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am 19. November 2015
Früher bin ich mit meiner Nikon D200 und später D600 Ausrüstung herumgewandert. Diese Ausrüstung hat mit Objektive mehr als 10kg gewogen.
Heute verwende ich die Nikon D600 nur noch im Studio und für Naturfotografie (mit Tamron 150-600mmm). Bei Wanderungen und im Urlaub verwende ich die Fuji X-E1, deren Bedienungskonzept mich an meine Analogzeiten (im positiven Sinne) zurückerinnert! Bewusste Auswahl der Zeit, Blende, Belichtungskorrektur, ist für mich ein muss. Vom Bildergebnis her ist die Fuji X-E1 besser oder gleichwertig als alle mir bekannten APS Kameras.

Positiv:
+ Bedienungskonzept
+ Objektiv Auswahl / Qualität
+ Bildqualität

Neutral:
o Preis

Zusammenfassung: Die Fuji X-E1 ist für Fotografen die wissen welchen Einfluss Zeit, Blende, Iso auf ein Bildergebnis hat. Für Hobbyfotografen die möglichst viel Automatik Funktionen haben möchten ist diese Kamera nicht geeignet!

Neutral
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am 26. Februar 2015
Habe das Set mit 18-55 und 50-230 hier bei Amazon für € 630,-- gekauft. Ich bin absolut begeistert. Über die technischen Daten wurde genügend geschrieben. Die Schärfeleistung ist mit beiden Objektiven überragend. Die Kamera ist leicht, daher auch bei Wanderungen einfach mitzunehmen und nicht lästig. Die Bedienung ist intuitiv. Geht natürlich nicht ganz so schnell wie bei einer DSLR da man mehr manuell einstellt. Die Verabeitung und die Haptik sind überragend. Habe noch eine Pentax K5 mit einigen Objektiven, auch Limiteds. Entweder ist meine alte Ausrüstung schlecht jusitiert oder die Fuji einfach um Längen besser. Bei Pentax war belichten mit Blitz Glückssache, auch Aufnahmen im Nahfeld oft unscharf. Farben sind bei Fuji klasse, auch die Filmsimulationen machen Spass. Kann die Kamera absolut empfehlen. Einzig der EVF bei Sonne (habs jetzt im Winter getestet) ist nicht immer optimal zu erkennen. Dafür zeigt er gleich das Ergebnis an und man wundert sich z.B. bei Portäts nicht über dunkle Gesichter.
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am 26. Februar 2015
Sie ist klein, sie hat überdurchschnittlich scharfe Kit-Objektive und sie ist enorm rauscharm. Selbst eine Langzeitbelichtung bei (für meine Augen) vollkommener Dunkelheit brachte ein qualitativ hochwertiges Foto. Optimal für Leute, die ungern mit Blitz fotografieren. Absolut empfehlenswert. Auch die Bedienung ist einfach und schnell erlernt. Meine anderen Kameras sind Nikon D7100, Pentax K5IIs, Fuji S5Pro, Lumix GF1, Canon G10.
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am 3. Oktober 2013
… sieht aus wie eine richtige Kamera, fühlt sich auch so an. Man benutzt sie sogar wie eine richtige Kamera (Blendenring/Zeitenrad). Das alles gepaart mit einer pfiffigen Technologie in einem kompakten Metallgehäuse !! Dazu gibt es auch noch hochwertige Objektive aus dem eigenen Hause oder von Zeiss oder per Adapter aus dem großen Pool dessen, was jemals an Objektiven hergestellt wurde/wird. Die EierlegendeWollMilchSau? Nicht ganz - aber fast! Denn nach wie vor gibt es gute Gründe für eine flotte Vollformat-Kamera in der Action-Fotografie oder eine hochauflösende Fachkamera im Studiobetrieb, aber für alles andere gibt es die Fuji
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am 23. September 2013
Ich beschäftige mich erst seit gut einem Jahr mit der Fotografie intensiver. Auf der Such nach "meiner" Kamera kam ich von Sony SLT Alpha Modellen hin zu Canon DSLR. Die SLR/DSLR waren mir zu sperrig, für mein bevorzugtes EInsatzgebiet Streetphotography zu auffällig und abschreckend - es war für mich immer recht viel Aufwand die DSLR mitzunehmen, daher blieb sie meistens daheim. Also musste eine Systemkamera ins Haus.

