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am 19. März 2014
Seit Wochen habe ich der Veröffentlichung des Garmin Vivofit entgegengefiebert. Nun ist das Gerät verfügbar und ich habe es nun eine Woche lang ausgiebig getestet, war damit duschen, Fahrrad fahren, schwimmen (das Vivofit ist wasserdicht, angeblich bis 50 Meter Wassertiefe), beim Shoppen mit meiner Freundin und habe es auch beim Schlaf nicht abgelegt. Kurz noch ein paar Fakten zu mir: Verfüge über keinerlei Erfahrung im Bereich Wearable Tech / Fitness-Armbänder, habe mir aber sehr genau und lange Rezensionen, Testberichte und Informationen zu den beliebtesten Geräten durchgelesen. Ich versuche seit Jahren krampfhaft neben dem Beruf und dem berufsbegleitendem Studium ein wenig an Gewicht zu verlieren, bisher aber erfolglos. Nun soll's die Technik retten und meine Wahl fiel aus verschiedenen Gründen auf das Garmin Vivofit. Hier nun mein Erfahrungsbericht:

OPTIK / LESBARKEIT DES DISPLAYS
Das Vivofit sieht schick und dennoch unauffällig aus. Ich habe die Variante mit schwarzem Armband, egal ob im Büro, im Schwimmbad, im Schlafanzug oder in Freizeitkleidung, das Vivofit macht stets einen schicken Eindruck, ohne sich dabei durch Geblinke oder zu auffälliges Design in den Vordergrund zu drängen. Durch das stromsparende E-Ink-Display (Batterielaufzeit angeblich ca. ein Jahr!) ist ein Ablesen in völliger Dunkelheit leider nicht möglich, eine Hintergrundbeleuchtung gibt es nicht. Stört mich persönlich aber nicht wirklich. Ansonsten ist das Display bei nahezu allen Lichtverhältnissen erstaunlich gut lesbar, selbst bei direkter Sonneneinstrahlung. Zudem wirkt das Gerät sehr gut verarbeitet und hochwertig, definitiv dem doch recht hohen Preis angemessen.

BEDIENKOMFORT / USABILITY
Das Vivofit kommt mit USB-ANT-Stick - einfach an den PC anschließen, automatischen Softwaredownload und die anschließende Installation durchlaufen lassen, fix noch ein Garmin-Connect-Konto anlegen, das Vivofit mit diesem Konto verknüpfen und schon kann man loslegen. Zeitaufwand insgesamt (abhängig von Ihrer Internetgeschwindigkeit) ca 10-15 Minuten. Das Gerät selbst verfügt nur über einen einzigen Knopf, mit dem sich die Anzeige der verschiedenen Werte (Tagesschrittzähler, verbleibendes Tagesschrittziel, zurückgelegte Distanz in Kilometern, verbrannte Kalorien, Uhrzeit, Datum und optional Herzfrequenz) durchschalten lässt. Alle Werte sind wie gesagt stets gut lesbar und eigentlich recht selbsterklärend. Zudem gibt es die Inaktivitätsanzeige, ein roter Balken der sich nach (ich glaube) einer Stunde beginnt aufzubauen und danach alle 15 Minuten ein Stück länger wird. Dieser signalisiert Ihnen, dass Sie sich zu lange nicht aktiv genug bewegt haben und doch bitte ein paar Schritte gehen sollen, um Ihren Stoffwechsel vor dem Einschlafen zu retten. Wenn man den Knopf am Gerät eine Weile gedrückt hält, erscheint die SYNC-Anzeige auf dem Display und das Vivofit lädt über den in Reichweite (wenige Meter) befindlichen ANT-USB-Stick via Bluetooth die aktuellen Werte ins Internet zu Ihrem Garmin Connect-Konto. Alternativ können Sie auch die offizielle App für Ihr Smartphone benutzen, sofern Sie Ihre Seele an Android oder Apple verkauft haben. Meine Seele gehört seit Jahren jedoch Microsoft und das weltweit drittgrößte Smartphone-Betriebssystem Windows Phone geht bei Garmin leider leer aus, mir und Millionen anderer Windows Phone-User bleibt somit nur die Synchronisierung über den ANT-Stick am PC. Schade, dass ein internationales Unternehmen wie Garmin hier am Kundenservice spart. Die Synchronisierung über den PC läuft dafür jedoch stets reibungslos, dauert nicht mal zehn Sekunden und die Auswertung auf der Garmin Connect-Webseite inklusive Einstellungsmöglichkeiten ist übersichtlich und hübsch gestaltet.

FUNKTIONEN
Jetzt geht's ans Eingemachte, was kann das Vivofit denn nun überhaupt? Nun, primär zählt es Ihre Schritte. Daraus berechnet es eine geschätzte zurückgelegte Distanz, die Anzahl verbrauchter Kalorien und legt abhängig von Ihrer körperlichen Verfassung (Größe und Gewicht) und der Anzahl der zurückgelegten Schritte am Vortag jeden Tag aufs neue ein Tagesziel für Sie fest, das es zu erreichen gilt. In meinem Fall waren dies zu Beginn 7500 Schritte, was schon ein ordentlicher Wert ist für jemanden, der den größten Teil seines Tages entweder im Büro oder im Vorlesungssaal sitzt. Erreicht man oder schießt man sogar über sein Tagesziel hinaus, erhöht das Vivofit das Ziel für den nächsten Tag, bleibt man zurück, kommt es Ihnen schrittweise etwas entgegen. Leider lässt sich das Vivofit aber nicht wirklich sinnvoll für andere Aktivitäten als Laufen / Joggen einsetzen, denn eine Erkennung der Aktivität beispielsweise beim Fahrradfahren oder Schwimmen ist nicht vorgesehen und funktioniert aufgrund der Funktionsweise des Geräts auch nicht (es zählt Ihre Schritte durch die typische Bewegung der Arme beim Gehen). Somit kam es schon öfter vor, dass ich zwar nicht die von Vivofit vorgegebenen Schritte erreicht habe, dafür fast eine Stunde lang ununterbrochen im Schwimmbad meine Bahnen gezogen habe und dennoch nur ein mitleidiges Senken meines nächsten Tagesziels von Vivofit als Dank dafür bekam. Das ist etwas schade, da viele körperliche Aktivitäten so außer Acht gelassen werden und das Gerät somit nicht als Universal-Fitness-Coach zu gebrauchen ist. Was das Vivofit beim Schwimmen, Radfahren und manch anderen Sportarten verpasst, nämlich meine Aktivität zu erkennen, tut es dafür aber an anderen Stellen, wo es eigentlich aber gar nicht vorgesehen ist. Zum Beispiel beim Duschen. Ob man sich morgens unter der Dusche eilig den Kopf einschäumt, am Abend das angesammelte dreckige Geschirr der gesamten Woche spült oder lange Strecken durch den Wald joggt - für das Vivofit ist das alles gleich. Heute Morgen habe ich mir beim Duschen gut 400 Schritte "verdient" - und das ohne etwaige nicht-jugendfreie Armbewegungen. Natürlich ist dieser Effekt nicht immer so stark, aber man sollte es dennoch beachten. Mein Tipp ist jedoch, dass die Leute von Garmin diese Abweichungen in Testläufen bereits bemerkt und in die Berechnung der Tagesziele miteinfließen lassen haben. Zumindest würde ich das erwarten. ;-) Man sollte die Zahl der zurückgelegten Schritte also nicht für bare Münze nehmen, sondern mehr als groben Wert zur Orientierung nutzen. Zu guter letzt ist das Vivofit auch noch ein Schlaftracker. Hält man den Knopf des Geräts längere Zeit gedrückt, erscheint wie erwähnt zuerst die SYNC-Anzeige. Bleibt man jedoch noch ein paar Sekunden auf dem Knopf, schaltet sich das Gerät in den SLEEP-Modus, also den Schlafmodus. Fortan misst das gerät generell jede Art der Bewegung und zeigt ihnen so, wie lange sie pro Nacht geschlafen haben und stellt mittels eines Graphen minutengenau dar, wie ruhig bzw. unruhig sie geschlafen haben. Das ist interessant und für manche mit Sicherheit mehr als nur eine nette Spielerei, für mich persönlich hat es aber bisher keinen wirklichen Nutzen bzw. Mehrwert.Vielleicht ergibt sich dieser ja aus der Langzeit-Schlafanalyse, welche auf der Webseite einzusehen ist. Wer weiß, vielleicht schlafe ich ja in Vollmondphasen deutlich weniger und meine mir selbst geheime Identität als Werwolf kommt so zum Vorschein ;-)

