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am 9. Februar 2016
Nach all den guten Rez. zur X-A1 möchte ich nur kurz mein Fazit zur Kenntnis geben.
Ich nutze die X-A1 als Zweitkamera zur X-E1. Ich wechsle nicht gerne Objektive, weil da leicht Staub auf den Sensor oder die hintere Linse des Objektivs kommt und es besteht immer die Gefahr mal eins fallen zu lassen. Zu meinen beiden Lieblingslinsen habe ich gerne hinten je einen Body dran. Braucht nur unwesentlich mehr Platz in der Fototasche und ist deutlich flexibler. Besser ein Foto mit einer - wenn überhaupt - minimal schlechteren Kamera, als ein verpasstes Foto, weil grad das falsche Objektiv drauf ist.
Ich habe meine X-A1 für schlappe 180€ nagelneu von einem User gekauft, der sich ein Kit besorgt hat, aber nur das Objektiv brauchte, aber das nur am Rande.
Die Bildqualität erreicht die der X-E1 imho nicht ganz, aber die Unterschiede sind sehr gering. Ich fotografiere nur in RAW und je nach Konverter und Feinenstellungen mag man auch zu einem anderen Ergebnis kommen. Ich nutze sie jedenfalls ganz entspannt bis ISO 1600, wenn ich wirklich gute Ergebnisse möchte; sonst gern auch bis ISO 3200. Für Raw Shooter bietet sie den klaren Vorteil, dass die gängigen Konverter mit dem Bayer-Sensor doch besser klarkommen, der X-Trans erfordert da einiges mehr an Feingefühl, um optimale Ergebnisse zu bekommen.
Der AF ist in einigen Situationen (wenig Struktur, z.B. Nebel oder Schnee, Gegenlicht) dem der X-E1 unterlegen (wobei die X-E1 da auch gern mal rumzickt) und generell etwas langsamer, arbeitet aber ordentlich und sehr präzise. Der Verschluss klackt markant (da ist die X-E1 deutlich dezenter und edler im Sound). Der Sensor ist ein solider APS-C von der Stange, der zuverlässig gute Ergebnisse liefert. Praktisch finde ich das Klappdisplay. Haptik und Verarbeitung sind trotz des Kunststoffs sehr gut.
Ich habe die X-E1 nun seit 2 Jahren und die X-A1 seit 1,5 Jahren und kann "die Kleine" gut als (Zweit-)kamera oder auch mal als Arbeitspferd, wenn grad das andere Objektiv drauf ist, empfehlen, sie wird nicht enttäuschen.
Wegen des AF, der in manchen Situationen zwar grün zeigt, aber manchmal daneben fokussiert, ziehe ich einen Stern ab.
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am 25. Dezember 2013
Pros/Cons:

+ exzellente Bildqualität
+ ausgezeichnete Bedienbarkeit
+ recht schneller Autofokus bei Tageslicht
+ sehr gutes Schwenkdisplay
+ solides Gehäuse
+ flexibler Einbaublitz

- stellenweise träger AF bei schwachem Licht
- Rauschreduzierung dürfte stellenweise sanfter agieren
- Größe, Druckpunkt und Material einiger Knöpfe verbesserungswürdig

VORNEWEG:
Ich besitze ein relativ umfangreiches Kameraequipment und verwende momentan eine Nikon D7100. Zuletzt empfand ich zunehmend, dass ein solches System für die Street-Fotografie aufgrund des Gewichts und der Größe einfach unpraktisch ist. Zudem wollte ich mir die Mühe ersparen, alle Bilder im RAW Konverter bearbeiten zu müssen. Voraussetzung für die Neue war also: kompakt, leicht, möglichst gute Bildqualität (insbesondere gute JPEG Engine).

MATERIAL UND VERARBEITUNG:
Im Vorfeld war mir bereits klar, dass es im Preissegment um 500 Euro durchaus Kameras mit besserer Materialanmutung gibt. Die X-A1 sowie das Kit-Objektiv bestehen überwiegend aus Kunststoff.

Das Standard-Zoom hat eine sehr glatte Plastikoberfläche. Fokus- und Zoomring laufen recht präzise und nicht zu leichtgängig. Insgesamt reicht die Haptik nicht ganz an meine bisherigen Nikon- und Fremdobjektive heran. Allerdings ist das Fuji-Objektiv auch leichter als vergleichbare Optiken – ein für mich nicht unwichtiger Faktor.
Nimmt man die Kamera in die Hand, spürt man natürlich unmittelbar den Kunststoff. Dennoch macht sie einen ziemlich soliden Eindruck - auch die Verarbeitungsqualität ist gut. Die Bedienelemente der Kamera unterscheiden sich allerdings hinsichtlich des Qualitätsempfindens. So fühlen sich die Drehregler für Motive und Belichtung jeweils sehr hochwertig an, rasten sauber ein und bestehen zumindest oberflächlich aus Metall. Der Ein- und Ausschalter sowie der Auslöser sind zwar gänzlich aus Kunststoff, lassen sich aber ebenfalls sauber bedienen. Im Gegensatz dazu kann das Blendenrädchen (billigeres Plastik) sowie der Play-, Aufnahme-, DispBack- und Q-Button (zu klein, schwammiger Druckpunkt) nicht vollständig überzeugen.

DISPLAY:
Das schwenkbare Display lässt sich exakt in die jeweilige vertikale Position drehen ohne dabei fragil zu wirken. Die dahinter befindliche Metallkonstruktion sieht ebenfalls recht solide aus. Abgesehen von den mechanischen Eigenschaften überzeugt auch die Darstellungsqualität in jeder Hinsicht. Das 3 Zoll große, 920.000 Pixel auflösende Display weist einen hohen Kontrast und eine sehr gute Blickwinkel-Stabilität auf. Farben und Kontrast verändern sich selbst bei starken Betrachtungswinkeln kaum. Durch zweisekündigen Druck auf die Q-Taste kann die ohnehin schon gute Displayhelligkeit bei Bedarf noch gesteigert werden.

EINSCHALTZEIT:
Die X-A1 benötigt knapp über eine Sekunde bis sie einsatzbereit ist. Dies ist für meine Belange völlig ausreichend.

