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am 16. Dezember 2009
Starker 10x Zoom - Zu dem Preis und bei der kompakten Größe absolut top.

Bildqualität:
Ich kann die guten Testergebnisse nachvollziehen. Gute Fotos in den zahlreichen Automatik Programmen und wer 2-3 Tastendrücke für eine manuelle Einstellung nicht scheut, der kann noch mehr rausholen.
Rauschverhalten ist sehr gut. Zusätzlich ist der Pro Lowlight Modus interessant. Die Kamera macht dabei mehrere Bilder hintereinander und rechnet diese zu einem Bild zusammen. So erreicht man bei sehr wenig Licht einen Aufhelleffekt mit wenig Rauschen.
Dass die superschlanke F70 mit 10x Zoom nicht ganz an die Qualität größerer Modelle herankommt erscheint logisch. Wer noch mehr braucht, muss eine andere Kategorie von Kamera wählen, zum Beispiel Fuji F200 mit 5x Zoom oder in Bereichen wie Canon G11.
Der Dynamikumfang der F70 ist beachtlich. Was in den Tests gelobt wurde, merkt man in der Praxis daran, dass die Kamera einfach besser mit Hell und Dunkel Kontrast oder Gegenlicht umgehen kann. Wo früher oft Schrott rauskam, bekommt man jetzt ein gutes Bild.
Videos gibt's im Format 640 x 480. Für kleine Clips ganz brauchbar, die Qualität könnte besser sein.

Bedienung:
Die F70 hat viele Einstellmöglichkeiten zu bieten und gerade die EXR Technik (mit der der Bildsensor (CCD) in drei verschiedene Betriebsarten geschaltet werden kann) macht die Sache komplex.

Wer sich auf die Automatik verlässt, fotografiert damit wie mit jeder anderen Kamera. Auto Programm und EXR Auto Motiverkennung funktionieren gut. (Anders als über die Motiverkennung der Casio H10 zu lesen auch ohne irritierende Geräusche.) Schade ist, dass die Kamera bei weniger Licht im EXR Auto sehr schnell auf ISO 1600 hochschaltet. Das ist ein extrem hoher Wert, der oft unnötig ist und sich in der Bildqualität bemerkbar macht. Die F70 liefert dann zwar noch gute Bilder, nutzt ihr Potential aber nicht voll aus. Vorteil beim hohen ISO Wert sind weniger Verwackelungen.
Wer die EXR Technik und das Potential der Kamera wirklich nutzen möchte, muss sich schon etwas mit der F70 auseinander setzen. Schwer ist das nicht, aber die Vielzahl der Möglichkeiten mag manchem zu viel des Guten sein.

Design und Verarbeitung:
Die Kamera ist trotz 10x Zoom unglaublich kompakt.
Voll Metall, schönes Finish, absolut hochwertige Verarbeitung, hebt sich positiv von anderen Geräten ab.

Zusammenfassung:
Positiv
+ 10x optischer Zoom
+ wenig Rauschen, besonders im EXR Modus
+ große Dynamik
+ guter, heller LCD Monitor
+ hochwertig verarbeitet
+ klein und handlich
Negativ
- kein HD Video
- teilweise zu hohe ISO Werte im Automatik Modus

Die F70 ist super handlich, passt trotz 10x Zoom noch gerade so in die Hosentasche und kann darum wirklich IMMER dabei sein. Wer in Innenräumen manuell auf EXR SN / geringes Rauschen schaltet und den ISO Wert begrenzt, kann bei der Qualität noch eins drauf setzten.
Für meine Anforderungen eine fast perfekte Kamera - 5 Sterne.
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am 20. Dezember 2009
Also vorab: Ich mag die kleine von Fuji. Die Bildqualität und die manuellen Einstellmöglichkeiten, ein Zoombereich von 27-270mm lassen kaum Wünsche offen.

Ich habe lange nach einer guten Allroundkamera gesucht, und folgende Kriterien waren für mich wichtig:

Ein gutes Weitwinkel von max 30mm, welches noch relativ frei von Verzeichnungen sein sollte.
Telebereich von mind 200mm.
Ein guter Makromodus.
Manuelle Eintellmöglichkeiten, welche Belichtungskorrekturen erlauben, sowie Langzeitbelichtung. Ebenfalls ein guter Weissabgleich und ein zentrales AF- Feld waren mir für gezielte Bildgestaltung wichtig.

Vergleichen konnte ich die F70 mit folgenden Geräten:
Panasonic Tz3 und Tz7, Tx1, Sony H20 und HX1 und WX1, Fuji F200EXR

Alles in allem konnte die F70 meine Wünsche am besten erfüllen, hier meine Erfahrungen:

Pros:
Sehr gute Werte im Weitwinkel- Bei den meisten Modellen anderer Marken, beonders bei den Sony Modellen und auch der Fuji Schwester F200 muss man starke Verzeichnungen in Kauf nehmen- sprich ein fotografierter Türstock ist dann nicht mehr rechteckig, sondern die Balken biegen sich ordenlich durch- für mich inakzeptabel

Sehr neutrale und realistische Farbwiedergabe, sehr gute Detailzeichnung bei hohen Auflösungen.

Der Low Light Modus hat mich erstaunt- hier sind wirklich tolle Architekturaufnahmen bei Nacht möglich- mit niedrigem Rauschen und hoher Detailzeichnung. Nach nur geringer Nachbearbeitung kann man Bilder zaubern, welche ansonten nur mit einer Spiegelreflex und Stativ möglich wären.

Tadellose, hochwertig anmutende Verarbeitung. Dabei immer noch kompakt.

Klares Display, welches einen hohen Betrachtungswinkel aufweist.

Sehr guter Makromodus

Kontras:

Manuelle Einstellungen sind vom eingestellten Modus abhängig, und können nicht immer korrigiert werden. Zum Beispiel steht im LowLight Modus keine Wahlmöglichkeit für den Weissabgleich zur Verfügung.

Der Bildstabilisator ist bei den Modellen von Sony und Panasonic definitif besser.

Man sollte sich für die Fotos Zeit nehmen, und die Einstellungen durchtesten, im Automatikmodus erreicht man oft nicht die Ergebnisse, die man erreichen kann.

Leider kein Panoramamodus- hier können WX1 und HX1 von Sony punkten.

Videomodus: Für mich kein Hauptkriterium. Man kann während des Filmes zoomen, und die Bildqualität it in Ordnung.
Die neuen Panasonic und Sony Modelle bieten allerdings eine höhere Auflösung.

