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GB84: Roman Gebundene Ausgabe – 10. Februar 2014

4.2 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Finstere Geschichten von gebrochenen Knochen und gebrochenem Stolz.« (Spiegel Online)

»David Peace hat den verratenen Bergarbeitern ein finsteres, vor Wut rauchendes Mahnmal gesetzt.« (Alexander Menden, Süddeutsche Zeitung)

»Ein herzzerreißend beklemmendes, nachtschwarzes Puzzle.« (Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau)

»Eine Abhandlung über menschliche Hybris und über marode Systeme, die dann zusammenbrechen, wenn sie am meisten gefordert sind.« (Der Spiegel)

»Ein Roman von enormer Bedeutung. Es ist undenkbar, ein Bild dieser Epoche zu zeichnen, das spannender und suggestiver ist als dieses Buch.« (The Times)

»GB84 ist dicht, gewagt und ungemein schnell. Ein großartiger Roman über Spione und Verräter, Entführer und Mörder. Kurz, das grausame Spiel der Politik.« (The Guardian) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

David Peace, 1967 in Yorkshire geboren, schaffte seinen literarischen Durchbruch Ende der neunziger Jahre mit dem von der Kritik gefeierten 'Red-Riding-Quartett'. Er hat bislang neun Romane veröffentlicht, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde, u. a. mit dem Grand Prix du Roman Noir und zwei Mal mit dem Deutschen Krimi Preis. Für 'GB84' erhielt er den James Tait Black Memorial Prize. Er wurde als einziger Krimischriftsteller in die renommierte 'Granta’s List of Best Young British Novelists' aufgenommen. David Peace lebt mit seiner Familie in Tokio.


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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Nach der legendären, m. E. die gängige (Krimi-)Prosa mittels einer spezifischen Splatter-Technik revolutionierenden Red-Riding-Tetralogie und dem ebenso atmosphärisch dichten wie bedrückenden Roman „Tokio im Jahr Null“ brühe man sich schon mal einen starken Yorkshire-Tee auf, denn auf seine Weise setzt David Peace dem letzten Akt des britischen Klassenkampfes ein literarisches Denkmal. Man taucht ein in eine brutale naßkalte Welt.

Denn "GB84" widmet sich in den 53 Kapiteln seiner „okkulten Geschichtsschreibung“ (D. Peace) den 53 Wochen des verzweifelten Bergarbeiterstreiks von 1984 in Mittel- und Nordengland. Der markiert ebenso das Ende der klassischen britischen Montanindustrie wie den Sieg der vom Neoliberalismus Hayeks inspirierten „Eisernen Lady“ Margret Thatcher über die einst mächtigen Gewerkschaften und damit über die traditionelle Arbeiterschaft des Tradeunismus. Nachdem die legendäre Premierministerin sich bereits im Falkland-Krieg und gegenüber der IRA so unnachgiebig wie durchsetzungsfähig zeigte, fertigte sie ebenso knallhart dezisionistisch den englischen „Gewerkschaftssozialismus“ ab, über den noch zehn Jahre vorher die Regierung Edward Heath gestürzt war. Der Schlacht nach außen folgt jene nach innen. Sehr hobbesianisch und an Schmitts Diktum erinnernd, daß souverän sei, wer über den Ausnahmezustand entscheide. Der umfaßt hier ein Jahr. – (Nebenher: Eigenwillig die Vorstellung, daß die Lady aus London mit dem im lieblichen Freiburg lebenden v. Hayek telefonierte und dessen Ideen begeistert materielle Gewalt werden ließ.
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Format: Gebundene Ausgabe
Den Tipp zu GB84 hatte ich im März aus dem www gefischt, ich weiß nicht mehr, mit welcher Suchanfrage. Gerade hatte ich begonnen, mich dafür zu interessieren (wie sollte mich eine Erinnerung an den Bergarbeiterstreik von 1984 auch nicht interessieren), da fand ich im Leipziger Buchmesseprogramm auch schon den Namen des Autors. Nichts wie hin.
David Peace. Ein dürrer Mann mit rasiertem Kopf und dicker Brille. Ein Brite, der aus einer nördlich gelegenen Industriestadt stammt, der inzwischen in Tokio lebt, und den nun also die Geister des Jahres 1984 bis nach Japan verfolgt haben.
Er war damals ein Kind oder ein Jugendlicher. Der Streik muss einen bleibenden Eindruck hervorgerufen haben. David Peace sagte, dass es ein Bürgerkrieg gewesen sei, dass Presse und Geheimdienste mobilisiert wurden, um zusammen mit der Politikerkaste den Wirtschaftsbossen den Weg in den Neoliberalismus zu ebnen. Die Streikenden wurden mit vereinten Kräften fertiggemacht.
Ja, David Peace hatte völlig recht mit seinen drastischen Worten. Der Streik war ein Knackpunkt nicht nur der britischen Geschichte. Erst nach diesem doch recht schwer erkämpften Sieg hatten die Neoliberalen den nötigen Mumm, um die ganze Welt unter ihre Knute zu zwingen. Aber zuerst und vor allem haben sie Großbritannien sehr verändert. Lennons Working Class Heroes waren geschlagen.
Dem Gespräch mit David Peace konnte ich sehr gut folgen, der darauffolgenden Lesung dagegen zunächst überhaupt nicht. Der Autor fiel zurück in einen nordbritischen Dialekt, sichtlich die Sprache seiner Kindheit, und ich verstand kein einziges Wort.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Positiv: eine erbarmungslose und detailreiche Analyse der Thatcher-Politik, wie sie nach meiner persönlichen Erinnerung in den österreichischen Medien in den Achtzigerjahren niemals veröffentlicht wurde. (Der ein Jahr dauernde Bergarbeiterstreik ist damals sozusagen spurlos an mir vorübergegangen.)
Negativ: es werden zwei große Handlungsstränge ineinander verflochten, der eine enthält die Schilderung der Ereignisse samt kriminellen Details quasi von außen, in der 3. Person erzählt; der andere protokolliert Erzählungen betroffener Bergarbeiter aus ihrem persönlichen Erleben in der jeweiligen Ich-Form. Wer ist bloß auf den "originellen" Einfall gekommen, diesen zweiten Strang in einer derart winzigen Schriftgröße dazwischenzuschalten, dass der Text beinahe unlesbar ist?
Negativ: die brutalen Polizeieinsätze und bürgerkriegsartigen Kämpfe mit den streikenden Bergarbeitern werden in immer wiederkehrender Weise beschrieben und dadurch nicht eindringlicher, sondern ermüdend. Die Kapitel sind nach Wochen eingeteilt und sollten offenbar gefüllt werden, auch wenn es nichts "Neues" zu erzählen gab.
Negativ: abgesehen von einigen auch bei uns bekannten Politikern ist es für Nicht-Briten nicht einfach, bei den handelnden Personen Fiktion von Realität zu unterscheiden, z.B. hat der durchgehend nur als "der Jude" bezeichnete Stephen Sweet offenbar ein reales Vorbild anderen Namens. Durch die Überfülle von Details und Anspielungen bleibt die Verständlichkeit auf der Strecke.
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