GARMIN-CONNECT
Der Ort, an dem Sie die von Vivofit gesammelten Informationen dauerhaft einsehen und sich mit Freunden / Bekannten in Ranglisten vergleichen können, ist die Garmin-Connect-Webseite. Der Aufbau ist übersichtlich und ansprechend, man kann sich sein "Dashboard" frei gestalten, Einstellungen wie Körpergewicht, persönliches Ziel (meins ist "Gewicht verlieren") oder das An- / Abschalten des dynamischen Tagesziels bzw. das Festlegen eines bestimmten Tagesziels konfigurieren und gesammelte Auszeichnungen (Achievements) stolz begutachten (Gamification sei Dank). Hier zeigt sich Garmin jedoch bisher noch sehr unkreativ, meine gesammelten Auszeichnungen beziehen sich alle auf das Erreichen einer neuen Grenzmarke der zurückgelegten Gesamtschritte (Insgesamt 5000 Schritte, 10000 Schritte, 25000 Schritte usw.), aber vielleicht gibt es auch kreativere Ziele / Achievements, die ich bisher einfach nur noch nicht erreicht habe.

FAZIT
Das Vivofit ist mit einem UVP von 119€ nicht gerade ein günstiges Gerät mit zielgerichtetem Funktionsumfang: Es soll die Aktivität seines Trägers messen, ihm in Phasen von zu langer Inaktivität einen sanften Motivationstritt in den Hintern geben und anschaulich darstellen und so zu einem aktiveren Lebenswandel führen. Und genau dieses Ziel erreicht das Vivofit - zumindest bei mir bis jetzt. Wenn ich jetzt im Büro sitze und sehe, wie sich mein Inaktivitätsbalken füllt, stehe ich einfach mal auf, gehe ein paar Stockwerke das Treppenhinaus hinunter bis zur Tiefgarage und wieder zurück, schon kann ich ruhigen Gewissens weiterarbeiten, ohne den vorwurfsvollen roten Blick vom Handgelenk. Anstatt alles faul per Mail oder Telefon mit Kollegen zu klären, komme ich nun auch gerne mal persönlich bei ihnen vorbei. Und wenn ich abends heim komme und sehe, dass mir noch einiges bis zum persönlichen Tagesziel fehlt, gehe ich vielleicht auch noch eine Runde spazieren, sofern es die Zeit erlaubt. Vielleicht fange ich auch mal an zu joggen? Sie sehen, aus mir macht das Vivofit jedenfalls einen aktiveren Menschen. Ziel erfüllt. Den einen Stern Abzug gibt es von mir lediglich für die fehlende Unterstützung von Windows Phone und die fehlende Erfassung anderer Aktivitäten wie Radfahren oder Schwimmen. Alles in Allem ist das Vivofit dennoch ein sehr gutes Gerät und Alltagsbegleiter, welches ich nicht mehr missen möchte.
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am 28. November 2014
Das Vivofit von Garmin ist ein stylisches Fitness-Armband, welches mit innovativen Funktionen daher kommt. Es handelt sich dabei um ein ergonomisch geformtes Armband aus softem TPU-Material (thermoplastisches Polyurethan), welches mit einem farbigen Display ausgestattet, das über täglich zurückgelegte Schritte, Distanz und verbrauchte Kalorien informiert. Auf dem Display wird zudem ein roter Aktivitätsbalken angezeigt, der darauf verweist, dass man sich Mal wieder bewegen sollte, wenn man zulange sitzt. Weiterhin dient das Vivofit Armband auch als gewöhnliche Armbanduhr, die Batterie muss dank dem energiesparendem E-Ink-Display erst nach über einem Jahr ausgetauscht werden. Da das Fitness-Armband nur über eine Taste verfügt ist die Bedienung ein Kinderspiel.

Lieferumfang und technische Daten des Garmin Vivofit Armband

Das Garmin Vivofit Armband ist in zwei unterschiedlichen Versionen im Handel erhältlich. So gibt es das Vivofit als Einzelgerät zu erwerben, hier sind dann das Fitness Armband mit langem und kurzem Armband, USB ANT™ Stick und der dazugehörigen Dokumentation enthalten. Weiterhin gibt es aber auch ein sogenanntes Vivofit-Bundle im Handel, welches ebenfalls das Fitness-Armband mit langem und kurzem Armband, USB ANT™ Stick und der dazugehörigen Dokumentation enthält, zusätzlich ist hierbei aber noch ein Herzfrequenzsensor enthalten. Das Fitness-Armband als Einzelgerät hat einen UVP von 119€, im Bundle mit dem Herzfrequenzsensor werden 149€ fällig.

Wie bereits geschrieben hatte ich mir das Armband von Garmin in dunkelgrau ausgesucht, es ist allerdings auch noch in den Farben schwarz, lila, grün und blau erhältlich. Allerdings ist es Dank nachkaufbarer Armbänder auch kein Problem im Nachhinein die Farbe zu wechseln. So lässt sich das Herz des Armbands, die Steuerungseinheit, problemlos aus dem Armband “ausclipsen” und in ein anderes Armband wieder einbringen. Im Lieferumfang sind ab Werk zwei unterschiedlich große Armbänder enthalten, small 120–175 mm und large 152–210 mm, jeweils in der beim Kauf ausgewählten Wunschfarbe.