Die Wahl fiel auf eine Sony NEX6, ich fotografiere gerne mit Sucher. Die Nex ist klasse, gut verarbeitet, tolle Größe, guter und schneller Autofokus - die E-Mount Objektive sind meines Erachtens nicht so toll, ich hatte immer das Gefühl von Plastik und fehlender Schärfe bei der Abbildung. Und die passenden Zeiss Objektive sind preislich eine echte Ansage!

Über die XE-1 habe ich in Foren jede Menge gelesen, sehr oft in Fachgeschäften ausprobiert - es war eine Hass-Liebe auf den ersten Blick.

Ihr bloßes Design, die Kompromißlosigkeit bei der Verarbeitung, die Haptik - schon rein äußerlich fand ich sie immer sexy.

Die Bedienung ist übersichtlich, einfach, simpel, geradezu profan und minimalistisch. Die Blende am Objektivrad, die Zeit und Belichtungskorrektur oben neben dem Auslöser, die Möglichkeit die ISO auf Auto mit Begrenzung laufen zu lassen, der bisher beste Auto WB den ich benutzt habe - einfach klasse.

Und dann noch die Optiken von Fuji dazu.....schon das 18-55mm reicht mir als Einsteiger/Genussfotografierer für 99% aller Fotosituationen.

Die Lichtstärke des Sensors und des Objetkivs haben mich beeindruckt, ich fotografiere nur in JPEG, habe mich an Lightroom und Co noch nicht herangetraut, will erstmal die Technik des Fotografierens ganz "pur" erlernen und damit spielen. Aber das, was aus der JPEG Engine der XE-1 herauskommt ist großes Kino.

Es macht mir einfach unendlich viel Spaß die XE-1 in die Hand zu nehmen, die Einstellungen manuell vorzunehmen, mir Zeit zu nehmen für die Zusammenstellung des Bildes.

Soviel zum "Liebe"-Anteil.

Der "Hass"-Anteil meiner "Beziehung" zur XE-1 ist klar der langsame Autofokus. Schnappschüsse von ballspielenden Kindern, die mit der NEX6 mal eben und jederzeit möglich waren, bekomme zumindest ich so nicht hin. Die neue Firmware für Kamera und Objektiv haben da schon einiges an Boden wieder gut gemacht, eine spontan- und Actioncam wird die XE-1 trotzdem nicht.

Ich habe für mich selbst aber beschlossen, dass sie das auch garnicht sein muss und lasse allen Fotografen mit schnellen DSLRs oder Systemkameras wie den Samsungs und Sony gern den Vortritt bei Actionaufnahmen - und schaue aus Reihe zwei gern dabei zu, bemühe mich das Spiel mit der Tiefenschärfe und den langen Belichtungszeiten zu erleben und empfinde die Fotografie für als als etwas Entspannendes.

Insofern hat mir die XE-1 einen neuen Blick auf meine neue Leidenschaft geöffnet und mich entschleunigt.

Schön, dass es solche Kameras noch gibt und schön, dass diese im Vergleich zu den Leicas nun auch in mein Budget passen.

******** Update *********

Anfang 2015 dachte ich, ich müsste mal "was Anderes" probieren. Ein reaktionsschnelleres System das abgedichtet gegen Wettereinfluß ist. Also hatte ich "eine Affäre" mit der Olympus OMD EM5. Weil zwei Kamerasysteme den Haussegen schief hängen lassen, musste ich die Fuji verkaufen.

Anfangs war die Zeit mit der Oly leidenschaftlich, man weiß all das zu schätzen, was die OMD kann und die XE-1 nicht: nochmals kleiner, leichter, kleinere Linsen, sauschneller AF, ein Klappmonitor mit Touchscreen und Gimmicks wie Live Bulb - bei Langzeitbelichtung den aktuellen Entwicklungszustand anzeigen und die Belichtung zum "richtigen" Zeitpunkt abzubrechen.

Nett!

Aber die Bedienung! Zig Ebenen von Untermenüs, Gefummel an viel zu kleinen Knöpfen, die viel zu wenig Response geben - und die Erkenntnis, dass ein richtig gutes Standardzoom 1000€ kostet und keine bessere Abbildungsleistung als das XF18-55 hat!