MENÜ UND BEDIENKONZEPT:
Das Menü ist ziemlich übersichtlich und logisch aufgebaut. Befindet man sich im Aufnahmemodus, bekommt man die Menüreiter passend zum Bereich Aufnahmen (ISO, Bildqualität, usw.) angezeigt. Darunter folgen ein paar Reiter für die allgemeinen Einstellungen. Im Playmodus findet man hier folglich ebenfalls spezifische Optionen (löschen, rote Augen-Korrektur, usw).
Das Bedienkonzept ist sehr durchdacht und ermöglicht ein ähnlich schnelles Arbeiten wie mit einer DSLR - separate Blenden-, Belichtungs- und AF-Bedienelemente sei Dank. Der Drehregler für Motivprogramme bietet neben den üblichen Motiveinstellungen und den "A,M,S,P" Optionen zusätzlich die C-Speicherfunktion. Hier können beispielsweise in "A" vorgenommene Einstellungen über das Menü für "C" übernommen werden. Somit können also zwei Settings separat gespeichert und auf diese bei Bedarf sehr schnell zugegriffen werden. Auch die individuell belegbare Funktionstaste "Fn" an der Gehäuseoberseite erleichtert schnelle Einstellungsänderungen.

BLITZ:
Im Gegensatz zu starren Einbaublitzen klappt sich dieser durch Betätigung der Blitz-Taste an der Oberseite des Gehäuses auf. Unter Zuhilfenahme des Zeigefingers kann man dessen vertikale Position verändern und so als Bounce-Flash indirekt über die Decke blitzen lassen. In Räumen ergeben sich dadurch deutlich bessere lichtgestalterische Möglichkeiten. Die Leistung des kleinen Flashs ist durchaus passabel und auf kürzere Distanz ausreichend. Bei Auto-ISO zieht die interne Software höhere ISO-Werte einer höheren Blitzstärke vor und bewahrt somit natürliches Hintergrundlicht. Vor Verwendung des Blitzes sollte die Gegenlichtblende abgenommen oder umgedreht werden, da es sonst im gesamten Brennweitenbereich zu unschönen Schlagschatten kommt.

AUTOFOKUS:
Der Profi-AF meiner Nikon ist natürlich in allen Situationen schneller. Trotzdem arbeitet der Autofokus der Fuji nicht zuletzt dank des neuen EXR II Prozessors meist relativ zügig und ohne längeres Pumpen. Bei schwachem Licht schlägt sich die Kamera achtbar. So war ein Weihnachtsmarkt am späten Abend selten ein Problem für den AF. Allerdings pumpt dieser bei sehr geringem Restlicht und niedrigem Objekt-Kontrast häufiger ziellos umher. Hier ist beispielsweise eine X-E2 mit Phasen-AF sicherlich im Vorteil. Das deaktivierbare AF-Hilfslicht ist ziemlich grell und stark. Bei dessen Verwendung sollte man darauf achten, dass es nicht vom rechten Mittelfinger verdeckt wird.
Die 49 AF-Messfelder können per AF-Taste schnell gewählt und deren Größe jeweils mit dem Blendenrädchen angepasst werden. Die Gesichtserkennung funktioniert auch in dunkleren Umgebungen meist gut. Jedoch bekommt man bei mehreren Personen und unterschiedlicher Entfernungen zueinander Probleme das gewünschte Gesicht zu fokussieren. Hier würde ich mir eine Auswahlmöglichkeit über die Cursor-Tasten wünschen.

MANUELLER FOKUS:
Auch dieser ist recht gut gelöst. Bei Aktivierung des MF-Assistenten in Verbindung mit "max.Glanzlicht Fokus" werden die Umrisse von Objekten hervorgehoben, wodurch man den gewünschten Fokuspunkt relativ genau erkennt. Durch Drücken des Blendenrads wird automatisch in das Bild gezoomt um eine noch präzisere Fokussierung zu ermöglichen.

OBJEKTIV:
Natürlich ist das optisch stabilisierte Kit-Objektiv mit 16-50mm 3.5-5.6 nicht sonderlich Lichtstark. Allerdings ist es auch entsprechend kleiner und leichter. Die Fokussiergeschwindigkeit kann man wie oben erwähnt durchaus als gut bezeichnen. Hinzu kommt eine bereits bei Offenblende sehr hohe Schärfe, die ich so von Nikon Standard-Zooms nicht gewohnt bin. Die 16mm Anfgangsbrennweite sind gerade für die Landschaftsfotografie ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil. In diesem Bereich ist die Verzeichnung natürgemäß relativ stark. Insgesamt macht das Objektiv auf mich hinsichtlich der optischen Leistungen einen sehr guten Eindruck.

AKKU:
Dieser ist relativ ausdauernd. Je nach Displaynutzung sind schon mal 800-900 Bilder drin. Die Akkuanzeige ist ein wenig unausgeglichen und suggeriert sehr lange einen vollen Akku. Im Anschluss geht es dann aber relativ schnell, bis die Ladestandswarnung in Form einer rotgefärbten Batterie erscheint.

WLAN:
Für manche eventuell ein nettes Feature. Die Datenübertragunsrate ist jedoch relativ gering und so kommt man bereits bei 1-2 dutzend RAW-Aufnahmen via USB Übertragung oder SD Karte deutlich schneller ans Ziel. Eine Smartphone App zur Fernsteuerung gibt es (noch) nicht.

BILDQUALITÄT:
Hier möchte ich zunächst Interessenten dieser Kamera empfehlen, die Webseite von dpreview zu besuchen, um die ISO-Testbilder der X-A1 mit anderen Kameras direkt vergleichen zu können. Mittlerweile kann dies sogar auflösungsbereinigt durch Anklicken der Print- oder Webansicht geschehen. Generell sollte man aber zwei Dinge beachten: erstens betreibt Fuji augenscheinlich ein wenig ISO-Cheating. Quasi alle X-Serien Modelle haben eine um knapp 1/3 bis 1/2 Blendenstufen längere Verschlusszeit bei vergleichbarer Helligkeit und Blende. Die X-E2 liegt den Testbildern zufolge gar um fast eine Blende daneben. Leider wird die ISO-Genauigkeit bei den meisten Tests nicht berücksichtigt. Zweitens wurde bei der X-A1 im JPEG Daylight Modus offenbar der NR Wert "-2" statt der gewöhnlichen NR "0" angewendet (Stand 29.12.) - man sollte also besser gleich den Bulb/LowLight Modus betrachten.

