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Kundenrezensionen

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am 30. Januar 2005
Die Live-CD zur genialen „Füttern Verboten"- Tour ist so authentisch, dass der Duden-Verlag sie eigentlich als Definition zu „Helge Schneider" im Lexikon unter „H" einkleben müsste. Mit Worten ist dieses Phänomen (nie war er besser - ist er eigentlich 20 oder 50?) nämlich schwerlich zu beschreiben. Da hilft einem dieses Live-Album mit unverkennbarer Musik- und Geräuschkulisse aus der Bredouille. Es finden sich erstaunliche Tondokumente wie ein Nashorn mit Schellenkranz und Abführmittel („Vorstellung der Tiere"), ein sich selbstständig machendes Echo („Liebe Gemeinde") oder brutalste Zahnarztgeräuschkulissen („Beim Zahnarzt"). Nach der vorherigen Tour mit Drummer Pete York und Bassist Jimmy Woode ist der Meister dieses Mal wieder auf sich allein gestellt. Und da zeigt Helge gleich mit der „Eröffnung in F", wie man simultan mit zahlreichen Körperteilen die ganze Band macht. Im Mittelpunkt der neuen Ideen steht dann die Welt des Zoos. Die Vorstellung der Tiere beginnt gleich mit der Kassiererin und bringt nach Problemen der Elefanten beim Verdauen von Couchgarnituren ein Wiedersehen mit Orang-Utan Klaus im Affenhaus. Der absolute Knüller im Programm ist aber das ‚Protestlied' - festhalten - „Und da stehen sie wieder in Zweierreihen vor der Pommesbude und warten auf das, was ihnen gebührt", bei dem Helge Schneider in zum-Schießen-ironischer Konstantin-Wecker-Manier mit Klavierbegleitung über seine sozialen Bedenken angesichts der Schließung der Pommesbude referiert - bevor die letzte Roulade fällt... Der ebenso knackig betitelte Song „Dein ewiges Nein geht mir auf den Sack Du Sau" untersucht - strengst argumentativ - die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau beim Putzen. Bekannte Helge-Klassiker sind frisch aufgepeppt, wie „Meisenmann", bei dem ein körperlich nicht anwesender Udo Lindenberg den Background-Gesang beisteuert, während der betröppelte Peter Maffay weggeschickt wird. Die gesamte Vorstellung findet mehrsprachig statt, von Sächsisch („Erzgebirge-Männchen Schnitzer-Blues") bis hin zu köstlichem Pseudo-Spanisch („Dolores").
Ob tiefsinnige Protestlieder, ‚Instrumentallieder mit Gesang' („Titanic") oder zahlreiche Ansprachen, das komplette Programm ist eine Helge Schneider-Galavorstellung par excellence. Großartiges Jazzklavier (absolut ernst gemeint) begleitet die aberwitzigen Texte von skurrilen Zusammenhängen. Nicht einmal eingefleischteste Schneider-Kenner können mitunter erraten, welche völlig abwegigen Wendungen Helge von einem Wort ins nächste nimmt, wenn z.B. der Meisenmann den Wurm, von dem nur noch eine Zellophanhülle existiert, in seiner Lidl-Tüte verstaut. Nur Helge Schneider kann Zusammenhänge zwischen Michael Jackson und Angela Merkel oder dem Dalai Lama und Jens Nowotny herstellen, die allesamt zu Gast sind, als Prinz Charles in Bochum seine Beerdigung vorfeiert in einer grandiosen Parodie auf Royal-Übertragungen im Fernsehen („TV-Übertragung"). Das Überraschungsmoment hat er auch auf seiner Seite, wenn er die einfachen Pointen gekonnt umschifft und statt dessen das Wort ‚Pointe' im Minutentakt neu erfindet... und wie immer wird es beinahe am Besten, wenn der Meister selbst lachen muss.
Inklusive Bonus-CD bekommen Helge-Fans satte 90 Minuten Feinkost und alle anderen 5400 Sekunden Intensivfolter geboten von einer authentischen Darstellung der Ereignisse, wie sie sich an einem kalten Oktoberabend 2004 in Dortmund zugetragen haben. Da fehlt höchstens noch die DVD, um dem zwerchfellgebeutelten Helge-Verehrern den Gnadenschuss zu geben.
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Freilich: Helge Schneiders Kunst ist nicht jedermanns Sache. Es ist ein offenes Geheimnis, dass einem die Art und Weise, wie Herr Schneider Geschichten erzählt und Musik macht, in gewisser Hinsicht liegen muss. Helge polarisiert auf seine Weise, ist hingegen jedoch nie verletzend oder peinlich in seinen Aussagen. Dann und wann gibt der gute Mann höchstens mal einen spitzfindigen Kommentar zu gesellschaftlichen Missständen ab - aber auch das macht er so charmant und/oder "blödsinnig", dass es eigentlich unmöglich ist, nicht zu lachen.

