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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
9
G-man Jerry Cotton: Eine Hommage an den erfolgreichsten Krimihelden der Welt
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:19,50 €+ 3,00 € Versandkosten

VINE-PRODUKTTESTERam 12. März 2010
Seit mehr als 50 Jahren kann man die Abenteuer des coolen FBI-Agenten Jerry Cotton als Romanheft am Kiosk kaufen und der offensichtliche Jerry-Cotton-Fan Martin Compart hat diesem Idol unzähliger Leser aus mehreren Generationen nun ein faszinierendes Denkmal gesetzt.

"G-man Jerry Cotton" ist die spannend und anhand wunderbarer Archivbilder auch visuell total gelungen erzählte Geschichte eines Mannes, den es in Wirklichkeit nicht gab. Zumindest nicht im realen Leben, was aber vielen Lesern über die Jahre hinweg verborgen blieb. Selbst das amerikanische FBI hatte einen bedauernden Musterbrief für Anfragen nach seinem" Agenten Jerry Cotton vorbereitet, der auf entsprechende Nachfragen mit der Unterschrift von J. Edgar Hoover selbst versandt wurde.

Für die zusammengetragenen Fakten darf man Martin Compart und für die vorzügliche Buchgestaltung dem Lübbe-Verlag wirklich danken. Letzterer hat mit der Herausgabe dieses sehr umfassenden Überblicks zu Jerry Cotton der Kunstfigur, die für den wirtschaftlichen Verlagserfolg maßgebend war, nun auch ein zwischen zwei Buchdeckel gebundenes Denkmal gesetzt.
Ohne die Groschenhefte um Jerry Cotton (und natürlich noch so manch andere Groschenromane auch) wäre der Aufbau des Gustav Lübbe Verlages, der heute erfolgreich in der deutschen Literaturlandschaft tätig ist, undenkbar gewesen.

Hinter den Cotton-Romanen stecken seit jeher mehrere Autoren, Lohnschreiber kann man hier mit einer gewissen Berechtigung sagen, die hinter "ihre" Romanfigur zurücktreten und mit ihrer Autorenschaft im Dunkeln bleiben. In keinem Romanheft nämlich wird der Autor benannt und so sind für den persönlichen Ruhm wenig Chancen gegeben, für ein gutes finanzielles Auskommen hingegen schon.

In dem gut 200-seitigen Buch, dem auch eine bisher nur in Fortsetzungen in der BRAVO erschienene Jerry-Cotton-Geschichte erstmals als eigenes Heft beigegeben ist, kann man den Weg des sympathischen Agenten von Mitte der 50er Jahre bis heute verfolgen, lernt Interna aus dem Groschenromanbereich kennen, blickt auf die Verfilmungen der 60er Jahre mit George Nader und auf die aktuelle Verfilmung mit Christian Tramitz, lernt den Erfinder der Cotton-Figur Delfried Kaufmann kennen und erfährt wahnsinnig viel Neues oder auch schon Bekanntes, das in dieser einheitlichen Geschlossenheit noch niemals beieinander gestanden hat.

Für den Fan und für jeden Interessierten an dem Phänomen Jerry Cotton liegt mit dem G-man-Buch ein toll gestaltetes und liebevoll aufgemachtes Nachschlagewerk vor, das vor innerer Spannung in den Händen schier zu zerbersten droht.
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am 5. April 2010
Gleich vorne weg gesagt: der wunderbar gestaltete bibliophile Band über das Phänomen "Jerry Cotton" ist in mehrfacher Hinsicht ein wunderbares Buch. Mir ist es nach einem mehrjaehrigen Auslandsaufenthalt bei meinem ersten Streifzug durch eine Buchhandlung in meiner Heimat in die Hände gefallen.

Das Buch läßt Erinnerungen and die späten 1960-er Jahre aufkommen. Damals als 12jähriger waren mir die ersten Jerry Cotton Kriminalromane in die Hände gefallen und spielten in der Entwicklung meiner Freude zum Lesen eine nicht unwesentliche Rolle, auch wenn ich nicht so viele Hefte davon gelesen habe. (Immerhin war diese Art von Literatur bei Eltern und Lehrern damals als "Schundliteratur" verpönt, aber wahrscheinlich gerade deshalb so interessant und eine willkommene Anwechslung zu "Michael im Vatikan" oder den "Hochreiterkindern".)

