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am 25. Juli 2006
Von allen Büchern die Fredmund Malik im Laufe der Jahre geschrieben hat, ist dieses sicherlich das wichtigste.

Maliks Ausgangsthese ist es, dass der Beruf des Managers nirgendwo gelehrt wird, sondern jede Person jederzeit in die Situation kommen kann, einen Prozess oder eine Organisationseinheit managen zu müssen. Neben Talent benötigt sie hierbei vor allem einen Werkzeugkasten für die Vorgehensweise.

Die sechs Grundregeln der Führung bestehen laut Malik aus der Resultatorientierung, der Bewertung des Beitrages zum Ganzen (aus dem dann ein sinnvoller Ressourcenaufwand abzuleiten ist), der Konzentration auf weniges, der Nutzung von Stärken (und nicht der Ausmerzung von Schwächen), dem Aufbau von Vertrauen und einem positiven Denken.

Aus diesen leitet Malik dann im dritten Teil die fünf Kernaufgaben seines Ansatzes der wirksamen Führung ab: Zieldefinition, Organisation, Entscheidung, Kontrolle und Mitarbeiterentwicklung.

Im vierten Teil des Buches erläutert Malik ein Set von sieben Werkzeugen, mit denen die Führungsaufgaben umgesetzt werden können: Sitzungen, Berichte, Job Design und Assignment Control, Persönliche Arbeitsmethodik, Budgetierung, Leistungsbeurteilung und systematische Müllabfuhr.

Sicher - es gibt brilliantere Werke in der Welt der Führungs- und Managementliteratur, vor allem von Peter Drucker, in dessen Tradition sich Malik sieht. Aber - als ungemein klar strukturiertes Kompendium, ist es sicher das Standartwerk von Malik.
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am 23. August 2003
"Arbeit macht keine Freude; Ergebnisse machen Freude, aber nur gelegentlich."
Will ich einen Chef haben, der so denkt? Will ich selbst so sein? Nein danke! Im Gegensatz zu Herrn Malik glaube ich, daß ebenso aus Freude und Begeisterung gute Leistung entstehen kann, wie auch ein erreichtes Ergebnis zu Freude führen kann. Leider sieht Herr Malik nur die eine Seite der Medaille und watscht die andere mit pauschaler Arroganz ab. Ingenieure sind "moderne Analphabeten", die "weder gut schreiben noch gut lesen" können; junge Manager sind "unerfahren" und haben "nicht die geringste Ahnung"; einen Werbespot zu erfinden, "begeistert nur diejenigen, die es noch nie gemacht haben."
Dabei hat Herr Malik mit vielem recht. Er schöpft aus großer Erfahrung und ist sich nicht zu stolz zuzugeben, daß er aus eigenen Fehlern gelernt hat. Sein Ziel ist der absolut erfolgsorientierte, professionelle Manager, der jedoch niemals die Menschlichkeit vergißt.
Das Buch wird diejenigen begeistern, die wie Herr Malik sind: rational, objektiv, nüchtern; mehr an Dingen als an Menschen orientiert; Nützlichkeit geht vor Phantasie, Wahrheit vor Dichtung. Herr Malik zieht Schlüsse aus seinen Erfahrungen und versucht, daraus Prinzipien, Richtlinien und Gesetze zu formulieren. Am liebsten wären ihm Manager, die genauso sind wie er. Den anderen - die Träumer, die Phantasten, die Intuitiven, die Erfinder, die Harmoniesuchenden, die Spekulativen - läßt er größzügig ihre Reservate, aber bitte, Manager sollen sie nicht werden!
Das Buch ist so aufgebaut, wie es Herrn Malik entspricht: klar gegliedert in vier Teile, diese wieder in fünf bis sieben Kapitel unterteilt und jedes Kapitel in Abschnitte, deren Unterabschnitte er durchnumeriert. Rational, objektiv, nüchtern; langweilig.
Leider hat Herr Malik einige Marotten, die die Lektüre erschweren. Sein Text wimmelt von Floskeln wie "de facto", "selbstverständlich", "allgemein bekannt". Seine Lieblingsphrase ist "Erstens ... Zweitens ... Drittens" - sie kommt in jedem Abschnitt vor. Spätestens beim dritten Mal nervt das. Die Rechtschreibung wechselt hin und her zwischen bewährter und neuer Schreibweise: "aufgrund" (bewährte RS) steht neben "mithilfe" (neue RS), "zusammenzukommen" neben "zusammen zu fassen", zwischen "Potential" und "Potenzial" kann er sich nicht recht entscheiden, und "weiss" ist in beiden Rechtschreibungen falsch.
Besonders ärgerlich sind die zahlreichen Wörter, die er kursiv schreibt, um sie zu betonen. Damit mißachtet er seine Leser vollends. In den meisten Fällen ist die Hervorhebung unnötig; die wenigen sinnvollen Stellen gehen in der Fülle der Betonungen unter.
Mein Fazit: trotz vieler richtiger und wichtiger Punkte ist mir Herr Malik zu einseitig; trotz klarer und kraftvoller Sprache wird die Lektüre wegen der Marotten zur Qual.
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am 17. Juli 2015
Das größte Problem an dem Buch ist für mich, dass es so unkonkret ist.