Wer nun also, so wie meine Wenigkeit, dem begnadeten Live-Performer Helge Schneider etwas abgewinnen kann, ist hier genau richtig. "Füttern verboten!" ist ein fast 90minütiger Live-Mitschnitt (ohne Studioeinstreuungen), der die ganze Spielzeit hindurch bestens unterhält. Das Programm ist bunt, abwechslungsreich, komisch und bietet ebenso musikalische Highlights, als auch hervorragend-skurril-witzige Erzählstücke. Ein bunter Abend auf höchstklassigem Unterhaltungsniveau also!
Hervorhebenswerte Programmpunkte gibt es in meinen Augen viele, deshalb belasse ich's jetzt bei ein paar wenigen, die da wären: "Zoo", "Liebe Gemeinde", "TV-Übertragung", "Meisenmann" (das ja heute schon als Klassiker gilt und auch Teil vieler aktueller Shows ist) sowie "Pommesbude" (mein Lieblingsstück hierauf - Helge feat. Reinhard Mey, köstlich!) und "Katzenoma" (wobei ich hier auch die Langversion von "Hefte raus, Klassenarbeit!" wärmstens ans Herz legen möchte). Tatsächlich ist der ganze Mitschnitt ein vielseitiger Musik-Erzähl-Klamauk nach Maß. Noch dazu ist er durch und durch authentisch geworden. Danke diesbezüglich an jenen Rezensenten, der dies so trefflich und vorzüglich in seinem Kommentar hierzu beschrieben hat (mit dem Duden-Eintrag unter "H" usf.)!
Über die Aufnahmequalität könnte ich auch nichts Schlechtes sagen - passt ebenfalls.

Tja, was bleibt noch groß zu sagen? Hier, liebe Helge-Interessierte, könnt ihr bedenkenlos zugreifen. Das hier ist mit Sicherheit einer der allerbesten Helge-Schneider-Tonträger, den es am Markt gibt. Freilich: "Guten Tach!", "Helge 100% live" (von 1998), "Hefte raus, Klassenarbeit!", "Akopalüze Nau!!!" und das letzterschienene "Live at Grugahalle" sind auch keineswegs zu verachten, besser als auf vorliegendem Werk kommt Herrn Schneiders Live-Kunst jedoch nirgendwo zur Geltung, wie ich finde. Haaaach - schön, dass es so viele gelungene Mitschnitte und Tonträgeraufzeichnungen gibt. Jede einzelne davon ist auf ihre Weise einzigartig...

Ganz klare 5 Sterne für dieses großartige, authentische und aberwitzige Live-Erlebnis der Extraklasse +++++

Danke dafür!
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am 26. Januar 2005
Die CD ist in typischer Helgequalität- überraschend, saukomisch und abwechslungsreich. 4 Sterne gibt es nur, da es bessere Liveaufnahmen vom Meister gibt. Z.Bsp. Hefte raus- Klassenarbeit!
Besonders lustig auf der CD sind die Udo Lindenberg- Imitationen, die wirklich sehr gelungen echt klingen. Eine neue Meisenmannversion ist auch zu hören (mit Udo Lindenberg und James Brown als Gaststars...Peter Maffay ist auch kurz dabei...:-))Was bei dieser Tour und somit auch bei dieser CD etwas fehlt sind die musikalischen Begleiter (Buddy und Peter bzw. Jimmy und Pete)- aber Helge schafft es natürlich auch alleine für Stimmung zu sorgen. Der Titel "Daum, Daum" ist auch noch 100mal witziger wenn man Helge dabei live erleben kann. Am schönsten (hier beachte man die tollen Sänger im Publikum) ist die Version von "Katzenoma".Aber auch "Und da stehen sie wieder vor der POMMESBUDE und warten auf das, was ihnen gebührt..." ist ein göttlicher Song.
Die BonusCD ist eigentlich nur für echte Fans empfehlenswert.Die Tracks wirken zusammenhangslos aneinandergereiht. Auch die "Garderobenaufnahmen" hätten nicht unbedingt sein müssen.
Wer Helge noch nicht mit diesem Programm live erlebt hat sollte dies auf jeden Fall tun und sich dann danach (oder auch vorher) als Ergänzung die CD kaufen.
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am 16. Juni 2014
Ein echter Helge. Die Mischung aus Text- und Musikbeiträgen stimmt. Nicht mehr aus dem Kopf zu kriegen sind die Nummern "Erzgebirge-Männchen-Schnitzer-Blues" und "Pommesbude".
Leider reicht die CD meiner Meinung nach nicht an ältere Werke wie "Es rappelt im Karton" und "Da Humm" heran.Für mich immer noch die Referenzprodukte schlechthin.
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am 22. August 2013
Nach dem enttäuschenden "Sommer, Sonne, Kaktus"-Album, hab ich mir jetzt mal wieder die alten Helge-CDs reingezogen. Damals wusste ich diese Genialität wahrscheinlich gar nicht gebührend zu schätzen.
Im Vergleich zu allen Alben denke ich mal, ist "Füttern verboten" das wohl abwechslungsreichste und insgesamt originellste und witzigste Album aller Helge-Zeiten!!! Kaum zu glauben, dass das Ganze an einem Konzertabend aufgenommen wurde. Es hört sich an, wie das Best of aller Helge-Konzerte zusammen, dabei hört man keine alten Kamellen. Alles (damals) NEU!

