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am 17. April 2017
Weil man die "große" Spiegeleflex-/Systemkamera dann doch nicht immer mitnimmt, suchte ich nach einer Kamera für die Jackentasche, die auch in Innenräumen ohne Fremdlicht brauchbare Bilder liefert. Zudem hat sie keinen Motor für den Zoom. Geht alles manuell, kann dann ja auch nicht kaputt gehen, dachte ich mir.

Die JPG-Bildqualität war ordentlich, auch ohne Nachbearbeitung. RAW-Entwickler und Fujifilm passen oft nicht so recht zusammen. Mit CaptureOne ging es, mit anderen Programmen bin zumindest ich nicht auf Ergebnisse gekommen, die mit den JPG aus der Kamera vergleichbar gewesen wären.

Leider erst nach dem Kauf fand ich Hinweise darauf, dass die Kamera nach längerem Nichtgebrauch einen Objektivfehler meldet. Deshalb habe ich Sie mindestens alle 2 Monate in Betrieb genommen und einige Fotos gemacht, damit die Blendenlamellen bewegt werden. Das Kleben der Lamellen nach längerer Standzeit soll angeblich die Ursache für den Fehler sein sollen.

Trotzdem hat mich der Fehler nun nach 2,5 Jahren ereilt. Auch ich habe jetzt ein Stück Schrott im Schrank.
Meine anfängliche Begeisterung wegen der Qualität der Bilder auch ohne Nachbearbeitung ist nun der Ernüchterung gewichen. Sucht man gezielter nach Objektivfehlern bei Fujifilm-Kameras, bekommt man sehr viele Treffer, auch für andere Fujifilm-Kameramodelle.
Momentan tendiere ich dazu, keine Fuji mehr zu kaufen.
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am 19. Januar 2014
Ich habe mir die Kamera als kompakte Ergänzung zu meiner Spiegelreflex gekauft.
Wenn man sich bewusst ist das die Bildqualität einer, allerdings sehr guten, Kompaktkamera
entspricht, ist es eine sehr schöne Kamera. Um die für sich optimale Bildqualität zu bekommen
sollte man unbedingt die verschiedenen Möglichkeiten ausprobieren!
Die oft bemängelte Einschaltmethode stört mich nach kurzer Eingewöhnung überhaupt nicht mehr.

Update 2017: gekauft Ende 2013 jetzt nach nicht sehr häufigen Gebrauch defekt!!
Nach dem was ich hier gelesen habe, habe ich die Kamera zerlegt und den Fehler gefunden
ein Flachbandkabel das fast zwangsläufig im laufe der Zeit brechen musste da es beim einschalten und Zoomen ständig bewegt wird!!
Siehe Fotos:
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am 20. Juli 2014
Ich mochte die XF1 eigentlich ganz gern. Hatte sie im April 2013 bekommen. Da sie zwischen Smartphone und DSLR bei mir nur eine Nutzungs-Nische ausfüllt, wurde sie auch schonmal über längere Phasen mal nicht genutzt.

Vermutlich durch solche Standzeiten wird sie jedoch im Brennweitebereich zwischen 35 bis 100 unbrauchbar!

Zwischen 25 und 35 mm fotografiert sie normal, ab 35mm dann total überbelichtet.

Und wenn man im Normal-bis-Tele-Bereich hin und herzoomt, laufe ich dann häufig auf "Objektiv Fehler" (in englisch "Lens Control Error").

Man stelle sich nur mal vor, das würde einem unterwegs im Urlaub passieren!

Die Google-Suche nach
"Lens Control Error" xf1
gab dann 7310 Treffer! Es ist also kein bedauerlicher Einzelfall, sondern ein systematisches Qualitätsproblem mit der XF1.

Vermutung: Wenn die Blende auf Offenposition gefahren wird (also immer für den Autofokus und/oder Belichtungsmessung zwischen 35 und 100mm?), bleibt sie dort "kleben". Vielleicht sprichwörtlich aufgrund minderwertiger Schmiermittel? Das ist natürlich verheerend, weil die Blende ja zugleich auch der Verschluss ist.

Möglicherweise spielt auch eine Rolle, wenn die XF1 eine längere Weile mal nicht benutzt wird. Betroffen wären dann nicht viel-genutzte, sondern wenig-genutzte XF1.

Damit muss ich jedem hier von der XF1 dringend abraten. Nach einer gewissen Standzeit wird sie zum Elektroschrott (bzw. zu einer reinen Weitwinkel-Kamera).

Ja, Fuji wird wohl Ersatz kommen lassen müssen, aber wenn die Ersatz-Dinger auch dasselbe Problem in sich tragen, ist das keine akzeptable Dauer-Lösung für mich, da die Garantiezeit ja nicht nach jeder Ersatzlieferung immer wieder neu anläuft (soweit ich weiß).

