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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
851
3,7 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:5,98 €
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am 15. Oktober 2011
1922
Der Farmer Wilfred James aus Nebraska war sein Leben lang ein friedlicher Mann, als seine Frau Arlette jedoch unbedingt die gemeinsame Farm verkaufen will, um sich mit ihrer Familie ein neues Leben in Omaha aufzubauen, sieht er rot. Er will sie aus dem Weg räumen und schmiedet einen raffinierten Plan. Er ahnt noch nicht, dass sein hinterhältiger Mordplan sein ganzes Leben verändern wird.

In 1922 beschreibt King stimmungsvoll und fesselnd das einsame und entbehrungsreiche Leben in den zwanziger Jahren in den einsamen Gegenden des Mittelwestens Amerikas und auch Wilf ist ein interessanter Hauptcharakter, für den man trotz seiner dunklen Impulse eine gewisse Sympathie behält. Wie immer schafft es King, auf nur wenigen Seiten dreidimensionale und interessante Figuren zu erschaffen, deren Taten und Gefühle man nachvollziehen kann. Die Auflösung der Erzählung hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und King-typische Horrorelemente sind natürlich auch enthalten. 4,5 Sterne.

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BIG DRIVER
Die Mystery-Autorin Tess nimmt nach einer Lesung eine Abkürzung in einer abgelegenen Gegend und tappt dort in die Falle eines Gewaltverbrechers. Der Mann lässt sie zum Sterben zurück, Tess kann sich jedoch retten und plant nun ihre Rache.

BIG DRIVER finde ich persönlich von allen Geschichten am verstörendsten, was vielleicht daran liegt, dass ich selbst eine Frau bin. Bei einigen der Beschreibungen musste ich schon ziemlich schlucken, nichtsdestotrotz liefert King auch hier wieder eine packende Geschichte mit einer sympathischen und gut ausgearbeiteten Hauptfigur. Horrorelemente findet man hier keine, es geht hier eher um "gewöhnliche" menschliche Abgründe, die allerdings schlimm genug sind. 4 Sterne.

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FAIR EXTENSION
Dave Streeter aus Derry ist schwer krank und hat nur mehr wenige Monate zu leben. Bei einer abendlichen Spazierfahrt trifft er auf einen seltsamen Mann, der "Verlängerungen" verkauft. Er bietet Dave die Möglichkeit, sein Leben zu verlängern, dafür muss Streeter jedoch sein Leiden dem Menschen aufbürden, den er am meisten hasst.

FAIR EXTENSION ist die kürzeste Geschichte in der Sammlung und sie hat den höchsten Horroranteil. King beschreibt stimmungsvoll und unheimlich einen - wie sollte es in Derry auch anders sein - Pakt mit dem Teufel und dessen erstaunliche Auswirkungen auf Dave Streeter. 4,5 Sterne.

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A GOOD MARRIAGE
Darcy Anderson ist seit über 25 Jahren glücklich mit ihrem unscheinbaren und verlässlichen Mann Bob verheiratet. Eines Abends allein zuhause macht sie durch Zufall eine schreckliche Entdeckung: Bobs dunkelstes und abgründigstes Geheimnis. Darcy steht vor einer schweren Entscheidung. Soll sie so tun, als wäre nichts passiert, oder soll sie ihren Mann konfrontieren? Und wie wird er auf eine solche Konfrontation reagieren?

Auch in A GOOD MARRIAGE geht es nicht um den üblichen Horror, auch hier spielen menschliche Abgründe und Verbrechen eine Rolle. Darcy ist eine einnehmende Hauptfigur und ihre Beziehung zu ihrem Mann Bob finde ich sehr interessant und vielschichtig. Der Verlauf der Handlung - ich will nicht zu viel vorwegnehmen - hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und auch das Finale konnte mich überzeugen. 5 Sterne.

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Bonusgeschichte: UNDER THE WEATHER
Der Werbetexter Brad wird von seltsamen Träumen geplagt und in seinem Appartementhaus breitet sich offenbar eine Ungezieferplage aus. Hängen diese Vorkommnisse etwas in irgendeiner Form zusammen?

