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Ganz nackt: Erotische Storys (Deutsch) Taschenbuch – 6. April 2009

4,1 von 5 Sternen 45 Sternebewertungen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Luna, geboren 1970, arbeitete als Make-up-Artistin unter anderem für "Playboy" und "Vogue". Mit ihrem Ehemann lebt sie auf Ibiza. Weitere Informationen sind zu finden unter www.luna-von-eisenhart-rothe.de

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Es ist ein gesichtsloses, graues Hochhaus. Unzählige Reihen lebloser Fenster, eine marmorkahle Eingangshalle, Batterien von Briefkästen. Corinna blickt auf das Stück Papier mit der hingekritzelten Adresse in ihrer Hand: neunter Stock.
Weit entfernt schlägt eine Kirchturmuhr drei Mal. Ihr Stringtanga kneift.
Neun Stockwerke lang starren sie aus dem Spiegel im Fahrstuhl ihre aufgerissenen Augen an. Wie ein Schaf auf dem Weg zur Schlachtbank, denkt sie. Ein geschminktes Schaf im sexy Kostümchen.
Der Aufzug hält, und sie muss sich einen Ruck geben, um auszusteigen. Lange, neonbeleuchtete Flure verströmen Krankenhaus-Charme, in geisterhafter Nachmittagsstille reiht sich Tür an Tür. Keine Namen, nur Nummern, schlichte Metall-Lettern, steril und anonym. Wie passend, findet Corinna.
Wieder ein Blick auf den Zettel. »Apartment 9 F«, liest sie und marschiert den nach Essigreiniger riechenden Gang entlang. Ihr Stechschritt in den schwarzen Pumps, deren Absätze für diese Tageszeit eigentlich viel zu hoch sind, wirkt eher energisch als elegant. Damit versucht sie sich selbst zu überlisten, weil sie nicht weiß, wo ihr flauer ist: ums Herz oder im Magen.
Corinna erreicht die bewusste Tür: 9 F. Sie atmet tief durch, zwingt sich in eine lässige »Baby-ich-hab'-schon-alles-gesehen-Haltung« und setzt dazu ein gelangweiltes Gesicht auf. Wie es sich für einen Profi geziemt. Lediglich der leichte Vibrationsalarm in ihren Kniescheiben stört das Bild.
Der verdammte Stringtanga zwickt.
Sie sollte einfach wieder kehrtmachen. Zurück zu ihrem Auto stöckeln und auf dem schnellsten Weg nach Hause fahren.
Aber Wettschulden sind nun mal Ehrenschulden!
Zögernd streckt Corinna die Hand nach der Klingel aus, tippt sie nur kurz an. Trotzdem ist das nervenzerreißende elektronische Schrillen bestimmt noch drei Wohnungen weiter zu hören.
Warum muss sie bloß immer so große Töne spucken? Ohne ihr vorlautes Mundwerk wäre sie jetzt nicht hier, um ... tja, um ihren Körper zu verkaufen.
Die aufdringliche Kadenz der Türklingel verstummt.