"Fuji X" ist damit für mich als Name beschädigt und als System erledigt.
Denn die XF1 ist ja nicht die einzige, z.B. aus dem ersten Google-Treffer (DPReview-Forum): "Sticky aperture blades were a problem for another Fuji camera, the X100."
22 Kommentare| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 15. Februar 2014
Eigentlich brauchte ich sie nicht, denn ich besitze auch die hervorragende Canon G15. Aber ich wurde von einem unwahrscheinlich preisgünstigen Angebot verführt und musste ja sagen - zur kleinen Silbernen im hellbraunen Kunstlederkleid, dazu noch das passende Futeral in Hellbraun, eine optisch wirklich hübsche retro Kombi. Ich wollte sie ausprobieren und im Fall, dass Handhabung und Bildqualität doch nicht ganz meinen recht verwöhnten Ansprüchen genügen sollten, wieder verkaufen. Allerdings habe ich mit der X-Serie von Fujifilm in letzter Zeit gute Erfahrungen gemacht und benutze je nach Einsatzzweck auch sehr gerne die X100 als auch die X-S1 (Bridge).

Der Startmechanismus mit dem Herausdrehen des Objektivs sowie der manuelle Zoom ist sicher nicht jedermanns Fall, und zugegeben, es dauert länger und man braucht beide Hände - aber ich komme damit gut zurecht und mir gefällt die nicht-motorisierte Handhabung.

Positiv überrascht hat mich die Bildqualität. Den direkten Vergleich zu der wirklich herausragenden Canon G15 muss die kleine Fuji X-F1 nicht scheuen. Zumindest nicht im 25mm Weitwinkel bei - so wie bei Canon - Blende 1.8. Allerdings hat Canon einen Zoom bis 140 mm, der eine Lichtstärke am Tele-Bereich von 2.8 aufweist, hier liegt die Schwäche der Fuji, die bei 100 mm gerade mal noch Blende 4.9 bietet. Das heißt, bei schlechten Lichtverhältnissen sollte man besser nicht zoomen. Dafür weist die Fuji gegenüber der Canon eine bessere Kontrastdurchzeichnung von Hell/Dunkel-Flächen auf. Die Canon wird da rasch plakativ mit starken Kontrasten, bei denen im Schatten nur noch wenig zu erkennen ist oder Wolken am Himmel überstrahlen. Die Fuji bietet also diesbezüglich eine bessere Dynamik. Wenn man die Rauschunterdrückung abschaltet oder minimiert, erhöht sich zwar ein leichtes Rauschen, aber die Detailzeichnung nimmt erheblich zu. Bei dem, was die Canon der Fuji im Telebereich voraus hat (aber auch nur da), muss berücksichtigt werden, dass sie erheblich größer und schwerer ist.

Aber so noch nicht erlebt und einfach unglaublich sind - insbesondere im EXR-Modus - Nachtaufnahmen aus der Hand. Also ohne Stativ und ohne lange Einstellungen per Automatik sind Nachtaufnahmen möglich. Während die Canon G15 und alle anderen Kompaktkameras, die ich früher verwendete (Samsung EX1, Olympus XZ-10, Sony RX100) hier nur breiigen Matsch ablieferten, schafft es die Fuji X-F1 tatsächlich, scharfe und gut verwendbare Nachtfotos aus der Hand zu liefern - die natürlich nicht an die Qualität herankommen, wenn man eine Kamera bei ISO 100 und langer Belichtungszeit auf ein Stativ schraubt. Aber die wirklich gut sind, sogar mit scharfen, kleinen Sternstrahlungen bei z.B. Laternen, erkennbar sind Wolken am Nachthimmel, scharf gezeichnetes Mauerwerk und Blätter etc. Die Automatik zaubert dabei mit folgenden Werten: ISO 800, 1/4 sec., 1.8 Blende. Was heißt, auch der integrierte Bildstabilisator leistet ganze Arbeit.

Der Makro-Bereich wird ebenfalls sehr gut bedient. Der Blitz ist nicht gerade der Stärkste (der von der Canon G15 ist deutlich stärker), aber dafür überblitzt er nicht und schafft sogar ein einigermaßen natürliches Licht-Ambiente, also nicht diese typische bläuliche Aha-Blitzlicht!-Stimmung. Charakteristisch bei Fujifilm ist das, was manchmal als besonders guter Weißabgleich bezeichnet wird - wo z.B. in abendlicher Wohnzimmerbeleuchtung eigentlich eher warme Gelbtöne vorherrschen, neutralisiert Fujifilm die Gelbtöne und versucht, die Farben viel neutraler wiederzugeben als die reale Lichtwirkung eigentlich vorgibt. Übrigens: Wer will, kann mit der X-F1 auch 3D fotografieren (3D Wiedergabe optional vorausgesetzt). Ein Nachteil sei noch erwähnt: Für HDR-Freunde läßt sich eine automatische Belichtungsreihe von 3 Fotos nur mit einer Blendenverschiebung von +/- 1 schießen; das ist leider etwas mager, führt aber angesichts der sonst sehr guten Kontrastdynamik dennoch zu wirkungsvollen Ergebnissen.

