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Funny Games
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"Bitte wiederholen"
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Produktinformation
- Seitenverhältnis : 16:9 - 1.77:1, 16:9 - 1.78:1
- Auslaufartikel (Produktion durch Hersteller eingestellt) : Nein
- Alterseinstufung : Freigegeben ab 18 Jahren
- Verpackungsabmessungen : 19 x 13.6 x 1.6 cm; 81 Gramm
- Herstellerreferenz : 2230
- Medienformat : Dolby, DTS, PAL, Surround-Sound
- Laufzeit : 1 Stunde und 44 Minuten
- Erscheinungstermin : 16. November 2005
- Darsteller : Susanne Lothar, Ulrich Mühe, Frank Giering, Arno Frisch, Stefan Clapczynski
- Sprache, : Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS)
- Studio : Concorde Video
- ASIN : B000B9WFYE
- Anzahl Disks : 1
-
Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 70,220 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
- Nr. 6,007 in Horror (DVD & Blu-ray)
- Nr. 13,476 in Krimi (DVD & Blu-ray)
- Nr. 15,180 in Thriller (DVD & Blu-ray)
- Kundenrezensionen:
Rezensionen
Kurzbeschreibung
Urlaubsbeginn. Anna, Georg und ihr Sohn Schorschi fahren in ihr idyllisch gelegenes Ferienhaus am See. Während Vater und Sohn schon mal das Segelboot auftakeln, bereitet Anna das Abendessen vor. Plötzlich wird die Idylle durch Peter und Paul gestört. Die beiden so wohlerzogen wirkenden jungen Männer geben bald zu verstehen, dass sie es auf das Leben der Familie abgesehen haben. Es beginnt ein tödliches Spiel.
Movieman.de
Michael Haneke hat einen ungewöhnlichen Film erschaffen, der seine Spannung nur langsam aufbaut. Dabei präsentiert er eine stilistische Vision, die den Film umso interessanter gestaltet, da er oftmals auf lange, sich elaboriert erstreckende Einstellungen zurückgreift. Bemerkenswert auch der Anfang, der das Familienauto zeigt und mit klassischer Musik unterlegt ist. Wenn man die Familie im Auto dann jedoch sieht, ertönt Metal-Musik der härtesten Sorte. Und das weist den Weg für diesen Film, der an die Nieren geht. Er beginnt als scheinbar ganz normaler Film, doch die Gewalt zieht schlagartig und beklemmend ein. Der Zuschauer wird dabei nicht zum Voyeur, der sich an den Gewaltakten delektiert, sondern ist bestürzt ob der Kälte des Dargestellten. Michael Haneke präsentiert eine Studie über die Sinnlosigkeit, die scheinbare Banalität der Gewalt — und er spielt mit Konventionen, etwa, wenn Paul die Wette vorschlägt und sich plötzlich direkt an den Zuschauer wendet, ihn fragend anblickt und wissen will, ob dieser glaube, die Familie würde die Nacht überleben. Fazit: Genialer Film, verstörend, provokant, kontrovers.
Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch nicht unbedingt auf der Höhe, aber ein hochinteressanter Film. Die Extras sind zwar spärlich, aber sehr sinnig.
Bild: Die Vorlage ist nicht mehr unbedingt die Beste. Das sieht man sehr gut an einigen immer wieder auftretenden Kratzern (00:09:08). Bei eben dieser Einstellung, dem Gesicht des Jungen, erkennt man auch gut, wie weich das Bild ist. Die Schärfewerte sind nie angenehm und bleiben unter dem Durchschnitt. Hier hätte definitiv mehr drin sein müssen. Die Kanten sind recht sauber, was einem Schärfefilter zu verdanken zu sein scheint, beachtet man die immer wieder leicht auftretenden Doppelkonturen (00:35:38). Der zweite Knackpunkt der DVD ist der Kontrast, der nicht allzu gut ist. Bei hellen Szenen überstrahlt er gerne (00:18:57), während er bei den doch recht häufig vorhandenen dunklen Szenen Einzelheiten und Details ganz und gar verschwinden lässt. Das sorgt zwar für einigermaßen Wirkung - bleibt das Geschehen doch diffus -, allerdings hat man nicht den Eindruck, dies entspreche der Intention des Regisseurs. Rauschen ist vorhanden (00:25:20), aber noch erträglich. Die Farben wirken sehr natürlich und kalt, was dem ganzen Film einen dokumentarischen Charakter verleiht.