Schuld an allem ist ihr Freund Thorsten. Der fing neulich mit dieser schwachsinnigen Diskussion an, dass Frauen gar nicht wüssten, was Spaß ist, weil sie beim Sex immer einen auf Liebe machen müssten - im Gegensatz zum männlichen Geschlecht, das mit diesem Thema ja viel entspannter umgehe. Als schlagenden Beweis führte Thorsten die promiskuitiven Gepflogenheiten der Schwulenszene an, wo der Befriedigung rein körperlicher Gelüste keinerlei Gefühlsduselei im Wege stehe. Nur aus diesem Grund könnten die Jungs es so unbeschwert in Saunen, Darkrooms oder - Himmel, hilf! - durch ausgesägte Löcher in Toilettenkabinen treiben.
Thorsten war natürlich selber schwul und wusste -zumindest in diesem Punkt - genau, wovon er sprach. Corinna argwöhnte, dass sein reger Kondomverbrauch das Fortbestehen zahlreicher Arbeitsplätze in der latexverarbeitenden Industrie sicherte.
Ob sie persönlich die Idee so prickelnd finden sollte, sich durch die vollgekrakelte Resopalwand einer öffentlichen Bedürfnisanstalt von einem Fremden begatten zu lassen, den sie nicht mal sehen konnte, war mehr als ungewiss. Sie fand, diese Vorstellung tauge allerhöchstens für einsame erotische Fantasien in besonders bedürftigen Nächten, denn in der Realität müsste man sich doch fragen, warum der Typ auf der anderen Seite es nötig hatte, sich nur auf seinen Schwanz zu reduzieren - und ob er im Ganzen nicht vielleicht furchtbar eklig war.
»Aber«, teilte sie Thorsten hochmütig mit, »das Gerücht, dass Frauen nur dann mit einem Kerl ins Bett gehen können, wenn dabei große Gefühle im Spiel sind, hat mich immer schon genervt!« Schließlich konnte sie selber einige Erlebnisse der unverbindlichen Art vorweisen: heißer Sex -und Punkt. Kein Austausch von Telefonnummern, kein Wiedersehen, keine Verpflichtung, keine Liebe!
So wie damals auf dieser Techno-Party, wo ein wirklich süßer Typ sie angesprochen hatte, um ihr einen Wodka-Irgendwas zu spendieren. Corinnas Bemühungen, daraufhin ein wenig Konversation zu betreiben, führten in dieser dezibelstarken Geräuschkulisse allerdings lediglich dazu, dass sie sich gegenseitig anbrüllten und trotzdem nichts verstanden. Irgendwann zog er sie dann einfach auf die Tanzfläche, wo die nonverbale Kommunikation vorzüglich klappte - sie knutschten bald wie die Wilden, und Corinna hätte ihm fast sein Zungenpiercing rausgelutscht. Es war eine irre Party: Überall im Raum hingen hohe Käfige, in denen sich spärlich kostümierte Go-go-Tänzerinnen mit neonfarbigen Afro-Perücken wanden, Laser-Spots schnitten grüne Leuchttunnel in die dicke, rauchige Luft, und Tausende Menschen zuckten im gleichen, aufpeitschenden Rhythmus. Dazwischen Corinna und ihr Verehrer, scharf wie zwei Einmal-Rasierer. Zu stampfenden Beats und tobendem Stroboskop-Gewitter rieb sich der Typ an ihr, und das harte Ding, das sie dabei zu spüren bekam, war eindeutig nicht nur der Reißverschluss seiner Jeans! Eng umschlungen verließen sie schließlich den Club, um fummelnd in der Tiefgarage zu verschwinden, wo sein Auto, ein kleiner Renault, sich als echtes Platzwunder entpuppte, als sie auf dem Rücksitz gierig übereinanderherfielen. Nur ein einziges Mal hatte Corinna sich ernsthaft den Kopf gestoßen, nämlich als sein Zungenpiercing anfing, Billard mit ihrer Klit zu spielen! Nummer Acht, versenkt! Unter den voyeuristischen, rot blinkenden Augen der parkhauseigenen Überwachungskameras ging es so richtig zur Sache, und der Nachtwächter an seinen Monitoren konnte sich über Langeweile sicher nicht beklagen; zumindest bis die Scheiben des Renaults beschlugen. Und - o ja! - sie hatte sehr viel Spaß dabei gehabt, obwohl sie NICHT verliebt war!
Thorsten entlockte sie mit dieser Geschichte jedoch nur ein müdes Lächeln. Zwar fand er so einen One-Night-Stand »nicht schlecht für ein Mädchen«, aber weil sie den Typen ausgesprochen süß gefunden hatte, gab er ihr bereits Punkteabzug. Und Corinnas Versuch, sich erst mal mit dem potenziellen Beischläfer zu unterhalten, deutete Thorsten als Hinweis, dass auch sie im Grunde nur auf der Suche nach dem künftigen Vater ihrer Kinder war, der ihr eines Tages in einer lauschigen, hypothekbeladenen Doppelhaushälfte den Kuschelbär machen würde. Idiot!
Aber so ging es immer weiter. Egal, was sie sagte, Thorsten zerpflückte es und drehte ihr die Worte im Mund herum. Kein Sex ohne Gefühl, darin seien alle Frauen gleich, und sie bilde keine Ausnahme. Amen.
»Was ist dann mit Prostituierten?«, fragte Corinna hinterhältig und läutete damit unwissentlich ihr Schicksal ein. »Für die ist das ein Job. Der hat noch nicht mal was mit erotischer Anziehungskraft zu tun, geschweige denn mit Gefühlen.«
Thorsten grinste:
»Aber ganz sicher auch nichts mit Spaß«, gab er ungerührt zurück.
Da wurde Corinna zickig:
»Mir würde das durchaus mal Spaß machen!«
»Nein, würde es nicht. Du müsstest kotzen«, erwiderte Thorsten lapidar, während er sich in der Betrachtung seiner perfekt manikürten Hände erging.


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