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Ganze Arbeit: Roman Gebundene Ausgabe – 13. März 2006

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Magnus Mills' Die Herren der Zäune, 2000 erschienen, mutierte in der Zaunbaufirma seines Bruders klammheimlich zur "Firmenbibel", wie Schauspiel-Heavyweight Ottfried Fischer im Klappentext bekannt gibt. Groteske Arbeitswelten, Zwangscharaktere der absonderlichsten Art, für den Ex-Busfahrer Mills sind sie so etwas wie literarische Heimspiele. So auch sein jüngster Coup, genannt der PLAN! In einer genial-irrsinnigen ABM-Maßnahme lässt er eine Armada von UniVan-Lieferwagen kreuz und quer durch England rollen. Einziger Zweck dieser Endlos-Rally: Der Transport von UniVan-Ersatzteilen! Der Traum von Vollbeschäftigung? Eher ein Albtraum!

Was nach Satire klingt, ist nichts weniger als eine Horrorvision von Orwellschen Ausmaßen. Mills entwirft eine mausgraue Landkarte, durchzogen nur von den Linien der Zubringer- und Ringstraßen, an deren Ende die Laderampen der trostlosen UniVan-Depots liegen. Der Erzähler, ein (wie bei Mills üblich) namenloser Fahrer des UniVan 55, besitzt keinerlei Privatleben; Örtlichkeiten und Zeit bleiben vage, systematisch und grausam hat Mills jeglichen Beschreibungsimpuls getilgt. Und das Merkwürdige geschieht: Mehr und mehr wird man hineingezogen in diesen fremden, farblosen, überoptimierten Fahrerkosmos, wird selbst zur fahrenden Arbeitsameise in diesem tonlos gemurmelten Erzählstrom, der wie ein stetig kreisender Sinnlosigkeitsstrudel nur ein Ziel kennt: Vollbeschäftigung vorzugaukeln. Ganze Arbeit, Mr. Mills!

Doch wie anders, die Seifenblase dieser neoliberal schönen Arbeitswelt, abgesichert vom PLAN und seinem Acht-Stunden-Tag, beginnt sich zu überdehnen. Dank des störenden menschlichen Faktors schleichen sich Unregelmäßigkeiten ein. Beifahrer George gestattet sich die Freiheit, streng regulierte Dienstfahrten zur Auslieferung der eigenen Kuchenproduktion zu missbrauchen. Vorarbeiter manipulieren widerrechtlich Stechkarten, um den unmenschlichen und sinnentleerten Arbeitsalltag freizeitfreundlicher abzukürzen. Bald stehen sich die um ihren Job besorgten "Pauschaltagvertreter" und die um mehr Lebensqualität ringenden "Feierabendanhänger" unversöhnlich gegenüber. Der PLAN bekommt Risse. Was niemals vorgesehen war tritt ein: Streik!

Das diese überaus fremdartige Leseerfahrung nicht wie ein dröges Sozialexperiment, unerträglich vergrößert unter Mills' Lupe daherkommt, sondern im Gegenteil geradezu magische Anziehungskraft entwickelt, ist ein kleines Wunder -- und zeugt von Magnus Mills' erzählerischen Qualitäten. –Ravi Unger

Pressestimmen

»Mills hat wieder einmal eine Krankheit im Herzen der Gesellschaft diagnostiziert und vermutlich das erste sanft-humorvolle,  anarchistische Manifest der Welt geschrieben.«   (The Times )

»Die Briten scheinen ein besonderes Talent zu haben, beißende Satiren auf die Tücken der Arbeitswelt zu schreiben, und Mills beweist wieder, daß er einer der besten Schriftsteller dieses Genres ist.«                                                                                              (Publishers Weekly )

»Im ganzen Buch gibt es kaum einen Witz. Und doch ist es zum Schreien komisch. Oder zum Seufzen. Denn eines ist sicher: Sie werden Ihre Kollegen wiedererkennen!«         (Brigitte )

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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Mills betreibt Reduktion bis zur Schmerzgrenze. In diesem Roman, der keiner ist, findet sich nichts, das nicht zwingend für dessen Funktionieren notwendig wäre. Die Frage, die sich stellt, lautet folgerichtig: Funktioniert er?