Ton: Warum man sich noch die Mühe einer DTS-Spur gemacht hat, ist ob des Films nicht ganz nachzuvollziehen. Er ist sicherlich kein Streifen, der die Vorzüge von Surroundsound präsentieren könnte. Die Dialoge sind insgesamt recht centerlastig und was Effekte und Geräusche zur Vermittlung von Atmosphäre angeht, so sind diese zwar gegeben, allerdings nicht so fulminant, wie man es bei der einen oder anderen Szene erwarten könnte. Stattdessen bleibt das Geschehen zumeist frontlastig, wobei hier auch hauptsächlich die Dialoge von profitieren. Aber selbst bei diesen hätte man sich etwas mehr direktionale Wirkung erwünscht.
Extras: Neben Pressezitaten, die nicht wirklich interessant sind, gibt es nur noch ein Interview mit dem Regisseur, das auf Französisch geführt wurde und deutsche Untertitel besitzt. Michael Haneke spricht dabei über die Hintergründe des Films und seine Beweggründe ihn zu machen, so etwa auch die Wirkung von Gewalt im Film und in der Realität. --movieman.de
VideoMarkt
Georg und Anna wollen gemeinsam mit Sohn Georgie ihren Urlaub in einem Ferienhaus am See verbringen. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft wird die traute Idylle durch zwei in Weiß gewandete Männer namens Peter und Paul empfindlich gestört. Die beiden halten sich nicht lange mit Nebensächlichkeiten auf und geben der Familie sehr schnell zu verstehen, daß sie es auf das Leben der hilflosen Menschen abgesehen haben. Ihre Opfer sollen zunächst auf äußerst sadistische Weise mit "komischen Spielen" gefoltert werden.
Video.de
Wie bei "Bennys Video" präsentiert Österreichs Regie-Enfant-Terrible Michael Haneke auch mit diesem verstörenden Horror-Thriller ein kompromißloses, erschreckendes Gewaltszenario. Doch bei Haneke finden Mord und Totschlag nicht vor laufenden Kameras statt, sondern in der Phantasie des Zuschauers. "Funny Games" - mit den Theatergrößen Susanne Lothar und Ulrich Mühe exquisit besetzt - will denn auch nicht unterhalten, sondern vielmehr provozieren, zum Nachdenken zwingen und allzu oft auch belehren. Für Diskussionsstoff wird diese kontroverse Filmlektion auf jeden Fall sorgen.
Blickpunkt: Film
Zwei junge Männerfoltern eine dreiköpfige Familie auf ihrem Urlaub an einem See mit "komischen Spielen". Kontrovs diskutierte Auseinandersetzung zum Thema Gewalt und fortschreitender Verrohung der Sehgewohnheiten.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kontrovs diskutierte Auseinandersetzung zum Thema Gewalt und fortschreitender Verrohung der Sehgewohnheiten.
Rezension
Michael Haneke thematisiert in seinen Film meist Gewalt und "Funny Games" ist sicherlich der am häufigsten genannte Film, wenn der Name des Regisseurs fällt.
Eine wohlhabende Kleinfamilie (Vater, Mutter, Sohn) fährt zu ihrem Ferienhaus am See, um einige schöne Tage zu verbringen. Die Nachbarn haben unbekannte Gäste, die kurz darauf vorbeischauen, um ein paar Eier zu borgen. Doch kurz darauf bröckelt die Fassade: Die beiden sind psychopathische Gewalttäter, welche die Familie gefangen nehmen und sadistische Spiele mit ihnen spielen...
"Funny Games" ist als nüchterne Gewaltstudie gedacht und will nicht unterhalten. Stattdessen folgt der Film den Spielen der Kidnapper, welche für die Familie aber alles andere als funny sind. Bei Gewalt wird nur selten draufgehalten, oft auch weggeblendet, damit "Funny Games" nicht als Gewaltunterhaltung missverstanden wird, was schon mal ein sehr löbliches Unterfangen ist.
