen Situation passen. Er ergeht sich nicht in ausführlichen "Du-musst-erst-dies-und-dann-das-tun" Schritten, sondern gibt dem Leser mit seiner Text- und Filmauswahl nur leichte Anregungen für den eigenen Weg.
Mir persönlich hat dieses Buch sehr gefallen, da es mich als mündigen Leser ernst nimmt und mir nicht vorschreibt, welches der allein seelig machende Weg ist.
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am 29. Dezember 2015
Mir ist vieles zu oberflächlich angerissen und zu sentimental in dem Sinne, dass es sich schön anhört, aber der Tiefe entbehrt. Positiv ist anzumerken, dass sehr viele Personen, die der Mystik zugeneigt sind erwähnt werden und deren den Autor anregenden Gedanken, Handlungen und Erfahrungen angerissen werden.
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am 2. April 2014
Pierre Stutz schreibt so, dass man spüren kann, was er zu sgen hat, lebt er auch. Für mich eine Bereicherung.
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am 21. August 2013
Eines der ganz wenigen Bücher, die Mystik verständlich erklären und beschreiben! Man kann wirklich sehr viel für seinen Alltag profitieren
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