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Frontline Ukraine: Crisis in the Borderlands Taschenbuch – 15. Januar 2016
- Seitenzahl der Print-Ausgabe368 Seiten
- SpracheEnglisch
- HerausgeberI.B. Tauris
- Erscheinungstermin15. Januar 2016
- Abmessungen14.38 x 2.64 x 21.64 cm
- ISBN-101784535273
- ISBN-13978-1784535278
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Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : I.B. Tauris; Updated Edition (15. Januar 2016)
- Sprache : Englisch
- Taschenbuch : 368 Seiten
- ISBN-10 : 1784535273
- ISBN-13 : 978-1784535278
- Abmessungen : 14.38 x 2.64 x 21.64 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.688.440 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 1.450 in Russische Politik (Bücher)
- Nr. 3.715 in Russische Geschichte
- Nr. 4.194 in Politik & Geschichte des 21. Jahrhunderts (Bücher)
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Das Buch ist sehr gut recherchiert und stellt ein sehr komplexes Bild der Ukraine-Krise dar.
Anfangs ist Sakwas Buch sehr interessant sowie mit einigen interessanten Erklärungen und griffigen Formulierungen gespickt. Dabei greift er vermehrt auf das Mittel der Gegenüberstellung zurück, welche zum Kern seiner ersten Kapitel wird. So unterteilt er die Ukraine in eine orangene und eine blaue, die Modelle ukrainischer Staatlichkeit in monistisch vs pluralistisch, die Modelle Europas in eine westorientiertes "Wider Europe" und ein Russland umfassendes "Greater Europe". Die aktuelle Krise hat für Sakwa ihren Ursprung im Ende des Kalten Krieges, dem ein "Kalter Frieden" folgte. Ursächlich für die Eskalation in der Ukraine sind laut Sakwa letztlich "strukturelle Widersprüche in internationalem System", ohne einen einzelnen Sündenbock (S. 5).
Munter springt er zu Beginn zwischen verschiedenen Themenbereichen hin und her, was zwar etwas unstrukturiert, aber doch gut lesbar ist. Zunächst wirken Einblicke in die ukrainische Sozialstruktur, ihre Nationalbewegung im Zweiten Weltkrieg und die Struktur von Svoboda vor allem informativ und gut recherchiert. Erst später offenbaren sie sich als Teil des extrem einseitigen Fokus des Autors. Nach und nach wird seine apologetische Haltung gegenüber Russland und die umgekehrt starke Ablehnung des ukrainischen Nationalismus deutlich.
Egal was Russland für einen Einfluss auf die Ukraine ausübte oder wie sehr es dessen Staatlichkeit in Frage stellte, Sakwa findet immer einen Weg um dieses Verhalten zu relativieren oder zu entschuldigen. Die Wurzel des ganzen Problems liegt für ihn primär in der Delegitimation russischer Sicherheitsinteressen. Je weiter man im Buch vorstößt, desto unerträglicher wird Sakwas fast an Propaganda grenzende Verteidigung von Putin und die Darstellung Russlands als Opfer.
Gelungen ist einzig der Einblick in die ukrainische Gesellschaft und die Politik. Auch wenn immer wieder eine gewisse Dämonisierung durchscheint, sind die meisten Informationen gut belegt und korrekt wiedergegeben. Besonders überzeugt dabei beispielsweise das Unterkapitel zur Oligarchen-Plutokratie und Janukovichs "Goldener Ukraine", konträr zur orangenen und blauen.
Ab Kapitel Vier wird es jedoch immer tendenziöser. Als wäre er ein Mitarbeiter von "Russia Today" erhöht Sakwa die Bedeutung des geleakten Telefonats von Victoria Nuland ins Unermessliche. Ihre geäußerte Präferenz, dass Jazenjuk der nächste ukrainische Ministerpräsident würde, drückt für Sakwa ein "high degree of US meddling in Ukrainian affairs" aus, dabei stellen solche Gespräche und Analysen einen völlig normalen Vorgang in der Außenpolitik einer Großmacht dar, wie es ja auch WikiLeaks gezeigt hat. Es wäre vielmehr verwunderlich, wenn sich ein Botschafter und das Außenministerium nicht über Vorgänge in Land austauschen würden.