So ist es die Hauptintention von "Funny Games" die Funktionsweise von Mediengewalt aufzuzeigen. Die Killer reden mit dem Publikum, verweigern sich konsequent jedem Motiv, machen sich sogar lustig über jedweden Erklärungsversuch. Selbst die Frage nach traditionellen Gut-Böse-Schemata wird gestellt: Der Zuschauer identifiziert sich mit den Opfern, aber will er nicht auch die Gewalttäter sehen, weil es sonst keine Handlung/Unterhaltung gäbe? Besonders bekannt ist natürlich die Fernbedienungsszene gegen Ende, die durchaus wirkt, aber landläufig doch etwas überwertet wird.
Leider kann "Funny Games" aber nicht komplett überzeugen, denn er ist einfach zu unkonkret. Es mag ja ein Kunstkniff des Regisseurs sein komplett auf eine Stellungnahme zu verzichten, doch daran strauchelt "Funny Games": Das bloße Aufzeigen wie Mediengewalt funktioniert an drei, vier Stellen ist einfach zu wenig. Zu dem Thema, ob Mediengewalt gut oder schlecht ist, Einfluss hat oder keinen, fehlt "Funny Games" jedwede Position, wodurch der unkonkret wirkt und einen auch etwas kalt lässt. Zudem sind viele Andeutungen auch zweifelhaft: Einer der Kidnapper meint, der Zuschauer wolle die Chose doch zuende sehen. Doch will man das wirklich? Schließlich handelt es sich hier nicht um Gewalt in einem Thriller- oder Horrorkontext, wo es schlicht Stilmittel des Genres ist und ein Happy End meist garantiert.
Zum anderen wirken viele Stilmittel etwas zu gewollt: Wenn "Funny Games" Befreiungsversuche in minutenlangen Einstellungen bebildert, mag das anfangs ja noch eine interessante Idee sein - doch spätestens bei der dritten Szene dieser Art wirkt es ideenlos. Außerdem verlässt sich der Film arg auf ausgetretene Klischees, vom leeren Handyakku bis zu der Tatsache, dass eine flüchtende Person grundsätzlich das falsche Auto anhält.
Darstellerisch funktioniert Hanekes Projekt dann doch, sowohl die Familie als auch die Gewalttäter sehen wie Leute von nebenan aus, spielen recht realistisch, sodass durchaus der Eindruck entsteht, es könne überall passieren.
"Funny Games" mag die Funktionsweise von Mediengewalt an mehreren Stellen aufzeigen und durchaus zu Diskussionen anregen, aber mich persönlich lässt der Film weitestgehend kalt. Vielleicht kann man an diese Art Film nur sehr subjektiv herangehen, doch mir war "Funny Games" zu unkonkret und zu wirkungsarm, um als wirklich große Gewaltstudie durchzugehen.
--- Nils Bothmann (McClane) -- OFDb.de
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Kundenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
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Wie sind die beiden eigentlich zu Ferienhaus und Boot gekommen, wenn sie nicht mal in der Lage sind, diese beiden Milchbübchen in den Griff zu bekommen? Ulrich Mühe jammerlappt sich durch den Plot, dass es kaum zu ertragen ist, mein Lieblingsdialog (als die beiden Buben das Haus vorübergehend verlassen haben und das Handy wieder funktioniert):
Anna: "Wie ist die Nummer der Polizei?"
Georg: "Weiss ich doch nicht!"
Wer um himmelswillen denkt sich dermassen dämliche Dialoge aus? Und auf die naheliegende Idee, einfach mal IRGENDJEMANDEN anzurufen, kommt keiner von unseren Helden. Da scheint es den beiden die bessere Wahl, nicht zusammenzubleiben und Anna aufs Geratewohl in die Nacht zu schicken. Kommt ja sicher gleich eine Polizeistreife samt Ambulanz und Pizza-Service ums Eck gefahren.
Ohnehin sinkt die Spannung ab dem Mittelteil rapide, da schnell klar wird, dass die beiden sich nicht befreien werden sondern im Gegenteil darum betteln (Fremdscham pur!), endlich getötet zu werden. Und statt sich nach Kräften zu wehren, hält Anna lieber brav still, um sich die Beine fesseln zu lassen???