- JPEG:
Wie eingangs erwähnt, war die Leistung der JPEG-Engine ein Kaufkriterium. Diesbezüglich wurde ich glücklicherweise nicht enttäuscht. Ich habe die AUTO-ISO Funktion oft auf 6400 gestellt, da selbst bei diesem Wert noch sehr viele Bilder (je nach Motiv) eine überraschend gute Bildqualität mit sehr dezentem Rauschen und hervorragender Schärfe aufweisen. Hier ist die Fuji dank der äußerst effektiven JPEG-Verarbeitung im HighIso-Bereich gleich um mehrere ISO- bzw. Blendenstufen besser als die Nikon D7100 und überflügelt nebenbei noch quasi sämtliche Vollformatkameras in Sachen Rauschen (siehe erwähnte Testbilder). Allerdings gerade im Vergleich zu Letzeren mit auch teilweise in der Gesamtbild-Ansicht erkennbaren Textur- und Detailverlusten. Dies ist dann auch der einzige Schwachpunkt: in der Praxis werden Bilder ab ISO 1600 selbst bei geringster Rauschunterdrückung "NR -2" oft einen Tick zu stark glattgebügelt. Sichtbar wird es dann vor allem bei einigen Personenaufnahmen. Offenbar kommt es hier aber unter anderem auch auf das vorhandene Licht, die Hautstruktur und den Abstand zur Person an. Ich habe durchaus auch High-ISO Portraitbilder, die nicht übertrieben geglättet wirken. Trotzdem hätte ich die Minimalstufe "-2" insgesamt eher bei Mittelstellung "0" erwartet.
Der Weißabgleich ist häufig akkurat, tendiert aber ab und an auch mal recht stark Richtung gelb (insbesondere bei Kunstlicht) und rot (gelegentlich bei Blitzlicht). Ich nutze für Available-Light Aufnahmen die C-Funktion des Motiv-Drehrads. Hier kann ich den Weissabgleich für höhere ISOs und Kunstlicht optimieren und speichern. Generell sollte man berücksichtigen, dass keine Kamera einen perfekten Auto-Weißabgleich besitzt und es je nach Lichtverhältnissen zu unterschiedlich starken Abweichungen kommt.

- RAW:
Auch hier zeigt sich die X-A1 von ihrer positiven Seite. Bei höheren Empfindlichkeiten liegt sie noch leicht vor der Nikon D7100. Texturen und Rauschen hält sie bis ISO6400 auf einem erfreulich guten Level. Mit ein wenig Nachbearbeitung sind auch in diesem Bereich größere, hochwertige Abzüge drin. Bei niedrigen ISO-Werten bietet die Nikon aufgrund ihrer höheren Auflösung etwas mehr Crop-Potenzial.
Ein Grund für mich, die X-A1 den höherpreisigen X-Trans-Cams vorzuziehen, war die bessere Unterstützung von Lightroom, da die X-A1 den verbreiteteren Bayer-Sensor mit gewöhnlichem Farbfilter verwendet. Dies spiegelt sich auch in den erwähnten dpreview Vergleichsbildern bei RAW wieder (siehe Schärfe).

FAZIT:
Ich suchte nach einer Kamera, die sich hinsichtlich Größe und Gewicht deutlich von einer DSLR abgrenzt, ohne dass es dabei zu nennenswerten Einschränkungen bei der Bedienbarkeit und Bildqualität kommt. Kurzum: die X-A1 ist diesbezüglich ein Volltreffer und übersteigt insgesamt meine Erwartungen. Der Preis ist in Anbetracht der gebotenen Leistung aussergewöhnlich. Lediglich beim Autofokus müssen insbesondere bei starker Dunkelheit spürbare Abstriche gemacht werden.
1818 Kommentare| 84 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. November 2014
Die Kamera macht atemberaubend schöne Fotos die man bis vor kurzem nur mit Vollformatkameras erzielen konnte. Die Bilder haben sehr angenehme Farben, eine hohe Dynamik und sind extrem rauscharm. Jeder kann sich davon ein Bild machen wenn er etwa bei dkamera.de den Bildvergleichstest aufruft und die Fuji X-A1 mit anderen Kameras vergleicht, vor allem bei höheren ISO-Werten. Im Vergleich zu meinen derzeitigen Kameras ist die die Bildqualität der Fuji X-A1 deutlich überlegen: Sony NEX5N, Sony RX-100 und Olympus OEM-D10. Die wesentlichen fotografischen Werkzeuge sind vorhanden: man kann Kontrast, Sättigung, Farbabstimmung, Schärfe, Rauschunterdrückung selbst einstellen. Mir persönlich ist die Standardeinstellung zu hart und ich habe Schärfe, Sättigung und Schatten jeweils auf -1 gestellt. Man hat einen Customer-Speicher und eine belegbare Funktionstaste. Dank Beschränkung auf das Wesentliche ist die Kamera einfach zu bedienen und ich habe noch nie mit einer neuen Kamera so schnell so gute Ergebnisse erzielt. Kurz gefasst:

+) Preis/Leistung ist direkt unfassbar gut.
+) Sehr schöne Farben, hohe Dynamik, extrem wenig Rauschen.
+) Sehr treffsicherer Weissabgleich bei unterschiedlichsten Bedingungen.
+) Einfache Bedienung durch Beschränkung aufs Wesentliche.
+) Überdurchschnittlich gutes Kitobjektiv (vor allem Eckenschärfe).
+) Helles Klappdisplay, auch bei Sonne recht gut ablesbar.
+) Flotte Bedienung durch 2 Einstellräder. Auf Knopfdruck kann man sich sofort ins soeben gemachte Bild reinzoomen.
+) Intelligenter doppelter Verwackelungsschutz: Zusätzlich zum internen Bildstabilisator (gegen Handzittern) verkürzt die Kamera automatisch die Belichtungszeit wenn sie Bewegung im Bild erkennt (gegen Bewegungsunschärfe). Sehr schlau!

Neutral:
0) Fokussierung erfolgt durchschnittlich schnell. Es gibt flotteres. Das ist sicher keine Sport- oder Action-Kamera.
0) Kamera ist relativ leicht, aber sicher keine Einsteckkamera.

Negativ:
-) Programm-Shift geht nur bei fix eingestellem ISO-Wert (also nicht bei AUTO-ISO). Seltsam.
-) Ab ISO 3200 werden die Details schon stark weggeglättet sodass die Fotos schon fast wie gemalt aussehen. Dafür hat Oma dann keine Falten mehr. Oder man stellt die Rauschunterdrückung runter.