Es wird z.B. darauf verwiesen, dass es wichtig ist, Termine im Auge zu behalten. Das wusste ich vorher schon. Was genau dazu führt, dass es in der Praxis so schwierig ist, wird kaum thematisiert, was man dagegen tun kann, gar nicht.

Für mich persönlich passen Sprache und Inhalt nicht gut zusammen. Viele der Sachaussagen passen die die moderne Denkwelt von Selbstorganisation, Agilität etc. Die verwendete Sprache zischelt zumindest mir ständig "Command & Control" ins Ohr. Daher vermute ich, dass jeder das aus dem Buch herausliest, was er gerne hören möchte.
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am 13. Juni 2000
Der größte Vorzug des Buches ist, daß es einmal klar macht, daß ordentliches Management einen klaren Fokus hat. Nicht alles, was sich Manager nennt, ist auch einer. Man muß kein Spezialist sein, von einer Sache überwältigend viel verstehen um erfolgreich zu sein, aber man muß ein guter Manager sein, denn dies ist wesentlich. Kriterium ist die "Wirksamkeit" der Leitung und dafür gibt es gute Grundsätze, eine klare Aufgabenstellung und solides Handwerkszeug. Dies muß man beherrschen, um auf Dauer erfolgreich zu sein. Das Buch ist eine Wohltat, angesichts der Eintagsmoden und all dem Unsinn, der einem gerade im Management immer das Manna vom Himmel verspricht und morgen schon Schnee von gestern ist. Das Buch bietet keine fundamental neuen Ansichten, aber es räumt mit vielen Pseudo-Versprechungen und naiven Erwartungen auf. In einer Neuauflage täte der Autor gut daran, die Zusammenfassung zu überarbeiten. Bis dahin kann ich ersatzweise nur empfehlen, zum Schluß nochmal die Einführung zu lesen um zu einer Gesamtschau des Vorgebrachten zu kommen.
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am 2. Januar 2008
Maliks Buch bietet viele wertvolle Gedanken zu beispielsweise: Managementmoden, der Bedeutung von Vertrauen, dem Vorbereiten und Durchführen von Besprechungen, dem Nachverfolgen von Maßnahmen, dem Thema Selbstorganisation sowie der Erkenntnis, dass man sich auf das Nutzen von Stärken statt auf das Beseitigen von Schwächen konzentrieren soll. Auch die Erkenntnis, dass es keine vollkommenen Organisationen gibt oder dass es oft bedeutender ist, die richtige Frage zu stellen, als eine passende Antwort auf eine unpassende Frage zu finden, ist sicher richtig. Aber all dies ist auch Gegenstand guter Management-Ausbildung, von der Malik insbesondere gegen Ende seines Buches erklärt, dass sie weder in betriebswirtschaftlichen Studiengängen noch in MBA-Programmen zu finden sei.

Die Absolutheit seiner Aussagen ist es schließlich, die mich für dieses Buch zu einem eher schlechten Gesamturteil kommen lässt, nicht weil die Aussagen grundlegend falsch wären, sondern weil Malik sie mit oberflächlicher Logik meist einseitig und unreflektiert abgibt. Verweise auf "jahrelange Erfahrung" und "tausende von Gesprächen mit Top-Managern" mögen beeindrucken, lassen unterm Strich jedoch argumentative Hilflosigkeit durchscheinen. Eine allgemeingültige Erkenntnis (so sie es denn ist) will erarbeitet und nicht nur behauptet sein.