M4/3 ist ein tolles System, welches allerdings auf den zweiten Blick dann gar nicht mehr kleiner, leichter und preiswerter ist als das Fuji XF, weil die Pro Zooms immer im vierstelligen Bereich spielen und dann auch massig bauen.

Dazu noch nachts bei der Langzeitbelichtung die Verzweiflung in der Menüführung im Dunkeln, grrrrrrr-.....!

Also kam es wie es kommen musste: Die Oly verkauft und ab zu Fuji.

technisch sollte es eigentlich eine XT-1 /10 werden - die gefallen mir optisch aber nicht so sehr. Das Design der XE-1/2 und X-Pro1 spricht mich mehr an, allerdings sind diese technisch der XT-1 unterlegen. Man liest gerüchteweise über die Ausstattung der künftigen X-Pro2 - verbunden mit dem klassischen Design ist das die perfekte Lösung für mich.

Also war die Strategie eine neuwertige, möglichst preiswerte XE-1 / X-Pro 1 zu kaufen um damit die Zeit zu überbrücken, bis die X-Pro2 dann mal ein gutes Jahr am Markt ist und die UVP dann eher Theorie als Praxis ist.

Auf der Suche nach gebrauchten bin ich auf eine nagelneue, unbenutzte, originalverpackte XE-1 mit 18-55 von einem Händler in D mit Garantie ect. zu einem Kampfpreis gestoßen, zu dem sonst nur gebrauchte Kits angeboten werden!

Jetzt ist sie wieder da, ein Thumbsup drauf, der schöne "alte" Kameragurt von Artisan & Artist - und ich fühl mich wieder zu Hause.
Ich kenne und liebe die Bedienung, die Einfachheit der Einstellungen und die mit Abstand schönsten Farbtöne gerade bei Haut und Portraits die ich kenne.

Fest steht: Fuji X ist mein System, wie lange die XE-1 jetzt eine künftige X-Pro2 ersetzt werden wir sehen - aber die X Serie ist es einfach für mich.

Es ist wie in einer Beziehung: manchmal muss man gehen und sehen, dass das was man verlassen hat doch das beste ist für einen.
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TOP 1000 REZENSENTam 9. Juli 2014
Nachdem ich ein Jahr lang sehr glücklich mit der Olympus OM-D E-M5 war, musste ich immer wieder zu Fujifilm schielen. Bei MicroFourThird hat mir oft etwas die Tiefenunschärfe gefehlt und für gute Bilder war auch nicht mehr als ISO 1600 drin.
Bei Portraits oder ähnlichem kann man auch mit MFT gut freistellen, aber wenn man mal ganze Personen oder Objekte freistellen möchte stößt man mit MFT schnell an Grenzen.

Also habe ich mir erst einmal die X-E1 mit den zwei Objektiven gekauft, weil ich die Notfalls auch wieder ohne Verlust hätte verkaufen können. Nach einem Monat Nutzung weiss ich aber nun, dass das nicht nötig ist, da ich absolut zufrieden bin.

Die X-E1 ist in etlichen Punkten deutlich schlechter als die OM-D E-M5(Ausstattung, Autofokus, Ergonomie,...) und dennoch liebe ich diese Kamera. Das liegt vor allem an der tollen Bildqualität, dem genialen Kit-Objektiv und dem klasse Freistellungpotential in Verbindung mit dem Fujinon 35mm f/1,4.
In Sachen absolute Schärfe liegt die E-M5 vorne, aber Schärfe ist eben nicht alles. Die Zeichnung feiner Details ist bei der X-E1 deutlich besser und das Rauschen ist auch bei ISO 6400 noch sehr gering. Ich bin kein großer Fan von Nachbearbeitung und fotografiere ausschließlich Jpeg's und gerade da kann die X-E1 mit tollen Farben glänzen.

