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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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Ja, hier wird auch die Geschichte von Jack the Ripper und seinen berühmten Morden im Jahre 1888 in London nacherzählt. Und zwar bis ins kleinste Detail. Nicht zum ersten Mal in einem Werk von Alan Moore scheint neben dem eigentlichen Prozess des Schreibens der Story und des Zeichnens der Bilder die Recherche der historischen Informationen einen Schwerpunkt gebildet zu haben. Und so findet sich praktisch jedes Detail, jeder Hinweis und jede Information, die heute noch verfügbar ist, in den Bildern wieder. Moore folgt dabei einer Theorie über den Mörder, die heute eher für unwahrscheinlich gehalten wird. Aber auch andere, mögliche Lösungen des Kriminalfalls haben in der Geschichte ihre Spuren hinterlassen. So sind mehrere mögliche Mörder in der Handlung präsent.

Durchschauen kann man das aber nur, weil einem ein eigener Anhang zusätzliche Informationen bietet und die meisten Geheimnisse hinter den Bildern aufklärt. Dieser ist nicht gezeichnet, sondern enthält einen geschriebenen Kommentar zu fast jeder einzelnen Seite. Erst hier erfährt man, wie viel Arbeit wirklich hinter dem Buch steckt. Nach dem Durchlesen ist dann auch der Leser Jack the Ripper-Experte.

Warum mag sich Moore nun für diese eine, eher unwahrscheinliche Variante entschieden haben? Ich vermute, es liegt daran, dass Moore hier noch mehr erzählen will als nur die Geschichte von Jack the Ripper. Er mahlt ein Panorama Londons, seiner Architektur und Geschichte. Er erzählt auch von den Untaten, die in der Stadt seit Beginn unserer Zeitrechnung verübt worden sind. Vom Blut, das vergossen wurde. Über Antike quer durch das finstere Mittelalter bis in unsere Zeit ziehen sich die Spuren der Gewalt. Und des Bösen. Und während der Protagonist, der Mörder langsam seinen Verstand verliert, scheint er dennoch weiter eine Rolle im Kampf zwischen Gut und Böse zu spielen. Der eigentliche Höhepunkt des Buches läutet dann den Abgrund des kommenden 20. Jahrhunderts ein - zeitgleich zu den Morden in London wird in einem kleinen Dorf im fernen Österreich ein Mann namens Adolf Hitler gezeugt. Darum geht es also in "From Hell": Das metaphysische Böse und sein Wirken wird gezeigt.

Zu abgehoben? Aber auch als rational veranlagter Mensch kann man das alles genießen. Die Botschaft ist in der Atmosphäre der Bilder, in den meist fehlenden Farben, in den Gesichtern der Figuren genial umgesetzt. Und oft lässt Moore sich Zeit. Die Bilder geben nicht nur Handlung wieder. Der Fluss des Lesens wird bewusst beschleunigt oder verlangsamt, der Leser so durch die Geschichte geleitet und immer wieder auf besondere Situationen oder Aussagen aufmerksam gemacht. Es ist großes Handwerk, was wir hier vor uns haben.

Für mich ist das Lesen des Buches deshalb auch ein deutlich intensiveres, aber auch anstrengenderes Erlebnis als der Film. Es macht nicht "Spaß", jedenfalls nicht im eigentlichen Sinn. Aber es erweitert die Welt. Was wir hier vor uns haben, ist Literatur.
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am 9. Mai 2006
Jack the Ripper, ein Name der mit Ehrfurcht genannt wird. Der erste Serienkiller, dessen Werk auch heute noch fort lebt. Viele Rätsel, Mythen und Legenden ranken sich um den mystischen Serienkiller der niemals gefasst wurde. Alan Moore erzählt nun seine Version des Ripper Mythos, nach über 10 Jahren Nachforschung und Recherche. Herausgekommen ist ein Monster das einem den Schlaf rauben wird.

