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Friedrich Schiller

4.6 von 5 Sternen 26 Kundenrezensionen

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Friedrich Schiller


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Format: Taschenbuch
Er war Mediziner, Schriftsteller, Dramatiker, Philosoph, Journalist und Historiker. Spätestens der "Wallenstein" machte ihn zum deutschen Shakespeare, in Sachen literarischer Qualität kann seiner monumentalen Abhandlung über den 30-jährigen Krieg bis heute kein weiteres Geschichtswerk das Wasser reichen und seine Philosophie prägt bis heute elementar das Verständnis von Kunst. Kurz gesagt: Friedrich Schiller (1759-1805) ist die wichtigste Person der gesamten deutschen Literaturgeschichte (Goethe wird, so meine ich, insgesamt überschätzt), an ihm führt kein Weg vorbei.

Obwohl man den Markt, was Schiller-Biografien angeht, als gesättigt bezeichnen mag, hat sich Rüdiger Safranski Schiller vorgenommen und ein Buch geschrieben, das für jeden Schiller-Interessierten Pflicht sein sollte. Safranski beschränkt sich nicht darauf, dem Leser eine bloße Biografie im Sinne einer Abfolge von Ereignissen aus dem Leben des sympathischen, in seinem letzten Lebensjahrzehnt gesundheitlich schwer gezeichneten, 1,90 m großen Schwaben zu präsentieren (eine ausführliche Zeittafel sorgt für die notwendige Übersicht), sondern sehr wichtig ist ihm die Darstellung der Zeit, in der Schiller lebte sowie die Analyse der damals die Diskussion bestimmenden philosophischen Gedanken (z. B. Empirismus, Sensualismus, Materialismus) und ihre Bedeutung für Schillers Werke. Dazu gehört ferner die Beschreibung des literarischen Umfelds, nicht zuletzt seine Freundschaft zu Goethe. Ebenso sind die Erklärungen von Schillers Werken tiefgründig, ohne sich jedoch in Details zu verzetteln, immer sind sie in den biographischen Kontext eingebettet, auch ihre Rezeption wird ausführlich dargelegt.
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Format: Taschenbuch
Rüdiger Safranski bewegt sich seit geraumer Zeit im Metier der Schrifsteller- und Philosophen-Biographie. Safranskis Geschick sowohl wissenschaftlich fundiert als auch lesbar zu schreiben, macht die Lektüre seiner Bücher zum Genuss. Die Biographie "Schiller oder die Erfindung des Deutschen Idealismus" gehört mit Sicherheit zu dem besten, was man einführend zum Leben Schillers lesen kann. Freilich ist sie nicht so umfangreich und wissenschaftlich wie Peter-André Alts zweibändige Biographie; sie ist aber dafür kurzweilig und lässt sich auch für einen interessierten Laien leicht bewältigen. Sachkundig werden vor allem auch die philosophischen Probleme der Zeit aufbereitet, mit denen Schiller sich in seinen Stücken und in seinem philosophischen Werk herumschlug. Bei der Lektüre dieser Biographie ging es mir wie oft zuvor mit Schiller. Das Pathos und der unerbittliche Moralismus sind auf den ersten Anblick befremdend, die Beschäftigung mit dem Menschen in seiner Zeit allerdings, vor allem die Gewalt, mit der Schiller sich dieses Werk abringt, sind bei näherer Betrachtung faszinierend und führen wieder zurück zu seinen Texten.

Thomas Reuter
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Format: Taschenbuch
Und in der Tat kann man nicht umhin, Schillers im Alter von 29 Jahren getroffene Selbsteinschätzung voll und ganz zuzustimmen. Seine Dramen gehören zu den großen Werken in der deutschen Literaturgeschichte: "Die Räuber", "Fiesko", "Don Karlos", "Wallenstein", "Wilhelm Tell", "Maria Stuart"; in all seinen Stücken schuf Schiller Charaktere, die in den unterschiedlichsten Situaionen vor der Frage standen: Bin ich frei?, und wenn ja: Wie mache ich von meiner Freiheit gebrauch? Schillers radikale Einschätzung die Frage nach der menschlichen Freiheit betreffend veranlasst Safranski dazu, den Schriftsteller aus dem Württembergischen den "Sartre des späten 18. Jahrhunderts" (12) zu nennen.

Rüdiger Safranskis Darstellung "Schiller oder Die Erfindung des Deutschen Idealismus" ist mehr als nur ein Buch über Leben und Werk Freidrich Schillers (1759-1805). Safranski gelingt es, die Person Friedrich Schiller und mit ihm den Zeitgeist am Ende des 18. Jahrhunderts zu rekonstruieren und darauf aufbauend nachzuzeichnen, wie die Person Schiller als Kind seiner Zeit seine Werke geschaffen hat. Sehr gut lässt sich dies an Safranskis Besprechung von Schillers erstem Drama "Die Räuber" nachvollziehen. Die brüderlichen Antipoden Karl Moor und Franz Moor repräsentieren zwei Extreme: "[D]e[n] entfesselten Idealismus des einen, de[n] hemmungslosen Materialismus des anderen" (109). Beide machen brutalsmöglichen Gebrauch von ihrer Freiheit im Sinne Sartres.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Erhellendes über einen zu verstaubten Klassiker. Der doch ein packender Teil unserer Kulturgeschichte ist. Das Herausarbeiten der biografischen Zusammenhänge zum Werk habe ich mit Vergnügen und Neugier gehört und Einiges besser verstanden - und geneigter hinterfragt - als weiland in der Deutschstunde. Macht Lust auf Schiller und auf mehr.
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