Da ich auch gerne Fotos ausdrucke war mir das Druckergebnis sehr wichtig und auch da kann die X-E1 überzeugen. Bei meiner E-M5 waren die Ausdrucke oft zu sehr gesättigt und etwas zu dunkel, so das ich da jedesmal vorher mit Nachbearbeitung gegensteuern musste. Bei der X-E1 bin ich von den Ausdrucken einfach nur begeistert.
Nach nur einem Monat hängen schon mehr Bilder von der X-E1 an meiner Pinnwand als von der E-M5

Fazit:
Insgesamt bin ich mit der X-E1 sehr zufrieden und den Kauf habe ich noch nicht bereut. Sie ist zwar in sehr vielen Punkten alles andere als perfekt, aber eben auf das wesentliche reduziert und das worauf es ankommt macht sie richtig. Sicherlich ist es keine Kamera für jedermann, aber dennoch empfehle ich jeden sich einmal auf sie einzulassen. Dies ist eine Kamera die geradezu danach schreit sich Zeit zu nehmen. Wer also eine schnelle Schnappschusskamera möchte, der ist hier falsch beraten.
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am 18. September 2017
++ der Sucher zeigt (ohne den aufklappberen Hilfsblitz) genau das Bild in Helligkeit, Farbe und Kontrast, wie es auch abgespeichert wird - ein Riesenvorteil gegenüber einer DSLR!!! - nie maehr Fehlbelichtungen!!!

++ die Auflösung und das geringe Rauschen selbst bei hohen ISO begeistern mich

+ die x-e1 nimmt viele Adapter an, leider gibt die Sucherlupe jedoch irgendwann den Geist auf, so dass man bei der Verwendung von Fremdobjektiven mit Adaper auf Serie schalten und sich das schärfste Bild heraussuchen muss. Schade eigentlich.

T i p p:

Allerdings bearbeite ich die JPEG-Fotos immer in Farbe, Kontrast u. Schärfe nach. + 30 bis + 50% (unscharfes Maskieren mit 75% und 2-4 Pixel und "Reduktion" auf 0, z-B- 75-3-0). Dann interpoliere ich "Bild-Bildgröße- von 72 auf 108 Pixel/m2 bilinear und schärfe nochmal einfach nach, auch die Konturen = 36 knackscharfe MP - fast wie eine teure Vollformat-Kamera.

Kein Nachteil??? Doch, es ist eine AUSGESPROCHENE AVAILABLE-LIGHT-SYSTEM-Kamera mit einem Aufhell-Systemblitz. Beim Blitzen bleibt das Sucherbild leider etwas dunkel.

5 Sterne für Outdoor, schlechten Lichtverhältnissen mit dem hervorragend scharfen Set-Objektiv 16-50

4 Sterne für's Blitzen drinnen oder Adapterfotografie (mit Fremd-Tele)

macht im Durchschnitt 4,5 Sterne

PS: Fuji sollte bei der Sucherlupe und der Blitzfotografie nachbessern!!!

90% Empfehlung
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 18. April 2015
Das hier angebotene Kit (X-E1, 18-55, 50-230) zum derzeit aufgerufenen Preis ist unbedingt zu empfehlen, vorausgesetzt man kommt mit Fuji-typischen "Schrullen" zurecht. Ich selbst hatte neben meinem Nikon-(D)SLR-System bereits Fuji S5pro und Fuji X100 und war insoweit an einige Fuji-Marotten gewöhnt. Für Neulinge im Fuji-System mag daher die Einarbeitung gewöhnungsbedürftiger sein.

Hinzuweisen ist darauf, daß ältere Rezensionen, die hier niedergelegt sind (z.B. aus 2013) einen deutlich anderen Firmwarestand widerspiegeln und von daher nicht unbedingt repräsentativ sind für den derzeitigen Auslieferungszustand von Kamera und Objektiven (vgl. hierzu auch die Rezension von Mansurov bei photographylife.com).