Jack the Ripper treibt in London sein Unwesen, das viktorianische Zeitalter steht vor seiner Wende und eine Verschwörung nimmt ihren Lauf deren Folgen diese Wende noch besiegeln......

Der Comic konzentriert sich auf Jack the Ripper, um seine Psyche und Gefühle. Die Geschichte schweift auch ab auf andere Personen, die man größtenteils aus dem Film kennt. Nur hat der Film in meinen Augen gegenüber diesem Band keine Daseinsberechtigung, da beide in eine ganz andere Richtung gehen. Moore vermischt dabei Legende und Fakten zu einem verwirrenden perfiden Spiel dessen Ende so überraschend ist das man sich fragt was genau passiert ist.

Die Darstellung der 3 Huren der Apokalypse ist ebenso gelungen, wie die Darstellung von Jack the Ripper. Wobei letzterer wie schon erwähnt im Mittelpunkt des ganzen steht. Man erfährt sehr früh wer hinter Jack steht, was dem Band aber keinen Abbruch tut. Denn danach legt sich der Schwerpunkt auf die Psyche von Jack the Ripper. Und man erfährt Spürbar den Wahnnsinn dem dieser Mann anheim fällt.

Die Morde selbst sind sehr heftig inzeniert und erschreckend detailgenau gezeichnet. Ähnlich verhält es sich mit der Darstellung von erotischem Inhalt. Nichts für schwache Gemüter und Moralapostel. Moore schafft es das alte London so realitsisch wie möglich aufzubauen, was der Atmosphäre zugänglich ist.

Was wirklich passiert ist damals weiß man nicht, aber Moore vermischt so gekonnt Fakten und Mythen das man glauben könnte: So war es! Für 10 Jahre Recherche und Nachforschung ein wahres Monster.

Pflichtkauf für Comicfans!
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From Hell ist die Geschichte Jack the Rippers, aus Sicht von Moore und dem Zeichner Campbell, die diese Geschichte in insgesamt vierzehn Bänden in den Jahren 1989 bis 98 zu Papier brachten.

Das Ganze ist so aufgebaut, dass man wie in Watchmen sich Zeit lässt, die jeweiligen Hauptfiguren aufzubauen, ihren Lebensweg darzustellen, ihre Motvie aufzuzeigen ect. (Jack the Ripper selbst wird dabei auch vorgestellt, von allem Figuren am ausführlichsten).

Nebenbei lernt man noch etwas über die Geschichte Englands, speziell Londons und die Freimaurerei und zu ab da wo die Geschichte richtig in Gang kommt, eröffnet sich einen, eine bizarre großangelegte, komplizierte Verschwörung und das Ende kann man mehr als nur bitter bezeichnen, da der Held der Geschichte kein Rorschach, kein Superman oder Batman, sondern einfach nur ein Mensch ist.

Dazwischen wird noch ein wenig Verwirrung gestiftet, indem Moore einige Szenen einbaut die auf den ersten Blick keinen Sinn ergeben, aber in einem umso mehr die Erkenntnis wächst, sobald er alles dann formvollendet auflöst.

Möchte jetzt auch nicht allzuviel verraten, da dass die Spannung(die ja eigentlich nicht da sein dürfte, da man ja weiß was geschieht...) kaputt machen würde und springe deshalb lieber zu den Zeichnungen und der Darstellung.

Also ich habe es jetzt im handlichen Romanformat, alle Bände zusammengefasst, plus Anhang.

Die Darstellung der einzelnen Szenen kann man ruhig, als sehr krass bezeichnen, da sehr genau ins Detail gegangen wird( vor allem in der Darstellung von Gewalttakten und Sexszenen), genau wie das ganze Geschehen drumherum, wo sich einem mehr als nur ein paar Abgründe öffnen.

Da ist es schon fast ein Segen, dass die Zeichnungen im Schwarzweißformat gehalten sind(wie gesagt nur, fast), aber dadurch wird es schwerer auf Details die einem vielleicht entgehen, zu achten.