Man kann alles immer nur im Verhältnis zum Preis sehen. Die Kamera bekommt man derzeit bereits unter 400 Euro und ist jeden Cent wert. Was sie nicht kann weiss man schon vorher und sehe ich nicht als Nachteil. Daher aufgepasst! Die Fuji X-A1 kann folgendes NICHT und wer das will muss halt mehr Geld ausgeben:

KEIN Sucher (auch nicht nachrüstbar), KEIN HDR, KEIN Panorama, KEIN Alu-Gehäuse, KEINE Fernsteuerung per Smartphone (Per WIFI können nur Bilder runtergeladen werden).

Nachtrag nach ein paar Monaten + tausenden Fotos:
Es bleibt dabei: die Bildqualität ist unglaublich gut. Die Kamera macht sehr zuverlässig optimal belichtete Fotos in angenehmen Farben die meist keine Nachbearbeitung brauchen.
Schwerster Nachteil: die langsame Auslöseverzögerung. Für schnelle Szenen ist die Kamera absolut untauglich.
Lästig: die schwache Akkuleistung. Ohne Zweitakku in der Tasche sollte man nicht weggehen.
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Farbe: rot|Stil: inkl. XC16-50mm|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Zuerst besticht die X-A1 erst mal durch ihr schickes Design . Das silber/rot Schema harmoniert wunderbar und lässt durch die rote Belederung einen Touch of Retro aufkommen. Die Drehknöpfe runden den gelungenen Auftritt passend ab. Aber nicht nur optisch sind die Drehknöpfe top , auch haptisch machen sie was her und lassen sich absolut spielfrei bedienen , das wirkt sehr hochwertig . Leider kann man das vom verwendeten Kunststoff des Bodys nicht sagen . Trotz der Belederung wirkt der verwendete Kunststoff nicht sehr hochwertig. Er fühlt sich dünn an und hält einem Vergleich mit dem Body einer EOS-M nicht stand. Andererseits kommen die 330g Gewicht der X-A1 auch nicht von irgendwo .Auch das Objektiv ist aus Kunststoff , ich für meinen Teil musste mich erst mal daran gewöhnen.

Hat man sich mit der Anleitung angefreundet und die notwendigen Einstellungen getätigt, erwartet einem eine Kamera die sich sehr angenehm bedienen lässt , u.a. auch durch das Daumenrad das vertikal am Daumen anliegt. Die Menüs sind sehr umfangreich und man kann allerlei Einstellungen tätigen.

Das Gehäuse bietet noch ein Highlight , den verstellbaren Monitor. Wie bei sucherlosen Kameras üblich ergeben sich oft interessante Blickwinkel z.B. aus der Hüfte und der Monitor lässt das zu , da er sich etwa 90° nach oben und 45° nach unten neigen lässt. Wie bei jedem Bildschirm wird bei direkter Sonneneistrahlung das Bild nur noch schwer erkennbar.

Der Blitz ist zwar recht nett anzusehen wenn er so aus dem Gehäuse nach oben klappt .Mit Leitzahl 7 ist jedoch nicht all zu viel von ihm zu erwarten .Seine erhöhte Position reduziert zwar das Rote Augen Problem etwas , die fragil wirkende Konstruktion macht ihn aber auch anfällig für ungeschickte Aktionen . Die hohe ISO Fähigkeit der X-A1 lässt aber oft noch blitzloses Fotographieren zu, wo andere schon lange Blitzen müssen. Wem der kleine Blitz nicht reicht hat aber auch die Möglichkeit am Blitzschuh einen Externen Blitz anzuschließen.

Die aktuellen Fachzeitschriften sind vollen Lobes über die X-A1 , sie kann mit teuren PENs gut mithalten und lässt die Konkurrenz von Canon und Nikon hinter sich . Die dort ermittelten Laborwerte sind vom normalen Fotographen natürlich oft nicht zu ermitteln, aber trotzdem richtungsweisend :

+ Wertung 90% -92%
+ so sind bei ISO 3200 immer noch 85 -88% der max. Auflösung vorhanden.
+ Die Dynamik mit über 12 Blendenstufen ist beindruckend.
+ ISO 100 - 25600 sind möglich wobei die Bildqualität bis 1600 gleichbleibend gut ist.

Das sind wie gesagt Laborwerte aus Fachzeitschriften ( Fototest Ausg. 1/14 , Digital Photo Sonderheft Fotobibel ).

Ich habe bis jetzt etwa 500 Bilder mit der X-A1 gemacht und bin begeistert , abgesehen von der etwas gewöhnungsbedürftigen Haptik ist sie eine tolle Kamera und ihre Bilder sind einfach klasse. Die Kreativfilter wie etwa Dynamik , Miniatureffekt , Lochkamera oder auch verschiedene S/W Filter die nur eine Farbe darstellen, rot, blau, grün, gelb etc. alles einstellbar. Wenn man nur S/W fotografieren will muss, man eine Farbe aussuchen die auf dem Motiv nicht vorkommt , das ist etwas nervig !

Leider ist die Fuji etwas klein geraten , ich habe mir das originale Griffset gekauft um sie in der Handhabung etwas angenehmer und auch griffsicherer zu machen .Das ist fast schon ein Pflichtzubehör für die X-A1 wenn man auch nur normale Hände hat.

Mein Fazit : Top Bildqualität , leichte Bedienung auch für Einsteiger und ein charmanter Retro-Look ergeben eine super Kamera . Klein und leicht , vielleicht etwas zu klein, geb ich trotzdem gerne 5 Sterne !!
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am 6. Juni 2014
Die Kleine ist klasse, mit den bekannten Einschränkungen lässt sich sehr gut leben. Sie liegt gut in der Hand, ist unauffällig und leicht. Wenn ich mir meine Bilder anschaue, die ich mit meinen Nikon D2x, D3, D700, D300s, D7000 gemacht habe und diese mit meinen mit der xa1 gemachten vergleiche, kann ich nur sagen: Die Fuji kann außer Sport und Schnelligkeit alles besser als die Dxen und ist fast auf dem Niveau der D3/700. Selbst das Standardzoom ist top, dessen Fehler/Verzeichnungen werden in der JPEG-Engine sehr gut entfernt. Nur freistellen wie D3 mit 2,8 70 - 200 geht nicht, da muss eine lichtstärkere Fuji-Optik her.