Nach dieser Vorrede nunmehr stichwortartig zu den Eigenschaften der Kamera und des Systems:

1. Pluspunkte X-E1 und System:
a. Gehäuse
- sehr gute Verarbeitungsqualität
- sehr gute (konservative) Auslegung der Bedienung
- gute Griffigkeit des Gehäuses (nicht so gut wie DSLR, aber deutlich besser als z.B. X100)
- geringes Gewicht
b. Objektive
- XF-Objektive mit ausgezeichneter Metallverarbeitung und guter Gängigkeit der Bedienelemente
- XF-Objektive mit ausgezeichneter Abbildungsqualität
- XC-Objektive leicht, preisgünstig, gute Abbildungsqualität
c. Bildqualität der Kamera
- von Schärfe und Auflösung für einen 16-MP-APS-C-Sensor exzellent
- High-ISO-Qualitäten im Vollformat-Bereich!
- sehr natürliche Farbdarstellung

2. Minuspunkte X-E1 und System
a. Elektronischer Sucher
- weist nicht die Klarheit und Eindeutigkeit eines optischen Suchers auf
- ist bei sehr hohen Kontrasten mit einer differenzierten Bilddarstellung überfordert
- ruckelt gelegentlich etwas
b. AF
- recht langsam (wenngleich deutlich schneller als anfänglich)
- Kontrast-AF für DSLR-Fotografen sehr gewöhnungsbedürftig
- Verstellung des Meßfeldes umständlich
- irritiert bei der Verwendung von Vorsatzachromaten (Nahlinsen)
c. Bereitschaft
- zu langsames Hochfahren der Kamera (wenngleich deutlich schneller als bei X100)
- Auslöseverzögerung (führt iVm einer gewissen Sucherträgheit dazu, daß man im Foto nicht exakt den Zustand vorfindet, den man im Moment
des Auslösens gesehen hat)
- Batteriekapazität deutlich zu gering (immer 1-2 Ersatzakkus mitnehmen!)
d. Bedienung
- bei XF-Objektiven muß Zoom und Blende am Objektiv verstellt werden, was Umgreifen erfordert und damit langsam ist
- keine Verlegung der Blendeneinstellung von XF-Objektiven auf Rückseitenrad möglich (Standard bei XC-Objektiven und damit schnellere
Bedienbarkeit dieser Objektive!)
- Auslegung der verschiedenen Objektivringe von der Oberfläche zu wenig differenziert (v.a. 18-55, 50-230 besser)
- keine Umstellung der Blendeneinstellung auf 1/2 oder 1/1 Blenden möglich
- kein Start des Aufsteckblitzes EF-20 durch Andrücken des Auslösers möglich (muß nach automatischer Abschaltung durch erneutes Drücken
der Powertaste hochgefahren werden)
e. Belichtung
- idR 1/3 - 1/2 LW zu hell

Fazit: Trotz der beschriebenen Nachteile, an deren Vorhandensein man sich gewöhnt und die man z.T. auch durch verändertes Fotografierverhalten ausgleichen kann, ist die Kamera mit ihren Objektiven ein ideales, leichtes, platzsparendes Reisesystem mit exzellenten Bildergebnissen. Für das ernsthafte Hobbyfotografieren nehme ich lieber die VF-DSLR, die ich von der Bedienung nach meinen Bedürfnissen konfiguriert habe, die mir "aufs Wort gehorcht" und durch deren großen Realbildsucher (das übrigens auch bei der kleinen Fuji X100) ich die Welt so sehe, wie ich sie sehen will.

P.S.: Die nachträgliche Anbringung einer Augenmuschel (serienmäßig nicht vorgesehen!) beseitigt die oben kritisierte schwere Erkennbarkeit des Sucherbildes bei höheren Kontrasten bzw. starkem Gegenlicht.
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am 25. Juli 2013
Ich habe schon länger eine Ergänzung zu meiner 5D mkII gesucht, die zwar bei Jobs treue Dienste leistet, im Alltag aber dann doch nur bewusst mitgenommen wird und nicht einfach mal so in die Tasche wandet. Allein schon auf Grund von Größe und Gewicht überlegt man es sich zweimal, ob die 5D nun in die Tasche wandert oder nicht. Aus diesem Grund suchte ich auch gezielt im Bereich von Systemkameras nach einer Ergänzung. Jeder fotoaffine Mensch auf diesem Planeten dürfte mit dem zeitlos schlichten aber auch unheimlich effizienten Design einer Leica vertraut sein - und wohl auch mit den astronomischen Preisen, die selbst für die "Einsteigervariante" M-E aufgerufen werden. Eine Leica ist wie ein Porsche 911 - das Design funktionierte vor Jahrzehnten hervorragend und auch heute freut man sich, eine einmal zu sehen; dazu dann erstklassige Technik und der Mythos lebt. Aber eben auch ein Mythos gerade wegen der horrenden Preise, die sich die meisten Menschen (sowohl Amateure wie auch Profis) einfach nicht leisten können oder wollen.