Als Ersatz kriegt man dafür einen ganzen Batzen historischer Figuren serviert, deren Namen sollte dieser entfallen sein man wohl im Anhang nachlesen kann und in welcher Verbindung sie zur Geschichte stehen. Ansonsten erinnert mich der Stil ein wenig an V wie Vendetta und ist gar nicht mal so schlecht, hier und da scheinen die Farben ein wenig gesponnen zu haben und einige Figuren sahen für mich auf den ersten Blick fast gleich aus und einige Rechtschreibfehler haben sich ab und zu reingeschlichen.

Also mein Fazit auf den ersten Blick: Sehr düster, sehr brutal, sehr naja drastisch, auch ganz schön sexuell geprägt, aber ansonsten auf seine Art und Weise ein klasse, tiefsinniger Comic, mit greifbaren Figuren und einer unnachamlichen Atmossphäre.
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am 21. März 2002
Von dem "Jack The Ripper"-Comic "From Hell" gibt es dank der Verfilmung mit Johnny Depp inzwischen zwei Ausgaben. Dies ist die etwas unhandlichere, aber günstigere Gesamtausgabe mit dem amerikanischen Filmplakat als Titelmotiv. Sie liegt fast so gut in der Hand wie das Telefonbuch einer mittleren Grossstadt. Parallel existiert zur Zeit noch die Ausgabe in drei schmalen Bänden, die Titelmotive sind dort dem Comic entnommen. Der Inhalt ist aber der gleiche. Beim Inhalt von Kinofilm und Comic ist aber ein gewaltiger Unterschied. Die Anschaffung dieses Albums lohnt sich auch noch für jeden, der bereits den Film "From Hell" im Kino geschaut hat. Inspektor Abberline hat in diesem Comic keinen Opiumrausch und keine Visionen, letztere hat dagegen der Hellseher Robert Lees auch ohne Opium. Ist der Film noch ganz auf die spannende Suche nach dem dem Zuschauer unbekannten Jack The Ripper ausgelegt, so wird im Comic schon vor den Morden im ersten Drittel verraten, wer auf den vielen folgenden Seiten der Frauenmörder werden wird. Aufgrund dieses Unterschieds kann sich der Comic viel stärker auf die Psyche, Ideen und Visionen des Rippers konzentrieren als der Film, der die Figur des Abberline im Gegensatz dazu in den Mittelpunkt stellt (sicherlich auch wegen Depp). Der Comic wirkt durch diese Unterschiede viel tiefgründiger - aber auch längst nicht so spannend. Gut und wichtig sind auch die seitenlangen Anmerkungen Moores im Anhang. Hier glaubt man die zehn Jahre Recherchearbeit. Diese Anmerkungen geben dem Comic im Gegensatz zu Film mehr historischen Hintergrund und Authentizität.
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am 8. Januar 2009
"Todschön", schrieb der Spiegel-Rezensent, und damit hat er diese Ausgabe treffend beschrieben. Im Vergleich zur Softcover-Ausgabe bei Speed handelt es sich hier um einen gebundenen Band in etwas kleinerem Format. Dadurch liegt er gut in der Hand, ist außerdem handwerklich perfekt gemacht (mit Lesebändchen!) und wird daher lange Freude bereiten. Auf dem bestrichenen Papier kommen außerdem die fein gestrichelten Zeichnungen von Campbell viel besser zur Geltung, man hat den Eindruck, man SIEHT plötzlich mehr. Wirklich viele Argumente, das gute Stück zu kaufen!
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am 24. Juli 2009
Selten trifft der Begriff Graphic Novel so gut zu wie bei "From Hell", der Begriff Comic reicht dafür einfach nicht mehr aus. Um eine Vorstellung zu bekommen: Selbst bei straffem Lesen braucht man ungefähr 3-4 Stunden und dann hat man noch nicht mal die ausführlichen Ausführungen von Moore im Anhang gelesen. Alan Moore ist eine Legende in seinem Bereich. Von ihm stammen unter anderem "V for Vendetta", "Watchmen - Die Wächter" und "The League of Extraordinary Gentlemen".