UNDER THE WEATHER ist eine Bonusgeschichte. Sie hat mir nicht schlecht gefallen, obwohl ich den Ausgang der Erzählung schon relativ schnell vorausgesehen habe, und somit der Aha-Effekt beim Finale etwas gefehlt hat. Insgesamt ist es jedoch eine solide Kurzgeschichte. 3,5 Sterne.
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Dezember 2010
Während mir seine neueren Romane (z.B. "Under the Dome") nicht 100%ig gefallen, so war ich jedoch schon immer ein Riesenfan von King, was seine Novellen angeht - diese Kunst beherrscht er einfach meisterhaft, so auch hier.
Drei der vier Geschichten verdienen ohne Wenn und Aber die Höchstnote - man lebt, leidet und zittert mit den Protagonisten bis zum - manchmal bitteren- Ende mit.
- 1922
- Fair Extension (meine Lieblingsgeschichte!)
- A good marriage

Leider ist eine Novelle dabei - Big Driver - die mich enttäuscht, da sie mich schon ab der ersten Seite an die seichte Schreibe von Dean Koontz erinnert: Eine Heldin, etwas flapsig, als Rächerin unterwegs. Trotz der ernsten Thematik kommt die Geschichte flach und steril daher und das Schicksal der Heldin läßt einen seltsam kalt.
Vielleicht, weil sich der Autor nicht richtig in die Seelenwelt der Frauen einfühlen kann ?
Deshalb für diese Story nur knapp drei Sterne.

Trotzdem gebe ich 5 Sterne für "Full dark no stars", da das Buch ein Genuss ist. Spannend, viel subtiler Grusel, aber für den King extrem wenig "Blut und Gedärme".
Selbst die schwache Story "Big Driver" ist da noch verzeihbar, da auch sie noch gut unterhält.
Fazit: Sehr empfehlenswert! Bitte schnellstens mehr davon, Mr. King!
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am 23. November 2015
In diesem Erzählungsband aus 2010 gelingen Stephen King ein paar gute Sachen. Endlich mal nach langer Zeit - hätte man fast angefügt.
Während die Anfangsstory "1922" gut beginnt, überzeugt sie mich am Ende doch nicht. Aber danach wird es mit "Big Driver" und "Fair Extension" (einer humorigen Geschichte) besser. Mit Abstand die beste Story ist meiens Erachtens "A Good Marriage". Diese ist ein echter Pageturner, wenn man die ersten Seiten überstanden hat.
Als Bonus gibt es in dieser Kindle-Ausgabe noch die Kurzgeschichte "Under the Weather", die z.B. in der deutschen Ausgabe nicht vorhanden ist. Diese Geschichte ist ein echter Knaller, und man würde sich wünschen, King würde häufiger in dieser Qualität schreiben.
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am 5. Februar 2014
"Dolores Claiborne" wurde mir schon häufig empfohlen, sodass ich am Ende einfach nicht mehr widerstehen konnte und es endlich lesen musste. Ich hatte im Vorfeld einige Erwartungen, jedoch wurden diese sogar noch getoppt, denn Stephen King konnte mich mit diesem Buch voll und ganz in den Bann ziehen, sodass ich nicht nur Dolores, sondern auch den Autor endgültig ins Herz geschlossen habe.

Mit diesem Buch beweist Stephen King wieder einmal, wie großartig sein Schreibstil ist. Die Figuren und Orte werden allesamt detailliert und brillant beschrieben, sodass dieses Buch die ganze Zeit über wie ein Film vor meinen Augen ablief. Die Geschichte spielt auf einer Insel, was eine brillante Idee ist, denn durch die oftmals sehr düstere und nebelige Wetterlage werden die Ereignisse noch spannender erzählt. Dolores' Verhör wird dabei sehr detailliert und schonungslos beschrieben. Oftmals war ich über ihre Gedankengänge und Handlungen sehr schockiert, manchmal hatte ich Mitleid mit ihr und obwohl sie alles andere als eine Heilige ist, musste ich sie tatsächlich ins Herz schließen. Dies ist sehr erstaunlich, denn gleichzeitig entwickelt man auch für das angebliche Mordopfer Sympathien, denn beide Frauen sind ungefähr aus dem gleichen Holz geschnitzt.