Insgesamt kann ich die Fuji X-F1 voll und ganz empfehlen und finde, sie ist ein ausgereiftes, modernes Produkt, Stand 2014, mit der man sehr gut fotografieren kann.
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am 30. Oktober 2012
Vorab:
Ich bin ambitionierter Amateur im Bereich der Fotografie und habe bisher mit der Panasonic Lumix TZ-7 und der Canon Eos 600d fotografiert.

Ich war auf der Suche nach einer jackentaschentauglichen Kamera möglichst mit automatischem Objektivdeckel, die eine an ihrer Größe gemessen überdurchschnittliche Bildqualität liefert.
Kaufentscheidend waren der manuelle Zoom, das schicke Design, die Fujifilm-typische jpeg-Farbdarstellung (habe mich hier an der X-10, X-S1 orientiert, die den gleichen Sensor und Bildprozessor verwenden), die neuen Art-Filter (Dynamic Tone ermöglicht teils sehr interessante Effekte), die Panoramafunktion, die hohe Anfangslichtstärke des Objektivs (wobei diese nur bei 25mm WW erreicht wird, zoomt man hinein, so singt die Anfangslichtstärke sehr schnell auf f 3,2 (etwa bei 35mm) und nimmt dann langsam weiter ab bis hin zu f 4,9 bei 100mm).

Verarbeitung:
Macht einen soliden Eindruck, wirkt nicht ganz so robust wie die herausragende X10, aber durchaus preisklassenüblich.

Handhabung:
Sie liegt trotz Lederüberzug etwas unsicher in der Hand, m.E. nicht sicherer als eine Sony Cybershot RX-100 und etwas schlechter als die Canon Powershot S100. Das relativiert sich jedoch, wenn man die Kamera mit zwei Händen hält, was aufgrund des manuellen Zooms auch der Regelfall ist, dann liegt sie besser in meinen (großen) Händen als ihre direkten Konkurrentinnen.

Bedienung:
Eine der "hervorstechendsten" Besonderheiten der X-F1 ist die Art und Weise, wie sie ein- und ausgeschaltet wird. Einen üblichen Ein-/Ausschalter gibt es nicht, vielmehr wird das Objektiv mit der Hand herausgezogen und dann gedreht (bzw. umgekehrt). Waren die ersten Versuche etwas gewöhnungsbedürftig, so gelingt dies nach kurzer Zeit recht gut. Mit einem typischen Ein-/Ausschalter wird es jedoch immer etwas schneller gehen.
Das manuelle Zoomen funktioniert ganz gut, wenn auch (gefühlt) einen Tick schlechter als bei der X10. Die Menüstruktur ist eingängig und modern. Das topplazierte Moduswahlrad ist etwas zu schwergängig, die beiden Kontrollräder auf der Rückseite funktionieren ganz ordentlich. Die üblichen Direktwahltasten sind vorhanden, insbesondere auch eine konfigurierbare "E-Fn"-Taste.

Ausstattung:
25-100mm Zoom (F 1,8-4,9), 2/3 Zoll großer CMOS-Sensor, EXR-Bildprozessor, Akku für 300 Aufnahmen (angegeben), großes Display mit mittlerer Auflösung ( ca 460.000 Bildpkt.).
Die X-F1 verfügt über einen manuellen Modus, zwei Halbautomatiken, eine Standardautomatik und eine erweiterte Automatik, den sog. EXR-Modus, in welchem die Kamera passende Szenenprogramme selbst einstellt (dabei zeigt die Kamera immer an, welches Szeneprogramm sie gerade verwendet. M.E. hat sie auch in schwierigen Situationen eine gut geeignete Wahl getroffen).
Dazu kommen frei belegbare Modi, die Filmfunktion und der Advanced-Modus.
Der Advanced-Modus beinhaltet verschiedene Effektfilter (wie z.B. den Dynamic Tone-Filter), den auflösungsarmen, aber gut funktionierenden Panoramamodus, einen Modus für Nachtschüsse und zwei weitere Modi auf die ich hier besonders hinweisen will:
Der eine Modus macht zwei Aufnahmen und nutzt diese, um ein Bild mit Hintergrundunschärfe zu erzeugen, was v.a. deswegen Sinn macht, weil die Kamera trotz des ihre hohe Anfangslichtstärke eben nur im WW nutzen kann, um ein Objekt freizustellen. Dieser Modus funktioniert richtig gut, die Unschärfeeffekte sind sehr gut auszumachen, ganz toll!, allerdings funktioniert er nicht immer, dann zeigt die Kamera dies aber direkt an, so dass man hinterher beim heimischen Bilderbetrachten nicht mit vielen unschönen (weil durchgängig scharfen) Aufnahmen überrascht wird.
Der andere Modus nennt sich Multiple Exposure. Die Kamera macht zwei Bilder und legt diese übereinander, so dass (richtig eingesetzt) interessante Aufnahmen entstehen können.
DIe Kamera kann verschiedene Dynamikerweiterungen vornehmen und verschiedene Bildreihen (z.B. Belichtungsreihen, Dynamikreihen,...) erstellen.
Neben verschiedenen vorgegebenen Picture-Styles (lebendigere Farben, weicher,...), kann man auch seine persönlichen Einstellungen vornehmen.
Gelungen finde ich auch die Möglichkeit, die Lautstärke der Kamera (Auslöser, Bestätigungssignal, Wiedergabesignal,...) einstellen zu können, so ist auch ein weitgehend lautloser Betrieb möglich. Für Liebhaber sind sogar verschiedene Auslösegeräusche einstellbar, einem Vergleich mit der X10 könne diese m.M. nach aber nicht standhalten.
Einen HDR-Modus besitzt die X-F1 nicht. Eine Wasserwaage und Hstogrammanzeige ist (außer in der EXR-Automatik) zuschaltbar.