Blitz: ist sehr gut, allerdings deckt man ihn leicht mit den Fingern ab.

Fazit:

Diese Kamera ist aufgrund von Flexibilität und Bildqualität mein persönlicher Testsieger. Hier kann man wirklich einiges aus seinen Bildern machen.
Reine Automatikfans, welche sich nicht tiefergehend mit der Kamera und Fotogafie beschäftigen möchten, sind bei den Sony und Panasonic Modellen besser aufgehoben, ebenfalls ist dort auch HD Video verfügbar.

Potenzial für Verbesserungen:

Noch lichtstärkeres Objektiv
Besserer Bildstabilisator
Mehr Einstellmöglichkeiten in allen Modi
Hd Video
Panoramamodus
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am 18. Januar 2011
Keine Frage, die besten und professionellsten Bilder macht man mit einer guten Spiegelreflexkamera (das liegt schon an dem viel, viel größeren Sensor) - aber wer schleppt schon gerne eine so große und schwere Ausrüstung dauernd mit sich herum? Andererseits habe ich einen hohen Anspruch an die Bildqualität, der aber von den meisten Kompaktkameras leider nicht erfüllt wird. Was also tun?

Mit der Fuji F70EXR habe ich meinen "persönlichen Kompromiss" gefunden. Sie macht vor allem eines - ganz tolle Fotos, und darauf kommt es schließlich an! Ihre Bildqualität ist in gängigen Formaten, z.B. 10 x 15 cm kaum noch oder gar nicht mehr von der einer Spiegelreflex zu unterscheiden. Doch erschließt sich ihre exzellente Fotoqualität nicht im reinen Automatikmodus, da tendiert sie nämlich zur Überbelichtung und zu flauen, matten Farben, weshalb einige denken, die Kamera tauge nichts. Es braucht etwa einen halben Tag, bis man die richtigen Einstellungen herausgefunden hat. Von da ab macht die kleine Fuji wirklich viel Spaß und liefert ganz hervorragende Bildqualität.

Hier meine bevorzugten Einstellungen für Spitzenfotos:

TAGSÜBER: EXR, DR-Modus, Auto-Iso 400, DR-Auto, Weißabgleich "bewölkt", EV -1/3, Film Astia/weich (bei reinen Landschafts-/Urlaubsmotiven auch mal Velvia), Bildgröße M, Fine, AE Mehrfeld, bei Personenfotos Gesichtserkennung an

ABENDS/LOWLIGHT: EXR, SN-Modus, Auto-Iso 800, DR-Auto, Weißabgleich "Auto" (kommt auch mit Kunstlicht recht gut klar), EV - 1/3, Film Astia/weich, Bildgröße M, Fine, AE Mehrfeld, Blitz auf "Auto", bei Personenfotos Gesichtserkennung an.

Über alle technischen Details wurde schon genug geschrieben und es stimmt, dass der Video-Modus nicht besonders herausragend ist, aber dafür entschädigt die gute Bildqualität (wenn man die Kamera richtig einstellt, was nicht schwer ist).

Für mich ist die Fuji F70EXR eine ideale Reise-, Portrait- und Allroundkamera in edlem Design für "immer dabei" geworden, die in jede Hemdtasche passt, schnappschusstauglich ist und mit ihrem 10fach Zoom sehr flexibel ist und von echtem WW bis Tele alles abdeckt, was das Fotografenherz begehrt. Von der Bildqualität her halte ich die Fuji F70EXR derzeit jedenfalls für eine der besten Kameras in der Kompaktklasse.
Klare Kaufempfehlung! Da nur noch Restbestände verkauft werden, würde ich mich beeilen, denn sie ist qualitativ und preislich ein echtes Schnäppchen.
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am 22. Juli 2010
Mein Fazit vorweg:

Meine F70 vereint eine sehr gute Bildqualität im Zoom-, Normal- und Makrobereich mit einer für diese Qualität fantastischen Zoom-Reichweite von 28-270 (vgl. Kleinbild). Die Kamera hat kompakte Abmessungen und ein schickes Aussehen.
Sowohl beim "einfach nur Abdrücken", als auch beim manuellen Einstellen für "besondere" Bilder entstehen sehr gute Ergebnisse.
Einzig die eingeschränkte Akkulaufzeit sowie das umständliche Herausnehmen des Akkus zum Aufladen kann ich als verbesserungsbedürftig nennen.

Alles in allem eine sehr gute Kamera zu einem wie ich finde unschlagbar guten Preis. Ich würde die Kamera jederzeit wieder kaufen.

Meine Bewertung im Detail:

Ich habe die Finepix F70 nun seit etwa drei Monaten. Ich besitze schon seit längerem eine Fuji; und zwar die Finepix F30, welcher vielfach eine "legendäre" Bildqualität nachgesagt wird, was wohl insbesondere auf eine sehr gute Chip-Qualität zurückzuführen ist. Von dieser F30 bin ich begeistert; deshalb wollte ich wieder eine Fuji. Die F70 habe ich mir hauptsächlich wegen des erweiterten Zooms von (vgl. Kleinbild) 28-270 zugelegt (bei der F30 lediglich 35-135), bei gleichzeitig sehr gut getesteter Bildqualität (wonach man schon etwas suchen muss....denn Zoom ist nicht alles....). Beim Kauf beider Kameras habe ich mich zunächst an die Tests von chip.de gehalten, womit ich in beiden Fällen gut gefahren bin.

In Sachen Bildqualität ist die F30 m.E. kaum zu toppen (99% oder sogar 100% im Test, was ich in der Praxis auch bestätigen kann). Die F70 wird mit 93% bewertet; Qualitätsunterschiede zur F30 habe ich jedoch ehrlich gesagt bisher noch nicht feststellen können.

Jedoch hat man mit dem (ggü. der F30) erweiterten Zoom-Bereich wesentlich mehr Möglichkeiten.

Allenfalls bei der Fokussierung im "Makro!!"-Bereich habe ich hier und da mal einen zweiten Versuch benötigt, weil das gewünschte Motiv nicht scharf gestellt wurde, sondern der Fokus "was Anderes erwischt hat". "Normale" Motive fokussiert die Kamera problemlos.