Dolores habe ich nach nur wenigen Seiten direkt ins Herz geschlossen. Sie ist oftmals recht hart, aber dennoch herzlich. Sie hat ihr ganzes Leben lang gearbeitet und sich für ihre Kinder und ihren Mann aufgeopfert. Während sie sich den Rücken und andere Gelenke während der Arbeit immer mehr kaputt gemacht hat, gab ihr Mann das Geld direkt wieder für Alkohol, Zigaretten und Poker aus. Durch dessen Lügengeschichten, Gewaltausbrüche und Intrigen, wird Dolores das Leben immer schwerer gemacht, denn ihr Mann versucht oftmals die Kinder gegen sie aufzuhetzen, bis ihre Tochter sich ihr gegenüber gar nicht mehr öffnet und nur noch das nötigste mit ihr spricht. Für Dolores ist dies die Höchststrafe, da sie dieses Verhalten nicht verstehen kann, bis sich jedoch herausstellt, wieso ihre Tochter sie so meidet. Durch diese Ereignisse fasst Dolores einen folgenschweren Plan, der ihr gesamtes Leben verändert.

Während des Verhörs merkt man ihr immer wieder an, wie sehr sie das Leben gestraft hat und wie viel ihr ihre Heimat und auch ihre Arbeitgeberin bedeuten. Sie ist sehr ehrlich, gesteht sich gewisse Fehler ein, kritisiert aber auch gerne dabei andere, ohne diese jedoch anzugreifen. So beschreibt sie ihre Chefin, das angebliche Mordopfer, als sehr hart und oftmals gehässig, aber auch als fair, da sie sich auch an einigen Stellen als großzügig erwiesen hat, allerdings auch sehr viel erwartet - stellenweise sogar mehr, als ein einziger Menschen überhaupt leisten kann.

Interessant ist dabei auch, wie sich die Geschichte entwickelt, denn zunächst geht es lediglich um den Mordfall an Dolores' Chefin. Dieser rückt jedoch immer mehr in den Hintergrund, da vielmehr Dolores' Familienleben und ihre Arbeit im Vordergrund stehen. Man könnte nun eventuell denken, dass dies nicht besonders spannend sei, allerdings ist dies wahnsinnig interessant und hat mich geradezu in den Bann gezogen. Ich empfand die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite an sehr spannend und ich bekam bei einigen ganz besonderen Szenen - ich sage nur "Brunnen" - eine Gänsehaut. Das Ende ist schockierend und traurig zugleich, ist in meinen Augen jedoch genau der richtige Abschluss.

Das Cover ist sehr schlicht und bildet lediglich einen Schaukelstuhl ab, der jedoch gut zur Geschichte passt. Der Schaukelstuhl passt sehr gut in Dolores' Haushalt und steht stellenweise auch für ihre Ehe. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls sehr gut und klingt wahnsinnig spannend.

Insgesamt ist "Dolores Claiborne" ein unglaublich spannendes und grandios geschriebenes Meisterwerk, das mich direkt in den Bann gezogen hat. Die Figuren werden sehr detailliert beschrieben und sämtliche Ereignisse werden dem Leser schonungslos vor Augen geführt. Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, hat definitiv eines der besten Bücher überhaupt verpasst.
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am 1. Februar 2017
man könnte fast den Eindruck erhalten, das Buch sei gar nicht von Stephen King.

Da ich es als Ebook für 0,99 EUR herunter geladen habe um mein Englisch zu verbessern, bekommt es zwei Sterne.

Weiterempfehlen kann ich es nicht...
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am 23. Juni 2016
The very good books of King I do read again after some time. Full dark, No Stars does not qualify for that. The stories are a bit "harsh" (comment of Stephen) and somewhat disgusting: 1922. Once enough. I tried to avoid Kings short stories, as they mostly disappoint me.
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am 3. Mai 2014
Ich habe schon einige von Stephen Kings Büchern gelesen, und ich muss sagen, dass dieses Buch wohl eindeutig zu seinen Besten gehört.

