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Fun House CD

4.7 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Stooges - Fun House - Cd

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Die zweite Stooges-Platte ist sehr viel krachiger und musikalisch destruktiver geraten als ihr Vorgänger. Die Gruppe spielt hier wilden Hard Rock, der nicht weit vom aufkommenden Heavy Metal entfernt ist. Die Stücke sind oftmals kurz vor dem Auseinanderfallen und je weiter die Platte voranschreitet, desto mehr wird improvisiert. Ein Saxofon spielt den Part des Soloinstruments.

Dass Iggy Pop "Down The Line" als einen seiner besten Songs empfindet, kann man zumindest in dieser Version nicht ganz nachvollziehen. Aber "Loose" und vor allem "1970", das eine härtere Version von "1969" mit neuem Text ist, sind großartige Lieder. Den Term "TV Eye" hat Iggy Pop von Ron und Scott Ashetons Schwester aufgegriffen. Er war ein Codewort zwischen ihr und ihren Freundinnen für geil stierende Männer (Twat Vibe Eye).

Insgesamt wirkt die Platte nicht so geschlossen wie der Vorgänger Stooges und der Nachfolger Raw Power. Wild und archaisch. --Gregor Kannberg


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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Fun House wirkt zwar bereits etwas arrangierter als das Debut The Stooges, ist aber dennoch bemerkenswert. Die Stimmung ist hier wütender und wilder, worunter für meinen Geschmack die Kreativität an manchen Stellen etwas leidet.
Allerdings lässt sich ein Meilenstein wie the Stooges auch nicht einfach wiederholen und zum Glück haben das die Stooges mit Fun House ach gar nicht erst versucht.
Fun House ist ein gelungener zweiter Schritt der Band in unbestimmte Richtung. Wild und immer wieder schön zu hören.
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Format: Audio CD
Es ist unglaublich,was für musikalische Schätze man findet,wenn man etwas in der Vergangenheit kramt:Iggy & The Stooges machten Musik,die ihrer Zeit weit voraus war und die einen nach den all den Jahren noch immer Gänsehaut beschert.Es werden Gefühle freigesetzt,die bar jeglicher Vernunft existieren und sich schwer bis gar nicht erklären lassen - gute Musik eben ;-)

"Fun House" ist mein Lieblingsalbum von Iggy & The Stooges.War das erste Album noch recht rudimentär (aber natürlich trotzdem großartig) und das dritte Album "Raw Power" teilweise etwas zu "rund" produziert (aber natürlich ebenfalls essentiell),so ist "Fun House" die perfekte Mischung,der Urschrei der Stooges überhaupt.

Ein kleiner Überblick über die Songs:

Down on the Street

Ein knochentrockener Sound und ein leicht "explodierender Refrain - sehr cool.

Loose

Geiler Song,Iggy singt einem aus der Seele.Es schraddelt die Gitarre und wummern die Drums - besser geht's nicht.

(Kenne ich auch in einer sehr guten Live-Cover-Version der Punkband The Bollock Brothers)

T.V.Eye

Ein langer Song,mit "Nachhall" sozusagen,groovt gewaltig.

Dirt

Einer meiner Lieblingssongs der Platte.Beginnt mit einem tiefem Zug (Zigarette,denke ich *gg*).Kommt wie "geschlichen" daher,er kriecht einem förmlich ins Ohr,in die Seele.Die Zeile:"And do you feel it?

Said do you feel it when you touch me?" ging mir nach dem ersten Hören des Songs sehr lange nicht mehr aus dem Kopf.

1970

Wieder ein Wahnsinns-Song,praktisch die Fortsetzung von "1969" des ersten Stooges-Album.
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Von Ein Kunde am 26. Februar 2004
Format: Audio CD
Das zweite Album der Stooges ist eines der besten Alben überhaupt. 1970 trug Iggy Lurex-Handschuhe, nannte sich Pop statt Stooge, zerschnitt seine Haut mit abgeschlagenen Flaschen und liess sich bisweilen vom eigenen Publikum k.o. schlagen. "Dirt" ist eines meiner absoluten Lieblinge: ein kaputter Psycho-Blues, den Iggy mit selbstquälerischem, trotzigem Text vorträgt: "I'm dirt and I don't care...". Ausserdem grandios "Down on the street" der Song bei dem The Stooges den Schweinerock ala Hellacopters erfunden haben und natürlich "Loose", "1970", "TV Eye" allesamt Klassiker des Punk-Rock. Der Unterschied zum Vorgänger liegt in den Improvisationen und am genialen Saxophon-Spiel des Steven Mackay, der den düsteren Songs eine verzerrt-jazzige Note gibt, die man so vorher nicht gehört hatte. Scott Asheton an den Drums, Bruder Ron an der Gitarre sowie Dave Alexander, leider schon in den Siebzigern verstorben, am Bass gaben Iggy die Backline, die er brauchte um seine ganze Klasse auszuspielen. Viele halten Funhouse für das Schwächste der Stooges-Alben. Ich meine, es ist einfach anders als das Debüt und mit Raw Power sowieso nicht zu vergleichen. Funhouse hat seinen ganz eigenen Zauber, den Iggy Jahre später mit Kill City noch einmal versprühte. So und damit habe ich auch alle Studio-Alben der Stooges genannt und zumindest die sollte der Liebhaber des Garage-Punk auch im Regal stehen haben. Fazit: "2004 and it still feels right..."
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Format: Audio CD
Na also! Die ziemlich umwerfende Stooges Reunion bringt uns nicht nur neues und wiederbelebtes Material in Ton und Bildform, sondern auch dies hier: die ersten beiden Meisterwerke der wegweisenden Protopunks aus Detroit, bis heute an Einfluss vielleicht nur von ihren Zeitgenossen Velvet Underground übertroffen. Der brachiale Sound (in etwa die musikalische Entsprechung zu einem Flammenwerfer) hat auch 35 Jahre nach seiner Entstehung nichts von seiner Kraft verloren - im Gegenteil, er lässt viele junge Krachmacher ziemlich alt aussehen und vor allem klingen. Das liegt zum einen schlicht an den Riffs - wer einmal „I Wanna Be Your Dog" oder „Loose" mit der angemessenen Lautstärke gehört hat, weiss was ich meine. Selten ist die Kraft der elektrischen Gitarre so konzentriert, so treibend, so ungezähmt eingefangen worden - „Die Leute spielen heute einfach nicht mehr so Gitarre", wie Henry Rollins einmal zurecht anmerkte, und damit könnte er gut Stooges Gitarristen Ron Asheton (und später James Williamson) gemeint haben. Zum anderen liegt es an einem der charismatischsten und besessensten Frontmänner des Rock: Iggy Pop, ein Mann, der die ganze kurze Karriere der Stooges lang ständig an der Kippe zum durch Amphetamin und Wahn bedingten Kollaps zu toben und singen schien. Dies, verbunden mit Scott Ashetons simplen und umso durchschlagenderen Drums und Dave Alexanders solidem Bass, machte die Stooges aus - und natürlich die Fähigkeit, Alben wie diese 2 einspielen zu können.Lesen Sie weiter... ›
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