Ich habe jedoch am Anfang einen Fehler gemacht, vor dem ich warnen möchte. Ich hatte zunächst die Empfindlichkeit auf "Auto 1600" stehen; d.h. je nach Motivhelligkeit stellt sich die Kamera die Empfindlichkeit auf bis zu ISO 1600 "hoch". Bei Nachtaufnahmen war hierbei deutliches Bildrauschen zu erkennen. Nach erkennen des "Fehlers" und Reduzierung der max. Empfindlichkeit auf ISO 200 tritt das Problem nicht auf. Natürlich fallen dann längere Belichtungszeiten an, die insbesondere bei Nachtaufnahmen merklich sind. Bei solchen Aufnahmen empfiehlt sich jedoch sowieso die Verwendung eines Stativs (hier kann ich einen "Gorillapod" wärmstens empfehlen) und des Selbstauslösers, sodass dies unproblematisch ist. Danach gelangen mir sagenhaft gute Nachtaufnahmen.

Ich stelle mir jedoch lieber selbst meine Motivwahl ein, sodass ich den EXR-Modus kaum benutze. Ich fotografiere letztendlich doch im normalen Modus mit voller Auflösung bzw. insbesondere bei Nachtaufnahmen natürlich im manuellen Modus. Das man bei letzterem nur zwischen zwei (und nicht mehr) von der Kamera vorgegebenen Blendeneinstellungen wählen kann, stört mich in der Praxis nicht.

Positiv finde ich auch die zwischenzeitliche Verwendung von SD-Speicherkarten (bisher meistens die nicht gängigen und teureren xd-Karten).

Negatives ?!
- Der Akku hat (lediglich) eine Kapazität von 940 mA. Hier kommt man für normale Schnappschüsse bzw. "normales" Fotograferen sich locker mit aus (wenn man den Akku jeden Abend wieder auflädt). Ist man beim Fotografieren jedoch etwas enthusiastischer und macht viele Fotos bzw. fotografiert das gleiche Motiv mehrmals mit verschiedenen Belichtungsvarianten etc. und prüft ggf. danach die "Ergebnisse" mittels Anzeige der Bilder auf dem Display inkl "Ranzoomen" etc., dann kommt man doch schon mal an die Grenzen des Akkus. Diese Probleme hatte ich bei der F30 mit einem Akku von 1750 Ah bisher nie. Zur Not müsste man evtl. späer einen Ersatzakku für die F70 hinzukaufen, was m.E. im Hinblick auf den günstigen Preis der Kamera akzeptabel ist.
- Zum Aufladen des Akkus muss man diesen aus der Kamera nehmen und in ein separates Ladegerät einlegen. Dies finde ich persönlich etwas umständlich. Bei der F30 kann der Akku in der Kamera geladen werden (lediglich Kabel einstecken).

Ich war zusammen mit einem Bekannten unterwegs, der eine Nikon Digital-Spiegelreflexkamera hat und mit zwei Objektiven inkl. Kamera-Rucksack unterwegs ist. Ich mag diese "dicken Trümmer" nicht und stehe mehr auf solche "Taschenkameras" wie die F70. Wir haben vielfach die gleichen Motive fotografiert. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass die Spiegelreflex nicht hier und da besser ist...das wäre ja auch schlimm. Aber im direkten Vergleich der Bilder konnten wir teilweise nur sehr geringe Qualitätsunterschiede feststellen. Und diese sind dafür, dass die F70 nur eine "kleine Kompakte" ist, absolut vertretbar. Die F70 kann somit m.E. sogar mit einer Spiegelreflex gut mithalten. Man muss sich halt fragen, was man sucht bzw. auf was man mehr Wert legt...Das Spiegelreflex-Exuipment meines Bekannten kostet immerhin ein Vielfaches der F70 und passt auch nicht in die Hosentasche...
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am 11. Februar 2010
Aufgrund einiger Testberichte und eigener Gewichtung (Schwerpunkt Makro- und Dämmerungsaufnahmen)für die F70 EXR entschieden und es bisher nicht bereut. Auf HD-Filmerei lege ich keinen Wert, für YouTube-Beiträge reicht die Qualität völlig aus. Außerdem ist sie kompakt genug für die Hosentasche und hat keinen ausklappenden Blitz (warf den Mitbewerber von Canon aus meiner Gunst).
Der Zoombereich entspricht meinen Anforderungen, das Gehäuse macht einen wertigen Eindruck, das große Display ist bei allen Lichtverhältnissen klar zu lesen.

Das größte Plus gebührt der intuitiven und schnellen Bedienung der F70 EXR:
der Wiedergabemodus wird durch einen Tastendruck und nicht durch einen Schiebe-oder Drehschalter aktiviert, man kann sich schnell die letzten Resultate ansehen und wechselt danach durch Antippen des Auslösers ebenso schnell und einfach wieder in den Aufnahmemodus.
Ein klarer Vorteil, besonders gegenüber den Lumix Modellen von Panasonic.

Das einzige, was mich an der Fuji stört und ihr hier den fünften Stern kostet, ist die recht bescheidene Akkulaufzeit von ca. 200 Aufnahmen, der das Mitführen eines zweiten Akkus empfehlenswert macht.

Trotzdem würde ich mich derzeit wieder für diese Kamera entscheiden.
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am 16. Oktober 2009
Zunächst zum besseren Einordnen meiner Bewertung, meine persönlichen ANFORDERUNGEN:

Ich wollte eine Hosentaschenkamera mit sehr guter Bildqualität, die unbedingt Schnappschußtauglich sein muß (raus aus der Hose->anschalten->draufhalten->knipsen->super Bild), allerdings ebenfalls manuelle Einstellungen ermöglichen muß (für schwierige Licht- bzw. Objektsituationen).

- das für mich wichtigste Kriterium: die Bildqualität
- das für mich zweit-wichtigste Kriterium: die Größe (Hosentasche!, natürlich ist mir klar, dass Punkt 1 damit nur noch relativ ist)
- verwendbar bei schlechten Lichtverhältnissen (in Museen, Kirchen, Moscheen etc. darf man oft nicht blitzen)
- Weitwinkel und natürlich ist auch viel Tele ab und an sehr nützlich
- schnelle Einschaltzeit
- schnelle Auslösezeit
- schnelle Serienbildfunktion
- möglichst mit optischem Sucher
- möglichst lange Laufzeit
- Video brauche ich nicht unbedingt