"Gerald's Game" sollte man wirklich nicht lesen, wenn man allein und es dunkel draußen ist, denn ich habe schon lange kein Buch mehr in den Händen gehalten, welches mich derartig psychisch mitnahm - und ich bin nun wirklich nicht leicht zu schocken. Vor allem der Auftritt des Space Cowboys hat mich noch Nächte später mein Nachttischlicht anschalten lassen, wenn ich ein Geräusch hörte, welches ich mir nicht erklären konnte oder wenn ich meinte, es hätte sich etwas in der dunklen Schlafzimmerecke bewegt.

Jessies Stimmen und ihre innere Zerissenheit lassen einen innehalten, und die Frage, ob sie nun endlich dieses verfluchte Glas Wasser bekommt oder nicht, zerreißen einen förmich, da man die ganze Zeit solidarisch mit ihr leidet.

Ja, dieses Buch hat seine Längen, aber ich persönlich finde, dass gerade diese langen, nervenzerrenden Zeilen zu der Spannung des Buches beitragen, denn dadurch verzehrt man sich regelrecht danach zu erfahren, wie es mit ihr weitergeht.

Wenn man das Buch im Original liest, sollte man schon recht gute Englischkenntnisse haben.

Ansonsten kann ich "Gerald's Game" absolut empfehlen für die, die sich mal wieder so richtig schön gruseln möchten.
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am 8. Juni 2013
Full dark, no stars - indeed. In other words: no brightness, no hope, no saving grace for the bunch of hapless characters whom King depicts in this new collection of novellas. Horror, crime and death invade the life of all too ordinary people and determine the fate of seemingly decent citizens. We meet farmers,, accountants, clerks, youths, housewives and other types from America's provincial regions whom we would never suspect of the kinky persversions, murderous intents and abysmal inclinations that the auther reveals in them. Respectable neighbors and petty bourgeois go berserk or are victimzied by uncontrollable passions, and the reader is stirred out of his complacency when confronting the demons that lurk in the human heart. In light of King's extraordinarily prolific output of novels, novelles, stories, and critical writings one may well wonder: Will he never run out of literary subjects? Are his imaginative resources in effect inexhaustible? Are there no limits to the way he succeeds in scaring his readers and devising ever new twists in plot construction? The plain answer is no, apparently not. And so, the King aficionados who revere their master will enjoy reading this book and being plunged once more into the darkness that is the other side of what, too easily, we take to be daylight normalcy.
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am 26. Februar 2014
... dazu viel sagen? Stephen King, eben. Nicht weniger. Und im Original allemal besser zu lesen und zu verstehen als in den teilweise nur schwer nachvollziehbaren Übersetzungen (wer IT / ES sowohl-als-auch gelesen hat, weiß, was ich meine), denn er ist nicht nur der Gruselmeister, sondern auch der englischen Sprache meisterlich fähig. Punkt.
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am 24. April 2000
I regard this work by Stephen King as one of the weirdest. 'Rose Madder' is a departure from the course adapted since 'Carrie', if there has ever been such a course. In itself, it is not fault, as it signifies the breadth of interests and broad horizons. Abuse is the central theme of the book, and in this respect 'Rose Madder' resembles two other works, 'Dolores Claiborne' and 'Gerald's Game'. The hide and seek game is masterfully crafted.. Lustful for vengeance, the cop husband goes on rampage trying to find his fugitive wife and then perform the rituals of dintojra. Psychopatic behavior of the seeker is, of course, the result of parental abuse in his early childhood. On the other hand, Rosie's transformation from the house-mouse to raging female takes a lot of time. Although we may clearly call the book a feminist flagship piece of literature, there is more to King's tale, I think. Unfortunately, very little of it. The whole dream-painting mythic plot is sharply detached from the rest of the book, and I cannot say that I felt the spiritual connections and bindings as in other novels with supernatural touch by the very same author. 'Rose Madder' does not stand comparison to 'Dolores Claiborne' with respect to its depth, the touch of romance, and, most of all, the storytelling power. 'Rose Madder' is too much one-dimensional. With the exception of Norman and Rosie, all other characters are shallow and carelessly pictured . The latter stands in contrast to what we used to love in Stephen King's novels. This book is like a first draft, a sketch. A pleasure to read, no doubt about that, but nothing more. I am neither impressed, nor do I have the overwhelming feel of regret that the book reading is over. In summary, good, but not great. Period.
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