Das Armband besteht aus hochwertigem Elastomer, TPU-Material (thermoplastisches Polyurethan). Kein Teil des Vivofit der mit der Haut in Kontakt kommt enthält irgendwelche Metallteile, folglich gibt es keine Probleme mit Nickel Allergien. Bei Bedarf kann das Armband mit Wasser und einem milden Reinigungsmittel gereinigt werden. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass hellere Farben auf Dauer Flecken bekommen können, wenn sie in Kontakt mit dunkleren Kleidungsstücken wie Blue Jeans, Ärmelaufschlägen usw. kommen. Sollte dies desöfteren der Fall sein empfiehlt es sich ein dunkleres Armband (schwarz/grau) zu kaufen.

Der im Lieferumfang enthaltene Smart & ANT+ Dongle ermöglicht die drahtlose Kommunikation via Bluetooth mit Win- oder Mac-Rechnern. Einfach einstecken, Garmin Connect installieren und schon kann das Fitness-Armband auf Knopfdruck synchronisiert werden. Dabei muss dies nicht täglich gemacht werden, denn das Armband von Garmin speichert alle Aktivitäten bis zu einem Monat im internen Speicher, ausgehend von einer 24/7 Nutzung. Auch die mobile Synchronisation mit Smartphones/Tablets über Bluetooth 4.0/Bluetooth Low Energy/Smart soll möglich sein, allerdings habe ich das bei mir noch nicht zum Laufen bekommen.

Die zwei verbauten CR1632 Batterien, erlauben in Verbindung mit dem energiesparendes E-Ink Display, eine Batterielaufzeit von über einem Jahr. Sollten die Batterien dann leer sein, können sie ohne Probleme selbst ausgetauscht werden. Das Garmin Vivofit Armband ist wasserdicht bis 5 ATM, was einer Wassertiefe von 50 Metern entspricht. Soviel erst einmal zu den technischen Daten und dem Lieferumfang des Fitness-Armbands von Garmin, im nächsten Abschnitt widme ich mich der Inbetriebnahme und Funktionsweise des Armbands.

Inbetriebnahme & Funktionsweise

Kaum im Haus, schon ausgepackt. So erging es zumindest meinem Fitness-Armband von Garmin. Als Nächstes stand die Inbetriebnahme des Fitness-Armbands an. Dies ging eigentlich relativ simpel von statten. Einfach garminconnect.com/vivofit aufrufen und den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen. Sprich Armband einschalten, den Smart & ANT+ Dongle für die Bluetooth Kommunikation einstecken, Software runterladen und installieren.

Nach der Installation muss man ein Benutzerkonto einrichten, beziehungsweise ein bestehendes Konto aktivieren, bevor man das Gerät mit dem Account verbindet. Wurde der Dongle erkannt und der Account aktiviert, wechselt der Bildschirm des Armbands zwischen den Anzeigen „PAIR” und einer 4- stelligen Nummer, einfach ein wenig warten und schon sind Vivofit und Garmin Connect Account gekoppelt.

Legt man zum ersten Mal einen Garmin Connect Account an werden noch einige persönliche Daten abgefragt. So werden Angaben zu Größe, Gewicht, Alter und Geschlecht für die Kalorien- und Distanzberechnung genutzt, die eingetragenen “Standard”-Schlafenszeiten dienen für das Sleep Tracking, welches ich im nächsten Abschnitt betrachten möchte. Weiterhin kann man noch Datumsformat und die gewünschte Einheit für die Entfernung (KM/Meilen) auswählen.

Um aber noch einmal auf die Kalorienberechnung zurückzukommen, diese wird über einen Kalorien Algorithmus berechnet, welcher die Nutzerdaten (Gewicht, Größe, Alter, etc.), den Aktivitätstyp (Laufen, Gehen, etc.), und falls ein Herzfrequenzmonitor genutzt wird, wird die Herzfrequenz auch mit in die Berechnung einbezogen, nutzt. Dazu berechnet das Vivofit Armband aktive und inaktive (Grundumsatz) Kalorien um den täglichen Kalorienverbrauch des Nutzers anzuzeigen. Inwieweit diese ermittelte Kalorienanzahl nun stimmt oder eben nicht stimmt kann ich euch leider nicht sagen, da ich damit nie sonderlich auseinandergesetzt habe, ich esse was mir schmeckt und mache Sport wenn ich Lust drauf habe. Kalorienzählen gehört eben nicht in mein Weltbild, ist aber sicherlich ein nettes Feature für diejenigen die es nutzen möchten.

Die Uhrzeit wird bei jeder Synchronisierung mit dem Smartphone oder Computer automatisch übernommen. Sollte man nun die Zeitzone wechseln oder es fand eine Umstellung von Sommer- auf Winterzeit oder umgekehrt statt, muss das Armband wieder synchronisieren um die Zeit neu einzustellen. Wenn man das Armband mit einem Smartphone synchronisierst, sollte man vorher sicherstellen, dass es auf automatische Zeitzone eingestellt bzw. die richtige Zeitzone hinterlegt ist.

Sollte bei der Einrichtung irgendetwas schief gegangen sein oder man möchte das Gerät aus einem anderen Grund zurücksetzen, einfach den Knopf auf dem Armband drücken und für 12 Sekunden halten. Das Gerät sollte nun ohne Datenverlust zurückgesetzt worden sein.

Nun sind also Grunddaten, Schlafenszeiten, usw… eingestellt. Also landet das Armband kurz darauf am Handgelenk und kann die Arbeit aufnehmen. Der ganze Einrichtungsprozess hat übrigens nicht mehr als zehn Minuten in Anspruch genommen – sehr fein! Das Display des Fitness-Armbands von Garmin zeigt wahlweise Uhrzeit, Datum, zurückgelegte Schritte, Tagesziel, Kalorien und die bisher zurückgelegten Kilometer an. Wobei letzteres über die zurückgelegte Schritte ermittelt wird – meiner Meinung nach auch nicht so ganz fehlerfrei möglich. Schließlich hat jeder Mensch eine andere Schrittlänge, hier wurde für die Berechnung sicherlich eine Standardschrittlänge herangezogen.

Das Tageszielt basiert nach der ersten Einrichtung auf dem Aktivitätslevel, welches beim ersten Start eingestellt wurde. Danach “lernt” das Vivofit Armband den persönlichen Aktivitätslevel und passt das Ziel täglich an. Wenn man das aktuelle Ziel schafft, erhöht sich das morgige Ziel, um nachvollziehbare und moderate Werte. Wird das Ziel einige Tage hintereinander nicht erreicht, verringert sich das Ziel, sodass man nicht von unerreichbaren Zielen entmutigt wird und man immer die Möglichkeit bekommt sich zu verbessern.

Auf dem Display werden ab und an auch, je nach Aktivität, rote Linien angezeigt, diese bilden den Inaktivitätsbalken, der aus fünf Teilen besteht. Der erste Teil erscheint nach 1 Stunde Inaktivität, alle 15 Minuten kommt ein neuer Teil dazu. Um den Balken zurückzusetzen muss man sich ein wenig bewegen, etwa eine Minute gehen lässt einen Balken verschwinden, bis zu zwei Minuten muss man gehen um alle fünf verschwinden zu lassen.