Bildqualität:
Von der Bildqualität bin ich zumindest überrascht. Die Farben sind realistisch (manchmal übertreibt der EXR Modus allerdings, auch in der Schärfe/Kontrast) und die Bilder auch bei Tele aus der Hand und ohne Sonne gestochen scharf. In hohen ISO Bereichen (sogar in 1600) ist das Bild für eine Kamera dieser Größe phänomenal. Subjektiv sogar besser als die Canon 40D (leider habe ich keine Bilder der gleichen Situation). Dies ermöglicht sehr wohl das Fotografieren in dunklen Räumen ohne Stativ mit akzeptablem Ergebnis. Bei extremen Kontrasten (Sonne, Schatten auf einem Bild) hilft allerdings auch nicht mehr der geniale EXR Modus, aber dafür hat die Kamera die Möglichkeit, manuell einzugreifen (dann natürlich kein Schnappschuß, das braucht je nach fotografischer Geschicklichkeit etwas Zeit). Der EXR Modus ist genial für das Schnappschussknipsen. (Beinahe) alle Bilder sind scharf. Der Modus erkennt beeindruckend das zu fotografierende Motiv. Auch bei sehr schwierigen Kontrastverhältnissen sind die Bilder zu sagen wir mal 80% gelungen, auch wenn die Kamera dann auf 5 Megapixel zurückfällt. Andere Kameras haben mit 12 Megapixeln weniger Detailschäfe. Die letzten 20% der maximal möglichen Licht/Schattendynamik dieser Kamera (die akzeptablerweise nicht an die 40D heranreicht) kann man über die manuellen Einstellungen herauskitzeln. So hoch ich den EXR Modus loben kann, nach einiger Zeit und Erfahrung mit der Bedienung der Kamera nutze ich diesen eher selten, da man ISO hier nicht begrenzen kann. Wenn ich also automatisch fotografiere, dann eher mit den Programmen P bzw. Auto. Am liebsten jedoch im manuellen Modus.

Größe:
Sensationell kompakt für Zomm 27-270mm. Passt super in die Jeanshosentasche. Die Bildqualität mit diesem Zoom bei dieser Größe war für mich der Hauptgrund für den Kauf der Fuji.

Zoom:
Weitwinkel und 10fach Zoom bei dieser Kameragröße - top. Der Zomm lässt sich gut dosieren und erreicht schnell (genug) auf Maxtele bzw. -weitwinkel. Bei vollem Tele hilft der Bildstabilisator sehr effektiv beim Knipsen aus der Hand. Ich hatte selten verwackelte Bilder. Die nicht verwackelten waren sehr detailiert und scharf. Bei vollem Tele zeigen sich jedoch in den Rändern Schatten. Im Weitwinkel ist am Rand ein Fischaugeneffekt wahrnehmbar.

Einschaltzeit:
Entgegen den Meinungen meiner Vorredner finde ich die Einschaltzeit absolut inakzeptabel. Bis zum ersten Bild vergehen fast 10s. Dadurch habe ich etliche Schnappschußszenen verpasst. Als Lösung habe ich sie im Bildbetrachtungsmodus eingeschaltet gelassen. Das verbraucht natürlich Energie, dafür habe ich einen zweiten Akku dabei. Außerdem kann man das Objektiv nicht einfahren. Man drückt Bildwiedergabe und dann fährt es nach ca. 10s ein.

Auslösezeit:
Sehr schnell und das mit scharfen Bildern. Der Autofokus scheint also gut zu arbeiten. Man kann quasi eine Serienbildaufnahme simulieren. Die Canon SX200 ist im Serienbildmodus nicht schneller :-)

Serienbildfunktion:
Bei maximaler Auflösung sind nur 3 Aufnahmen hintereinander möglich, sonst 12. Allerdings ist ein durchaus nützliches Feature eingebaut. Man kann entscheiden, ob man die ersten 3/12 (Start bei Knopfdruck) oder die letzten 3/12 Bilder (Start bei Loslassen des Knopfes) einer Serienbildaufnahme haben möchte. Aber so richtig bin ich mit dem Serienbildmodus nicht klar gekommen - entweder war das Motiv bereits aus dem Bild oder ich hatte zu früh gestartet oder zu spät aufgehört.

Display:
Das Display ist ausgezeichnet und stellt die Aufnahme ungefähr richtig dar. Bei starkem Sonnenlicht kann es aber auch nicht zaubern. Der optische Sucher FEHLT einfach. Aber das tut er leider bei fast allen Kameras dieser Größe. Im EXR Modus schaltet die Kamera automatisch vom Stromsparmodus auf max. Displayhelligkeit. Das ist einerseits gut, aber andererseits ist man ständig am umständlichen Zurückschalten, um die Akkulaufzeit maximal zu halten. Auch wenn ich den Stromverbrauch dieser Kamera nicht als zu hoch betrachte, ich war froh, einen Ersatzakku dabei zu haben.

Bedienung:
Die Bedienung ist für mich relativ intuitiv und anhand der eingeblendeten Hilfetexte einfach zu verstehen. Leider und unverständlicherweise sind manche Einstellungen nicht über die Kurzwahltaste f zu erreichen. Dass man beim EXR Modus keine ISO Höchstgrenze angeben kann, hatte ich bei der Bildqualität schon erwähnt. Was absolut nervt ist, dass der Zeitauslöser nach jedem Auslösen wieder neu über mehrere Tastendrücke eingestellt werden muss. Ebenso, dass im EXR Modus bei gellem Sonnenlicht der Stromsparmodus in den Displayaufhellungsmodus gesprungen ist, was auch wieder umständlich zurückgeschaltet werden muss.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Fuji 70 und kann sie absolut empfehlen. Mit den negativen Punkten kann ich leben, da sämtliche FÜR MICH in Frage kommenden Konkurenten im Vergleich in irgendeinem FÜR MICH wesentlichen Punkt schlechter sind. Aber das muss jeder FÜR SICH selbst entscheiden.
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am 5. September 2009
Die F70 stand im Wesentlichen wegen des EXR-Sensors ganz oben auf meiner Wunschliste. Das Key-Feature schien mir der NR-Mode zu sein, in dem man jeweils 2 Pixel zu einem größeren zusammenschalten kann, mit geringerem Rauschen bei dann halbierter Auflösung. Idealerweise würde man auf diese Weise einen relativ großen 5 MPixel-Sensor mit ähnlich guten Low-Light Eigenschaften wie bei der Fuji F30/31 bekommen. Um es gleich vorwegzunehmen: Diese Hoffnung wurde nicht erfüllt, an die Bildqualität einer F30 kommt die F70 nicht heran.

