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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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am 21. April 2013
Ich habe bereits "leichtere" Kost in Anlehnung auf das letztjährige Jubiläum vom Großen König Friedrich gelesen. Dieses Thema war und ist für mich faszinierend. Seither sauge ich vielerlei interessante Sachen aus jener Zeit auf. Dieses Buch ist für mich verständlich geschrieben.
Ich bin lediglich Geschichtsinteressiert aber kein Student.
Also ich kann das Buch empfehlen!
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1712, also vor genau 300 Jahren, wurde Friedrich II., genannt der Große, geboren. Und wohl kein anderer Monarch eines deutschen Staates hat die Fantasie der Deutschen so angeregt, wie Friedrich es bis heute tut. Intellektuell aufgeklärter Menschenfreund und mit seiner Toleranzpolitik seiner Zeit weit voraus, oder egomanischer Kriegstreiber, der Millionen in den Tod getrieben hat? Was bleibt von Friedrich übrig, wenn man versucht, den Menschen hinter dem Mythos zu erschließen? In der Neuauflage seiner erstmals 2004 erschienen Biografie "Friedrich der Große - Der König und seine Zeit" schafft es der Historiker Johannes Kunisch, sich dem Phänomen Friedrich umfassend zu nähern und allen Interessierten eine detaillierte und sehr gut zu lesende Rekonstruktion des frühneuzeitlichen Preußens im 18. Jahrhunderts zu geben.

Bevor Kunisch beginnt das Leben des Preußenkönigs darzustellen, beschäftigt er sich im einem kurzen Prolog mit den Fragen: Was kann eine Biographie leisten? Ist sie nicht eigentlich nur eine subjektive Interpretation des Autors, also eine Art von Fiktion? Hinweise auf Hayden White, Pierre Bourdieu und, natürlich, Jan Assmann dürfen da selbstverständlich nicht fehlen.

Nach dieser selbstkritischen Einleitung beginnt Kunisch mit seiner persönlichen Rekonstruktion des Lebens Friedrichs II., die wohl noch für mehrere Jahre ihresgleichen suchen wird. Auf gut 600 Seiten erfärt der Leser nahezu alles aus dem Leben des Preußenkönigs, beginnend mit den brutalen Erziehungsmethoden seines Vaters Friedrich Wilhelm I., bis hin zu seinem Tod 1786.
Doch dies ist nicht nur ein Buch über das Leben einer Person, es ist gleichzeitig eine Analyse des frühneuzeitlichen Europas, das Friedrich wesentlich mitgeprägt hat. So werden die zahlreichen Kriege, Feldzüge, Bündnisse sowie Motivationen der einzelnen Parteien en detail beschrieben. Gleichzeitig widmet sich Kunisch aber auch den inneren Reformen und dem kulturellem Leben unter Friedrich. Eine übersichtliche Gliederung ermöglicht das schnelle Auffinden der einen interessierenden Kapitel.

Fazit: Ein wissenschaftliches fundiertes und sehr gut geschriebenes Buch für Jedermann. Einziges Manko: An manchen Stellen lässt Kunisch sehr, sehr deutlich durchblicken, dass er ein großer Bewunderer Friedrichs II. ist. Auch wenn der Autor in seinem Prolog deutlich gemacht hat, dass es historische Objektivität nicht gibt, hätte er dies nicht so demonstarativ herausstellen müssen. Alles in allem stört dieser Sachverhalt das Lesevergnügen allerdings nicht.
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TOP 500 REZENSENTam 16. Juli 2017
Buchkritik:
Preußen und seine Herrscher/Machthaber. Ein Buch über Friedrich den Grossen, sein Lebens, die Person und das Wirken des Preußenkönigs.
Dies ist einen Mischung von Anerkennung und Kritik und mann erfährt sehr viel und präzise alles über den Preußenkönig. Und das in jeder Hinsicht. Des Königs Kindheit wird ebenso skizziert, wie seine Jungendzeit. Das schildert der Autor sehr facettenreich und anschaulich. Somit auch alles, was erforderlich war um einmal die Macht im Lande zu übernehmen. Dieses Buch ist ein wahrer Schatz an Informationen und ist auf dem neuesten Wissenstand aufgebaut. Preußens Glanz und Gloria wird hier sehr gut dokumentiert............ nicht der spätere Zerfall........
Friedrich gilt als ein Repräsentant des aufgeklärten Absolutismus. So bezeichnete er sich selbst als „ersten Diener des Staates“. Er setzte viele tiefgreifende gesellschaftliche Reformen durch. Vor allem schaffte die Folter ab. Er setzte sich für den Ausbau des Bildungssystems ein. Friedrich der Große, volkstümlich auch der Alte Fritz genannt. Nach dem letzten dieser Kriege, dem Siebenjährigen Krieg von 1756 bis 1763, war Preußen als fünfte Großmacht neben Frankreich, Großbritannien, Österreich und Russland in der europäischen Pentarchie anerkannt.