Der große Vorteil der Gesamtausgabe von Cross Cult, im Gegensatz zu den früheren drei Bänden, liegt auf der Hand: Man hat den gesamten Inhalt in einem schönen Hardcover-Band. Andererseits ist der Band wirklich sehr umfangreich geraten, sodass er schwer in der Hand liegt. Die Schrift ist manchmal etwas zittrig.

Der Band fängt eher langsam an und entwickelt, wie schon erwähnt, wenig Spannung im eigentlichen Sinne. Anstelle von Johnny Depp gibt es düstere, philosophische Hintergründe, die auch einen Bezug bis in die Neuzeit herstellen. Aber gerade diese Bezüge wirken eher wie Fremdkörper, auch wenn sie für mehr Tiefgang sorgen. Erst nach Lektüre der Anmerkungen versteht man sie besser. Wer sich für die spirituelle Geschichte von London, die viktorianische Epoche und die Freimaurerei interessiert, wird aber kaum gelangweilt sein.

Sehr gut stellt Moore das trostlose Leben der Frauen beziehungsweise der Menschen in Gegenden wie Whitechapel dar. Da gibt es ebenso nackte Tatsachen zu sehen wie die blutigen Taten vom Mörder im Detail. Gerade beim letzten Mord ist das wirklich sehr drastisch in Szene gesetzt. Auch sind die Protagonisten realistisch und werden von Moore mit Leben gefüllt. Auch die Arroganz und der Rassismus der Engländer gegenüber Fremden werden offen gezeigt.

Als Bonus gibt es lange und ausführliche Erklärungen vom Autor, da merkt man wie viele Gedanken sich Moore zum Thema gemacht hat. Bei der Dicke des Bandes ist man dann auch sehr dankbar für das Lesebändchen.

Die Zeichnungen von Campell unterstreichen den besonderen Charakter von "From Hell", der Seitenaufbau ist aber eher klassisch. Aber der Text musste ja auch untergebracht werden.

Wer das Geld erübrigen kann, sich für Jack the Ripper "begeistert" und genial gemachte Graphic Novels mag, sollte sich die Gesamtausgabe "From Hell" zulegen. Die Lektüre ist zwar weniger spannend oder mysteriös im Vergleich zum Film, hat dafür aber andere Qualitäten.
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am 17. Dezember 2010
Ich wollte "From Hell" schon einige Zeit gerne lesen, allerdings hat der Preis mich lange abgeschreckt. Doch die Investition hat sich gelohnt und eigentlich hat mir es mir noch besser gefallen als Moores "Watchmen".
Mit der Verfilmung hat die präsentierte Geschichte im Grunde nichts zu tun, so unterschiedlich sind Aufbau und Motive. Das Buch offenbart direkt zu Anfang, wer der Ripper ist und beschäftigt sich hauptsächlich mit dessen Psyche und der Frage warum er die Morde beging. Seine Auftraggeber, die Opfer, genauso der Inspektor (der im Film ja nun im Vordergrund steht)sind Nebenfiguren, was aber nicht heißen soll, dass man sich nicht ausführlich mit ihnen beschäftigt.
Selbst wenn der Wahrheitsgehalt von Knights Theorie wer Jack the Ripper war (auf die Moore sich bezieht) angezweifelt werden kann, spielt dies letztendlich kaum eine Rolle, denn "From Hell" ist ein spannendes, minutiös aufbereitetes und komplexes Werk an dem ich auf jeden Fall meine Freude hatte.
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am 11. August 2009
"Aus der Hölle
Mr. Lusk,

Mein Herr
Ich schicke Ihnen die halbe Niere die ich aus einer Frau genommen und für sie konserviert habe. Das andere Stück habe ich gebraten und gegessen es war sehr gut. Vielleicht schicke ich Ihnen das blutige Messer mit dem ich sie herausnahm wenn sie nur noch etwas warten.