Der Inaktivitätsbalken beruht auf mehreren Studien, welche ergeben haben, dass sitzen für einen längeren Zeitraum ernste Stoffwechselveränderungen bewirken kann. Dies gilt auch für aktive Sportler. Nur trainieren ist nicht ausreichend, wenn danach nur noch gesessen wird. Der rote Balken ist eine Erinnerung, um regelmäßig auf zu stehen und sich zu bewegen, damit zu langes sitzen vermieden wird.

Sleep Tracking mit dem Fitness-Armband von Garmin

Ein interessante Funktion, welches das Fitness-Armband von Garmin bietet ist das sogenannte Sleep-Tracking. Trägt man das Armband in der Nacht, zeichnet es die eigenen Bewegungen in dieser auf und bietet über die Garmin Connect Plattform oder die Garmin App fürs Smartphone die Möglichkeit eine kleine Auswertung einzusehen. Schon interessant, wenn man Mal sieht, wie aktiv man im Schlaf eigentlich ist. Damit ihr auch seht, wie diese Auswertung eigentlich ausschaut, habe ich euch eine meiner Auswertungen nachfolgend eingefügt.

Der Schlafmodus kann sowohl manuell als auch über die eingestellte “Standard”-Schlafenszeit aktiviert werden. Möchte man ihn manuell aktivieren muss man den Knopf drücken und halten bis das Display “SLEEP” (etwa 4 Sekunden, “Sync” wird als erstes angezeigt) anzeigt. Das vivofit zeichnet nun die Schlafbewegungen auf. Wenn man aufwacht, wieder den Knopf halten, bis das Display wieder in den normalen Modus zurückkehrt. Fertig!

Falls man vergessen hat das Armband in den Schlaf Modus zu stellen, kann man die Informationen manuell wieder herstellen, indem man in Garmin Connect die Einschlaf- und Aufwachzeiten eingibt. Selbst habe ich gemerkt, dass dies über die Smartphone App am einfachsten und bequemsten funktioniert. Einfach morgens nach dem Aufwachen Zeiten nachtragen und fertig. Einfacher geht es nun wirklich nicht.

Web/Mobile Konnektivität & Garmin Connect

Die Inbetriebnahme des Garmin Vivofit Armbands ist nur in Verbindung mit einem Account auf der Garmin Connect Plattform möglich. Über die Plattform habe ich bereits vor einiger Zeit in meinem Artikel: “Garmin Connect – die Plattform zur Verwaltung der Forerunner® 110” geschrieben. Diese dient zur Verwaltung der erfassten Daten und zur Auswertung mit Hilfe von Statistiken. Momentan sind allerdings keine Möglichkeiten für den Datenexport von Garmin Connect geplant. Auch pflegt man über die Plattform seine Daten wie Größe, Gewicht, Alter und Geschlecht sowie “Standard”-Schlafenszeiten ein.

Die ermittelten Daten können mit verschiedenen Smartphones oder Computern zum selben Connect Account synchronisieren. Du musst das Gerät mit jedem Smartphone/Computer mit dem du es nutzen willst pairen. Danach kannst du jedes Gerät dazu nutzen deine Daten zu Garmin Connect zu laden. Sicherlich nicht schlecht wenn man beispielsweise im Urlaub ist, der Laptop zu Hause steht, man aber dennoch seine Daten abgleichen möchte, also Smartphone anschmeißen und Daten abgleichen.

Die Synchronisation mit der App ist relativ simpel. Zunächst sollte man die Garmin Connect Mobile App auf dem Smartphone installieren und das Vivofit Armband mit diesem pairen. Nun noch die Entfernung zu deinem Smartphone (in einem Radius von 3 Meter) überprüfen und das Daten übertragen kann beginnen. Hierzu einfach den Knopf drücken und halten für etwa 2 Sekunden bis das Display “Sync” anzeigt. Das Vivofit synchronisiert dann die Daten mit dem Smartphone. Den Synchronisierungsstatus kann man dann in der Connect Mobile App sehen, und danach sind alle Daten in der App verfügbar.

Ähnlich funktioniert das Ganze mit dem Rechner. Auch hier gilt Armband mit dem Computer pairen und im Anschluss einfach den Knopf drücken und halten für etwa 2 Sekunden bis das Display “Sync” anzeigt. Das Vivofit synchronisiert dann die Daten mit dem Rechner. Ist der Vorgang abgeschlossen erscheint ein Benachrichtigungssymbol und die Daten sind auf garminconnect.com verfügbar.

Nun noch die Frage wie oft sollte man sein Garmin Vivofit Armband synchronisieren? Wenn du an Challenges oder anderen Social Funktionen teilnimmst, wird empfohlen die Daten jeden Tag zu synchronisieren. Der Speicher des Vivofit Armbands kann Aktivitätsdaten bis zu vier Wochen speichern, weniger bei Nutzung eines HRM (2 Wochen bei 1 Stunde/Tag HRM Nutzung).

Eine Synchronisierung jede Woche oder alle zwei Wochen ist empfohlen um keine Daten zu verlieren. Wenn man zu lange wartet werden die ältesten Daten gelöscht und bei der nächsten Synchronisierung werden die wichtigsten Daten übertragen, aber es kann sein, dass einige ältere Daten fehlen. Auch sollte man sein Fitness-Armband immer dann synchronisieren wenn sich die Zeitzone ändert um die aktuelle Zeit auf dem Gerät angezeigt zu bekommen.

Mein Fazit zum Garmin Vivofit Armband

Nachdem ich euch so ziemlich alle Fakten und Eindrücke zum Garmin Vivofit Armband, welche ich in den letzten Tagen gesammelt habe, niedergeschrieben habe, wird es langsam Zeit zum Ende zukommen und ein kleines Fazit zu ziehen. Für mich ist das Fitness-Armband von Garmin eine nette Spielerei, wenn man Bewegungen, ungefähr zurückgelegte Strecke am Tag und Kalorien im Blick behalten möchte. Auch als “normale” Uhr ist das Armband Dank seiner knapp 26 Gramm ein Handgelenkschmeichler.

Wenn man allerdings ernsthaft Sport betreibt – sprich Laufen oder Radfahren sollte man sich in einer anderen Preisklasse beziehungsweise bei anderen Produkten von Garmin umschauen. Hier erfüllt das Gerät nicht die Ansprüche, welche man an es stellt. Für Gelegenheitssportler oder als Motivator am Handgelenk – Inaktivitätsbalken – ist das Garmin Vivofit Armband sicherlich gut geeignet. Mich hat vor allem die Sleep Tracking Funktion überzeugt, da es doch Mal interessant ist zu erfahren wie aktiv man im Schlaf eigentlich ist.
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am 10. Mai 2015
### Kurzum ###
Ich habe das Band jetzt 3 Tage in Benutzung und ich muss es sagen, dass ich wirklich positiv überrascht bin. Kurzum: Es macht alles was es soll recht zuverlässig, die Bedienung ist absolut intuitiv und die Qualität ist sehr gut.