Geschwindigkeit:
Über den gesamten Zoombereich schneller Autofokus, der auch unter schwierigen Lichtbedingungen entweder schnell scharf stellt oder andernfalls schnell seinen Dienst versagt.
Sehr hohe Serienbildgeschwindigkeit.

Bildqualität:
So weit ich das bisher beurteilen kann, ist die Bildqualität bei niedrigen ISO-Epfindlichkeiten und guten Lichtverhältnissen sehr gut. Lässt aber ab ISO 800/ bei schlechteren Lichtverhältnissen sehr schnell nach und endet in Aquarellmalerei bei ISO 3200 und zwar auch dann, wenn man die speziellen EXR-Modi nutzt, die die Auflösung auf 6 MP reduzieren.
Insgesamt ist die Bildqualität auf Augenhöhe mit den Konkurrenzprodukten in der selben Preisklasse. Einzig die Sony Cybershot RX 100 liefert bei schwierigen Lichtverhältnissen/ High ISO sichtbar rauschärmere Bilder.

Videomodus: Für mich uninteressant, ist u.a. mit Full-HD (aber mittelmäßiger Bitrate) vorhanden.

Fazit: Ich bin sehr zufrieden mit der X-F1. Sie ist genauso (gut) wie ich sie mir erhofft/vorgestellt hatte. Die Kombination aus Design, guter Bildqualität, umfangreicher Ausstattung mit einigen tollen Besonderheiten, hoher Geschwindigkeit, der geringen Größe und dem manuellen Zoom ist definitiv gelungen.
Innerhalb der Fujifilm X-Reihe stellt die Kamera den Sonderling dar: Sie wirkt moderner und einsteigerfreundlicher als die übrigen X-Modelle, dürfte für erfahrene Fotografen aber eher Spielzeug- denn Werkzeugcharakter haben.
Im Vergleich zur Canon Powershot S 100 bietet sie besseres Handling und eine interessantere Ausstattung, kostet dafür auch mehr.
Im Vergleich zur Sony Cybershot RX 100 hinkt die Bildqualität etwas hinterher, aber auch hier punktet die X-F1 mit dem besseren Handling. Außerdem ist sie günstiger.

Nachtrag vom 31.10.2012:
Mittlerweile kann ich mich etwas differenzierter zur jpeg-Bildqualität äußern: Subjektiv sehr schöne (und ziemlich kräftige) Farbdarstellung (siehe auch hochgeladene Bilder). Die Bildschärfe ist gut. Die Detaildarstellung liegt sichtbar über Kompaktkameras wie der Panasonic TZ-7, aber klar unterhalb einer Canon Eos 600d. Die Automatiken belichten sehr gut (besser als die der Canon Eos 600d) und neigen auch bei viel Sonnenlicht nicht zur Überbelichtung. Der Dynamikbereich ist im Standardmodus bei 12 MP gut, im EXR-Modus für erweiterten Dynamikbereich mit nur noch 6 MP Auflösung sehr gut und liegt in diesem Modus m.M. nach sogar über der Spiegelreflexkamera Canon Eos 600d. V.a. in hellen Bereichen kann die X-F1 erstaunlich viele Details erhalten und differenzieren, in dunklen Bereichen/ Schatten ist sie gut, etwa auf Augenhöhe mit der Eos 600d. Bei niedrigen ISO-Werten ist praktisch kein Bildrauschen feststellbar, ab/über ISO 800 nimmt dies dann rasch zu und es macht sich ein deutlicher Detailverlust bemerkbar. Für eine Premiumkompaktkamera gerade im EXR-Modus bei 6 MP aber ein gutes Ergebnis.
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am 3. Februar 2015
Ich war echt zufrieden mit der Kamera. Nach einem Fiasko mit der W1 von Sony, wollte ich eine gute kompakte Kamera.
Ich habe mehr als 2000 Bilder mit der Kamera gemacht. Auf einmal waren viele Bilder überbelichtet.
Dann "Objektivfehler". Im Markt an der Service Theke war der Techniker überrascht da er dieses Modell lange nicht mehr gesehen hatte.
Ich konnte keine Bilder mehr machen. Es wurde immer Objektivfehler angezeigt!
Nun fand ich hier einige Berichte mit dem gleichen Problemen. Ich habe die Kamera im Dezember 2013 gekauft. Habe also noch Garantie.
Bin gespannt was Fuji macht.
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am 31. Juli 2014
Leider muss ich mich den Vorrezensenten anschließen.
Habe das selbe Problem mit der Blende gehabt. War gerade in Paris als es passierte - sehr ärgerlich! Wenigstens funktionierte sie noch in Weitwinkelstellung. Da weniger als ein Jahr seit dem Kauf vergangen ist, besteht zumindest noch Garantie.
Ansonsten ist sie eine ideale und unauffällige "Immerdabei". Toller Weitwinkel und gute low-light Fähigkeit. GENAU was ich brauche!
Jetzt habe ich Angst, dass dasselbe wieder passiert, womöglich nach Ablauf der Garantiezeit.
Fuji scheint kein Glück mit Blenden zu haben...
Schade!
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am 11. Mai 2013
Vorweg, diese Rezension ist aus Sicht eines fortgeschrittenen Amateurs an eben diese Zielgruppe geschrieben. Ich werde also mit ein paar Fachbegriffen um mich werfen, diese nicht unbedingt immer erklären, und das Gerät eher in seiner Rolle als "Immerdabei-Zweitkamera" bewerten. Wer z.B. für den Urlaub eine möglichst flexible "one size fits all" Lösung sucht, ist vielleicht bei anderen Kameras besser aufgehoben.