Wer sparen muss oder will, kauft die Fuji ohne Reue - sie erlaubt mit schlankem Gepäck Fotoergebnisse auf Topniveau. Und obendrein ist sie ein Schocker für die fetten Angeberkameras ;)

Wer also sparen möchte bzw. muss, kann getrost zuschlagen und sich seinem fotografischen Können widmen, wer sie aus Spaß kauft, kann mal mit leichtem Gepäck unterwegs sein und auf dem Level von Leicaqualität
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am 7. Mai 2014
Um es kurz zu machen, die Kamera hat einige kleine Macken, nach meiner Ansicht ein etwas zu schwer gängiger Auslöseknopf und einige andere Kleinigkeiten noch, die ja von den anderen Rezensionisten bereits beschrieben wurden, Aber sie liefert mit Abstand die beste Bildqualität vor der sich sämtliche SLR Hersteller bis hinauf zu den Profikameras verstecken müssen. Es ist mir schon klar das sie sicherlich für einen Sport_ ,oder Reportage Einsatz sicher nicht die ideale Partner ist aber wenn es um das reine Bild geht können sie alle anderen Kameras zu Hause lassen. Daher 5 Sterne für die excelente Bildqualität, sollte Fujifilm die Performance noch auf den Stand der Zeit bringen kann der Mitbewerb baden gehen ( Ich selbst besitze eine Canon 6D, Sony Alpha 7 und eine Olympus OM-D M5)
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Weil ich nach meiner Spiegelkamera eos 550d etwas kompakteres suchte kamen die Systemkameras Fujifilm XA1 und die Panasonic GF6 in die engere Wahl obwohl ich auch eine Samsung nx1100 besitze diese soll aber abgelöst werden. Ich habe mir die XA1 und die GF6 besorgt und Vergleiche gezogen; dies ist mein persönlicher Eindruck:

Beide Kameras habe ich im Double Zoom Kit erworben.

besser bei der XA1:
+ minimal bessere Fotos , bei hohen Iso Werten etwas deutlicher (größerer Sensor)
+ zusätzliches Einstellrad (wers braucht !)
+ etwas bessere Menüstruktur und reichhaltigere Einstellungen möglich
+ z.Z. günstiger
+ Anschluss für externen Blitz

besser bei der GF6:
+ sehr guter Touchscreen
+ sehr viel wertigere Materialien und Optik
+ kompakter und handlicher
+ besitzt Panorama und hdr Funktion
+ Selbstreinigung Sensor
+ Monitor nach oben klappbar so das in dem dann dazu autom. eingeschalteten Modie Selbstportraits gemacht werden können.
+ sehr viel schnellere Fotos möglich, perfekter Autofokus
+ reichhaltigere Objektivauswahl

Negativ bei beiden Kameras finde ich das die Displays seitlich nicht schwenkbar sind, bei der GF6 muss ich noch anmerken das ich keine vernünftige wifi Verbindung bekomme (auch nicht mit der neusten Firmware) das ist ärgerlich.

Normalerweise sind mir gute Fotos wichtiger als Ausstattung da aber der Unterschied der Fotos so geringfügig besser ist bei der Fujifilm
war mir die Pana schon alleine wegen der Kompaktheit und der kleineren Objektive lieber.
Mir sind bei der Panasonic im Szenenmenü super Portraitsaufnahmen auf Anhieb gelungen, nicht schlechter als mit meiner eos550d. Bei der Fuji ist das zu weich und der Hautton stimmt gar nicht, das mögen vielleicht noch Einstellwerte sein aber dazu habe ich keine Lust. Ich brauche eine einfachere Kamera.
Überrascht bin ich das die Fotos mittlerweile mit meiner eos550d sehr gut mithalten können, das hätte ich nicht für möglich gehalten.
Ausschlaggebend aber war der sehr träge Fokus der Fujifilm, ich habe im Garten kaum die Nachbarskatze im gehen einfangen können, die Kamera war fast schon überfordert. Bei Dämmerung selbt bei beweglosen Motiven eine Katastrophe, was nützt mir also eine super Fotoqualität wenn ich keine Schnappschüsse machen kann, schade die Kamera ist sonst echt spitze aber nichts für meine Zwecke, wer Gebäude oder Landschaft fotografieren möchte hat hier ein Spitzenprodukt mit einer Fotoqualität einer Einsteiger Spiegelkamera.

Also... Fuji weg Panasonic behalten ! Hätte ich erst die XA1 gekauft ohne die GF6 zu kennen so hätte ich diese auch behalten...ich habs mir halt etwas schwer gemacht.

Ich habe von "meinen" drei Systemkameras ein paar Testbilder in meinem Profil
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am 7. Februar 2014
Farbe: rot|Stil: inkl. XC16-50mm|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die Fujifilm X-A1 ist die derzeit günstigste Systemkamera vom japanischen Hersteller und kann stellenweise doch mit den ganz großen im Kamerageschäft mithalten. Auch die größere Version X-M1 wird stellenweise auf die Plätze verwiesen. Wie das geht?

Die X-A1 setzt im Gegensatz zu den größeren Fuji-Modellen auf einen gewöhnlichen CCD-Sensor im APS-C-Format und nutzt nicht den (für die X-Serie eigentlich namensgebenden) X-Trans-Sensor mit veränderter Anordnung der Farbfilter. Zwar löst die X-A1 dementsprechend etwas schlechter auf als die X-M1, dafür ist das Bildrauschen wirklich phänomenal gering und deklassiert auch doppelt so teure DSLR-Kamera wie die Nikon D7100 oder Canon EOS 70D.

Das Gehäuse besteht zu großen Teilen zwar nur aus Kunststoff, ist aber sehr wertig verarbeitet und hinterlässt bei mir einen äußerst positiven Gesamteindruck. Das Mitgelieferte Kit-Objektiv ist zwar ebenfalls nur in der Einsteigerklasse einzuordnen, ist dafür aber schon ordentlich scharf (bis zu den Rändern hin) und ebenfalls gut verarbeitet.

Einen FullHD-Videomodus bietet man ebenfalls, leider kann man jedoch kein externes Mikrofon anschließen um die Tonqualität auf (semi-)professionelle Maßstäbe anzuheben. Auch der Video-AF pumpt zuweilen leider recht stark, was der Kamera insgesamt nur ein "OK" bei Videos einbringt.