Der namenlose Held ist Fahrer eines UniVans, jenes Transportwagens, der aus rasch austauschbaren, im Baukastensystem gefertigten Einzelteilen besteht. Über das Land verteilt befindet sich ein Netz von Depots, und zwischen diesen sind die Lieferwagenfahrer unterwegs, hunderte, tausende von ihnen. Sie tun nichts anderes als Ersatzteile für den UniVan von Depot zu Depot zu liefern. Das und nur das. Dieses System funktioniert seit dreißig Jahren. Die Mitarbeiter werden exzellent bezahlt, einige Aufseher sind kulant und gönnen vorzeitige Feierabende. Das wiederum wird von einigen nicht sehr gerne gesehen. Der Konflikt zwischen den Freunden des vorzeitigen Schlusses der sinnleeren Arbeit und den "Pauschaltagvertretern" spitzt sich zu.

Die Frage, die hinter all dem steht, lautet: Was ist Arbeit und was ist "nur" Beschäftigung? Wenn sich der Mensch über seine Arbeit definiert, ist dann eine Tätigkeit, die keinen Zweck hat, außer Menschen betriebsam zu halten, immer noch geeignet, dieser Definition gerecht zu werden? Die Frage wird zwar weder entschieden, noch (direkt) beantwortet, aber am Ende des spröden, auf jeden Schnörkel verzichtenden Buches sollte der geneigte Leser zumindest eine Idee davon haben. Und die Frage läßt sich natürlich ausdehnen.
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Format: Gebundene Ausgabe
In diesem Roman beschreibt Magnus Mills Phänomene des Arbeitslebens, die wir alle Tag für Tag erleben:

Sinnloses Warten auf den Feierabend, obwohl es nichts mehr zu tun gibt. Stupide Arbeitsabläufe, weil es schon immer so gemacht wurde. Das Management, welches mehr mit sich gegenseitig beschäftigt ist, als sich um den PLAN kümmert. Die Menschen arrangieren sich sehr schnell mit den Vorgaben des PLANS und bauen sich ihre Privatbeschäftigung drumherum auf, die ihnen mehr Erfüllung gibt.

Auch der "Arbeitsstreik" mit seinen verschiedenen Facetten (Streikbrecher, Unentschlossene, Aussenwelt) wird glänzend beschrieben.
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Format: Gebundene Ausgabe
Markus Mills ' Ganze Arbeit
'Len Walker sah die Gefahr kommen, lange vor uns anderen allen. >> Das sieht alles sehr rosig aus, aber du weißt doch, das kann auch sehr schnell wieder zu Ende sein>>'

Was hier so schnell zu Ende sein könnte, ist das Weiterbestehen des 'PLANS'. Dieser führte zur Vollbeschäftigung und gilt als größte nationale Errungenschaft seit Erfindung von ' na ja seit Erfindung von was auch immer.

Der Ich-Erzähler in Magnus Mills Sozialsatire 'Ganze Arbeit' ist als Fahrer beim 'PLAN' beschäftigt. Er fährt täglich nach genau festgelegten Zeit- und Routenplänen eine Anzahl von Kisten zu den immer gleichen Depots. Doch die Fahrer sind findig, die Zeitpläne zu unterschreiten und häufig bereits früher mit den Fahrten fertig. Dann braucht man nur noch einen gutwilligen Oberaufseher, der die Stempelkarte abstempelt und man hat einen vorzeitigen Feierabend. Andere Fahrer parken stundenlang an versteckten Stellen, halten mit ebenfalls dort parkenden Kollegen ein Schwätzchen. Natürlich ist dies alles strengstens verboten ' aber das interessiert nun wirklich niemanden, denn alle machen mit oder schauen weg. Wirklich alle?

Der 'Revisor mit goldenem Dienstabzeichen' Nesbitt gehört mit Sicherheit nicht zu den Befürwortern der Laxheit. Er duldet keinen Schlendrian und ahndet ihn streng. Ausgerechnet dieser 'lädt' sich zu einer Inspektionsfahrt bei unserem schreckensstarren Helden ein. Doch wider Erwarten geht alles gut ' bis Nesbitt dessen Stechkarte genauer unter die Lupe. Dort ist es fast immer der Oberaufsehen Gosling, der dem Erzähler einen vorzeitigen Feierabend ermöglichte.
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