Soweit so gut. Ich habe die kleine Fuji jetzt seit ein paar Monaten und möchte beschreiben, wieso ich gerade diese Kamera unter den tausend Alternativen gewählt habe. Ich besaß vorher bereits ein recht üppiges, modernes DSLR-System das im Grunde keine Wünsche offen lässt, allerdings fehlte eine Kamera, die man eben auch dann dabei haben kann, wenn die große Kamera zu Hause bleiben soll/muss. In solchen Situationen auf die Handykamera zurückzugreifen, ist trotz aller im Moment grassierenden "Insta-Hipsta-Sonstwie"-Moden irgendwie unbefriedigend, wenn man "richtige" Kameras gewohnt ist. Eine kleine, "vollwertige" Kompakte musste also her. Ich werde mich in der Rezension an ein paar Stichworten entlanghangeln, welche die Besonderheiten dieser Kamera beschreiben. Denn eines direkt am Anfang, diese Kamera hat so ihre Eigenheiten, bösartig formuliert könnte man auch Ticks oder Macken sagen. Wie, warum dann von mir 5 Sterne? Naja, man muss eben wissen, was man will... Wenn man sich mit dem Kamerakonzept identifizieren kann, ist die XF1 eine grandiose Kamera. Sie ist aber kein "Mach-Jeden-Glücklich" Modell.

1. Gehäuse und grobe Bedienung

Das Gehäuse sticht natürlich bereits auf den ersten Blick ein wenig aus der grauen Kompaktkameramasse hinaus. Fuji bewirbt sie auch sehr explizit als "Retro-Chic-Style-Kamera". Nun gut, das kann man so sehen, das Gehäuse hat tatsächlich einen Retro-Touch, den man mögen muss. Ich mag ihn. Das Gehäusematerial und die Verarbeitung ist okay bis gut: Metall oben und unten, und in der Mitte eine Kunst-Belederung, die einigermaßen gut in der Hand liegt. Einen richtigen Griff gibt es nicht, das wäre bei dem Kompakt-Konzept aber auch nicht zuträglich.

Viel wichtiger für die Bedienung und definitiv nicht nur ein Gimmik ist jedoch das manuelle Zoomobjektiv. Es handelt sich bei der XF1 um die erste und momentan auch noch einzige wirklich kompakte (im Sinne von hosentaschentauglich) Kamera mit einem echten, manuellen Zoom. Hier gibt es nicht etwa einen Drehring um das Objektiv, der dann einen elektrischen Zoommotor antreibt, sondern man verändert tatsächlich rein manuell die Brennweite der Optik. Etwa so, wie es bei normalen DSLR-Zoomobjektiven der Fall ist. Das hat Vor- und Nachteile. Ein Punkt ist beides: Im Normalfall bedient man die Kamera mit zwei Händen. Für jemanden, der gerne mit ausgestrecktem Arm einhändig herumknipst, und in der anderen z.B. eine Eistüte hält, ist das vielleicht nicht perfekt. Für alle Anderen ergibt sich eine deutlich weniger Verwacklungsträchtige, "klassische" Kamerahaltung (leider ohne Sucher, der das Erlebnis perfekt machen würde - dazu später mehr).

Eine weitere Besonderheit ist das Versenken des Objektivs. Im betriebsbereiten Zustand steht das Objektiv ein gutes Stück hinaus (was auch gut so ist, denn man muss ja einen Zoomring zum Anfassen haben). Als besonderes Gimmik lässt sich das Objektiv aber in der Standby-Position auch fast vollständig versenken, so dass die Vorderseite fast "eben" daherkommt. Sehr praktisch beim Verstauen z.B. in der Hosentasche.

