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Gähnende Höhen. Roman Taschenbuch – 1987

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Pressestimmen

"Die UdSSR wurde mit einem Federstrich abgeschafft, doch die Auswirkungen der sowjetischen Ideologie auf das Fühlen und Denken der Menschen ist nicht genauso schnell veränderbar. Daher bleibt Sinowjews Abrechnung mit den Auswirkungen des Sowjetsystems von trauriger Aktualität.
Die bisher erbarmungsloseste Vivisektion eines politischen Systems." (Der Spiegel)

"Noch tödlicher als der Archipel Gulag." (Vrij Nederland)

"Ein gigantischer Roman." (The Times)

"Wir prophezeien: in den nächsten Jahren wird Sinowjew von Millionen gelesen." (The New York Review of Books)

"Ein monumentales satirisches Werk." (Neue Zürcher Zeitung)

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Format: Taschenbuch
1981 erschien die deutsche Erstausgabe (russisch zuerst: 1976). Sinowjevs Roman ist in vielerlei Hinsicht monumental, nicht nur in Hinblick auf die über 1000 Seiten auf Dünndruckpapier.
Es braucht eine Weile, bevor der Leser (in dem Fall ich) das findet, was für Literatur so "normal" ist: einen roten Faden, an dem sich die Handlung entwickelt. Sehr schnell aber merkt man, dass in Ibansk (ein doppeldeutiges Synonym für die Sowjetunion) keine Figur emotional gezeichnet wird. Dafür werden wir mit einem Universum der Typen konfrontiert: der Schizophrene, der Schwätzer, der Verleumder, der Karrierist, das Mitglied, der Denker und viele andere. Gemeinsam ist allen, dass sie zwei Lagern angehören: Entweder den Etablierten oder den Außenseitern (und einige Rand-Figuren oszillieren zwischen beiden Lagern).
Der Text ist zudem ungewöhnlich feingegliedert, so dass eine Teilüberschrift selten über mehr als ein oder zwei Seiten Text steht. So wenig emotional wie uns die Figuren vorgestellt werden, so wenig bemüht sich Sinowjev überhaupt, Gefühlslagen zu evozieren. Die Sprache ist höchst nüchtern. Gespräche werden nie in Anführungszeichen ausgeführt (in der Konsequenz übernimmt Sinowjev ausdrücklich die Autorschaft für jede Zeile, ein Umstand, der an späterer Stelle im Roman explizit wird, wo die Figuren sich gegenseitig ihre Privilegien als fiktive Figuren eingestehen und diese benennen).
Dafür werden aber, zumindest in Auszügen, fiktive wissenschaftliche Traktate eingefügt (meist soziologischer Art), oder eine Figur erfindet in Selbstreflexion eine bestimmte Typologie (so z.B.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Alexander Sinowjew ist ein in Vergessenheit geratener sowjetischer Dissident, Logiker und Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Sein Hauptwerk ist der 1090-Seiten-Roman Gähnende Höhen. Das eigentlich Interessante an Gähnende Höhen ist die Tatsache, dass Sinowjew darin eine Verschränkung zweier Ausdrucksformen vornimmt, wie man sie ansonsten wohl nirgends findet: Er bedient sich einer trockenen, schmucklosen Bürokratensprache, um eine Satire über die Absurdität des Lebens in der Sowjetunion zu verfassen. Diese Kombination aus wissenschaftlicher Methode und satirischem Inhalt ist sehr ungewöhnlich. Ebenfalls interessant ist die Entstehungsgeschichte des Werks: Sinowjew schrieb es, während er - als Wissenschaftler diskreditiert - täglich mit seiner Festnahme und Ausweisung rechnete. Man merkt Gähnende Höhen an, dass es von einem Mann verfasst wurde, der unter einem großen existenziellen Druck stand. Einen Plot, eine Psychologie, eine Struktur jenseits des Wissenschaftlich-Satirischen sucht man in Gähnende Höhen vergebens. Dennoch halte ich das Buch für extrem lesenswert. Erstens wegen der spannenden und originellen Form, in der es verfasst wurde, und zweitens wegen der weitreichenden Einblicke in die Sowjetunion um das Jahr 1975 herum, die es bietet. Ein komplexes, aber belohnendes Buch.
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