### Allgemeines ###
Preis: Es handelt sich hier um mein erstes Fitness Armband, daher wollte ich auch noch nicht gleich direkt mehrere Hundert Euro ausgeben. Die ganz billigen China-Varianten sollten es aber u.a. aufgrund der schlechten Bewertungen ("Hielt 2 Tage" usw.) auch nicht werden. Preislich war dieses Band also der beste Kompromis.
Versand: Die Lieferung erfolgte Amazon-nicht-Prime-typisch nach 3 Tagen.
Qualität: Beim Auspacken konnte man schon erkennen, dass es sich um ein Markenprodukt handelt. Gute Verpackung, vollkommen ausreichende Schnellanleitung und vor allem gute Verarbeitung und Material. Die Qualität des Armbands hat mich besonders überzeugt, da es kein billiges Silikon ist, unter dem man ständig schwitzt. Auch der Verschluss sitzt bombensicher, hier war ich vor der Bestellung am unsichersten. Doch durch diese Einsteckpins mit den kleinen Widerhaken und dem Schieber oben drüber ist ein Verlieren praktisch nicht möglich.
Display: Ein weiterer Pluspunkt ist das Display: Es ist die ganze Zeit an und muss nicht jedes Mal mit Knopfdruck aktiviert werden, dabei leuchtet es aber nicht ständig hell wie z.B. die Anzeige des DVD-Players oder ein digitaler Radiowecker, sondern sehr dezent und sozusagen "matt" statt grell. Ich wusste vorher nicht, was ein "E-Ink-Display" ist, finde es aber super, da man halt dadurch z.B. nachts nicht immer geblendet wird oder jeder andere nicht direkt die Werte sehen kann. Davon abgesehen auch prima im Tageslicht erkennbar.
Software: Das Programm, mit dem man das Band synchronisieren kann, läd man sich schnell runter, dauert inkl. Konto anlegen vielleicht 5 bis 10 Minuten, auch hier keine Probleme. Die Anzeigen sind schön übersichtlich, auch für Anfänger. Habe es auf meinem Laptop mit Windows 7 sowie meinem Samsung S4 mini mit Android drauf, auf meinem alten PC mit Windows XP (ja, ich weiß...! :-) ) wolltees nicht mehr installiert werden.
Anleitung: Man könnte sich auch noch das Handbuch runterladen, auch in Deutsch, habe ich aber selber nicht gemacht, weil tatsächlich nach ca. 15 Minuten klar war, wie alles funktioniert.

### Funktion ###
Der Schrittzähler funktioniert absolut zufriedenstellend. Es ist zwar nicht so, dass er bei jedem Schritt einzeln mitzählt, sondern immer nach ein paar Schritten aktualisiert, aber das ist voll ok. Ich habe auch schon mitgezählt, manchmal ist es sehr genau, manchmal 1 oder 2 abweichend, aber meine Güte... Die Berichte bzgl. des "Einmal Arm schütteln = 50 Schritte mehr" kann ich nicht bestätigen, vielleicht mal hier und da einen, aber das ist ebenfalls gut verkraftbar. Man sollte die angepeilten 10.000 Tagesschritte ja auch nicht unbedingt genau auffassen, wenn es dann mal tatsächlich 10.0007 oder 9.993 sind, ist das ja auch ok. Von daher kann ich den Schrittzähler bisher sehr empfehlen.
Außerdem zeigt das Armband das Tagesziel bzw. die noch nötigen Schritte zur Erreichung desssen an. Das Ziel passt sich dem Wert vom Vortag an, was ich sehr gut und auch motivieend finde. Ebenso interessant sind die zurückgelegt Kilometer, die verbrauchten Kalorien (berechnet aus den Werten, die man am Anfang im Programm eingibt, also Größe, Gewicht, Alter, usw.) und tatsächlich auch sehr wichtig: Uhrzeit und Datum. Denn auch als stylige Uhr taugt das Armband. Im Büro habe ich es meistens auf Uhr laufen, dann sieht nicht direkt jeder, dass es ein Fitness-Armband ist. Erwähnenswert ist auch der Erinnerungsbalken, der bei zu langer Inaktivität rot wird und den man dann kurz "abarbeiten" muss. Tolle Sache, im Grunde glaube ich, dass dies das abnehmförderlichste Feature des ganzen Geräts ist, da hierdurch der Stoffwechsel trotz langen Sitztagen in Gang bleibt. Beim Schlafen hatte ich es ebenfalls schon an, hier kann man dann am nächsten Morgen im Programm sehen, wann man sich wie stark bewegt hat. Das ist ganz witzig, aber eher eine Spielerei, denk ich.

### Empfehlung? ###
Von mir ein klares ja! Ich wüsste nach den paar Tagen nicht, was teurere Armbänder besser machen sollten. Wenn die Baterien jetzt tatsächlich ein ganzes Jahr halten sollten, muss ich echt sagen, ich bin sehr begeistert, was ich vorher wirklich nicht erwartet hätte. Preis/Leistung 5 Sterne.
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am 17. Januar 2017
Habe mich für das Preisgünstigste Modell entschieden, weil Freunde und ich einfach mal sehen wollten, wer es schafft mehr zu laufen.
Das Gerät lässt sich mit dem Handy koppeln und nach der ersten Einrichtung auch sehr einfach Synchronisieren.
Angezeigt werden Uhrzeit, Schritte, fehlende Schritte zum eingestellten Tagesziel und theoretisch verbrannte Kalorien.

Jeden Abend um 0 Uhr setzt sich die Tagesanzeige zurück und man kann von neu beginnen. Hat man den Bluetooth Port am Handy an, Synchronisiert der Tracker dann noch einmal Automatisch. Leider aber nur solange, bis er es einmal nicht konnte (Handy aus oder zu weit weg).
Danach muss man mindestens einmal wieder von Hand Synchronisieren.

Die App will einem noch ein Schlafmuster aufzeichnen, wie schläft man Nachts. Das klappt Semigut, da es lediglich über Bewegungen im Schlaf gemessen wird. Hab mal 3 Stunden schlaflos im Bett gelegen, mich aber kaum bewegt und festgestellt laut Programm war ich im Tiefschlaf.

Die Schritterkennung an sich funktioniert recht genau. Wer also einfach mal lust hat auf Wanderungen seine Schritte zu zählen und auf seine Herzfrequenz pfeifft wird zufrieden sein.
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am 20. Februar 2015
Einen passenden Fitnesstracker zu finden ist nicht einfach und die Auswahl am Markt macht es noch viel schwieriger.
Wir tracken schon seit Jahren unsere Aktivitäten mit und haben dadurch auch schon einen recht ansehnlichen Gerätepark.
Der besteht schon ausschliesslich aus Garmin Geräten wie der Fenix, dem Forerunner 305, Dakota und Oregon. Zum Geocachen, Wandern und Radfahren sind die Geräte auch Ideal, aber eben nichts für "immer dabei" um sich einen Überblick über die alltägliche Bewegung zu verschaffen und idealerweise bei Endomondo mitzutracken
Eine Zeit lang nutzen wir dazu den Bodybugg, leider ist der jedoch mit einem kostenpflichtigen Abo verbunden.
Man will auf einer größeren Hunderunde von ~ 3km auch nicht immer ein GPS Gerät mitschleppen, da reicht die Aussage wie lange man unterwegs war und in etwa die Entfernung/Schritte. Vom Budybugg her kannten wir auch die Funktion des Schlaftrackers und das diese hin und wieder recht aufschlussreich ist.