Das Aussehen und die Bedienung polarisieren also - ich mag beides sehr (besonders die Bedienung) und vergebe daher zum Stichpunkt Gehäuse 5 Sterne (*****)

2. Aufnahmemodi und feine Bedienung

Ich lasse mich an dieser Stelle nicht im Detail über die einzelnen Aufnahemodi und die generelle Bedienung aus, da hier keine wirklichen Besonderheiten vorliegen. Nur soviel: Es lässt sich praktisch alles einstellen, was sich auch bei einer DSLR des mittleren Preisniveaus einstellen lässt (was man von den meisten Kompaktkameras nicht sagen kann), und das relativ schnell und komfortabel. Es sind 2 Multifunktionsräder vorhanden. Wer, wie ich es bei der oben genannten Zielgruppe erwarte, vor allem in den halbautomatischen und manuellen Modi unterwegs ist, wird eine Kamera vorfinden, die sämtliche Einstellungsfummelei (Blende, Zeit, beides zusammen, ISO, usw.) soweit es bei der Größe eben möglich ist minimiert. Eine tatsächliche Besonderheit der Aufnahemodi sind die EXR-Modi, auf die ich unter dem Punkt Sensor später noch eingehe.

Da die Kamera mir im Vergleich mit anderen Kameras ihrer Klasse sehr wenig im Weg steht, was die Einstellungen angeht, vergebe ich auch hier die volle Punktzahl (*****).

3. Optik

Die Kenndaten lesen sich eigentlich nicht so schlecht - äquivalente Brennweite von 25 (!) bis 100 mm bei einer Blende von 1,8 bis 4,9. Die Brennweite stimmt so und deckt in der Tat einen sehr nützlichen Bereich ab, insbesondere wenn man auf Weitwinkel wert legt. Die Blendenzahlen sind zwar rein objektiv korrekt angegeben, allerdings grenzt Fuji hier meiner Meinung nach schon recht nahe an Schummelei. Die schönen 1,8 sind nämlich wirklich nur am ganz weiten Ende vorhanden und fallen dann beim Zoomen sehr schnell stark ab. Bei äquivalenten 35 mm ist nur noch Blende 3,6 übrig und bei äquivalenten 50 mm sind schon 4,2 erreicht. Man wird sich also außer im starken Weitwinkel im lichtschwachen Bereich 3,5 bis 4,9 bewegen. Schade, aber Fuji kann nunmal auch nicht zaubern - bei einer Kamera, die mit eingefahrenem Objektiv wirklich hosentaschentauglich ist, ist keine wirklich bessere Lichtstärke möglich. Zum Vergleich kann man sich die X10 von Fuji anschauen, die den gleichen Sensor wie die XF1 besitzt - hier ist das Objektiv lichtstärker, aber dann auch deutlich größer.

Zu den optischen Eigenschaften: Hier fällt nichts negatives auf. Das Objektiv ist kompaktkamera-typisch schon bei Offenblende (die meist ja sowieso nicht sehr hoch ist - s.O.) knackscharf und zeigt keine auffälligen störenden Bildfehler wie Verzeichnung, Vignettierung oder chromatische Aberrationen. Hier ist also alles im grünen Bereich.

Die Naheinstellgrenze ist im Weitwinkel sehr gut (Objekt kann praktisch Frontlinse berühren): Makros von unbelebten Objekten und Pflanzen sind damit möglich. Im Tele steigt die Naheinstellgrenze, was allerdings normal ist.

Durch den relativ kleinen Sensor (obwohl er für ein Kompaktkamera-Modell recht groß ist) und die geringe Lichtstärke ist kein vernünftiges Freistellen möglich. Das ist für diese Klasse aber völlig normal, daher werde ich dafür keine Punkte abziehen.

Da das Objektiv im Bezug auf die Größe nunmal eine Kompromisslösung (insbesondere bei der Lichtstärke) darstellt, vergebe ich hier "nur" 4 von 5 Sternen (****). Ohne physikalisches Zaubern und/oder Abstriche bei den Gehäusemaßen gibt's hier aber einfach unmöglich 5 Sterne.

4. Display / Sucher

Kurz und schmerzlos: Die Kamera hat keinen Sucher, weder optisch noch elektronisch. Das finde ich sehr schade, ist aber bei diesem Gehäusemaß absoluter Standard. Man muss mit dem Display als Sucherersatz vorlieb nehmen. Doch leider ist das Display nicht so hoch aufgelöst, wie es sein könnte - die Auflösung ist Mittelmaß. "Gut genug" (und deutlich besser als das, was z.B. vor 5 Jahren noch Standard war), aber heute ist da mehr drin. Bei Sonnenlicht wird das Display gerade so hell genug, aber wie bei jedem Display wäre bei Sonnenlicht ein Sucher einfach besser.

Da es keinen Sucher gibt und das Display leider nicht ein Highend-Modell ist, gibt es unter diesem Punkt eine deutliche Abwertung und nur 2 von 5 Sternen (**).

5. Sensor

So, jetzt sind wir am wirklichen Knackpunkt dieser Kamera angekommen, dem Sensor. Zunächst einmal folgendes: Vergessen Sie bitte die Angabe 12 Megapixel. Dies ist keine 12 Megapixel Kamera, auch wenn die technischen Daten und die Werbung Anderes sagen. Es handelt sich um eine 6 Megapixel Kamera mit einigen Besonderheiten, auf die ich jetzt eingehe, da dies der wichtigste Punkt bei der Kamera ist.