Die ersten Fotos im Telebereich waren eine ziemliche Enttäuschung, fast alle Fotos waren mehr oder weniger unbrauchbar. Um sicherzugehen, dass ich nicht eine defekte Kamera erwischt habe, hat Amazon mir kostenlos eine Ersatzkamera geschickt (dickes Lob, super kundenfreundlich !!!), die aber grundsätzlich ähnliche Schwächen hatte. Während bei der ersten Kamera der mittlere Bildbereich scharf und insbesondere der rechte Rand total unscharf war, war die Unschärfe bei der zweiten Kamera zwar besser über das Bild verteilt, aber eben doch so heftig, dass die Bilder weitgehend unbrauchbar waren. Die starken Bildfehler traten jeweils nur im Telebereich auf. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass diese Kameras dem normalen Serienstand entsprechen sollten, so etwas kann sich Fuji eigentlich nicht leisten. Deshalb habe ich auf eigene Faust noch eine dritte Kamera bestellt, die dann endlich eine brauchbare (aber bei weitem nicht perfekte) Bildqualität auch im Telebereich lieferte.

"Made in China" mag zwar günstig in der Herstellung sein, lässt aber eindeutig erheblich zu viel Spielraum für Serienstreuungen. Ich hätte lieber ein paar Euro mehr für eine anständig verarbeitete Kamera ausgegeben. Wie so was geht, könnte Fuji ja z.B. mal bei Panasonic abgucken.... Um Missverständnisse zu vermeiden: Die Rezension bezieht sich natürlich auf die dritte Kamera.

Verglichen mit einer Panasonic TZ5, die mir für detailliertere Vergleiche zur Verfügung stand, sind die Ergebnisse der F70 tendenziell besser, insbesondere bei ISO 100 sind die Bilder der F70 sehr sauber. Bis ISO 400 liefert die F70 etwas rauschärmere Bilder als die TZ5, ab ISO 800 kann man von beiden Kameras nur noch 10 * 15 Vergrößerungen empfehlen. Die Detailwiedergabe ist bei beiden Kameras etwa gleichwertig, wobei die F70, auf Pixellevel betrachtet, bisweilen etwas eigenartige "Ausfransungen" produziert. Die F70 tendiert in den Standardeinstellungen sehr schnell zu höheren Empfindlichkeiten, dagegen hilft nur Handbuch lesen und gegensteuern. In den EXR-Modi entwickelt die Kamera dann bisweilen ihre ganz eigene Intelligenz, selbst wenn man glaubt, alles unter Kontrolle zu haben. Hier hilft Handbuch lesen nur bedingt, da fehlt einiges an Information, man muss zunächst mal viel ausprobieren. Ganz so einfach wie eine normale Taschenknipse ist die F70 nicht, wenn man sich nicht von der Kamera entmündigen lassen möchte.

Die F70 verfügt über reichlich Modi und Unter-Modi, die über das Wählrad und Menüs erreichbar sind.

- EXR-Auto Mode: Die Kamera entscheidet, was getan wird, man kann sich gegen fast nichts wehren. Wer kein Fan von ISO 1600 Bildern ist, sollte diesen Mode bei wenig Licht eher meiden.
- DR-Mode: Erweiterter Dynamikumfang, reduzierter Auflösung, funktioniert recht gut (die Empfindlichkeitseinstellung wird offenbar als Maximalwert für den Dynamikumfang benutzt).
- HR-Mode: Der Unterschied zwischen HR Mode und Normal-Mode (P) hat sich mir bisher nicht erschlossen, die Ergebnisse sind nahezu identisch.
- NR-Mode: Rauschreduktion, bringt, außer etwas verminderter Auflösung, auch bei höheren Empfindlichkeiten bezüglich Rauschen kaum sichtbare Vorteile gegenüber der vollen Auflösung. Die versprochene Rauschreduktion ist bestenfalls marginal sichtbar. Eher enttäuschend.

Zusätzlich gibt es noch ein paar Modi, die mit Mehrfachbelichtung und anschließender Zusammenrechnung der Bilder arbeiten. Das funktioniert natürlich nur bei ruhenden Motiven und führt auch zu einigen Sekunden kamerainterner Nachbearbeitungszeit:

- Pro Low Light: Macht bis zu 4 Bilder in Serie und kombiniert diese zu einem. Die Ergebnisse sind nicht wirklich überzeugend und hängen u.A. stark davon ab, wie weit man die 4 Bilder gegeneinander verwackelt. So was gab's früher schon mal, z.B. bei Samsung, und nannte sich damals elektronischer
Bildstabilisator. Hat sich aber nie durchgesetzt (warum wohl nur ?) ....
- Pro Focus Mode: Macht bis zu 3 Bilder in Serie und kombiniert diese zu einem. Dabei werden Vorder- und Hintergrund unscharf belichtet, während das Hauptmotiv scharf ist. Der Grad der Unschärfe ist in 3 Stufen wählbar. Erzeugt DSLR-ähnliche Tiefenunschärfe und funktioniert erstaunlich gut, wenn das Motiv hierfür geeignet ist (Telebrennweite, Motiv nah genug an der Kamera und ausreichend Abstand zwischen Motiv und Vorder-/Hinter-grund, also genau die gleichen Kriterien, wie bei einer DSLR').

Und natürlich gibt's noch diverse Portrait-, Pickelentferner- und sonstige heutzutage unentbehrliche Modi von bisweilen zweifelhaftem Nutzen, auf die ich hier dann aber doch nicht näher eingehen möchte.

Neben den üblichen manuellen Kontrollmöglichkeiten wie Empfindlichkeit, Weißabgleich, Farbprofile, Auflösung, Bildformat und Kompression gibt es auch Einstellmöglichkeiten für Belichtungszeit und Blende. Man kann manuell die Blende vorwählen (Zeitautomatik), wobei allerdings nur 2 Blendenstufen zur Verfügung stehen. Und wer gerne alles unter Kontrolle hat, kann sowohl Zeit als auch Blende selbst einstellen. Eine Blendenautomatik mit fester Zeitvorgabe gibt es aber leider nicht, z.B. um in Anbetracht des schwachen Bildstabilisators eine Belichtungszeit vorzugeben (schade eigentlich, aber bei nur 2 Blendenstufen zumindest nachvollziehbar). Ebenso gibt es keine Kontrolle über Entfernungseinstellung, Schärfe, Kontrast, Farbsättigung sowie die Blitzparameter.

Der größte Kritikpunkt an der F70 ist das Objektiv. Die Zugeständnisse an die kompakte Bauform sind, besonders im Telebereich, leider sehr deutlich sichtbar. Richtung Telebrennweiten gibt es insgesamt signifikant nachlassende Bildqualität (Auflösung, Schärfe) und zusätzlich noch einen deutlich sichtbaren Schärfeabfall zu den Bildrändern hin.