Fünf Sterne über das Buch Friedrich II. den alten Fritz.
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am 9. November 2014
In den 25 Kapiteln des Buches beantwortet der Göttinger Emeritus die wichtigsten Fragen, die das Verhältnis zwischen Voltaire und Freidrich dem Grossen stellt. Es Buch richtet sich an ein breites Publikum, für das die französischen und italienischen Zitate übersetzt werden, nicht aber die englischen; zugleich erspart er sich eine Auseinandersetzung mit der Kritik, verweist jedoch auf die einschlägigen französischen, deutschen und englischen Arbeiten. Wichtig ist vor allem die Auseinandersetzung von Friedrich und von Voltaire mit den christlichen Fanatikern, die wie in der Affäre Calas under des Chevalier de la Barre die Justiz missbrauchten. Für Friedrich erklärt er u.a.den Totendialog zwischen Mme Pompadour und der Jungfrau Maria, der unlängst aufgefunden wurde. Ohne zu sehr zu dramatisieren verweist er auf den Streit zwischen dem König und dem Philosophen in Berlin und dessen Nachspiel in Frankfurt, der jedoch wieder überwunden wurde, so dass er bedeutende Briefwechsel zwischen den beiden wieder aufgenommen werden konnte. Und.Als ausgewiesener Kenner von Voltaire erläutert er die wesentlichen Momente seines aufklärerischen Kampfes.
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Mit dieser Biographie über Friedrich den Großen ist Johannes Kunisch wieder eine geniale Lebens-, Personen- und Charakterbeschreibung des Preußenkönigs gelungen.
Der Autor schafft eine beachtliche Balance zwischen Verehrung und Verachtung und bietet dafür eine Unmenge an genauen Beschreibungen und Details rund um den Preußenkönig, seine Zeit und vor allem hinsichtlich der facettenreichen Kontexte. Besonders hat das Buch die Herkunft, Kindheit und Jugend im Blick und bringt dazu etliche psychologisch und systemisch bedeutsame Gesichtspunkte ins Spiel. Dass Johannes Kunisch hierauf seinen Schwerpunkt legt, wird bereits am Umfang der Ausführungen bis zu Friedrichs Machtübernahme deutlich.
Der emeritierte Professor für Neuere Geschichte schöpft bei seinen Darstellungen aus dem reichen Schatz seiner historischen Kompetenzen und schildert Friedrich den Großen auf dem allerneusten Stand der Forschung.

Wer Preußen und seine(n) Herrscher in aller Ambivalenz verstehen will, wird dieses Buch nicht links liegen lassen dürfen.

Überaus empfehlenswert!
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am 9. April 2015
Johannes Kunisch hat mit seiner Biografie wohl eine der umfangreichsten Quellenauswertungen zu Friedrich II. vorgelegt. Das ist es auch, was das Buch stark macht. Hier schreibt nicht einfach ein Historiker über Friedrich, sondern Friedrich schreibt mit. Denn neben den Beschreibungen zum Leben Friedrichs und zum historischen Kontext punktet Kunischs Buch immer wieder mit teilweise auch längeren direkten Quellen-Zitaten, die z.B. den vielen Korrespondenzen Friedrichs mit seinen Geschwistern, doch auch mit Mitarbeitern oder Voltaire entnommen sind. Dadurch wird der schwierige, facettenreiche Charakter Friedrichs oft greifbar und die Sprache der Zeit erlebbar. Kunisch begeht jedoch nicht den Fehler, die vielen Zitate einfach zu übernehmen, sondern kommentiert, kontextualisiert und deutet sie kritisch.