Und hier kommt Fuji mit der X Serie ins Spiel. Nachdem Olympus mit dem Wiederbeleben der OM Reihe ja den Retrozug so richtig in Gang gesetzt hat, lehnt sich das Design der Fuji X-Serie nun an das klassische Leicadesign an, allen voran natürlich das der X-Pro 1, aber selbst die Kameras mit fester Optik schlagen genau in diese Kerbe: schlicht, schnörkellos, funktional, aber dennoch schön.

Die Entscheidung zw. X-E1 und X-Pro 1 fiel mir dann doch recht leicht, denn so spannend der Hybridsucher der X Pro 1 auch sein mag, er rechtfertigt in meinen Augen den aufgerufenen saftigen Aufpreis einfach nicht, denn abgesehen vom Hybridsucher und ein paar Kleinigkeiten steckt in beiden Modellen praktisch die gleiche Technik: ein 16,3MPixel APS-C CMOS Sensor mit Fujis X-Trans Technologie (im Gegensatz zum herkömmlichen Bayer Farbfilter, der 2x2 Pixel einnimmt, umfasst der Farbfilter bei Fuji 6x6 Pixel, was zu einer geringeren Neigung führt, Moire-Muster zu produzieren), der gleiche Bildprozessor, identisches AF System (TTL Kontrastmessung) mit 49 AF Punkten. Das Display der X-Pro 1 ist 0,2in größer und bietet eine höhere Auflösung, dafür ist der EVF der X-E1 mit seinem 2,36MPixel aufgelösten OLED Display dem der X-Pro 1 doch deutlich überlegen (1,44MPixel LCD). Die X-E1 ist eindeutig darauf ausgelegt, mit dem EVF benutzt zu werden, das Display auf der Rückseite ist zwar recht ordentlich, lässt präzises Fokussieren dann aber doch nur bei maximaler Vergrößerung zu und ist dann in sehr hellen Umgebungen nur schwer ablesbar. Aber nun zur Kritik im Einzelnen:

Haptik:
Die Fuji anzufassen ist eine wahre Freude. Sie ist handlich und sehr wertig gebaut, Ober- und Unterseite sind aus Metall gefertigt genauso wie die Bedienelemente an der Oberseite. Sie liegt zumindest mir gut in der Hand. Trotz der wertigen Bauweise fühlt sie sich sehr leicht an. Vergleiche ich die X-E1 mit der Haptik der 5D, dann würde ich mir wünschen, dass Canon sich davon mal eine Scheibe abschneiden würde. Nicht, dass die 5D mkII billig wirken würde, aber sie vermittelt keinen so schönen Eindruck wie die X-E1. Einzig der Scrollcontroller auf der Rückseite fällt bei der X-E1 ein wenig qualitativ aus dem Rahmen, ein Metallrad wäre hier passender gewesen.

Bedienung & Handhabung:
Die Bedienelemente sind im wesentlichen selbsterklärend und eindeutig, die Einstellräder für Verschlusszeit und Belichtungskorrektur bedürfen keiner Erklärung, der Auslöser ist ebenfalls eindeutig. Die Menüführung ist recht logisch und einfach, könnte aber etwas zügiger ausfallen, jedoch sind zumindest die meisten Menüpunkte leicht auffindbar und ebenfalls selbsterklärend, wenn man denn weiß, wie man mit einer Kamera umzugehen hat. Auch die Knöpfe auf der Rückseite werfen wenig Fragen auf. Bereits nach wenigen Minuten hatte ich für mich alles wesentliche herausgefunden. Allein der AE-Lock wollte anfangs nicht das tun, was ich von ihm wollte. Ein sehr praktisches Feature ist die Fn Taste direkt neben dem Auslöser, die mit benutzerspezifischen Auswahlen belegt werde kann. Leider hat es Fuji versäumt am Einstellrädchen für die Dioptriekorretur eine Markierung anzubringen, die zumindest die 0-Stellung anzeigt und so muss man selbst erst einmal einen Sehtest bestehen, um sie wieder korrekt einzustellen und wehe dem, der aus Versehen an das Rädchen kommt und danach im Eifer des Gefechts beim manuellen Fokussieren das ganze nicht bemerkt. Auch der Annäherungssensor vom EVF ist manchmal etwas zickig, was zwar hier und da etwas nervig sein kann, im Großen und Ganzen aber kein nennenswertes Problem darstellt. Den eingebauten Blitz hätte man sich sparen können, die Leitzahl reicht gerade einmal dafür aus, andere Blitze im Slavemodus anzusprechen, einzig die Möglichkeit den eingebauten Blitz auch nach oben richten zu können (man muss ihn allerdings in der jeweiligen Position festhalten) ist interessant, bei einem reflektierten Blitzen über die Decke oder einen Reflektor dürfte bei einer LZ von 7 aber nicht mehr viel Licht übrig bleiben.