Ein weiterer großer Kritikpunkt an der F70 ist der Bildstabilisator. Insbesondere bei kleinen Kameras mit geringer Masse ist die Verwackelungsgefahr besonders groß, weshalb ein guter Bildstabilisator unverzichtbar ist, ganz besonders natürlich für die langen Telebrennweiten. Bei der F70 wird man wegen des schwachen Bildstabilisators früh in hohe Empfindlichkeiten gedrängt, die dann natürlich die Bildqualität mindern. So ist die TZ5 der F70 im Telebereich alleine wegen des guten Bildstabilisators im Dämmerlicht dann doch überlegen, weil die TZ5 noch mit ISO 200 auskommt, während die F70 schon ISO 800 für ein unverwackeltes Bild braucht. Offenbar sind Objektiv-basierte Bildstabilisatoren (Canon, Panasonic) den Senor-Shift Bildstabilisatoren weit überlegen.

Beide Hauptkritikpunkte nehmen mit der Brennweite ab. Wenn man nur den "normalen" Brennweitenbereich 28 - 140 mm (Kleinbildäquivalent) einer Kompaktkamera betrachtet, sind die Ergebnisse der F70 ausgesprochen gut. Der große Telebereich ist eine leider nicht so gut gelungene Zugabe, die nur etwas eingeschränkt nutzbar ist.

Die versprochene Dicke des Gehäuses der F70 von 23 mm bezieht sich auf die DÜNNSTE Stelle. Wenn man in Höhe des Objektivs misst, sind es 29 mm. Vielleicht hilfreich beim Vergleich mit anderen Kameras (falls da beim Messen nicht genauso gemogelt wird) und eine notwendige Information für den Kauf einer Tasche. Die Panasonic ZX1 ist jedenfalls deutlich kompakter als die F70.

Die TZ5 hatte ich länger zur Verfügung, da konnte ich detaillierter testen. Casio EX-H10 und Panasonic ZX1 habe ich mir aber natürlich auch angesehen:

Die Casio EX-H10 habe ich nur kurz ausprobiert und nur einige Vergleichsbilder mit der F70 gemacht. Der Bildstabilisator ist auch nicht besser als bei der F70 und mit zunehmender Empfindlichkeit (schon ab ISO 200) wirken die Bilder zunehmend synthetisch. Diese Abstimmung mag zwar für gute Messergebnisse in Testberichten sorgen, ist aber absolut nicht mein Geschmack und war für mich ein schnelles Ausschlusskriterium.

Die Panasonic ZX1 habe ich etwas länger ausprobiert und auch mehr Vergleichsbilder mit der F70 gemacht. Objektiv und Bildstabilisator sind um Klassen besser als bei der F70. Die ZX1 liefert bei ISO 80 detailreiche Bilder, allerdings auch schon sichtbares Rauschen, insbesondere im Vergleich zur F70. Das Rauschen wird bei höheren Empfindlichkeiten nicht viel stärker, aber dafür werden dann zunehmend Details aufgegeben (aber längst nicht so brutal wie bei der Casio). Allerdings kann man wegen des wirklich guten Bildstabilisators mit längeren Belichtungszeiten und damit auch geringeren Empfindlichkeiten als bei der F70 oder Casio arbeiten. Die mehr als 7 Mbyte pro Bild bei voller Auflösung und geringster Kompression stehen allerdings in keinem angemessenen Verhältnis mehr zur Bildqualität. Die F70 braucht 'nur' knapp 4 Mbyte und liefert insgesamt die etwas besseren Bilder, solange man durch den miesen Bildstabilisator nicht in höhere Empfindlichkeiten als bei der ZX1 gezwungen wird. Autofocus, Blitz, Zoom und manuelle Kontrolloptionen sind bei der F70 erheblich besser gelungen, Serienbilder kann man mit beiden Kameras vergessen. Der Video-Mode der ZX1 ist akzeptabel, zwar relativ viel Rauschen, aber auch gute Bildstabilisierung und angepasste Geschwindigkeit des optischen Zooms, Ton in Mono. Besser so, als rauschfreie Wackelvideos.

Hier nun meine subjektive Zusammenfassung der Stärken und Schwächen der F70:

Positiv:

- Bis ISO 400 gute Bildqualität (siehe aber Einschränkungen weiter unten)
- viele manuelle Eingriffsmöglichkeiten
- nützliche Zusatzfunktionen (z.B. Pro-Focus, DR-Mode), die es so bei anderen Kameras nicht gibt
- schneller, präziser Autofokus, durchaus Schnappschusstauglich
- Autofokus funktioniert auch bei schlechten Lichtverhältnissen sehr gut (mit eingeschaltetem Hilfslicht)
- für die Kameragröße recht kräftiger Blitz mit sehr guter automatischer Anpassung an die Objektentfernung, selbst im Makro-Mode
- obere Grenze für Auto-ISO einstellbar
- kompakte Bauform

Negativ:

- Richtung Telebrennweiten insgesamt deutlich nachlassende Bildqualität (Auflösung, Schärfe)
- deutlich sichtbarer Schärfeabfall zu den Bildrändern hin, besonders bei Telebrennweiten
- leichte Farbsäume (CA) bei kontrastreichen Übergängen im Randbereich
- schwacher Bildstabilisator, der einem, häufiger als gewünscht, hohe Empfindlichkeiten aufzwingt
- laaaaangsam beim Ein- und Ausschalten
- Serienbildmodus so gut wie unbrauchbar: In voller Auflösung max. 3 Bilder in gefühlten 5 Sekunden, danach mehrere Sekunden Speicherzeit
- schlechter automatischer Weißabgleich bei Kunstlicht
- nicht mehr zeitgemäßer Video-Mode
- Vollständige Dokumentation nur auf CD (und teilweise ziemlich dürftige Beschreibungen)

Mein Fazit:

Der erhoffte Überflieger ist die F70 leider überhaupt nicht. Sie ist einfach eine gerade noch hosentaschentaugliche Superzoom-Kamera, mit der man auch bei nicht ganz optimalen Lichtverhältnissen im "normalen" Brennweitenbereich gute bis sehr gute und im Telebereich noch brauchbare Fotos machen kann, begrenzt durch die Schwächen von Objektiv und Bildstabilisator. Zunächst muss man sich allerdings, erheblich mehr als bei anderen Kameras dieser Klasse, mit den vielfältigen Einstellmöglichkeiten auseinandersetzen, um die zum Teil etwas unglücklichen Standardeinstellungen zu ersetzen und um beim Fotografieren die bisweilen etwas eigenartige kamerainterne Intelligenz zu überlisten. Die reichhaltigen Einstellmöglichkeiten und Funktionen können den Einsatzbereich sinnvoll erweitern, wenn man weiß, was man tut. Experimentierfreudige Fotografen können mit dieser Kamera viel Spaß haben und gute Ergebnisse erzielen, wenn sie denn das Glück (oder die Hartnäckigkeit) haben, eine "gute" Kamera zu erwischen.