Das Garmin Vivofit sollte die Lücke schliessen. Batterielaufzeit von bis zu einem Jahr ist schon Nice und kompatibel zu unserem bestehenden Equipment inkl. Software und Onlineportale. Smart Funktionen wollen wir nicht, die kosten nur unnütz Batterielaufzeit

Das Gerät ist klein, leicht, wasserdicht und die Armbänder sind wechselbar. Wir haben auf diversen Seiten gelesen, das man den Vivofit sichern soll um ihn nicht zu verlieren, da sich das Armband unbeabsichtigt öffnen kann. Bei unserem war schon ein Gummiring zum sichern dabei. evtl. hat Garmin an der Stelle schon Produktpflege betrieben, oder bei den Berichten handelt es sich um Ersatzarmbänder, bei denen der Ring nicht dabei ist. trotz allem ist der Doppel Pilzkopf Verschluss vom Armband ein graus. Das anlegen ist eine Tütelei und man spürt auch nicht ob die Pilzköpfe nun eingerastet sind oder nicht.

Im Betrieb tut das Gerät was es soll. Schritte werden erst ab einer 5er Kombination gezählt, was Fehlmessungen begrenzen soll. Beim Autofahren kommt schon mal der eine oder andere Schritt dazu, im Mittel waren es aber 20-30 Schritte pro halbe Stunde fahrt und das ist schon mehr als in Ordnung. abgesehen davon zählt "Autofahren" ja auch als Aktivität und bei manchem Zeitgenossen könnte es glatt als "schwere Aktivität" durchgehen. Alltägliches wie Zähneputzen machte keine Ausschläge... wie auch der Tracker ist am linken Arm und die E-Zahnbürste am rechten. Das Geschirr wird ebenfalls vom Geschirrspüler übernommen und wenn beim Pfannenschruppen mal ein paar Schritte dazukommen... Hausarbeit ist ebenfalls eine Aktivität für die man den einen oder anderen Schritt durchgehen lassen kann.

Wer wirklich nur die Schritte zählen will, muss sich ein Gerät zulegen das auch da misst wo die Fehlerquote am geringsten ist... Im Schuh bzw. am Fuß. Allerdings erkauft man sich diese Genauigkeit recht teuer, denn alle Uhren die das unterstützen müssen spätestens nach 50 Stunden ans Ladegerät, im Durchschnitt sogar schon nach 8-12.

Das Display ist wie in vielen Berichten beschrieben jederzeit gut abzulesen... so lange es ausrecichend hell ist. Der rote Aktivitätsbalken ein lustiges Gimmick, dass schon hin und wieder animiert. Beleuchtung wäre nett, ist aber kein Kaufargument.
Synchronisation mit dem Galaxy S5 spinnt hin und wieder, was aber an der Bluetooth Verbindung bzw. der Software des Handys liegt. Bluetooth ein und ausschalten schafft Abhilfe.

Das Gerät wäre eigentlich Ideal.... eigentlich.
Jetzt kommt das einzig wirkliche Manko. Um zwischen "Schritten" die zwar gezählt werden, aber nicht in die Sportstatistik einbezogen werden sollen und "Aktivitäten" die auch als sportliche Betätigung gewertet werden sollen umzuschalten muss man den Herzfrequenz Gurt anschliessen. Anders geht es nicht. Und genau da liegt das Problem... wenn man erst den Gurt anlegen muss, dann kann man auch gleich die GPS Uhr nehmen, oder einfach das Handy.

An der Stelle verspiel Garmin alle positiven Punkte, denn bei 90% der Sporttracker wird dies über eine einfache Stopuhrfunktion ermöglicht. Garmin hat dies auch eingesehen und bei der Vivofit 2 eben diese Funktion nachgerüstet. Für die Vivofit selbst soll die Funktion nicht via Softwareupdate nachgereicht werden. Das eine Displaybeleuchtung mangels Hardware ncht nachgereicht wird ist verständlich, eine Stoppuhrfunktion um zwischen Schritten und Aktivitäten umzuschalten sollte jedoch möglich sein... zumal mit dem HF Gurt ja auch nix anderes gemacht wird und ein Knopfschalter ist ebenfalls vorhanden.

Nun stellt sich die Frage .. wieso dann nicht gleich zum Vivofit 2 greifen.... Es ist eine Preisfrage. Vivofit 1 gibt es in den Warehouse Deals um die 75€, was im etwa dem Preis vergleichbarer Tracker auf dem Markt entspricht. Die haben meist den Aktivitässchalter, dafür eine geringere Akkulaufzeit von 5 Tagen bis 5 Wochen. Für den Vivofit 2 Preis von 129€ gibt es schon wieder ganz andere Produkte, mit mehr Funktionen, teilweise sogar HF Messung übers Armband.

Alleinstellungsmerkmal des Vivofit ist die lange Batterielaufzeit, leider auf Kosten einer Funktion die eigentlich zu den Basics gehört. wer mit einigen Tagen bis Wochen Laufzeit leben kann, bekommt inzwischen Geräte zum selben Preis mit mehr Funktionen. Ansonsten zum Vivofit 2 greifen oder noch ein paar Wochen warten bis die Swatch herauskommt. Teurer als Vivofit 2 wird sie auch nicht und bis auf den HF Gurt wird der Funktionsumfang nahezu gleich sein, die Batterielebensdauer auch bei ~ 6 Monaten liegen.

Eigentlich ein Stern Abzug für das frickelige Armband und 2 für die fehlende Aktivitätsumschaltung die so in der Produktbeschreibung nicht ersichtlich ist und Garmins Weigerung diese via Softwareupdate nachzuliefern. 2 Sterne wären aber zu wenig, denn was der Tracker kann, dass kann er richtig gut und eine Platzierung im oberen Mittelfeld ist mehr als gerecht, da es noch genügend Mitbewerber gibt deren Produkte noch einen ticken schlechter sind.
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am 13. März 2014
Weil mir der Forerunner 620 im Alltag mittlerweile zu schwer und störend geworden ist, hat es mich sehr gefreut, dass Garmin endlich ein "Fitnessarmband" auf den Markt bringt.

Das gute Stück kam vorgestern bei mir an. Dachte ich könnte es direkt im Büro synchronisieren (Handy mit BT und Laptop mit BT sind vorhanden) - denkste... Bluetooth 4.0 SMART ist Pflicht! Wird eben gewartet, bis man daheim ist und den ANT-Stick am PC in Betrieb nehmen kann.