Gleichzeitig liegt aber im Umgang mit den vielen Quellen-Zitaten ein Hauptproblem des Buches. Der häufig wiederholte, teils euphorische Verweis auf bestimmte Quellengattungen erweckt manchmal den Eindruck, dass es sich hierbei um Alleinstellungsmerkmale im 18. Jahrhundert handele. So zitiert Kunisch z.B. immer wieder die „Politischen Testamente“ Friedrichs, um einen Einblick in seine politischen Überzeugungen zu bieten und zu zeigen, dass er seine Nachwelt mit einer Art politischer Leitplanke in die richtige – nämlich seine – Richtung lenken wollte. Der häufige Verweis auf sie kommt dabei ohne den Hinweis daher, dass die Herrscher dieser Zeit, so z.B. Friedrichs Erzrivalin Maria-Theresia, häufig solche Handlungsanweisungen für ihre Thronerben hinterließen und dass es sich dabei evtl. um ein Epochen-, doch nicht um ein Friedrichmerkmal handelt. Die friederizianische Schreibwut wird so oft direkt zitiert, dass der Eindruck eines für seine Zeit völlig allein stehenden schreibenden Herrschers entsteht.

Das größte Problem ist jedoch, dass Kunischs umfassende Biografie keine erkenntnisleitende These oder Fragestellung besitzt. Es ist eine streng chronologisch gehaltene Darstellung des Lebens Friedrichs. Eine Systematik in Friedrichs Schaffen oder nachhaltige Strukturen, die er in Preußen geschaffen hat, muss der Leser selbst aus den detaillierten und umfangreichen Ausführungen Kunischs kanalisieren – oder sie in Handbüchern ergänzend nachschlagen. Anders herum funktioniert das Buch ausgezeichnet: Wer sich bei der Lektüre von Handbüchern fragt, an welchen Beispielen sich Strukturen von Friedrichs Werk erklären lassen, der findet diese bei Kunisch. Doch bei der unsystematischen Lektüre verlieren sich diese teilweise im bisweilen strukturarmen Umfang von 550 Seiten. Kunisch war wohl eher darauf bedacht, eine auf breiter Quellengrundlage basierte Charakterstudie des umstrittenen preußischen Königs zu liefern. Das ist glänzend gelungen. Doch am Ende fragt man sich bisweilen, was man denn nun grundlegendes über „seine Zeit“ gelernt hat.
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am 20. Juli 2012
Er hat im Gegensatz zu seinem Vater,dem Soldatenkönig Friedrich-Wilhelm I,einen bemerkenswerten
Schritt in der preussischen Geschichte umgesetzt - ohne die gleichartigen Tugenden zu verletzen.
Der mißglückte Fluchtversuch und deren Folgen- in seinen Jugendjahren- war prägend für seine weitere
Entwicklung.
In geistiger Verbundenheit mit Voltaire und anderen Philosophen seiner Zeit regiert er Preussen als
"aufgeklärter"Monarch.
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am 4. August 2012
Gleich vorneweg, der textliche Inhalt des Buches ist hervorragend und es gibt für mich keine bessere Biographie von Friedrich dem Großen.

Warum dann nur einen Stern? Ich find es ungeheuerlich was ebook Lesern im Gegensatz zur Druckversion geboten wird. Somit ist meine Kritik nicht am Autor sondern an den Verlag gerichtet. Im ebook sind im Gegensatz zur Druckversion keine Abbildungen enthalten. In der Beschreibung zum ebook wird das auch erwähnt das dies aus lizenzrechtichen Gründen nicht der Fall ist. Ich finde gerade in einer Biographie ist es wichtig das die zeitgenössiche Darstellung der Personen und Handlungen wesentlich zum Inhalt beitragen. Schein und Sein gehen doch gerade hier wesentlich auseinander.
Es gibt bestimmt ettliche lizenzfreie zeitgenössische Bilder die das geschriebene gut illustrieren können und gerade ebook-Versionen bieten die Möglichkeit diese in Hülle und Fülle ohne große Mehrkosten darzustellen, denn hier entfällt der kostenintensive Farbdruck. Das ein ebook in der Darstellung von der Druckversion abweichen kann ist natürlich, aber das es inhaltlich eingeschränkt ist bedeutet wenig Mühe.

Ebooks bieten von sich aus bereits so viele Vorteile(Druck entfällt, Transportkosten sind gering,Technische Vielseitigkeit durch Graphiken und Bilder, Möglichkeiten der links zu Quellen ...). Dieses ebook hat das Klassenziel durchfehlende Illustration nicht erreicht!!

Deswegen hier mein einsternige Kontrapunkt zu dem an sich großartigen Buch.
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am 21. Februar 2014
Mit dem Artikel ist alles in bester Ordnung und er gefällt mir sehr gut. Das Thema ist sehr interessant. Danke
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