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Frust, Revolte und Normalität: Die Leiden des Lehrers Wolfgang Fink Kindle Edition

4.7 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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Länge: 324 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mein Herz schlägt fast hörbar, es fühlt sich eingeengt zwischen den Rippen, auf denen nur noch wenig Fleisch sitzt. Ich bin abgemagert seit den vielen Prüfungen, den Zeugniskonventen. Trotz der dauernden Bewegung, in der ich mich befinde, bin ich nicht weitergekommen. Trotz der vielen Übungen und den vielen Neuanfängen komme ich immer wieder zur selben Stelle zurück. Es ist doch, als ob meine Persönlichkeit immer mehr zerfiele, als ob es mich gar nicht mehr gäbe, mich, Wolfgang Fink, und ich nur noch das ausführende Organ einer Behörde, eines Systems sei, das mir seine Anweisungen auf anonymem Weg zukommen lässt.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Rose Kleinknecht-Herrmann hat Philosophie, Romanistik und Geschichte studiert, über Rainer Maria Rilke promoviert, von 1946 bis 1985 in Paris und Stuttgart unterrichtet und war in der politischen Bildung tätig.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 729 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 324 Seiten
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B01JTS9ZTU
  • Text-to-Speech (Vorlesemodus): Aktiviert
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Screenreader: Unterstützt
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #509.502 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Wenn man an die Schule denkt fallen einen sofort 2 Wörter ein, Lehrer und Ferien. Das erste war verhasst und das andere geliebt. Doch warum hatten wir gegen einige Lehrer etwas, verspotteten sie sogar? Während wir andere Lehrkräfte förmlich vergötterten und es uns nicht mit ihnen verscherzen wollten. War es ihr Auftreten oder war es weil er einfach ein langweiliges Fach lehrte?
Dies muss wohl jeder für sich wissen.

Schon nachdem ich die ersten Seiten gelesen hatte, begann ich ein schlechtes Gewissen zu bekommen, welches sich bis zum Ende hinzog. Denn das Gelesene zeigte mir wie viel Kraft ein/-e Lehrer/-in heute aufbringen muss überhaupt den Unterricht ohne Ängste durchzustehen. Die Jugend von heute wird nicht leichter und auch der Umgang miteinander wird immer rauer. Wer nicht up to date ist fliegt bei den Schülern raus und kann nicht mal etwas dagegen machen.

Auch zeigte mir das Buch wie viele Regeln ein Lehrer gegenüber den Schülern hat. Die Liste ist lang und wird je nach neuen Paragraphen nur noch länger.
Hin gegen haben die Schüler kaum noch Regeln. Außer der Pflicht anwesend zu sein, interessiert es die wenigsten was vorne an der Tafel geschieht.

Dies klingt alles sehr weit hergeholt, sind aber Eindrücke die ich durch das Buch gewann.

Nun zu Wolfgang Fink, dessen Leben wir verfolgen dürfen. Wir erleben ihn als einen Schatten, der sich an die Masse angepasst hat und gar nicht mehr auffällt. Doch wie kommt es dazu das ein Lehrer den Spaß am Lehren verliert und ihm selbst seine Freizeit zuviel wird. Die Antwort lautet Stress. Denn sein Leben ist nicht gerade einfach.
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Format: Taschenbuch
Es ist wirklich schade, dass es so manchem Buch an der nötigen PR mangelt.

Der Roman "Frust, Revolte und Normalität - Die Leiden des Lehrers Wolfgang Fink" von Rose Kleinknecht-Herrmann bietet meines Erachtens hohe literarische Qualität, die es verdient hat, gelesen zu werden.

Die Lektüre befasst sich mit den Schülern, den Lehrern und dem Schulsystem der 60er, 70er und 80er Jahre. Ein Jeder, der in dieser Zeit zur Schule gegangen ist oder aber in dieser Zeit selbst unterrichtet hat, wird sich von Beginn an wiederfinden.
Der Hauptprotagonist, der Lehrer Wolfgang Fink, gewährt dem Leser einen Einblick, in das, was das System in dieser Zeit ausgemacht hat - der Autorität.
So wird während dieser Zeit noch am Anfang der Stunde aufgestanden und gegrüßt, sobald der Lehrer das Klassenzimmer betritt. Tische, die in Reihe und Glied zur Tafel hingerichtet stehen, sind voneinander getrennt. Gruppenarbeit wird nur im Notfall praktiziert. Als Strafe dafür, dass man beispielsweise zum Unterricht zu spät erscheint, wird einem in der Regel als Strafe schriftliche Zusatzarbeit oder Nachsitzen aufgebrummt. Die vom Lehrer gestellten Fragen werden erst nach Handzeichen und Aufforderung des Lehres beantwortet und mehrmalige Zwischenrufe eines Schülers mit einer Rüge geahndet.

Würde da nicht das Erziehungskonzept der antiautoritären Erziehung dazwischen kommen, jeder Lehrer hätte einen unkomplizierten Schulalltag erlebt. Was also tun, wenn zwei Welten aufeinandertreffen?
Lehrer Wolfgang Fink entscheidet sich für die Form des geringsten Widerstandes. Er ist nicht der Typ, der mit aller Macht seine Autorität, die er als Lehrer eigentlich besitzt, ausspielt.
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Format: Taschenbuch
Es ist ein Roman meiner Mutter, den sie nicht mehr selbst herausgeben kann. Die Hauptfigur, Wolfgang Fink, ist Lehrer in den sechziger und siebziger Jahren. Das Chaos in den Klassen macht ihm gewaltig zu schaffen. Er leidet langsam aber sicher an einem typischen Burnout. ("Woran liegt es, dass ich mir vorkomme wie ein Uhrwerk, das man zerlegt hat und das dennnoch funktionieren soll?") Nur Burnout gab es damals noch gar nicht. Man galt in so einem Fall nicht als krank. Und auch die älteren Kollegen, die noch durch den Zweiten Weltkrieg traumatisiert waren, ließ man mit ihren Traumen alleine. Gleichzeitig entfremdet Fink sich immer mehr von seiner Frau Ute und Ute von ihm. ("Ich selbst könnte nur stockend vorbringen, was mich bedrückt, am allerwenigsten wortreich am Bildschirm vor einem Interviewer. Meine Rede wäre mit Angst durchsetzt, zögernd, farb- und glanzlos und unscheinbar. Ich trage keine Plakate vor mir her, meine Befindlichkeit ist nicht werbewirksam, ich kann nicht demonstrieren für mehr Rechte. Ich teile mich ja niemandem mit und äußere mich höchstens über mein Unterbewusstsein in Form von Angstschreien, die meine Frau bereits aus dem gemeinsamen Schlafzimmer vertrieben haben.")
Der Roman beruht auf den Erlebnissen meiner Mutter. Sie hat vierzig Jahre an Gymnasien unterrichtet. Ihre Hauptfigur Wolfgang Fink spricht aus, was niemand in der Öffentlichkeit gerne sagen möchte, er entblösst ein System ebenso schonungslos wie sich selbst.

Dieser Wolfgang Fink ist ein ziemliches Ekel, ich musste daher beim Lesen ständig schmunzeln, trotz der geschilderten Misere.
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