Meinen Wunsch, eine brauchbare Kamera mit möglichst langer Telebrennweite für die Hosentasche zu haben, erfüllt die F70, mit einigen Einschränkungen, recht gut. Mit der F70 hat man auf jeden Fall viel mehr fotografische Möglichkeiten als mit einer "normalen" Taschenknipse, deshalb gebe ich gerade noch 4 Punkte. Eine Superzoom-Kamera im Hosentaschenformat ist halt keine DSLR, die F70 ist für mich persönlich derzeit der beste Kompromiss. Meine Entscheidung für die F70 und gegen die ZX1 war aber denkbar knapp. Automatic-Fotografen oder Video-Fans werden mit der F70 wohl eher nicht glücklich werden, diese Zielgruppe wird mit der ZX1 wesentlich besser bedient.
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am 8. Oktober 2009
Die F70 EXR hat einen Weitwinkel (27 mm KB) als auch einen großen 10x Zoom (270 mm KB) und deckt somit viele Bedürfnisse ab und das alles in einer Gehäusegröße, die gerade noch hemdtaschentauglich ist.

Die Fuji-Cam ist allerdings nichts für reine Automatik-Knipser; um die bestmögliche Bildqualität ausreizen zu können, muss man sich schon ein wenig einarbeiten.

Bei mir ist die 'Testphase' nahezu abgeschlossen und ich schildere hier mal kurz meine Eindrücke:

- Reiner Automatik-Modus
Der reine Automatik-Modus wird bei mir nicht benutzt. Hier kann man keinerlei manelle Korrekturen vornehmen, was sowohl im Außenbereich, als auch in Innenräumen aus meiner Sicht keine zufriedenstellende Ergebnisse bringt. Die Cam neigt hier m.E. auch sehr stark zu Überbelichtungen.

- EXR-Automatik
Die EXR-Automatik ist hier schon bedeutend besser. Hier erzielt man bei Außenaufnahmen recht gute Ergebnisse, wobei die Cam automatisch wählt, mit welchem Programm (Portrait, Landschaft, Makro etc.) die Bilder gemacht werden und die Automatik entscheidet auch, ob der HR-Modus, DR-Modus oder der SN-Modus zum Einsatz kommt.
Für Innenräume ist dieser Automatik-Modus aber ebenfalls nicht zu empfehlen, da die Ergebnisse hier oft eher 'suboptimal' sind.

- EXR-SN-Modus
Innenaufnahmen mache ich mit diesem Modus; da die Cam (wenn sie darf) recht schnell auf hohe ISO-Werte auszuweichen versucht, habe ich dies in den Voreinstellungen auf AutoISO 400 begrenzt. Bei sehr schwierigen Bedingungen auch mal AutoISO 800 (zum Rauschverhalten siehe weiter unten).

- EXR-DN Modus
Für Außenaufnahmen lassen sich aus meiner Erfahrung die besten Ergebnisse in diesem Modus erzielen. Auch hier habe ich die Voreinstellung auf AutoISO 400 und beim Dynamikumfang 400% fest voreingestellt. Bei Landschaftsaufnahmen bevorzuge ich den Filmtyp 'Velvia', der die Farben etwas kräftiger darstellt und das Bild an sich etwas 'knackiger' erscheinen lässt.
Je nach Fokus und Lichtverhältnissen neigt die F70exr zu einer leichten Überbelichtung. Mit EV -1/3 bzw. -2/3 lässt sich dies aber gut korrigieren.

- Pro Fokus Mode
Dieser Modus soll ' wie bei einer DSLR ' bei Protraits für mehr Tiefenunschärfe sorgen. Soweit der Hintergrund sich dafür eignet und ein klarer Kontrast zwischen Motiv und Hintergrund existiert, kann sich dieser Effekt durchaus sehen lassen, allerdings eher bei statischen Motiven mit klaren Konturen. Bei Personenportraits kommt es meist zu mehr oder weniger starken Bereichen (v.a. um die Haare), wo die Software wohl nicht genau weiß, welche Pixel noch zum Motiv und welche zum Hintergrund gehören. Insgesamt würde ich den Modus eher als Spielerei bezeichnen, der in der Praxis eher kaum zur Anwendung kommen dürfte.

- ProLight Mode
Hier werden vier Bilder direkt hintereinander geschossen und zu einem Bild verrechnet. 'Wackeln gilt nicht' ist hier die Devise. Der Anwendungsbereich ist dadurch limitiert auf statische Motive. Bei sehr schwierigen Lichtverhältnissen wird das Bildrauschen aber tatsächlich deutlich reduziert (trotz nicht veränderbarer ISO-Einstellung von 1600). Dies geht ' im Vergleich zur Aufnahme im SN-Modus ' zu Lasten der Detailgenauigkeit. Bei schwierigen Lichtverhältnissen sind die Ergebnisse teilweise aber trotzdem besser. Am besten ein Vergleichsfoto mit der SN-Modus schießen und im Einzelfall schauen, was besser kommt.

- Rauschverhalten
Nun, das Rauschverhalten ist ' gemessen an anderen Kompakten ' durchaus brauchbar, auch wenn keine Wunderdinge erwartet werden können. Im Gegensatz zu anderen Kameras (z.B. Panasonic FZ 7) greift die interne Rauschunterdruckung der Kamera (Software) weit weniger stark. Das ist durchaus positiv. Zwar rauscht die Panasonic FZ 7 zwar auch nicht deutlich stärker, jedoch wird dies eben nur dadurch erreicht, dass die interne Rauschunterdrückung hier deutlich aggressiver zu Werke geht. Dies führt ' was bei der F70exr erfreulich nicht passiert ' zu matschigen Bildern. Für die Kameragröße würde ich das Rauschverhalten insgesamt als gut bezeichnen. An die Qualität von Spiegelreflex-Kameras kommt sie freilich nicht ran, auch nicht annähernd. Das Rauschen bis ISO 400 ist ziemlich unauffällig, bei ISO 800 durchaus akzeptabel (für Abzüge 15x10 cm auf jeden Fall noch gut brauchbar).