Die beiden Knaben sind 5 Minuten im Haus und kennen sich nach einem kurzem Rundumblick im Eingangsbereich scheinbar besser im Haus aus als die langjährigen Eigentümer, die selbst nach mehreren Gängen in die direkt ans Wohnzimmer angrenzende Küche nicht in der Lage sind, sich zu bewaffnen. Und auch die Golftasche mitsamt Schlägern im Flur ward nach der Eingangsszene nie wieder gesehen. Auf den Einfall, das Auto zu benutzen, kommt auch niemand, Anna zieht hier scheinbar einen kleiner Nachtspaziergang nach dem ganzen Stress vor..... und diese oberlehrerhafte "den-Zuschauer-zum-Komplizen-Machen"-Idee mit nervigem in-die-Kamera-schauen ist kompletter Murks, was soll denn der Zuschauer machen, wenn er im Kino sitzt? Den Saal verlassen? Oder daheim das TV ausschalten? Obwohl das hier durchaus angebracht wäre.
Ich mag Home-Invasion-Filme eigentlich total gerne, aber das Verhalten der Akteure sollten doch zumindest ansatzweise nachvollziehbar und schlüssig sein... Funny Games ist aber so krude zusammenkonstruiert, dass nichts auch nur halbwegs glaubwürdig wirkt und Spannung und Neugierde leider nur in den ersten 15 Minuten aufkommen.
Der Film handelt von der Darstellung der Auswirkung von Gewalt. Wir wissen, was der Psychopath mit dem Messer dem beinverletzten Mühe zufügt, wir hören es, aber wir sehen die Auswirkung auf Susanne Lothar, die eine sensationelle Leistung zeigt.
Und der Film zeigt uns unsere Haltung zur Gewalt, wir verabscheuen, dass sie die Unschuldigen trifft, die Täter fragen uns, ob sie weitermachen sollen, wir wünschen dass dem Paar weitere seelische und körperliche Qualen erspart bleiben, aber wir sehen weiter zu.
Haneke berichtet im Interview, dass bei der Szene, in der sich Susanne Lothar mit im Ergebnis gezeigter blutiger Gewalt erfolgreich wehrt, das Premierenpublikum in Cannes lautstark applaudiert habe, als das dann rückgängig gemacht wurde, hätte Totenstille geherrscht.
Ist Gewalt unerträglich? Für die Opfer unabhängig von Schuld oder Unschuld ja, für uns Zuschauer, die wir "gerechtfertigte" Gewalt sehen, nicht!
Insofern hält uns Haneke einen Spiegel vor, wir hassen die Gewalt als Ausdruck der Freude daran wie bei den beiden Jungen, sie fragen uns, ob es genug sei, wir wissen, sie werden weitermachen und schauen uns das an. Wir leiden mit der Famile, und viel beeindruckender als die Gewalt, die Mühe nicht gezeigt angetan wird, ist neben dem Schreien ( wissen wir, wie schmerzempfindlich er ist?) die genial gespielte Verzweiflung, das blanke Entsetzen, die Hoffnungslosigkeit in Susanne Lothars Gesicht.
Vielmehr als Gewalt sehen wir ihre Auswirkung; in einem Film, in dem Soldaten einer "guten Seite" die der "Bösen" dezimiert, die oft nicht freiwillig für "das Böse" kämpfen, freuen wir uns für die guten und sehen das Leid der Bösen nicht, obwohl sie genauso leiden wie ein Guter, wir freuen uns an Gewalt, wenn sie die trifft, die sie verdient haben.
Wie soll Haneke verhindern, dass Leute sich an der Darstellung der Gewalt gewaltig stören, während andere sie genießen, erst recht, wenn sie die "Richtigen" trifft. Dieses Dilemma ist nicht lösbar, und das weiß Haneke.
Man mag den Film nicht ertragen und abschalten und ihm nur einen Stern geben, absolut verständlich, man kann ihn aber auch abschalten, weil man sich nicht zum Komplizen der Gewalt machen lassen will und die Frage des Psychopathen, ob es genug sei, mit ja beantwortet, abschaltet und bemerkt, der Film hat es geschaft, Gewalt als unerträglich darzustellen, und man gibt ihm wie ich 5 Sterne, weil er klarmacht, dass Gewalt immer unerträglich ist, zumindestens für die Opfer, und man beendet sie durch Abschalten des Filmes.