Hinzu kommen unzählige Wiederholungen. Durch Wiederholung einer Behauptung gewinnt keine Aussage an Belegbarkeit. Malik geht wortreich großzügig mit der Zeit des Lesers um und möchte ihn gleichzeitig mit diesem Buch zum effektiven Manager ausbilden. In diesem Sinne hätten die gebotenen Inhalte sicher auch auf knappen 80 Seiten Platz gefunden und dann als Beleg für gutes Zeitmanagement gestanden - bei Malik UND beim Leser.

Besonders enttäuschend finde ich, dass Malik eine Definition des Kernbegriffs Management schuldig bleibt. Nach einer unendlich erscheinenden Hinführung zum Thema setzt er ihn stillschweigend mit Führung gleich, bevor er ihn am Ende des Buches ebenso stillschweigend wieder aufgreift. Dabei bleiben wichtige Elemente des Begriffs auf der Strecke, und dies, obwohl schon ein kleiner Blick in ein Herkunftswörterbuch genügend Ansätze für eine umfassende Definition oder zumindest für eine freie Übersetzung des Begriffs (zum Beispiel mit "Systemhandhabung") geboten hätte.

In diesem Zusammenhang ist auch eine weitreichende Unschärfe von Begriffen zu bemängeln. Beispielhaft ist das folgende vermeintlich mögliche Loslösen des Ausdrucks vom Inhalt: "Den Ausdruck Unternehmenskultur habe ich nie für besonders nützlich gehalten, was er bezeichnet hingegen schon." (S.77) Solche Unschärfen treten an vielen Textstellen auf. So unterscheidet Malik inhaltlich auch nur bedingt zwischen Sachbearbeitern und Managern, denn beide sind bei ihm zum Tun verpflichtet. Nicht berücksichtigt wird, dass ein Manager den Überblick und sein Koordinationsvermögen verliert, wenn er sich tatsächlich in die Ebene des Tuns begibt. Hier merkt der Leser, dass Malik Hinweise für eine Praxis geben will, in der er sich selbst nie befunden hat. Seine eigene vehemente Kritik gegen alle anderen (aus seiner Sicht praxisfernen) Lehren zieht sich nicht nur durch die gesamten 388 Textseiten dieses Buches, sondern trifft damit letztlich ihn selbst.
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am 19. September 2013
Hallo erst mal :-)

Warum habe ich mir das Buch gekauft? Um mehr Informationen über die Thematik zu erhalten.

Bei der Bundesmarine war ich Ausbilder und hatte auch schon unterrichtet in Firmen.
Nun bin ich in eine neue Position gerutscht die mich etwas mehr fordert und ich sah das mein Wissen etwas frischen Wind benötigen könnte.
Gut wenn man selbst merkt das etwas mehr Wissen einem helfen könnte und sicher nicht schadet.

Also ging ich auf die Suche nach Fachbüchern und anderen Informationsquellen.
Dieses Buch erschien mir geeignet und ich habe es erworben, auch als Hörbuch.
Höre ich nun ständig im KFZ auf dem Weg zur Arbeit und zurück.

Gleich zu Anfang wurde meine Ansicht über Mannagement umgekrempelt und ich bekam eine ganz neue Sichtweise dir mir persönlich sehr entgegen kam. Was für mich sehr hilfreich war, war die Sichtweise das auch von UNTEN gemannagt werden kann.
Man also auch von unten seinen Chef mannagen könnte. Sehr hilfreich in meiner Situation da hier Handlungsbedarf bestand.

Nicht das ich den Chef lenken müsste oder ihn steuern. Es war halt keine gutes Klima zwischen uns wegen Missverständnissen ect.. ect...
Kurz um es ist nun einige Monate her und ich kann nun sagen das es sehr hilfreich war zu wissen das duch ändern meines Verhaltens etwas bewegt werden kann. Ich dachte zuerst "Das funktioniert nie!"
Nun kann ich sagen: "Es funktioniert doch :-)"

Nicht das sich nun die Ganze Welt geändert hätte, aber es hat sich in einigen Monaten soweit geändert das meine Zusammenarbeit mit dem Chef sich deutlich verbessert hat. Nun sieht er mich aus einem anderen Blickwinkel.
Zusätzlich zu dem Buch hatte ich mir noch andere Quellen im Internet aufgetan wo ich zu dem Thema zusätzliche Infos bekam.
Beispiel: perspektive-blau ect...