Vor der Inbetriebnahme muss man eine neue Garmin-Software herunterladen: Garmin Express ist neu und dem Design an das erneuerte Garmin.Connect-Portal angepasst.
Das Koppeln mit dem PC funktionierte nich auf Anhieb. Das Band wurde zwar gefunden, verbinden konnte ich es aber erst nach dem 7. oder 8. Versuch.
Nach dem erfolgreichen Verbinden wurde direkt die Software des Armbandes aktualisiert, man wird nach seinen Daten gefragt und spielt diese auf das Band zurück.

Jetzt zeigt mir mein Vivo Uhrzeit+Datum, meine an diesem Tag bisher verbrauchten Kalorien, eine fragwürdige Distanz, die zurückgelegten Schritte und mein Schritt-Tagesziel an.
Sieht nett aus, die Grafiken auf dem kleinen Display wirken angenehm und sind auch draußen bei Dunkelheit noch einigermaßen lesbar.
Die Anzeige steht immer still, mit dem Knopf kann zwischen den verschiedenen Werten umgeschalten werden.

Die Schritte - die Königsdisziplin dieses Bändchens - werden erstaunlich gut gezählt! So habe ich mir im Sitzen den Arm fast abgeschüttelt um zu sehen ob sich Vivo bescheißen lässt aber nichts da, die Zahl bleibt stehen. Während dem Gehen wird dann fleißig gezählt. Zum Teil wirkt es, als würde sie Doppelt zählen, ich vermute mittlerweile aber dass sie beim schnelleren, stetigen gehen einfach Schritte zusammenfasst und direkt +2 oder +3 Zählt um Strom zu sparen (das Display benötigt keinen Strom für die Anzeige sondern nur für das ändern der Anzeige).
Ich habe mitgezählt und das lief analog zum Vivofit. Wenn das Band bei 50 Schritten mal einen oder zwei zu viel/wenig rechnet, dann soll das so sein - für mich nicht weiter schlimm.

Der Kalorienverbrauch errechnet sich aus dem Tagesumsatz, den Vivofit von Garmin.Connect übermittelt bekommt, wird wohl durch den Tag geteilt und steigt stetig. Ob die Schrittzahl einen Einfluss nimmt konnte ich nicht feststellen.

Das Tagesziel legt man via Software fest oder lässt sich ein automatisches Ziel vorgeben. Am ersten Tag waren es 10000 Schritte, obwohl ich erst um 16 Uhr angefangen hatte. Am zweiten Tag war das "GOAL" schon auf 7000 herunterreduziert. Gutes Feature, dass einem das Ziel erreichbar gestaltet.

Das Band an sich trägt sich SUPER! Mir passt gerade noch das kleine Band (es sind 2 Stück im Lieferumfang enthalten) und sitzt perfekt. Vivofit ist extrem leicht und kaum zu spüren. Auch Nachts merke ich nichts von dem Band. Wer einen aktuellen Forerunner hat, dem wird das Band bekannt vorkommen - zumindest das angenehme Material.

Die Optik ist Geschmackssache, gefällt mir persönlich aber sehr gut - soll ja bei einem Band, dass man am besten 24h an sich trägt, nicht so schlecht sein wenn es einem auch noch gefällt ;)

Die Verschlüsse des Vivofit halten Bombenfest. Wechseldisplay... da denkt man vielleicht erstmal an Instabilität, allerdings ist das Wechseln garnicht so leicht. Den Verschluss muss man schon mit einem Hilfsmittel oder langen Fingernägeln aushebeln, damit man das Band vom Gerät trennen kann.
Auch der Armbandverschluss macht einen guten Eindruck.

Heute morgen wollte ich die Uhr mit dem PC synchronisieren, um mir einmal die Schlafdaten anzeigen zu lassen - Es werden nur Fehler produziert! Nach mehr als 10 Versuchen habe ich es aufgegeben. Entweder nennt er mir einen Verbindungsfehler oder einen Fehler beim Upload zu Garmin.Connect.
Schon bei den Forerunnern ist die Übertragung zum PC jedes mal so richtig grausam weil es in den seltensten Fällen direkt und reibungslos funktioniert. Dass es nun auch bei einem Band, welches den Bruchteil der Daten eines Forerunner überträgt, so läuft ist ernüchternd.

So, mein Vivo zeigt mir an dass ich mich zu lange nicht bewegt habe, drum komme ich zum Schluss.

Das Gerät bekommt erstmal 4 Sterne, der fehlende Stern geht zu lasten der Konnektivität richtung Garmin.
Sobald alle Farben verfügbar sind, bekommt meine Freundin auf jeden Fall auch so ein Gadget - KAUFEMPFEHLUNG!

UPDATE vom 24.03.2014: das ANT+ Problem wurde behoben. Der Vivo lässt sich nun, wie es sein soll, mit GarminExpress synchronisieren und lädt die Daten richtung GarminConnect. In den letzten Tagen stand GarminConnect einige Male nicht zur Verfügung, wahrscheinlich wurden in dieser Zeit die letzten Probleme behoben.

Mittlerweile konnte ich dann auch die HERZFREQUENZoption aktivieren und den Vivo aktiv im Fitnessstudio nutzen. SEHR BEQUEME SACHE! Brustgurt anlegen, verbinden und schon startet die Aktivität. Nach dem Training nehme ich den Gurt ab und die Aktivität ist beendet. Das nehmen von Rundenzeiten (um Cario von Kraft zu trennen) fehlt mir etwas, kann ich durch den wahnsinnigen Tragekomfort aber verschmerzen.

Die SCHLAFANALYSE ist eine Spielerei. Bringen tut sie mir nicht wirklich etwas, aber es ist interessant zu sehen, wie unruhig man schläft. Habe ich einmal eine ruhigere Nacht, mache ich mir Gedanken was ich am Tag anders gemacht habe, als an den Tagen an denen die Nächte nicht so ruhig waren und versuche, die bessere Schlafqualität mit anderem Tagesablauf usw. zu reproduzieren.

Mal abwarten, ob man damit wirklich aktiv etwas ändern kann!

Mittlerweile bin ich jedenfalls rundum begeistert.

UPDATE vom 21.05.2015: Mittlerweile habe ich das Gerät nun über 1 Jahr in Gebrauch, verzeichne im Schnitt täglich mehr als 10000 Schritte und habe es im Durchschnitt 1x pro Woche eine gute Stunde als HF-Anzeige im Fitnessstudio dabei. Im Gerät befindet sich noch immer die ERSTE BATTERIE. Das ist wirklich eine gute Leistung. Es kam zwar vor einigen Monaten eine Batteriemeldung, die verschwand allerdings direkt wieder.