Für alle, die anderen zeigen wollen, warum sie Helge Schneider so gut finden/fanden: Dieses Album gibt die Rechtfertigung!
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am 1. März 2005
Einzig und alleine wegen einem Track auf der CD ist "Füttern verboten" jedem wahren Helge Fan ans Herz zu legen.
Es handel sich hierbei um Track 9 "TV-Übertragung", der auch im Preview hier auf der Seite z.T. angehört werden kann.
Helge nimmt hier die Übertragungen von Adelshochzeiten etc. auf die Schippe, in dem er den Kommentar des bekannten Adels-Experten Rolf Seelmann-Eggebert persifliert und den ganzen Ablauf der Veranstaltung in seiner gewohnten Art genialistisch in totalen Nonsense abgleiten lässt.
Nur soviel sei verraten - es handelt sich um die Beerdigung von Prinz Charles, die er vorfeiert, um selbst anwesend sein zu können.
Ich habe so gut wie alle Alben von Helge Schneider und ihn mehrmals live gesehen, aber ich kann mich nicht erinnern, jemals solche Tränen gelacht zu haben, wie gestern abend, als ich die CD zum ersten mal gehört habe.
In jedem Fall diesen Track probehören!
Bio
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am 19. Juli 2013
Zu Helge braucht man gar nicht viele Worte verlieren...die einen lieben ihn (ich), die anderen eben nicht (meine Frau). ;o)
Für mich ist und bleibt er Kult.
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am 24. Juni 2013
sehr schöne Live-CD, äusserst amüsant - wie immer! Der neue Favorit ist aber mit Sicherheit "Liebe Gemeinde"! Helge Schneider, der große Tonkünstler!
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am 15. Mai 2005
Helge Schneider ist einer der ganz wenigen deutschsprachigen Humorschaffenden, die überhaupt lustig sind, und das auch noch über einen längeren Zeitraum als eine Saison beim Quatsch-Comedy-Club. In den 70ern und 80ern spielte er in diversen Bands und machte sich erst am Ende der 80er selbständig, mit einer Jazzplatte zunächst, dann, ganz wie Otto fünfzehn Jahre vorher, mit einer Verschiebung in Richtung Ansagen.
Dutzende Alben, diverse Bands, Bücher, Filme und sogar Wusicals später steht er wiederum solo auf der Bühne, abgesehen von seinem Teebringer, und zeigt spielerisch, was er alles kann. Und das ist nicht wenig. Interessant dabei ist, dass zwischen dem Auftritt in Hannover und dem in Dortmund, der auf der vorliegenden CD (limitiert auch Doppel-CD) festgehalten wurde, ein ganzer Monat liegt, man im Prinzip dieselben Programmelemente hat - aber dennoch weitgehend Neues geboten bekommt, weil die Programmelemente zumeist improvisiert gefüllt werden und sich offenbar selbständig weiterentwickeln.
Zur Einstimmung präsentiert er seinen großen Instrumentefundus, singt dann Lieder am Klavier, erzählt Geschichten, kommentiert eine Hochzeit der Royals, die immer mehr zur Beerdigung wird, parodiert seine Kollegen Maffay, Lindenberg und Degenhardt und füllt damit ohne Durchhänger mehr als zwei Stunden. Und die verbringt man selber damit, sich das Zwerchfell zu halten. Der Mann spricht, wie er musiziert: assoziativ, er ist halt Jazzer. Wenn man nicht von Natur aus ähnlich tickt wie er, kann man mit seinen Gedanken nicht schritthalten und muß ihn zwangsweise "doof" finden. Letztlich gehört aber ein gewisses Maß an Intellekt und Allgemeinbildung dazu, Schneiders Humor nachvollziehen und teilen zu können; zum reinen Schenkelklopfer reicht er nicht.
Auch wichtig ist, dass gerade fünf seiner Kommissar-Schneider-Bücher zu einem zusammengefasst wurden sowie vier seiner Filme ("Johnny Flash" fehlt leider) als DVD-Box erhältlich sind.
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am 22. Dezember 2004
Ich kann noch kein wirkliches Urteil über die CD abgeben,
da ich sie noch nicht gehört habe, aber dafür das zughörige Live Programm gesehen habe.
Das Opening war schon klasse Helge fuhr mit nem Motorrad auf die Bühne damit (wie er es sagte) ein wenig romantisch wirkt.
Der Meisenmann war auch dabei in einer 10min Fassung, die ein wenig störte vor der Pause, besonders wenn man auf's Klo muß. Der Tee Butler war wieder dabei, genau wie beim Berlin Live Album. Und ganz aussergewöhnlich (wie alles) der Song:
Und da steh'n sie weider in 2er reihen vor der Pommesbude. Tja und er ist mit seinem Stabpferd auf der Bühne rumgeritten.
Es wartet also der ganz normale Helge Wahnsinn und für Fan's sowieso Pflicht. Das war schonmal ein kleiner Vorbericht, an mehr kann ich mich wohl wieder nur Erinnern wenn ich die CD hören werde
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