Autofous/Fokushilfe:
Zum Autofokus selbst kann ich an dieser Stelle nichts sagen, da ich mich bewusst gegen die Fuji Optiken entschieden habe und meine vorhandenen vollmanuellen Canon FD Optiken benutzen nutze, sowie das ein oder andere M-Bajonett Objektiv im Auge habe. Da dies kein Arbeitstier ist und ich im Zweifel auch die Zeit habe, einfach 1 oder 2s fürs Fokussieren zu verwenden oder das Bild erneut aufzunehmen ohne dabei den Moneyshot zu verpassen, ist mir der Autofokus recht egal. Dank des EVF kann mit einem Klick auf das Wahlrädchen die Lupe eingestaltet werden, mit der das Fokussieren recht gut und zügig funktioniert. Die seit dem 22.07.2013 veröffentlichte Firmware Version 2.0 hat zudem noch eine Fokussierhilfe nachgereicht, die über Schattierungen im Sucherbild den scharfgestellten Bereich hervorhebt. Das funktioniert auch recht ordentlich, wenn ausreichend kontrastreiche Kanten vorhanden sind, allerdings hätte ich mir eine farbliche Hervorhebung gewünscht, um effektiver zu sein. Meiner Meinung nach kann man auf das Feature recht gut verzichten, da man an der Lupe eigentlich nicht vorbei kommt und auch Bereiche markiert werden, die an der Grenze zum Fokusbereich liegen.

Bildqualität:
Absolut top und über jeden Zweifel erhaben. Die Schärfe ist erstklassig, Farbwiedergabe sehr gut, Treppchenbildung bzw Moire-Muster sind (wahrscheinlich dank der X-Trans Technologie) nicht zu erkennen und auch der Kontrast ist wirklich gut. Selbst out of the camera sind die Bilder durchaus ordentlich und lassen erahnen, wie viel Spielraum bei der RAW Entwicklung zur Verfügung steht. Fujis Filmemulationen sind ebenfalls sehr interessant, gerade die Schwarz/Weiß Emulation produziert wirklich sehr solide Ergebnisse, die mit ein paar Handgriffen in Lightroom schon wirklich beeindrucken, da die Presets in die RAW Datei geschrieben werden. Die Filmemulation liegt bei mir auf der Fn Taste, sodass ich bei einem Bild auch direkt den S/W Eindruck beurteilen kann, wenn ich das Gefühl habe, dass das Motiv sich für eine S/W Entwicklung anbieten würde.

Software und Performance:
Die Einschaltzeit ist ziemlich gut, allerdings auch nicht überragend schnell, das Schreiben von Datei hingegen dauert etwas sehr lange. Die Filmemulation frisst scheinbar auch einiges an Rechenleistung selbst bei nur aktiviertem EVF, sodass bei Schwenks das Bild zu ruckeln beginnt (ein ähnlicher Effekt tritt bei vorherrschender Dunkelheit auf).