UPDATE vom 03.01.2016: die Batterie hält noch immer! Wahnsinn! Garmin Express meldet mir zwar weiterhin, dass sie getauscht werden muss... aber solang der Vivo fit ist, bleibt sie drin.
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am 29. Januar 2017
Ich habe zwar eine Weile gebraucht, meine genaue Schrittlänge für Gehen und Laufen festzulegen, aber wenn man das geschafft hat, zählt das Teil nicht nur die Schritte, sondern auch die zurückgelegte Strecke ziemlich genau. Bis jetzt bin ich sehr zu frieden damit, zumal es einen antreibt sich mehr zu bewegen und mehr zu Fuß zu erledigen statt mit Auto, Bus oder Bahn.
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am 7. Dezember 2016
ich habe mir nach langem Überlegen das Vivofit gekauft. Es ist schlicht, unaufällig und macht, was es soll.. Es zeigt mit die Uhrzeit, Datum, meine Schritte, meine zurückgelegt Distanz und erinnert mich dezent daran, dass ich wieder mal vom Bürostuhl aufstehen sollte.. Dazu zeigt es mir meine verbrauchten Kalorien und meinen Schlafrythmus. Es ist erstaunlich genau, was die Schlafenszeit angeht. Woher das Band allerdings genau weiss, dass ich eingeschlafen bin, weiss ich auch nicht so genau.. ;) aber es stimmt tatsächlich immer überein. Die Aufzeichungen im Schlaf sind immer wieder interessant, ich denke, ich schlafe wie ein Stein und bewege mich nicht im Schlaf.. aber das Band zeigt mir, wie und wann ich mich bewege, wann ist eine Tiefschlafphase und wann bin ich in einer Aufwachphase. Man könnte sich hier nun den Wecker auf solche Zeiten stellen, wenn man das beobachtet und die Zeiten kennt, wann die Phasen sind.

Am Anfang habe ich nur meine Schritte gezählt.. jedoch hat das Band mich ganz anders motiviert... ich habe dann zusätzlich angefangen, Meine Ernährung aufzuschreiben, auch diese Ernährungs - App lässt sich mit dem Vivofit verbinden. So sind die Daten meiner Ernährung und meine Bewegungen synchron. Mit der Zeit wurde mir das auch zu langweilig, sodass ich mir zusätzlich den Brustgurt gekauft habe. Dieser misst nun bei meinen sportlichen Aktivitäten meine Herzfrequenz. Wenn ich 4h wandern gehe, verbrenne ich ja mehr als beim normalen Spaziergang. Und das ist schon toll, wenn ich die Aktivität hinzufüge, sehe ich meine Herzfrequenz während des Wanderns, die Distanz und die Zeit. die verbrannten Kalorien motivieren natürlich zusätzlich.

Ich habe vor über 2 Jahren als Sportmuffel mit Spazieren gehen angefangen und bin nun sportlich und trainiert. Und schuld daran ist das harmlose Band, welches mich immer wieder motivierte.. ;) Dazu die Möglichkeit, meine Ernährung zusätzlich mit einzubeziehen macht Laune und Lust auf mehr.

Ich trage das Band immer und überall, es hält und sieht nach wie vor wie neu aus.. ein paar Kratzer am Display, aber das verbuch ich unter Sport Unfälle.. 😊 ahja.. seit heute Zeigt es mir an, dass die Batterie schwach ist.. nach über 2 Jahren.. ;) entweder habe ich eine extrem starke Batterie bekommen oder es hält einfach so lange...

Für Profis sicher nicht das beste Band, aber zum Einsteigen, zum motivieren und den inneren Schweinehund zu überwinden ist es einfach nur Top!!
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am 9. Juli 2014
Inzwischen bin ich schon fast ein alter Hase in Sachen "Fitness-Armbänder", da ich schon mehrere von diesen "verschlissen" habe.

Mit dem Garmin vivofit kann man nicht nur seine täglich zurückgelegten Schritte zählen, sondern auch noch seinen Schlaf "überwachen" und im Gegensatz zu vielen anderen Fitness-Armbändern, dank ANT+, sogar seine Herzfrequenz protokolieren.
Der vivofit kann entweder über Handy (nur iPhone und Android) per Bluetooth oder mit dem mitgelieferten ANT+ USB-Dongle direkt am PC (Windows und Mac) synchronisieren.
Um die Synchronisierung vornehmen zu können, muss man ein kleines Programm oder App über die Website von Garmin herunter laden. Die Installation und Einrichtung geht schnell und einfach.
Das Display vom vivofit ist ein sogenanntes e-Ink-Display, was den Vorteil hat, dass das Display nur dann Strom verbraucht, wenn sich die Anzeige ändert. Dadurch kann eine Batterielaufzeit von bis zu einem Jahr erreicht werden. Ob das Jahr wirklich erreicht werden kann, werde ich wohl leider erst in ein paar Monaten erfahren.
Nach ca. einer Stunde Inaktivität, also wenn man z.B. faul auf dem Sofa sitzt, erscheint oben im Display ein roter Balken, welcher dann alle weiteren 15 Minuten länger wird. Dies soll einen daran erinnern sich zu bewegen, damit der Stoffwechsel nicht komplett einschläft. Diese Funktion finde ich sehr praktisch.

Der vivofit macht einen sehr hochwertigen und gut verarbeiteten Eindruck, was man bei dem Preis aber durchaus auch erwarten kann.

Im Lieferumfang sind enthalten:

Garmin vivofit
2 * CR1632 Knopfzellen (schon eingebaut im vivofit)
Kleines Armband
Großes Armband
ANT+ USB-Dongle
Bilder-Anleitung Armbandwechsel
Bilder-Anleitung Einrichtung vivofit
Sicherheitshinweise

Leider ist es erforderlich bei Garmin ein Konto zu erstellen, damit die Daten vom vivofit synchronisiert werden können. Ein Vorteil hat es jedoch, wenn man schon andere Geräte von Garmin verwendet, mit denen man seine Aktivitäten protokoliert (z.B. Radfahr-Computer). Man hat alle sportlichen Informationen auf einer Seite und muss nicht alle Infos von verschiedenen Seiten zusammen suchen.

Bis jetzt bin ich von dem Gerät begeistert und hoffe endlich mal ein Fitness-Armband gefunden zu haben, welches mal etwas länger durchhält (in den anderen machte der fest eingebaute Akku immer schlapp).
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am 30. September 2014
Feedback nach 4 Monaten tägliche Nutzung:

1. Funktionen:
- Für meine Ansprüche absolut ausreichend
- Distanzmessung via Schrittzähler überraschend genau (Abweichung zu GPS deutlich unter 5%)
- Display immer gut ablesbar
- keine Software Ausfälle

2. Armband
- Verschluss ist ein Witz
- Während der Nutzungsdauer hat sich das Vivofit mehrfach beim Anziehen von Hemden und Jacken gelöst
- der Verschluss öffnet sich bei jeder kleinsten seitlichen Belastung
- Verschluss öffnet sich gelegentlich allein durch den Wasserwiderstand beim Schwimmen
- Jetzt habe ich das Vivofit bei einem einfachen Spaziergang einfach verloren

Fazit:Durch das Armband leider nicht Praxistauglich.
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