gezeichnet

Fangen sie mich wenn sie können Mishter Lusk"

Der Titel "From Hell" bezieht sich auf das Ripper- Bekennerschreiben, welches die Polizei von London nach den ersten Rippermorden erreichte.
Und wahrlich sind nicht nur die Taten Jack the Rippers höllisch, nein, auch die Leistungen der Autoren sind wahrhaftig höllisch gut. Alan Moore und Eddie Campbell liefern hier das wahrscheinlich umfassendste Werk in der Comichistorie ab. Moore, Schöpfer von "V for Vendetta", "Watchmen", "The League of the extraordinary Gentleman" schildert in "From Hell" fast schon minutiös den Ablauf der Geschehnisse vom August bis November 1888. Dabei hält er sich so nah an historische Fakten wie nur möglich und vermutet eine Verschwörung die bis zum englischen Königshaus führt.
Dies ist, genau wie jedes andere Comic von Moore auf keinen Fall ein Comic für Kinder: es ist nicht nur die Gewalt, sondern auch die komplexen Zusammenhänge der Geschichte, politische und soziale Verhältnisse. Moore erwägt jedes noch so kleine Detail, ohne je abzuschweifen oder zu langweilen. Jedes Detail wird wichtig und hat seine Berechtigung.
Die Zeichnungen von Eddie Campbell haben auch mich beim ersten durchblättern stutzig gemacht, ja sogar nicht unbedingt angezogen. Aber sobald man mit der Lektüre begonnen hat erschließt sich auch der Zusammenhang zwischen Bild und Text: die schraffierten schwarz/ weiß Zeichnungen geben genau die Stimmung wieder die Moore durch seine Sprache und seinen Stil erzeugt. Dabei weiß Campbell mit diesem "eintönigen" Stilmittel grandios zu spielen: in den Gewaltszenen spritzt und schleudern Blut und Organe von Bild zu Bild, die Grenzen der Panels scheinen sich aufzulösen, alles verschwimmt in einem Blutreigen...doch nur im Kopf des Lesers. Durch die unscharfen Töne und die Farblosigkeit wird vieles nur angedeutet, unmissverständlich angedeutet, aber das finale Produkt entsteht erst im Kopf des Betrachers und das ist einzigartig.

Die Zusammenarbeit von Moore und Campbell für "From Hell" ist einzigartig und wegweisend im Comicgenre. Wie genau Moore recherchiert hat kann man nur in den ebenfalls detaillierten Anhängen nachlesen. Und als Finale gibt es dann noch ein fantastisches Kurzcomic, indem Moore und Campbell über die Geschichte der Ripperforschung berichten und auch über die Entstehungsgeschichte ihre grandiosen Opus Magnus.
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am 3. Februar 2015
Dieses Komik erzählt eine Varante der Geschichte um Jack the Ripper. Es existiert ein gleichnamiger Film mit Jonny Depp in der Rolle des Ermitlers Abberline. Der Film hat mit dem Komik aber nur das Thema gemein. Der Komik erzählt eine andere Geschicht zu den Morden in Whitechapel. Eine deutlich düsterere Variante. Wem der Film zu gruselig ist, sollte das Komik nicht lesen und auch nicht die Zeichnungen betrachten. Wer eine positive Entwicklung erwartet, ist auf dem Holzweg. Es geht um grausame Folterungen und Morde. Kein gutes Ende für niemanden. Übrigens im Gegensatz zum Film.
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am 15. März 2002
Im viktorianischen London 1888 treibt Jack The Ripper sein Un-
wesen. Gejagt wird er von einem opiumsüchtigen Inspektor, der
seine Recherchen auf Haluzinationen im Rauschzustand aufbaut.
geniale schwarz/weiß Zeichnungen vermitteln die düstere Stimmung
dieses Zeitalters. Besonders gelungen ist die Darstellung zeizgleicher Abläufe durch Einblendungen. Ein dramaturgisches
und zeichnerisches Meisterwerk.
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