Fazit:
Was habe ich mich gefreut eine Kamera wieder in den Händen zu halten, die über klassische Bedienelemente zu bedienen ist, so wie bei der geliebten Canon A1 meines Vaters, mit der ich meine ersten Fotogehversuche machte. Ein Einstellrad für die Verschlusszeit, ein Blendenring und ein ordentlicher Fokusring, was braucht man mehr? Dieses Bedienkonzept sagte mir auch schon bei der Leica M8 und M9 zu, aber beide waren einfach unerschwinglich und hätten ein zweites Objektivsystem erfordert. Die X-E1 bietet eine Besinnung auf das wesentliche in der Fotografie, überschwemmt den Benutzer nicht mit zu vielen unnützen Features und Gimmicks, bietet eine hervorragende Bildqualität und ist kompakt und klein genug, um ein ständiger Begleiter im Alltag zu sein. Es macht mir Spaß frei von Automatiken mit ihr zu arbeiten. Back to the roots. Ihre kleinen Unzulänglichkeiten machen sie für mich persönlich nur noch sympathischer und liebenswürdiger. Fuji könnte die Fokushilfe zwar gern in einem kommenden Firmwareupdate noch verbessern, aber abgesehen davon bin ich mit ihr einfach glücklich und für mich steht eines fest: die geb' ich nicht mehr her!
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am 18. September 2014
Das soll jetzt keine sachlich/fachliche Abhandlung werden. Eher eine emotionale, die aber technisch begründbar ist.

Ich fotografiere schon seit meiner Kindheit, mein Vater hat mich dazu gebracht. Oft hab ich ihm zugesehen, wie er in der Dunkelkammer (Badezimmer) die SW Fotos belichtet und entwickelt hat. Manchmal glaub ich immer noch den Geruch der Chemikalien in der Nase zu haben, wenn ich das eine oder andere Foto betrachte. Ist aber wohl eher der Geruch der Tinte ;-)

Sobald es die ersten Digitalkameras am Markt gab, wollte ich unbedingt eine haben. Meine erste war von Kodak und hatte unglaubliche 1,2 Megapixel. Anfangs war ich begeistert, weil kein Film nötig, man kann unendlich viele Fotos machen.
Schnell hab ich erkannt, dass das mit einer extrem schlechten Qualität erkauft werden muss.

In den Jahren danach hab ich stetig den Markt und die Entwicklung beobachtet, und viele digitale Kameras ausprobiert.
ich war immer enttäuscht ob des Ergebnisses.
Erst Ende letzten Jahres wurde meine Frustration ob der digitalen Unzulänglichkeit beendet. Ich hab mir eine Canon Vollformat zugelegt.
Trotzdem fehlte mir immer noch etwas.

Das analoge Feeling vielleicht.

Also erstand ich in Japan (in Europa gab es sie nicht mehr) die letzte analoge Canon Profi SLR: Canon EOS-1 V
Ein Riesen-Ding, sehr schwer und groß, aber es passten natürlich auch die neuen Canon Objektive drauf.

Da entdeckte ich die noch produzierten und perfektionierten Fuji Filme. Vor allem der Velvia hat es mir angetan.
Ich war begeistert vom Ergebnis. Nur, nach dem Einscannen nicht mehr so. Die Schärfe hat mir gefehlt, wohl auch abhängig vom Scanner, aber einen Hasselblad wollte ich mir dann auch nicht zulegen ;-)

Zudem waren mir die Teile zu schwer, um sie immer mit mir herumzutragen.

Hab zware uach eine Sony RX II, die sehr keline ist, und iene super Qualität liefert, aber bei schlechten Lichtverhältnissen nicht.

Da bin ich auf die Fujifilm gestossen. Zuerst war ich skeptisch. Was ist das? Keine Canon, Nikon, Sony, Leica.
Dann viel darüber gelesen, ins Geschäft gegangen, sie in die Hand genommen, Fotos gemacht, und sie dann bestellt.

Fazit: Ich bin von ihr immer noch sehr begeistert. Das zeitlose Design, die logische, einfache Bedienung, die sensationelle Qualität der Fotos.
Wer gerne mit Analogkameras fotografiert hat, wird sie lieben. Wer eine einfach zu bedienende Kamera mit top Bildqualität sucht, wird nicht enttäuscht werden.

Sie ist aber kein Smartphone. Kein GPS. Keine Connection zu Facebook oder Youtube. Kein Touchscreen.
Keine Bildprogramme, wie "Sonnenuntergang" oder "Haustier".
Wer das glaubt zu brauchen, sollte sie nicht kaufen.

Sie ist ein Fotoapparat. Nur das. Im besten Sinne.
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