Die "Hommage an den erfolgreichsten Krimihelden der Welt" ist aber auch ein interessantes Dokument, wenn es einerseits den Erfolg dieser damals als "Schundhefte" bezeichneten Kriminalromane als Massenmedium der Nachkriegszeit darstellt, ist aber andererseits auch ein interessantes Buch, das den Sinn für das Marketing und den Geschäftssinn des Verlegers Gustav Lübbe eindrucksvoll beschreibt.

Das Buch, mit vielen Reprints von alten Titelseiten und einem beigelegten Nachdruck eines Fortsetzungsromans aus den Jahren 1965-66 lassen alte Jugenderinnungen wach werden - Erinnerungen sowohl an erste Begeisterung fürs Lesen alsauch natürlich Erinnerungen and den berühmten roten Jaguar-E.

Das Buch wird zusätzlich auch sehr interessant durch die zahlreichen Hintergrundgeschichten, wie es der Verlag logistisch schaffen konnte, über Jahrzehnte hinweg wöchentlich eine Folge auf den Markt zu bringen. Auch die Interviews mit Autoren und dem "Erfinder" der Figur des G-man Jerry Cottons sowie Geschichten über die nicht ganz so erfolgreichen Verfilmungen dieser Krimis runden das Buch ab.

Ein echtes Liebhaberstück - einfach schön!
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 12. März 2010
Klar, zum Schnäppchenpreis kriegt man diese Hommage an den berühmtesten G-man aller Zeiten nicht. Aber wer das Buch erst mal in den Händen und vor Augen hat, wird seine Investition nicht bereuen. Denn der Bastei Lübbe Verlag und Martin Compart unternahmen so ziemlich alles, um die Fans von Jerry Cotton zu begeistern. Unzählige Bilder, spannende Texte, wunderschöne Gestaltung, toller Druck und sogar ein Romanheft mit dem Titel "Süße Bienen blaue Bohnen. Einen G-man sticht man nicht" bieten für jeden Geschmack etwas. Von Geschmack ist auch viel in dieser Hommage die Rede, weil es einigen noch immer nicht in den Kopf geht, dass die Gesamtauflage dieser Kriminalserie fast eine Milliarde erreicht und die Abenteuer des smarten FBI-Mannes in 14 Sprachen übersetzt wurden. Ich empfehle das Buch deshalb auch allen Kritikern solcher Unterhaltungsliteratur. Gut möglich, dass sie nach der Lektüre ihre Meinung ändern, dass es sich dabei um Schund handelt, vor dem man seine Kinder schützen muss. Und auch Heldenverächter werden vielleicht merken, dass Jerry Cotton und sein Freund Phil Decker auf so große Resonanz stoßen, weil sie eine überzeitliche und universelle Sehnsucht befriedigen.

Einblick in den Inhalt: Das Geheimnis des G-man - Die wichtigsten Figuren der Serie - Jerry in Zahlen - Kuriositäten und Raritäten jenseits von Romanheft und Taschenbuch - Zur Geschichte der deutschen Unterhaltungsliteratur - Zur Entwicklungsgeschichte der Serie - Metamorphosen eines Kultfahrzeugs - Jerry Ghostwriter - Jerry und die Kunst - Die dunkle Seite des FBI - Jerry Cotton und seine Kritiker - Die dreizehn seltensten und teuersten Cotton-Objekte - Die Verfilmungen mit George Nader und Heinz Weiss - Die Neuverfilmung mit Christian Tramitz und Christian Ulmen.

Mein Fazit: Eine so erfolgreiche Serie verdient auch ein so schönes, spannendes und unterhaltsames Buch wie dieses. Ich riskiere die Behauptung, dass kein Jerry Cotton-Fan die dreißig Euro bereuen wird. Das tolle Bildmaterial, die klugen Texte und das künstlerische Layout werden sogar bei den hartnäckigsten Kritikern solcher Unterhaltungsliteratur Zweifel auslösen, ob der Kampf gegen Heldenverehrung Sinn macht.
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am 30. April 2010
Im März 2010 kam ein neuer Krimi mit Jerry Cotton ins Kino. - Erfreulicherweise nahm die Bastei Lübbe GmbH & Co. KG in Köln dies zum Anlass, ihrem 'Zugpferd' auf dem Romanheftmarkt einen - längst überfälligen - Band zu widmen. Auf ein solches Werk haben die Fans des dienstältesten Krimihelden in Deutschland lange gewartet.