Ich gebe umumwunden zu, dass ich mir die Gewalt bis zum Ende angesehen habe, und dass meine Bewunderung für die Genialität, mit der die Gewalt besonders in ihrer Auswirkung gezeigt wurde, und besser als Susanne Lothar hätte das wahrscheinlich keine Darstellerin hinbekommen, auch Ausdruck einer gewissen Gewaltbereitschaft meinerseits sein kann, geschieht es den Bösen nicht recht, wenn sie leiden? Ist Rache nicht süß, stört mich das Leiden dessen, der es "verdient" erleidet?
Und geht es nur um Gewaltdarstellung im Film oder nicht vielmehr auch zu unserer Haltung in der Realität? Freue ich mich, wenn ein Angreifer deftige Prügel bezieht oder versuche ich, dem Agegriffenen zu vermitteln, dass er seinen Sieg nicht unnötig auskosten solle? Wer einen zu Boden gegangenen Messerstecher auf die Hand tritt, die das Messer immer noch hält, weil er sich nicht sicher ist, dass der Kerl keine Gefahr mehr darstellt, handelt in Selbstverteidigung, wer den seiner Waffe verlustig Gegangenen in Schach halten kann, braucht ihn nur sicher zu kontrollieren, und ihm nicht UNNÖTIG Schmerz zufügen.
Wer ein Opfer von Gewalt sieht und nicht bereit oder in der Lage ist, zu helfen, sollte eventuelle Helfer nicht behindern, wie man es oft auf auf Straßen, besonders Autobahnen sieht, auf denen der Stau auf der Gegenspur länger ist als der auf der Unfallseite.
Wird Hanekes Film viel ändern? Vielleicht oder wahrscheinlich nicht, aber wer den Film in Hanekes Sinn verstanden hat, wird oder sollte zumindestens über seine Haltung zu Gewalt hinterfragen, ob man nur dafür den Film als gerechtfertigt ansieht, muss man jedem selbst überlassen, jeder sollte respektieren, wen jemand nicht der Meinung ist, besonders, wenn er seine Ablehnung sachlich begründet.
Doc Halliday
Spitzenrezensionen aus anderen Ländern
Next time a neighbour asks me for eggs I will be bolting the door!
I talked about "Funny Games" for some time after and have thought about it a lot. On the contrary, the person I watched it with dismissed it as 'smug rubbish'.
The "Funny Games" are played on you as the viewer. Why? Because according to Haneke what you imagine to be going on off camera is probably worse that what is actually happening. Don't get me wrong, it's not easy viewing but at the same time a lot of the violence is suggested as opposed to executed in full 'warts and all' fashion.
I won't go into the detail as that's already been done, but "Funny Games" is more of a work of psychology than a film. It's tense, uncomfortable, at times hard to watch...but the question Haneke poses is one of whether we, as a blood baying audience, actually want to see more.
You're best off watching the film, then the interview extra with Haneke to make your mind up. "Funny Games" is not a classic by any means, but it will evoke questions and probably debate if watching it with others.
I admired the quirky concept, it's challenges, the way I questionned myself afterwards, the way the characters look directly into the camera and involve you in their decisions. Others will hate it; or do they 'hate' it because they have been sucked into to Haneke's games and don't like the questions posed of them? That is very much the idea.
Clever stuff; definitely one to watch in my opinion(and probably argue about after!)
Haneke's films are deeply challenging and disturbing. In this film he uses many conventions of horror films, but he turns them on their head and adds a layer of nihilistic irony. There is no redemption, no satisfying heroism and no retributive justice. Just a parade of pain, absurdity and cruel chance. As a director I like his long shots of buildings, his observations of haut-bourgeois life and his detachment. There is something raw and original in his work.
I don't understand why Haneke would want to remake this film - that strikes me as perverse. He's made a point in an overwhelming way here, why the need to revisit it? For money?
My only problem with this movie is it looks like it was done on a cheap budget and the camerawork shows it. that my just be me tho and definitely worth a watch but after this watch the strangers