Knapp über 5 Bilder in der Sekunde schafft die Kamera im Serienbildmodus - leider ist damit schon nach gut zwei Sekunden Schluss. Wer damit und mit dem stellenweise etwas trägen Autofokus leben kann und auf einen Sucher - egal welcher Art - verzichten kann, findet mit der Fujifilm X-A1 einen günstigen Begleiter, der auch bei wenig Licht super Bilder macht.
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Fuji wildert schon seit einiger Zeit sehr erfolgreich im Segment der spiegellosen, kurz Evil genannten Systemkameras. Vor einigen Wochen hatte ich die Möglichkeit die neue Nikon AW1 zu testen. Das Konzept ist topp, die Bildqualität war es nicht. Die Fuji AX-1 folgt ihr nun nach. Fuji hat nach der supergenialen X-Pro1, sowie der E1 und M1, nun die abgespeckte Variante ihrer kleinen Systemkameras auf den Markt geworfen. Bereits die E und M Varianten eilten ihrem Ruf voraus und sind geschätzte Kameramodelle im Reigen der spiegellosen Kameramodelle. Ich war gespannt was mich erwartet.

Wie schon erwähnt schließt die X-A1 die nach unten offene Lücke zu den Mittelklasse- und Semipromodellen. Die A1 Variante hat weder ein Metallgehäuse noch einen Hybridsucher. Ihr Kleid ist aus schnödem Kunststoff. Auch die retroeske Belederung hat Federn lassen müssen. Dabei wirkt das schlichte, schnörkellose Gehäuse nicht billig sondern eher spartanisch solide. Den Puristen wird’s gefallen. Trotzdem, die Haptik liegt nicht auf dem Niveau ihrer großen Schwester. Auch die Nikon One Serie oder Panasonics MFT Kameras erreicht sie haptisch nicht.
Gewichtsmässig ist sie leichter wie ihre Schwestern. Wen wunderts bei dieser Diät? Inklusive der ebenfalls aus „Plaste“ gefertigten Kitlinse(dazu später mehr) bringt die Kleine Fujifilm ein gutes Pfund auf die Waage. Das Bajonett der A1 ist aus Metall. Bei den Details fällt das Stativgewinde auf. Entgegen der Nikon AW1 ist das der Fuji in der optischen Achse. Was bei stativgestützten Aufnahmen durchaus hilfreich ist. Leider können dann weder Akku noch Speicherkarte gewechselt werden. Die Versorgungsklappen sind im klassenüblichen Rahmen. Löblich ist auch die Option zu besitzen einen Systemblitz einzusetzen. Der Blitzschuh machts möglich.

Ein echter Burner ist das Display und das im wahrsten Sinne des Wortes. Hell und brilliant gibt sich das 920tausender in der Darstellung, was auch durch Blickwinkelveränderung nicht großartig getrübt wird. Der Clou ist ein massiver Klappmechanismus der sowohl bodennahe wie überköpfiges Fotografieren ermöglicht. Ein in der Einsteigerklasse nicht alltägliches Feature. So kann man den Hybridsucher verschmerzen. Vor allem als Brillenträger.
Mittels einem langen Druck auf Fujis bekannte Q Taste hellt sich das Display auf. Ein in der Praxis nützliches Helferlein, ohne lange im Menü suchen zu müssen. Die Qualität der Schalter sowie der Rädchen ist der Kalkulation geschuldet. Sie funktionieren, aber das geht auch besser. Sowohl die schwammige Rückmeldung der Tasten wie auch die Bedienung lassen Wünsche offen. Ungewohnt war für mich die Bedienung des hinteren Einstellrads. Mit ihm verstellt man Blende, bzw. die Verschlußzeit in dem man nach rechts, bzw. nach links scrollt. Das Rad steht senkrecht.
Es gibt rund ein Dutzend Modi die eine freie Belegung eines Usermodusplatzes beinhaltet. Das Menü der Fuji ist für Erstbenutzer gewöhnungsbedürftig. Hier hilft die Bedienungsanleitung. Lobenswerter Weise in Schriftform. Mehrfacheigner von Fujis werden sich aber schnell zurecht finden. Die bereits erwähnte Q Taste begeistert mich immer wieder. Natürlich hat Fuji die wichtigsten Programme am Einstellrad der Modi hinterlegt. Vom Schnappschußautomatik bis zur vollen manuellen Kontrolle ist alles möglich. Auch zum Filmen gibt es viele On Board Effekte. Wie bei vielen der Evils muß auch der Blitz der X-A1 manuell mittels Tastendruck ausgeklappt werden. Der Blitz kann alles was man so braucht.

Wie sind nun die Bilder? Ich war gespannt, hat doch das mitgelieferte Standard einen richtig brauchbaren Brennweitenbereich. 16-50 heißt übersetzt auf Kleinbildformat 24-75 mm. Die Lichtstärke ist auf dem klassenüblichen Niveau von 3.5 im Weitwinkel und 5.6 im Telebereich. Wie sich der lt. Fachpresse etwas schwächere Sensor in der Bildqualität niederschlägt wage ich nicht zu beurteilen. Ich habe die Bilder mit denen der Nikon AW1 sowie meiner MFTs verglichen. Dabei gefallen mir die Bilder der Fuji gegenüber der Nikon deutlich besser. Ich meine damit den Gesamteindruck. Schärfe, Detailtreue, Farben etc. Die Panasonic GF1 verliert gegen die Fuji deutlich an Boden. Die GH2, übrigens beide mit dem 14-45 bestückt, machts besser. Beim oft zu überbewerteten Rauschverhalten kommt aber keine der Kameras an die Fuji heran. Die Fuji macht ihrem Namen alle Ehre. Bei dieser Gelegenheit fiel mir die F31fd ein. Eine kompakte Digitalkamera der ersten Jahre von Fuji mit ähnlichem Rauschverhalten.

Leider schwächelt genau in diesen Situationen der AF. Wird es schummrig wird er zögerlich, löst spät aus oder hindert die Kamera am auslösen. Auch in Sachen Schnelligkeit steht die Fuji hinten an. Meinen MFTs wurde vor Jahresfrist diesbezüglich die Grenze aufgezeigt. Die Nikon AW1 ist schnell und dabei auch noch treffsicher. Die X-A1 ist jetzt keine Sigma DP, aber schnell ist eben anders. Bei gutem Licht durchschnittlich flott ist wohl die treffenste Beschreibung dafür. Gut funktioniert die Lupe beim manuellen Scharfstellen. Und genau da wird’s wieder rund. Irgendwie braucht die Fuji eine andere Herangehensweise. Wer einmal die bereits erwähnte Sigma DP1 in Händen hielt, oder mit einer älteren Pentax DSLR auf der Jagd nach guten Bilder war, weiß wovon ich hier schreibe. Mit den möglichen ISO Werten sowie dem Stabilisator im Objektiv ist dann doch einiges an Gestaltungsspielraum vorhanden. Dazu noch ein Tipp: Die agressive Rauschreduzierung vermindern. Um die ein oder ander Schwäche mache ich mir keine Sorgen. Fuji war diesbezüglich immer sehr rührig. Das ein oder ander Update kommt bestimmt.