Die Kamera besitzt einen EXR-Sensor. Das sind Sensoren, die eigen für Fuji sind und bei einigen Kameras verbaut wurden - in allerjüngster Zeit kommt Fuji allerdings wieder ein wenig davon ab. Ob das nun gut oder schlecht ist, sei dahingestellt. die EXR Sensoren sind Alleinstellungsmerkmal und DER wichtigste Punkt bei diversen Fuji-Kameras, so auch bei dieser.

Wie der EXR Sensor im technischen Detail funktioniert, will ich hier nicht erklären, dafür gibt es für technisch interessierte Nutzer Detailartikel im Internet. Ich gehe auf die Praxis ein, also auf die Vor und Nachteile, die die XF1 (und andere EXR-Kameras) durch diesen Sensor haben.

Zuerst der Nachteil: Wie oben schon erwähnt, stimmt die angegebene Megapixelzahl de facto nicht. Andere Kameras mit "gewöhnlichen" Sensoren lösen bei 12 Megapixeln und guten Bedingungen (z.B. im Testlabor) mehr Details auf. Man kann den Sensor der XF1 auf 12 Megapixel einstellen, das wäre aber nicht so schlau, da damit die positiven Features des Sensors nicht genutzt werden und man "aufgeblähte", unscharfe 12 MP Bilder bekommt.

Dies alles wandelt sich, wenn man die Kamera im 6 MP Modus betreibt (Einstellung der Bildgröße: "Medium"). Hier kommen die EXR Features zum tragen. Es gibt vor allem zwei, die als "EXR-Modi" bezeichnet werden: High Sensitivity (hohe Empfindlichkeit) und High (dynamic) Range (hoher Dynamikumfang). Im High-Sensitivty Modus wird der besondere Aufbau des Sensors dafür genutzt, bei hohen ISO-Werten das Rauschen etwas zu verringern. Der Effekt ist spürbar, aber nicht dramatisch (es ist und bleibt eine wirklich kleine Kompaktkamera - jede vernünftige, aktuelle DSLR oder spiegellose Systemkamera rauscht weniger). Es ist eher ein "nice to have" - wenn man bei schlechtem Licht und z.B. ISO 800 unterwegs ist, bekommt man meist detailreiche, ausreichend rauscharme 6 MP Bilder.

Der andere EXR Modus ist meines Erachtens interessanter: im Dynamikumfangs-Modus werden die Sensor-Features dazu genutzt, mehr Dynamikumfang in ein einzelnes Bild hineinzupressen. Man kann es sich ein bisschen wie ein HDR vorstellen, das die Kamera vollautomatisch bei korrekter Belichtung aus einem Einzelbild entwickelt. Hier wird seitens der Kamerautomatik vor allem Wert darauf gelegt, dass die Spitzlichter nicht ausfressen. In der Praxis bedeutet dies, dass z.B. bei Landschaftsaufnahmen im prallen Sonnenschein, oft sogar im Gegenlicht (!), der Himmel auch wirklich blau und durchgezeichnet ist und nicht weiß ausgefressen, und die dunklen Bereiche dennoch deutliche Zeichnung haben. Dieses Feature überrascht mich immer wieder, da sich die Dynamik hinter der einer guten DSLR (zum Vergleich: ich besitze die Pentax K5) nicht verstecken muss. Für eine Kompaktkamera ist das geradezu phänomenal. Die Bilder wirken einfach natürlich, perfekt belichtet ohne ausgefressene Stellen, und ohne das typische flache Kompaktkamera-Aussehen.

Fazit: Wenn man weiß, wofür der Sensor gebaut wurde und wie man ihn richtig einsetzt, ist er sehr gut. Wenn man ihn falsch einsetzt, ist er mittelmässig bis schlecht. Ich vergebe für die potentiell sehr gute Bildqualität (für eine Kompakte) die vollen 5 Sterne (*****). Aber bitte versuchen Sie nicht, mit der Kamera 12 MP Bilder zu schießen!

5b. Raw vs JPG

Die Angabe "5b" deshalb, weil es sich im Prinzip immernoch um ein Sensorfeature handelt. Wer ein ambitionierter Fotograf ist, wird sich vermutlich meist im RAW Modus aufhalten, und natürtlich bietet diese Kamera (was für eine Kompakte nicht unbedingt selbstverständlich ist) einen solchen. Hier muss man aber ganz klar sagen: Man sollte diesen Modus eher nicht nutzen. Das liegt daran, dass die gängigen RAW-Konverter eben auf Kameras mit "gängigen" Sensoren ausgelegt sind und daher die EXR Features (s.O.) nicht richtig nutzen. Man fährt einfach besser damit, und erhält schlichtweg bessere Bildergebnisse, wenn man die XF1 als eine JPG-only-Kamera benutzt. Um genug Spielraum für Nachbearbeitungen zu haben, kann man ggf. die Schärfe und Sättigung der JPG-Engine etwas herunterdrehen (ich finde die Standardwerte aber ganz gut). Da das Rauschen bei wenig Licht im Sensitiv-EXR-Modus meist okay ist (s.O.) und bei viel Licht und harten Kontrasten der Dynamikumfang hervorragend ist (s.O.), erfällt oftmals das "Retten" kritischer Belichtungssituationen per raw, wie man es bei einer DSLR tun würde. Salopp gesagt, die JPGs sind einfach gut genug, dass einem diese Arbeit erspart wird. Ist doch eigentlich schön, oder? Nun, die Bewertung fällt damit aber zwiespältig aus - wer wirklich RAWs will, bekommt welche, aber kann damit nicht viel tolles anfangen. Wer JPGs will, bekommt exzellente JPGs. Für sorglos-JPG-Nutzer als 5 Sterne (*****), für hartgesottene RAW-Nutzer nur 3 Sterne (***)

