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Gainsbourg – Popstar, Poet, Provokateur

4.2 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Eric Elmosnino, Lucy Gordon, Laetitia Casta, Doug Jones, Anna Mouglalis
  • Künstler: Daniel Sobrino, Pascaline Chavanne, Marc du Pontavice, Stéphane Batut, Guillaume Schiffman, Gill Robillard, Joann Sfar, Matthew Gledhill, Maryline Monthieux, Christian Marti, Didier Lupfer, Jean Goudier, Cyril Holtz
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: German (Dolby Digital 5.1), French (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Prokino (Vertrieb EuroVideo Medien GmbH)
  • Erscheinungstermin: 14. April 2011
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 116 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00498NBD2
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Gainsbourg - Der Mann der Frauen liebte", ist die komische und fantastische Geschichte von Serge Gainsbourg und seiner berühmten Visage. Was machte diesen Provokateur, der nun wahrlich nicht schön war, zu einem der unwiderstehlichsten Herzensbrecher des letzten Jahrhunderts? Regisseur Joann Sfar, der Star der französischen Comic-Szene, zeigt in Gainsbourg die vielen Gesichter der Ikone Serge Gainsbourg, zeichnet zentrale Stationen seines Wegs zum Ruhm nach und wirft mit augenzwinkerndem Humor einen Blick hinter die öffentliche Maske eines der faszinierendsten und schillerndsten Musiker des 20. Jahrhunderts. Brigitte Bardot, Juliette Gréco, Jane Birkin - die meistbegehrten Schönheiten erlagen seinem Charme und begeisterten sich für seine Musik. Gainsbourg ist dabei aber mehr als ein Biopic, es ist ein Märchen darüber, wie es sich anfühlt Gainsbourg zu sein.

VideoMarkt

Serge Gainsbourg wächst als Sohn russisch-jüdischer Eltern auf und lernt schnell, dass mit seiner Visage kein Staat zu machen ist. Nachdem er sich als junger Mann zunächst erfolglos als Maler versucht, entdeckt er seine Liebe zur Musik. Vom Barpianisten arbeitet sich Serge hoch zur Ikone des Chansons, der die Popkultur Frankreichs verändert und auch als Womanizer Schlagzeilen macht. Brigitte Bardot, Juliette Gréco und Jane Birkin gehören zu seinen Eroberungen, denen er maßgeschneiderte Songs auf den kurvenreichen Leib schreibt.

Alle Produktbeschreibungen

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Längst überfällig war sie, die filmische Biographie und Hommage an einen der genialsten, schillerndsten, exzentrischsten, kontroversesten und ungewöhnlichsten Künstler, die Frankreich je hervorgebracht hat.
Allein schon die Suche nach einem geeigneten Hauptdarsteller dürfte etwaige vorherige Projekte bereits im Vorfeld zum Scheitern verurteilt haben.
Nun ist sie aber da, die filmische Biographie der Ikone Serge Gainsbourg.
Das bemerkenswerteste daran ist, daß sie -ein kongenialer Meisterstreich- ebenso ungewöhnlich, sperrig, innovativ und einzigartig daherkommt wie Serge Gainsbourg selber es zeitlebens tat.
Bereits der Regisseur Joann Sfar ist eine Überraschung.
Er ist einer der ganz großen Comiczeichner Frankreichs, hat aber vor "Gainsbourg" noch nie einen Film gedreht.
Comicartig dann auch sein Herangehen an seinen ersten Film:
Ungemein fantasievoll werden die einzelnen Bruchstücke aus dem Leben Gainsbourgs bebildert und wird ihm als alter ego ein imaginärer Begleiter mit riesenhafter Pappmachénase als "seine Fresse" an die Seite gestellt.
Ein Glücksgriff ist der Hauptdarsteller Eric Elmosnino, der Gainsbourg nicht nur mit frappierender äußerlicher Ähnlichkeit, sondern auch mit seinen Gesten, seiner Mimik und nicht zuletzt den von ihm selbst gesungenen Liedern Gainsbourgs überzeugend darzustellen vermag.
Auch Gainsbourgs Musen und Geliebte Juliette Gréco, Brigitte Bardot und Jane Birkin sind hervorragend besetzt, allen voran Laetitia Casta, die eine absolut atemberaubende Brigitte Bardot abgibt.