Kurz und Knapp

Positives:
+ Solides Gehäuse
+ exzellente Bildqualität
+ Menüführung
+ Autofokus bei Tageslicht
+ sehr gutes, neigbares Schwenkdisplay
+ Stativgewinde in der optischen Achse
+ Q Taste
+ Kitobjektiv mit OIS und brauchbarem Brennweitenbereich
+ lange Ausstattungsliste

Negatives:
- Bedienelemente und Knöpfe mit schlechter Rückmeldung
- unsicherer AF bei schwachem Licht
- Rauschreduzierung
- weder Akku noch Speicherkarte bei Stativverwendung erreichbar

Mein Fazit: Die Fuji hat was. Sie macht Laune auf mehr. Für den Preis einer "Luxus"-Kompakten erhält man hier schon den Einstieg in die Welt der Wechselgläser. Und der fällt gar nicht mal schlecht aus. Die X-A1 ist für mich die Puristin unter den Evils.

Eine Anmerkung:

Wenn jemand hier negative Erfahrungen mit einem Produkt gemacht hat und ein Produkt zu "positiv" bewertet sieht, kann er das jederzeit in einem Kommentar oder einer eigenen Rezension tun. Oft ist es so, daß gerade negative Erfahrungen durch Problemen bei neuen Kameras in der Breite zunächst nicht erkannt werden. Als Beispiel seien hier die Sensorprobleme(Perlenketten) bei NikonD7000 und Pentax(K5) der letzten DSLR Serien genannt, was in der Praxis erst bei gezielten Ausschnittvergrößerungen über 100% im Bild wirklich auffiel und nur durch Foren und Produktrezensionen aus dem herstellerseits gern genommenen "Einzelfall" eine Rücknahmeaktion machte. Ob man das nun hören mag oder nicht, gerade wir Fotofreunde sind diesbezüglich gebrannte Kinder. Man denke nur an die bereits erwähnten Sensorprobleme, SDM Ausfälle bei den Objektiven, der Bug beim Pentax DA21, sich wiederholende Belichtungsfehler der Pentax K-x, schräghängende Sucher usw. Umso wichtiger ist es dies zu kommunizieren.

Danke
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. Februar 2014
Farbe: rot|Stil: inkl. XC16-50mm|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die Fujifilm X-A1 in Silber mit weicher, roter Belederung wirkt außergewöhnlich und weiß zu gefallen.
Sie soll sichtbar gesteigerte Bildqualität in einer kleinen, preiswerten Kamera bieten.
Die Fuji X-A1 ist praktisch die günstigere Zwillingsschwester der X-M1.
Die Gehäuse unterscheiden sich durch das Metall-Oberdeck der X-M1 und den Sensor. Die X-A1 verzichtet als einzige der bisher 5 Fuji XF-Kameras auf X-CMOS-Sensor und hat dafür den sonst auch üblichen CMOS-Sensor mit Bayer-Aufbau und AA-Filter. Das macht die Bildbearbeitung komfortabler und die Farbwiedergabe aller anderen X-CMOS-Sensoren gefällt keinesfalls allen Fotografen.
Die Fuji Bilder sind weniger kontrastreich und die Farben weniger leuchtend.
Trotz der Verarbeitung aus Polycarbonat fühlt sich die Kamera weitgehend gut und angenehm an. Nur der Druckpunkt der Tasten ist schwammig und wenig präzise.
Leider fehlt ihr ein Sucher, aber wenigstens lässt sich der Monitor vertikal bewegen.
Der Accu hielt bei mir meist 400-500 Auslösungen oder Bildbetrachtungen durch. Nach 1,5 bis 2 Stunden ist der Saft dann meist alle. Bei langen Bildserien sind auch deutlich mehr Auslösungen möglich.
Der kleine Blitz ist ein Notbehelf und eventuell als Aufheller brauchbar, nur Bildserien lässt er nicht zu, es vergehen zwischen zwei Bildern rund 2 Sekunde.
Es können rund 70 Fotos in Serie als JPEG und 11 Bilder als RAW, gespeichert werden. Die Kamera schafft bei kurzen Belichtungszeiten maximal 5 Bilder pro Sekunde.
Das 16-50 mm OIS Objektiv hat eine ideale Brennweite, wenn auch relativ lichtschwach. Das Fehlen des Fuji-Blendenrings lässt sich verschmerzen, weil man das Objektiv ohnehin am besten bei f:8-11 verwendet, viel Spielraum ist da nicht. Das kleine Zoom lässt sich nur bis 40 cm fokussieren, eine echte Nahaufnahme-Option bietet es leider nicht.
Ich habe inzwischen viel Erfahrung mit allen spiegelfreien Systemkameras seit 2008 und Spiegelreflexkameras verwende ich seit 3 Jahrzehnten.
Für mich war das mFT-System bisher der beste Kompromiss, vor allem seit es die Panasonic GH3 und die Olympus E-M1 und entsprechend lichtstarke Festbrennweiten und Zooms gibt.
Der Autofokus aller spiegelfreien ist bei weniger Licht oder Kontrast nur dann brauchbar, wenn lichtstarke Objektive verwendet werden. Mit den 3,5-5,6er Zooms ist DSLR-Technik oft noch im Vorteil. Olympus mFT fokussiert mit lichtstarken Objektiven aber inzwischen schon schneller als die besten DSLR-Kameras (Canon EOS 5D3).
Sony hat für mich noch starke Schwächen mit allen Objektiven, außer den Zeiss-Rechnungen. Canon muss noch am AF und Sucher arbeiten, der Nikon 1 Sensor ist mir zu klein und die Preis sind unverhältnismäßig. Samsung war bisher für mich nicht auf der Höhe mit den Sensoren und den Objektiven.
Deshalb habe ich mich mit der einzigen noch verbleibenden Alternative Fujifilm XF beschäftigt. Ich hatte die E-X1 und X-Pro 1 – beide waren für meine Arbeitsweise nicht ideal und es gab noch kaum spannende Objektive. Das ist jetzt anders.
Inzwischen sind 20 Objektive lieferbar und 4 weitere werden im Laufe das Jahres noch ausgeliefert.
Wenn Geld nicht die Hauptrolle spielt, sondern Bildqualität, dann sind das 14er, das 23iger, 35iger, 56iger und die Fremden beiden Zeiss Touit’s sowie das Samyang (Walimex) Fisheye besonders leistungsfähige Objektive, die es in dieser Form sonst nur von Olympus/Panasonic gibt.