Das Buch von Malik brachte erst meine Gedanken dort hin wo sie jetzt sind.
Ich weis nun das in beide Richtungen geführt werden kann. Nach unten und nach oben. Vor allem wie sowas abläuft und steuerbar ist.
Gerade bei der Zusammenarbeit mit unserer Monatge und dem Werk, als auch mit Architekten hat er mir viel gebracht.
Das Buch zeigte mir Wege auf die ich dann nutzen konnte um meine Arbeit und Zusammenarbeit mit Anderen zu verbessern.

Auch habe ich einige Dinge abgestellt die mir "WICHTIG" erschienen und mich nur unnötig ausgebremst haben.
1. Ich kümmere mich nun nicht um jede Kleinikeit und delegiere mehr
2. Gebe ich präzisere Anweisungen und mache genau klar was ich erwarte
3. Zeige ich es wenn mir die Arbeitsresultate gefallen oder misfallen, aber in einem Rahmen der angemessen ist.
4. Plane ich Termine anders
5. lasse mir nicht jede Arbeit aufdrücken wenn sie nicht in mein Aufgabengebiet fällt
6. Konzentriere mich nun mehr auf das Wichtige
7. Mein Telefonverhalten hat sich deutlich geändert
8. Mache ich mir viel öfter Gedanken wie ich am Besten zum Ziel komme und was richtig wäre.
9. Bearbeite weniger Projekte auf einmal, nehme mir für einen Tag bestimmte Dinge vor die ich erledigen möchte und hüpfe nicht ständig von Projekt zu Projekt.

Das sind einige Beispiele die mir gerade so eingefallen sind.

Meine Arbeitsweise hat sich nun mehr und mehr geändert. Manchen ist es aufgefallen, gesagt hat bisher niemand was ;-).
Für mich ist der Tag entspannter geworden, weniger Stress und mehr strukturiertes Arbeiten.
Zuvor hatte ich viel getan und war ständig in Aktion, hatte aber nicht mehr bearbeitet oder erledigt als jetzt.
Es stimmt das heftiges Treiben und viel Aktion nicht automatich bedeutet das man auch viel erledigt bekommt.

Jetzt arbeite ich strukturierter, ruhiger und besonnener und erledige das Gleiche wenn nicht sogar mehr als vorher.
Habe dabei aber deutlich weniger Stress. Kann nachts besser schlafen und bin ausgeruhter.

Wer das Buch liest oder als Hörbuch hört kann für sich bestimmt einigen Nutzen daraus ziehen.
Es genügt nicht es zu Lesen oder zu Hören, mann muß für sich erkennen was passt, sich seine Gedanken machen und dann das Wissen anwenden. Man muss verstehen was auf die eigene Situation anzuwenden ist und was weniger nützlich ist.
Wie oben schon erwähnt brachte mir das Wissen das man auch von unten führen kann bisher den meisten Nutzen.

Damit beschäftigte ich mich dann ausführlicher und zog noch andere Quellen zu Rate und handelte. Ohne zu Handeln nützt alles Wissen nichts. Mann muss es auch umsetzen und anwenden.
Alles auf einmal kann man nicht anpacken oder ändern. Auch wird man duch das Lesen des Buches nicht über nacht der Mannager.
Jedes Buch ist nur so gut wie den Nutzen den man daraus zieht.

Fazit:
Für mich hat sich der Kauf sehr gelohnt.
Es hat einige Sichtweisen die ich hatte verändert und meine Arbeitsweise verbessert.
Mir fallen nun einige Dinge leichter und ich habe ein Basiswissen erhalten das ich nun im Bedarfsfall abrufen und noch ergänzen kann. Daher habe ich das Buch auch schon anderen Personen empfohlen.

Wer Organisieren muss, Mitarbeiter anleiten und einteilen, Materialien dispositioniern und Projekte leiten, der sollte sich das Buch mal durchlesen.
Mir hat es viel gebracht.
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am 7. Mai 2007
Auf den vier CDs werden die Essenzen des Buches FÜHREN LEISTEN LEBEN noch einmal erläutert.

Es geht dabei um

DIE GRUNDSÄTZE (es kommt auf die Resultate an; darauf, einen Beitrag zum Ganzen zu leisten; sich auf Weniges, aber Wesentliches zu konzentrieren; bereits vorhandene Stärken zu nutzen; auf gegenseitiges Vertrauen sowie darauf, positiv oder konstruktiv zu denken),

DIE AUFGABEN (für Ziele sorgen, organisieren, entscheiden, kontrollieren sowie Menschen entwickeln und fördern) und

DIE WERKZEUGE (die Sitzung, der Bericht, Job Design und Assignment Control, persönliche Arbeitsmethodik, Budget und Budgetisierung, Leistungsbeurteilung und systematische Müllabfuhr)

WIRKSAMER FÜHRUNG.