Warum ich dennoch "nur" vier Sterne gebe?
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Format: Blu-ray
An dem kleinen Lucien Ginsburg ist ein künstlerisches Universalgenie verloren gegangen. Dem strengen Drill seines Vaters, das Klavierspiel zu erlernen, widersetzt sich der eigensinnige Junge trotzig. Lieber gibt er sich der Malerei hin. Schon als Zwölfjähriger zeichnet er mit besonderer Leidenschaft nackte Weiblichkeiten. Dabei ist der talentierte Junge, wenn er will, sehr wohl auch am Piano ebenso virtuos wie in der Dichtung lyrischer Worte.
Frankreich ist von den Nazis besetzt. Eifrig holt sich der vorlaute Bengel im Büro seinen gelben Judenstern ab. Seine geistige Brillanz erlaubt es ihm, eine gefährlich große Klappe zu haben. Ob Gestapo-Offiziere oder Aktmodelle der Kunstakademie, der gewitzte Lucien wickelt mit seinen treffsicheren Worten alle ein. In seinen Comic-Zeichnungen wird "La Gueule" - die Fresse - als monströses Geschöpf lebendig.
Als Erwachsener pendelt Lucien zwischen den Künsten. Er lernt zu malen wie Salvador Dali, Gitarre zu spielen wie Django Reinhardt und Lieder zu schreiben wie Boris Vian. Er spielt Piano in einer Bar, beherrscht Klassik, Jazz, jüdische Folklore und französische Chansons. Auf der Suche nach einer Kunst, die ihm ein einträgliches Auskommen bringt, steigt der Mann, der die Frauen liebt, durch die Betten der reizendsten Stars seiner Zeit. Er nennt sich jetzt Serge Gainsbourg und wendet sich der Popmusik zu. Der Lebemann hat Affären mit Brigitte Bardot, Juliette Gréco und anderen Prominenten. Aus der Liaison mit der Engländerin Jane Birkin geht der skandalerregende Stöhn-Song "Je t'aime" hervor, der Popgeschichte schreibt, sowie Tochter Charlotte, die Schauspielerin wurde.
Es folgt dem Höhenflug eine Phase der Exzesse und des Niedergangs.
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Format: DVD
Immer schick gefilmt die Kneipen und Künstler-Gemächer, tief bunt ausgeleuchtet, permanent Zigarettenrauch im Gegenlicht, insgesamt alles etwas boutique und stilisiert. Seltsame Pappfiguren erscheinen zu oft als Gainsburgs sprechendes Gewissen.

Einige Episoden - etwa Jane Birkin - erklärt der Film sehr deutlich, andere versteht man nur mit Gainsbourg-Vorkenntnissen, Wikipedia hilft. Gegen Ende rattert der Film noch schnell pflichtbewusst durch ein paar spätere Lebensstationen (Reggae, Bambou). Viele schöne Frauenbeine, viel lässiges savoir-vivre, verblüffende Szenenübergänge.
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Format: DVD
Filmische Biographien, sogenannte Biopics (scheußliches Wort) sind seit einiger Zeit ziemlich angesagt. In Deutschland kamen z.B. nacheinander die der großen Diven Marlene Dietrich, Romy Schneider und Hildegard Knef heraus. Ganz aktuell ist der deutsche Dichterfürst wieder dran. Auch Klimt und Mahler durften ihren Lebenslauf zur Verfügung stellen. Dass Musiker ebenfalls sehr gefragt sind, beweisen z.B. "Walk the line" (Johnny Cash), "IŽm not there" (Bob Dylan) oder "Control" (Ian Curtis).

Nach Edith Piaf ist nun eine weitere französische Musiker-Legende an der Reihe: Serge Gainsbourg, der kettenrauchende Sänger, Autor, Komponist und Provokateur, dessen Markenzeichen seine Glubschaugen und die riesigen abstehenden Ohren waren - und der trotz seines Aussehens die schönsten und begehrtesten Frauen des Landes betörte. Juliette Greco, Brigitte Bardot und Jane Birkin waren die berühmtesten seiner Geliebten bzw. Frauen.

Der Film beginnt ganz sympathisch mit der Kindheit des Sohnes russisch-jüdischer Einwanderer im Nazi-besetzten Frankreich. Der freche, schlagfertige und frühreife Knabe, erwählt eine lebendig gewordene Juden-Karikatur als Freund, die ihm immer ähnlicher und durch den gesamten Film begleiten wird. Ein kluges Mittel um zu verdeutlichen, dass nicht alles eins zu eins der echten Biographie Gainsbourgs entspricht. Auch wenn Gainsbourg und Boris Vian einander bewunderten, hat sich ihre im Film gezeigte Begegnung in der Realität wohl ganz anders abgespielt. Auch die fantastische Begegnung mit den vier Frères Jacques dürfte ein bisschen anders ausgefallen sein. Leider behält der Film seinen schwungvollen und fantasiefreudigen Ton des ersten Drittels nicht bis zum Ende bei.
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