Was mich am meisten begeistert hat – der rauscharme Sensor
Die X-A1 ermöglicht Fotos von 100 ISO bis 25.600 ISO über den Bereich von 100-1600 ISO müssen wir hier nicht nachdenken, da ist sie auch Vollformat gewachsen und erfüllt die allermeisten Ansprüche an vergrößerungsfähige, feine Fotos.
Wenn ich brutal mit Vollformat (EOS 5D3) vergleiche, fällt sofort auf, dass die kleine Fuji sogar bei 25600 ISO weniger Farbrauschen zeigt als die große EOS.
Aber dafür ist das Foto auch matschig und zeigt keine Details mehr und ist letztlich unbrauchbar.
Ich muss in der Fuji X-A1 die Schärfe auf plus 1 erhöhen und dann wirkt auch das Farbrauschen wieder deutlicher.
Die Vollformatkamera kann ich bis 12.800 ISO mit geringem Rauschen und guter Detailschärfe nutzen, die Fuji X-A1 immerhin auch bis 6400 ISO bei einer Schärfung von +1.
Im ausgedruckten Poster fallen die Unterschiede dann kaum ins Gewicht, aber das größere Sensorformat bleibt im Vorteil.
Und im Vergleich zum kleinen mFT-Sensor?
Olympus und Panasonic bauen sehr innovative und schnelle Kameras, doch die Sensoren bieten nur die halbierte Sensorfläche im Vergleich zu Fuji. Und im Bild zu Bild-Vergleich ab 1600 ISO zeigt sich dann dieser Unterschied auch deutlich, Fuji liefert mehr Details bei weniger Kontrast und ist bei ISO 6400 erheblich rauschärmer und detailreicher. Wer hohe Bildqualität auf Reisen erzielen möchte ist mit dem Fujifilm XR-System besser beraten als mit microFourThirds-Kameras und immer noch deutlich leichter unterwegs als mit Vollformat.

Jedes System hat ja seine Vorteile und ist unterschiedlich am besten zu nutzen. Beim jetzigen Fuji XR-System mit rund 20 verschiedenen Objektiven sehe ich für mich die Hauptvorteile im Superweitwinkel und Reportage-Bereich. Es gibt ein sehr gutes und preiswertes 2,8/8 mm Fisheye von Samyang/Walimex/Rokinon und bald das Fujinon 4,0/10-24 mm OIS.
Die Sensoren sind sehr gut bei wenig Licht und liefern schöne JPEG-Fotos (und nicht nur RAWs – was ja heute fast jede Kamera kann).

Die Schwäche des Systems liegt aus meiner Sicht im Tele-Bereich und auch die Standard-Zooms befriedigen mich bisher nicht wirklich.
Im Telebereich kann die Fuji nicht wirklich kompakt sein und ein 55-200 mm und erst recht das 50-230 mm Zoom sind mir bei Offenblende nicht gut genug und sehr groß.
Hier hat das mFT-System die Vorteile auf seiner Seite.
Bessere, lichtstarke Zooms wie 2,8/16-55 mm und 2,8/50-140 mm sind in Konstruktion.

Licht & Schatten:

LICHT:
+ exzellente Bildqualität
+ bestes Preis-/Leistungs-Verhältnis
+ gute Bedienbarkeit
+ recht schneller Autofokus bei Tageslicht
+ sehr gutes Schwenkdisplay
+ WiFi
+ Filtereffekte

SCHATTEN:
- teilweise träger AF bei schwachem Licht
- Rauschreduzierung dürfte sanfter agieren
- Größe, Druckpunkt und Material einiger Knöpfe stark verbesserungswürdig
- sehr wenig Blitzleistung
- keine Option auf einen Sucher
- kein Panorama & kein HDR Programm
- Menü sehr grau und weniger Anwenderfreundlich
- WiFi nur ohne Fernbedienungsmöglichkeit

Kamera: *** 3-4 Sterne
Bildschärfe bei Top-Objektiv: **** 4 Sterne
Schnelligkeit: *** 3 Sterne
Autofokus: *** 3 Sterne (im Vergleich zu mFT E-M1)
Sucher: 0 Sterne
Haptik: *** 3 Sterne
Stromversorgung: *** 3 Sterne
Features: ** 2 Sterne
Preis im Vergleich: **** 4 Sterne

Insgesamt: 3-4 Sterne.

Die modernen Kameras spalten sich noch weiter in ihren Eigenschaften und Leistungen auf als früher. Von einer bestmöglichen Kamera für alle Aufnahmezwecke sind wir heute noch weiter entfernt als je zuvor.
Die Fuji X-A1 ist ein sehr günstiger Einstieg mit hoher Bildqualität, die leicht alle Systemkameras von Sony, Nikon, Canon, Samsung vergessen lässt und die sichtbar bessere Bildqualität als alle microFourThirds-Kameras liefern kann.
Doch sobald sich ein Motiv bewegt, oder Macro-Aufnahmen gefragt sind, würde ich eine mFT-Kamera vorziehen und auch auf Reisen finde ich das mFT-Systeme praktischer, wenn auch die erreichbare Bildqualität durch den Fuji-Sensor mehr Potential hat.
Geht es um die nackte Bildqualität, sind die Fuji-Kameras nach den Vollformat-DSLRs offensichtlich der beste Kompromiss. Für Porträts und Landschaftsmotive, Architektur und Fotografie bei wenig Licht spielen die Fuji-Kameras ihre Trümpfe aus.
Auch wenn ich mit der erreichbaren Qualität und lichtschwäche der beiden günstigeren Zooms nicht voll zufrieden bin, würde ich aber trotzdem unbedingt zum Kit mit Telezoom 50-230 mm raten. Denn für so kleines Geld (700€) bekommt man sonst nirgendwo so viel Bildqualität mit zwei guten Zoom-Objektiven.
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