- Display
Das Display ist zwar nicht besonders hochauflösend, aber in jedem Falle ausreichend. Auch bei schwierigen Lichtbedingungen und seitlicher Sicht sind die Motive noch gut erkennbar. Im Vergleich zu meiner Fuji F20 eine sehr deutliche Verbesserung!

- Video
Ohne lange Worte: Wer Wert auf Video-Qualitäten legt, sollte von der F70exr die Finger lassen. Hier ist sie im Vergleich zu anderen Kompakten nicht zeitgemäß ausgestattet.

- Weißabgleich
Der automatische Weißabgleich funktioniert erstaunich gut. Habe ich bei Kompakten in der Form bisher nicht gekannt. Auch bei Innenaufnahmen (Kunstlicht etc.) gibt es kaum Grund zum Meckern.

- Weitwinkeleigenschaften
Die Verzeichnungen beim Weitwinkel sind im tolerablen Bereich, wenngleich sie hier sicher nicht zur Spitzengruppe gehören dürfte. Die Kamera hat leichte Randunschärfen, die aber ebenfalls noch akzeptabel sind.

- Zoom
Der 10x fach Zoom ist das 'Prunkstück' der Kamera. Für eine Kamera dieser Größe ist es erstaunlich, welch gute Ergebnisse mit dem vollen Zoom erzielt werden können. Dank des Bildstabilisators der Kamera können auch im hohen Zoom Bereich noch scharfe Bilder aus der Hand 'geschossen' werden.

Fazit:
Wer eine hemdtaschentaugliche Kamera mit großen Zoom Bereich sucht und auch auf einen Weitwinkel nicht verzichten will, liegt mit der F70exr richtig. Wer auf den Zoom-Bereich verzichten kann, der sollte besser zur F200exr greifen, die von der Bildqualität insgesamt etwas besser ist.
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am 30. September 2010
Nach langem Zögern und vergeblichem Warten auf die ultimative Hosentaschen-Kompaktkamera ist es doch die F70EXR geworden. Die eher fragwürdigen Testergebnisse und Rezensionen der neuen F300EXR haben mich zu dem Entschluss veranlasst, das Auslaufmodell F70EXR mit nur 10MP zu nehmen. Ich bin angenehm überrascht. Hier in Kurzfassung meine Erfahrung nach rund 500 Testbildern mit allen Betriebsarten und Optionen.

+ Zoombereich von 27-270mm sehr praxisgerecht.
+ Sehr gute Bildqualität bis ISO 400 einschließlich, Iso 800 gut, Iso 1600 bei 5MP immer noch brauchbar
+ Viele manuelle Möglichkeiten
+ Anhebung der Dynamik in fast allen Modi möglich und effektiv
+ Pro Focus Modus liefert erstaunlich gute Ergebnisse, wenn die Randbedingungen stimmen. Ist aber kein wirklicher Ersatz für die fehlende Option, die Tiefenschärfe über eine echte Blende zu beeinflussen.
- Automatic-Modus EXR Auto lässt sich nicht auf Iso 800 begrenzen, sonst wäre er perfekt.
- Für optimale Bildqualität manuelle Einstellungen erforderlich, aber es lohnt sich.
-Pro Low light-Modus ist enttäuschend. Lange Belichtungszeit, Stativ und Iso 200 im manuellen Modus liefert viel bessere Ergebnisse.

Insgesamt ist das Rauschverhalten der F70 "ehrlich", die Bilder haben bei hohen Iso-Werten eine feinkörnige Struktur, die an die Körnigkeit alter hochempfindlicher Analogfilme erinnert. Kein plattgebügelter rauschunterdrückter Pixelmatsch.
Für mich endlich der Nachfolger meiner alten, leider viel zu früh verstorbenen F30. Der Vergleich von 5MP Iso 1600 Bildern mit 6MP Bildern der F30 ergibt überraschender Weise nur ein geringfügig stärkeres Rauschen als bei der F30, wobei "geringfügig" sicherlich ein dehnbarer Begriff ist.

Wegen der verschenkten Möglichkeiten des EXR-Automatikmodus gibt es einen Stern Abzug. Man muss sich für optimale Bildqualtät halt schon mit den Einstellungen beschäftigen. Wenn man dazu bereit ist, ist die F70 uneingeschränkt empfehlenswert.
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am 15. Juli 2012
Diese Kamera ist tatsächlich vom Feinsten! Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und die Fähigkeiten der F70 EXR können sich durchaus mit wesentlich teureren Modellen messen. 2 Automatik-Modi mit recht interessanten intelligenten Einstellungen erlauben dem Anfänger auf Anhieb wunderbar scharfe, der Situation angepasste und farblich einwandfreie Fotos. Das gilt aber auch für den Schnappschuss-Jäger, denn eine Auslöseverzögerung von ca. 0,4 sec bietet nicht jede Kamera. Wichtig für Tieraufnahmen, z.B. meine quicklebendigen Yorkies, oder den Schmetterling auf der Blüte. Die F70 EXR erlaubt darüber hinaus natürlich auch allerhand weitere Einstellungen, wozu man allerdings das (wenn auch gut erklärende) Manual lesen muss. Da gibt es echt profimäßige Möglichkeiten, die schon mal für den Fortgeschrittenen gedacht sind (sowas wie ISO-Begrenzung, Glanzeinstellung, Rauschunterdrückung, Belichtungskorrektur, Bildformatwahl, und ganz toll: Filmsimulation, um nur wenige zu nennen), aber nach einigen Versuchen zu erstaunlichen Ergebnissen führen. Der innovative EXR-Sensor mit 1/2" Größe scheint offensichtlich "was drauf" zu haben.
Was sich inzwischen bewahrheitet, nämlich "Megapixel bringen's nicht" hab ich selbst vergleichen können. Die Fotos mit diesen max. 10 Mpx sind um keinen Deut schlechter, als das selbe Motiv parallel aufgenommen mit einem 16 Mpx Modell. Der 10-fache Zoombereich bringt tatsächlich von Super-WW bis 270 mm Tele scharfe Bilder; hier sollte man aber nicht über ISO 400 gehen.
Design und Handhabung sind angenehm, liegt echt gut in der Hand, aber aufpassen, dass man mit den Fingern nicht den Blitz abdeckt (kurz mal vor dem Spiegel üben). Videos sind wie bei allen Kameras auch möglich, aber die max. Auflösung (640 x 480 Pixel) könnte besser sein; ist zwar ausreichend für den Laptop, aber eben kein HD.
Alles in Allem eine hochwertig verarbeitete, noch preiswerte hübsche Taschenkamera, Zitat: "auch für fortgeschrittene Fotografen und lernwillige Anfänger".
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