Während die Scharfschützen auf dem Maidan häufig vorschnell allein mit Präsident Janukovich assoziiert werden, begeht Sakwa den gleichen Fehler umgekehrt: Er legt nur dar, dass Schüsse, die Demonstranten und Berkut töteten, aus Richtung der Aufständischen kamen, obwohl letztlich aus beiden Richtungen geschossen wurde. Zurecht verweist er derweil auf die Unrechtmäßigkeit des Amtsenthebungsverfahrens Janukovichs, welches in der öffentlichen Berichterstattung in der Tat vielfach zu unkritisch betrachtet wurde, insbesondere mit Blick darauf, dass das Parlament umlagert von Demonstranten war, dass diverse Kanäle wie das Verfassungsgericht übergangen wurden und dass nicht mal die eigentlich nötige, ausreichende Mehrheit vorhanden war. So korrekt Sakwas Beurteilung hier ist, so schnell rutscht er wieder ins tendenziöse ab, als er die Ernennung von Jazenjuk zum Ministerpräsidenten erneut in Verknüpfung mit Victoria Nuland bringt und behauptet, die ukrainische Regierung sei entsprechend ein amerikanisches Projekt (S. 95).
Mit den zunehmend hanebüchenen Behauptungen wird auch Sakwas Quellenbasis immer dünner, nehmen Belege für seine Schlüsse immer mehr ab. In Kapitel 5 spricht er beispielsweise vor einer drohenden Übernahme Sevastopols durch die 6. US-Flotte, ohne dies auf irgendeine Weise zu erläutern und mit Verweisen zu unterfüttern. Der vermutliche Tiefpunkt des Buches wird schließlich in Kapitel 6 erreicht, als Sakwa betont, dass Russland gezwungen war, sich an die Machtverschiebung in Ukraine anzupassen und daher rein reaktiv gehandelt habe. Ein Argument, als würde man sagen, dass "besorgte Bürger", welche Flüchtlingsheime anzünden ja auch nur auf veränderte Gegebenheiten reagieren würden und ihr Verhalten damit gerechtfertigt werden könne.
Auch die russische Beteiligung an den Kämpfen in der Ostukraine redet Sakwa natürlich mehrfach klein, um im Gegenzug - durchaus korrekterweise - die Radikalität mancher ukrainischer Kämpfer aufzudecken.
Insgesamt ist es ja durchaus sinnvoll und wichtig, sich von einseitigen Dämonisierungen Russlands zu lösen und auch Fehler, Widersprüche und die Verantwortung der Ukraine und der westlichen Bündnisse aufzudecken, zu analysieren und einzuordnen. Leider verrent sich Sakwa aber darin, im Gegenzug Russland regelmäßig zu glorifizieren und in die Opferrolle zu drängen - was mit der politischen Realität jedoch nicht viel zu tun hat.
Spitzenrezensionen aus anderen Ländern
This is not "pro Kremlin propaganda masquerading as scholarship", nor in fact does it lay all the blame at the door of the West as a result of analysis.
This is a detailed and sourced work examining the Ukraine crisis up to 2016. The Kremlin comes in for criticism. A section on the annexation of Crimea is far from following the Kremlin line, for example. An especially useful section covers how the EU provoked a crisis - not even discussing the Association Agreement with Russia, though it affected Russia both economically and in the security sphere. The author covers internal Ukrainian politics in more detail than I have come across elsewhere. The short-sighted and confrontational policies of the 'hawks' and 'democracy' exporters in Washington is also covered.
Not only is this a detailed work well supported by research it is also, in my view, a book with an inner moral strength. If only more people would try to think clearly about difficult matters we perhaps wouldn't be in the mess we are.
Thus book is essential reading on Ukraine.