Ansprechende Verpackung mit niveauvollem Inhalt
--> Ermuntert zum HÖREN DENKEN UMSETZEN :-) !

Dr. med. Ralph Müller
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am 5. August 2002
Der Autor stellt in leicht verständlicher Weise dar, daß Management ein erlernbarer Beruf und keine "höhere Weihe" ist. Er verwendet als Maß für die Qualität des Managements die erzielten Resultate und verzichtet sowohl auf komplexe Metriken als auch auf momentan moderne "esoterische" oder "psychologisch abgehobene" Methoden.
Zur Erreichung guter Resultate werden in gut strukturierter Form die Grundsätze, Aufgaben und Werkzeuge von wirksamer Führung beschrieben.
Der Inhalt hätte auch kürzer dargestellt werden können. Das fällt aber aufgrund der leichten Lesbarkeit nicht sehr ins Gewicht.
Die arbeits- und ergebnisorientierte Betrachtung und die Beschreibung konkreter Werkzeuge hat mir praktisch weitergeholfen und mich wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt.
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am 14. Mai 2007
... die anderen haben alle keine Ahnung, scheint das Motto von F. Malik zu sein. Leider ohne je konkreter zu werden watscht er pausenlos Seminare, Publikationen und schlicht die meisten Manager für ihre Unfähigkeit zu führen ab. Kommt gut an, doch welcher Manager wird sich in dieser inhomogenen Gruppe schon selbst angesprochen fühlen.

Malik spricht sicher aus langer Erfahrung, doch brechen seine Empfehlungen, besonders im Kapitel der Managementwerkzeuge, zu früh ab, um konkrete Hilfestellung zu geben. Zeitmanagement total wichtig, aber wie? Delegieren total wichtig, aber wie? Überhaupt führt er viele Aspekte als die "Wichtigsten" an, anstatt sich, wie er selbst als Managementregel Nr. 1 postuliert, zu konzentrieren. "Motivation" mag er nicht, soviel steht fest. Denn gute Ergebnisse motivieren. Dieses Argument zieht er jedenfalls durch. Ein weiteres Argument, dass Managementtraining individuell sein muss, nicht in Gruppenseminaren trainiert werden soll, klingt plausibel. Warum schreibt er dann aber ein Buch in der mittlerweile 8. Auflage?

Das Buch hat aber auch seine Stärken. Es liest sich gut und es lenkt den Manager auf das Wesentliche. Es zieht (wie der Titel verheißt) Parallelen zum täglichen Leben, z.B. zum Sport und zur klassischen Musik. Malik fordert mindestens einmal pro Seite Ergebnis- statt Inputorientierung ein und weiß, dass Personalführung ein Filtern und Fördern von Stärken ist, nicht das Ausmerzen von Schwächen. Malik führt einen auf die seiner Meinung nach richtige Spur. Den Rest muss man sich (zur Not mittels Seminaren oder besser anhand der Realität ...) selbst erarbeiten.

Leicht angestaubt wirken seine Ausführen zur guten/schlechten Sekretärin. Eine 9. Auflage könnte sich dieses Kapitels getrost entledigen.
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am 16. Juni 2011
Wer noch nie ein Buch von Peter F. Drucker in der Hand hatte mag sich über die Lektüre freuen und denken: wow, das ist aber kreativ und "quer gedacht"! Anders jedoch, wer die Klassiker von Peter F. Drucker im Original gelesen hat, insbesondere "Management for Results" und "The Effective Executive". Denn, so die Überraschung, kaum ein Gedanke von Malik ist wirklich neu (!). Neu ist, dass eine klare Sprache von Drucker zu einer unklaren Sprache von Malik wird.

Das Ganze soll nicht bedeuten, dass die "Drucker-im-Malik-Schlauch" Ideen an sich nicht gut wären, ganz im Gegenteil (!). Nur ist halt das "klare" Original der "unklaren" Paraphrase meilenweit überlegen. Peter F. Drucker Bücher gibt es auch auf Deutsch, in brauchbaren Übersetzungen.
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