6. Abschließend / praktische Nutzung / Kamerakonzept

Als Fazit möchte ich nun nur noch kurz beschreiben, wie man sich nun die Eigenheiten, Besonderheiten, von mir aus auch "Ticks" der Kamera nun perfekt zunutze macht, und welches Kamerakonzept sich daraus ergibt. Für mich ist die Fuji XF1 eine perfekte Immerdabei-JPG-Kamera: Sie erzeugt gut belichtete, natürliche, detailreiche JPGs ohne viel Zutun, bei akzeptabler Bildgröße und Auflösung (6 MP). Insbesondere Landschafts- und Architekturaufnahmen sind durch den hohen Dynamikumfang eine wahre Freude. Durch das kompakte Gehäuse ist die Kamera immer dabei, und durch das manuelle Zoomobjektiv schnell und angenehm bedienbar. Die Bildergebnisse sind im Alltagsgebrauch top.

Die Kamera hat Schwächen, wenn es darum geht, in einem statischen Labortest möglichst viele Linienpaare aufzulösen (und der Labortest eventuell wegen Standardisierung auch noch per RAW durchgeführt wird). Ebenso hat die Kamera Schwächen, wenn es darum geht, bei sehr guten Lichtbedingungen (also ISO 100) Bilder mit sehr hoher Auflösung zu schießen - dafür geben die "effektiven 6 Megapixel" zu wenig her. Was man an Auflösung verliert, gewinnt man an Natürlichkeit der Bilder (Dynamikumfang und Rauschverhalten).

Alles in Allem ist die Fuji XF1 damit die perfekte Zweit (oder Dritt-) Kamera für fortgeschrittene Nutzer, die wissen, wie sie die Kamera bedienen sollten um das Maximum aus ihr herauszuholen. Wer sich auf ihre Eigenheiten einlässt, den belohnt die XF1 mit hervorrangenden Bildergebnissen. Daher vergebe ich für den Einsatzzweck und die Zielgruppe die Höchstnote von 5 Sternen (*****). Einzige wirkliche Wermutstropfen sind Lichtstärke des Objektivs und fehlender Sucher - beides ließe sich aber nur mit deutlichen Abstrichen bei der Gehäusekompaktheit realisieren. Da ich bei dieser Kameraklasse das kompakte Gehäuse für sehr wichtig halte (falls das für den Einzelnen Leser nicht zutrifft, bitte eine größere Kamera aussuchen, und dafür keine Kompromisse bei Lichtstärke und Sucher machen - Beispiel: Fuji X10!), lasse ich dies nicht zu einer Abwertung in der Endnote führen.
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am 24. April 2016
Ich kann jeden potentiellem Käufer nur raten im Netz nach fuji xf1 objektivfehler zu suchen. Ein einziges Ärgerniss! Wir werden die Kamera nun wegwerfen da eine weitere Reparatur ausserhalb der Garantie wohl keinen Sinn macht.
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am 21. Juli 2014
Ich war so stolz auf meine schicke Kamera, die ich mir im Dez. 2013 gekauft hatte. Zur Zeit ist sie aber bei Fuji zur Reparatur. Ich musste sie hinschicken, weil die Kamerea nur mehr im Weitwinkelbereich schöne Fotos macht. Sobald ich zoome sind die Bilder unbrauchbar und total überbelichtet. Ich hoffe ich bekomme den Apparat ausgetauscht und die neue Kamera hat dieses Problem nicht. Am Display erscheint die Meldung "Objekitiv Fehler". Außerdem würde mich interessieren, ob die Garantie dann wieder von neuem beginnt. Wenn die Kamera funktioniert, dann ist sie sehr lichtstark und macht scharfe Fotos in schönen natürlichen Farben.

Meine Kamera war für ca 3 Wochen bei Fuji, das Objektiv wurde getauscht und sie funktioniert wieder einwandfrei. Hoffentlich bleibt das so. Ich hab die Kamera ohne Akku zu Fuji geschickt. Heute habe ich mit großer Freude festgestllt, dass in der reparierten Kamera ein Akku steckte. Ein schönes wertfolles Geschenk. Original-Akkus sind schwer zu bekommen und sehr teuer.
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