Das Buch ist - dies sei vorweg genommen - gut gelungen. Als Autor zeichnet der Krimispezialist Martin Compart verantwortlich, der sich in seiner Einführung selbst als kritischer Fan bezeichnet. Aus dieser Perspektive ist das Buch geschrieben - logischerweise findet sich in einer solchen 'Jubelpublikation' keinerlei harsche Kritik an einem Verlagsprodukt des eigenen Hauses.
Entstanden ist insgesamt gesehen eine wirkliche lesenswerte Veröffentlichung über ein Phänomen der deutschen Populärkultur - über einen New Yorker G-man, der nun schon seit 57 Jahren die Gangster der amerikanischen Metropole das Fürchten lehrt, der in Tausenden von Romanheften, Hunderten von Taschenbüchern und inzwischen in neun Spielfilmen immer wieder in Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Phil Decker und auch mit Hilfe seines roten Jaguars Verbrechen klären kann.
Geschrieben wurden die Geschichten von rund 150 pseudonymen Autoren, deren wirkliche Namen oftmals prominent im Bereich der deutschen populären Literatur sind. Compart lüftet einige dieser Namen - zumeist die, die auch schon von anderen entschlüsselt wurden - gibt aber die noch vorhandenen Geheimnisse des Verlagsarchivs nicht preis. Sachkundig analysiert er die Serie und ihre Hintergründe, berichtet über die Geschichte der Romanhefte allgemein, bietet Informationen aus Interviews mit Autoren oder mit dem Clubleiter des Jerry Cotton-Clubs Deutschland (Herbert Kalbitz - Kurt-Schumacher-Str. 23 - 63073 Offenbach) und setzt sich mit der Kritik an der Serie auseinander. Informationen zu den Verfilmungen runden den Band ab. Hochinteressant fand ich ein - am Ende des Buches abgedrucktes Gespräch zwischen Delfried Kaufmann, der einst Cotton erfand, Christian Tramitz (Cotton-Darsteller im neuen Film) und den Drehbuchautoren des neuen Films Cyrill Boss und Philipp Stennert.
Lobenswert ist die hervorragende Illustrierung des Bandes mit einer Vielzahl von höchst seltenen Bildern und vor allem auch die Beigabe einer exklusiven Heftveröffentlichung: Süße Bienen, blaue Bohnen - ein Text. der bislang nur in der Jugendzeitschrift BRAVO erschien.

- Fazit: Unbedingt empfehlenswert für Cotton-Fans, aber auch für jeden, der sich mit der Geschichte deutscher Krimis beschäftigt!
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am 28. Januar 2011
Bei diesem Buch handelt es sich um ein wunderschönes und sehr liebevoll aufgemachtes Buch über den G-Man Jerry Cotton. Es ist edel gebunden und hat in etwa das Format der bekannten Romanhefte. Auf über 200 Seiten bietet das Buch einen Haufen Bilder und noch mehr interessante Informationen Rund um den den erfolgreichsten FBI-Agenten aller Zeiten, angefangen bei seinem ersten Auftritt 1954 im Bastei Kriminal Roman 68: "Ich suchte den Gangster-Chef" bis zu seinem Kinofilm "Jerry Cotton" mit Christian Tramitz und Christian Ulmen aus dem Jahr 2010. In diesem Buch zu blättern bietet einem eine ungeheure Menge Spaß sowie eine Zeitreise in die eigene Kindheit/Jugend, in der schließlich schon seit fast drei Generationen die Geschichten des G-Man verschlungen werden. Und ich garantiere, dass auch diejenigen, die schon seit zig Jahren keinen Jerry Cotton-Roman mehr gelesen haben, nach diesem Buch zum nächsten Kiosk laufen werden, um Jerry bei seinem aktuellen Abenteuer zu begleiten.
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am 17. Juli 2013
Ein hervorragend geschriebenes Buch über Jerry Cotton, das jeder Fan kennen sollte. Es enthält viele Hintergrundinformationen und lässt die Highlights der Cotton-Vergangenheit wieder aufleben. Interessant war für mich vor allem das Interview mit Delfried Kaufmann. Auf jeden Fall zu empfehlen!
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am 3. September 2014
Ein Must-have für jeden Jerry Cotton Fan!! Hier erfährt man alles über die Vergangenheit und Gegenwart der Heftromane Jerry Cotton. Genauso wird auf die Hintergründe, die verschienden Autoren und die Filme eingegangen. Sehr gut gemachtes Buch
mit sehr vielen Fotos
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am 26. November 2014
Weil ich schon seit meiner Jugend Jerry Cotton lese,und nichts anderes.Ich kann sie jedem Krimi Fan empfehlen.Es hat wirklich 5 Sterne verdient.
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am 5. Oktober 2014
"Jerry Cotton" ist ein Tag nach meiner Bestellung hier eingetroffen.
Mit der Sendung und dem Inhalt bin ich vollauf zufrieden.
Danke.
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