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Of Frost and War (Ltd.1st Edition) Limited Edition

4.7 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Of Frost And War
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Audio-CD, Limited Edition, 16. Mai 2008
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Produktinformation

  • Audio CD (16. Mai 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Limited Edition
  • Label: Metal Blade (Sony Music)
  • ASIN: B0017H8JPI
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen
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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Kriegsmetaphern sind im Metal Bereich seit jeher beliebtes Ausdrucksmittel für die Beschreibung der dem Genre eigenen Urgewalt und positiv assoziierten Aggressivität. So sind die Klischees auch allesamt über das zumutbare Maß ausgelutscht. Die so genannte Fachpresse muss sich aufgrund des limitierten Vokabulars eigentlich vor sich selbst langweilen. Wie oft wurde von Double Bass der Marke Panzerdivision oder von alles in Schutt und Asche legenden Gittarrenriffs geschrieben? Und genau diese Beschreibungen hätten eigentlich nicht so inflationär gebraucht werden dürfen, um sie der einzig wahren Vertonung einer Kriegsszenerie vorzubehalten: "... of frost and war", der brutalsten und kompromisslos härtesten Scheibe seit Jahren! Allen Kinderbands, die bis heute meinen, es reiche aus, die Gitarre tiefer zu stimmen, schlechtes Gene Simmons Make Up aufzutragen und die Matte kreisen zu lassen, sei geraten, sich hier eine Lektion in Sachen authentischer Härte abzuholen. Hail of Bullets gelingt es, mit altbekannten Zutaten einen Eintopf aus der Gulaschkanone zu zaubern, der ab sofort den Standard der Feldküche definiert. Allen voran schreit Martin van Drunen (Legendenstatus bereits vor Hail of Bullets durch sein Mitwirken bei den Bands Pestilence, Comecon, Asphyx, Submission, Bolt Thrower, Death By Dawn) seine niederländische Veteranen-Band um Mitglieder der Bands Thanatos und Gorefest durch diesen Soundtrack zum Ostfrontkrieg der deutschen Wehrmacht gegen Stalins Truppen. Schwierige Kost, riskant in der Ausführung. Immer Gefahr laufend, sich hiermit das falsche Publikum einzufangen, versichert ein Blick in die der CD beiliegenden Texte, dass es sich zumindest vordergründig in keinem Fall um ein politisch motiviertes Album handelt.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Audio CD
Von einem Zusammenschluss von bekannten Musikern zu einer "Allstar-Group" mag man ja halten was man will. Oft stehen die kommerziellen Gründe im Vordergrund und das Ergebnis leidet unter den hohen Erwartungen an die großen Namen. Aber bei "Hail of Bullets" tummelt sich die Elite des niederländischen Death-Metal (u.a. Martin van Drunen und Ed Warby) und hat mit "...Of Frost and War" ein Killeralbum abgeliefert.

Thematisch gehts in dem Album um den Zweiten Weltkrieg, was sich bereits an Songtiteln wie "Stalingrad" oder dem düsteren Cover-Artwork erkennen lässt. Hier lassen sich natürlich Parallelen zu Bolt Thrower erkennen. Aber keine Sorge, man ist weit davon entfernt, nur eine Kopie dieser Szene-Größe abzuliefern.

Spieltechnisch gibts hier nix zu kritisieren, sind ja nur Könner am Werk. Auch die Produktion von Szene-Guru Dan Swanö ist mehr als gelungen und kommt schön druckvoll und mit einer gehörigen Portion Power rüber. Die Songs wurden zu einem Großteil vom Drummer Ed Warby geschrieben, das textliche Konzept geht auf van Drunen zurück.

Ein Großteil der Songs bewegt sich im Midtempo-Bereich, wobei zwischendurch auch mal aufs Gaspedal getreten wird. Ausfälle gibt es keinen einzigen und mit "Berlin" ist sogar ein Überhit auf der Scheibe vertreten.

FAZIT: Eines der stärksten Debut-Alben im Death-Metal-Bereich, das nur schwer getoppt werden kann. Von der Gruppe wird man hoffentlich noch viel hören.
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Format: Audio CD
Aha - Holländer... dachte ich als ich mir Hail Of Bullets das erste mal um die Ohren wehen lies. Von der ersten Sekunde an dachte ich den Sänger kenn ich doch und siehe da: Martin van Drunen, der Martin van Drunen welcher auch schon bei Bolt Thrower, Pestilence und Asphyx die Stimmbänder schwingen lies haut mich mit seiner neuen Kapelle fast vom Hocker. Wir im Saarland sagen da nur: Saugudd!
Astreiner Death Metal der alten Schule: einfach, schnörkellos und schon beim ersten hören eingängig. Verdammt ich liebe solchen Sound - gebt mir mehr davon!
Ansonsten ist jeder Mitstreiter schon in der ein oder anderen Kapelle tätig gewesen. Soll heißen die Jungs verstehen ihr Handwerk. Also jeder "Old School" Todesmetaler sollte sich die Holländer mal reinziehen und ich verspreche es: lieben zu lernen. Dank je!!!
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Von mshannes VINE-PRODUKTTESTER am 30. Juni 2008
Format: Audio CD
Lange hat man nichts mehr gehört von Martin Van Drunen, einen der Musiker, die den Begriff "Old School" geradezu herausfordern, zumindest, was den europäischen Death Metal betrifft. Wenn sich dann jemand wie Herr Van Drunen mit Musikern wie Ed Warby (Gorefest), Theo van Eekelen, Stephan Gebedi und Paul Baayens (alle Thanatos) zusammentut, kann dabei ja nur ein Produkt herauskommen, dass ebenfalls den Begriff Old School in die Welt hinaus schreit.
Nun, wie nicht anders zu erwarten, ist "... Of Frost And War" ein Death Metal Album alter Schule geworden, ganz alter Schule sogar. Martins Vocals klingen immer noch so kaputt wie zu besten Pestilence-Zeiten, Eds Schießbude erinnert mich mehr als einmal an selige Death-Alben der frühen Periode und die Saitenzupfer lassen regelmäßig Gedanken an Bands wie Hypocrisy oder gar Bolt Thrower aufkommen. Das ganze klingt aber nicht schal oder gar altbacken, sondern entführt den geneigten Hörer auf Reise in längst vergangen geglaubte Zeiten, in denen eh alles besser war. Ja, schon lange habe ich keinen Retro-Trip mehr so genossen wie diese CD hier. Alle Aspekte, die der Death Metal in den frühen 90ern zu bieten hatte, erstrahlen hier in hellstem Licht, nicht zuletzt auch ein Verdienst der bombigen Produktion von Dan Swanö, der auch noch den Opener "Ordered Eastward" mit einer gesanglichen Gastperformance veredelt. Auf dem Rundling klingt alles so, wie es klingen muss, klar und transparent, ohne auf die Wucht der tiefen Töne zu verzichten. Selten habe ich so ein passendes Klagbild gehört. Das ganze Album wirkt organisch gewachsen, vielleicht auch, weil mit dem Rundling eine Geschichte erzählt wird, nämlich die des Ostfeldzuges.
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